Zutaten
Madras Chicken Curry mit Ananas zubereiten
Schritt 1 Hähnchenbrust vorbereiten
- 300 g Hähnchenbrustfilets
- 2 EL Ananassaft
- Salz
Zuerst das Hähnchenfleisch mit Küchenpapier trocken tupfen, in mundgerechte Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Mit Salz würzen, den Ananassaft untermengen und beiseitestellen.
Tipp: Lasse das Hähnchen maximal 20 Minuten so stehen. Ananas enthält das Enzym Bromelain, das Eiweiß spaltet und so das Fleisch zart macht. Bei zu langer Marinierzeit kann die Oberfläche jedoch weich und leicht matschig werden.
Schritt 2 Reis garen
- 150 g Jasminreis
Den Jasminreis nach Packungsanweisung garen.
Schritt 3 Schalotte & Ingwer hacken
- 1 Schalotte
- 10 g Ingwer
- 170 g Ananas aus der Dose
Schalotte und Ingwer schälen und fein hacken. Die Ananas durch ein Sieb abgießen und gut abtropfen lassen.
Schritt 4 Hähnchen anbraten
- 1 EL Sonnenblumenöl
Nun das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Hähnchenwürfel bei hoher Hitze rundum 2 bis 4 Minuten goldbraun anbraten.
Schritt 5 Schalotte, Ingwer & Ananas mitbraten
Schalotte, Ingwer und die Ananasstücke dazugeben und kurz mitbraten.
Schritt 6 Fond, Kokosmilch & Currypulver einrühren
- 125 ml Geflügelfond
- 200 ml Kokosmilch
- 1 EL Currypulver
- Salz
- Pfeffer
Mit der Geflügelfond ablöschen, Kokosmilch und Currypulver einrühren und alles gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und ca. 5 Minuten köcheln lassen.
Schritt 7 Madras Chicken Curry andicken
- ½ TL Speisestärke
Wenn die Sauce noch zu flüssig ist, die Stärke in etwas kaltem Wasser glatt rühren und unter ständigem Rühren zum Curry geben. Weiter köcheln lassen, bis die gewünschte cremige Konsistenz erreicht ist.
Schritt 8 Madras Chicken Curry mit Ananas anrichten
- Optional: Cashewkerne & Sesam
Das Madras Chicken Curry mit Ananas zusammen mit dem Reis anrichten und nach Belieben mit Sesam und Cashewkernen bestreuen.
Tipps für ein aromatisches Madras Chicken Curry
Damit dein Hähnchencurry perfekt gelingt, kommt es auf ein paar Details an:
Hähnchen richtig anbraten
Das Fleisch sollte bei hoher Hitze kurz und kräftig angebraten werden. So entstehen Röstaromen, die dem Curry Tiefe verleihen.
Gewürze mitrösten
Das Currypulver kannst du mit in die heiße Pfanne gegeben und kurz mit anbraten, bevor die Flüssigkeit dazukommt. So entfalten sich die ätherischen Öle besser und das Curry schmeckt intensiver.
Reis waschen & quellen lassen
Spüle den Jasminreis vor dem Kochen gründlich mit kaltem Wasser, bis das Wasser klar ist. So entfernst du überschüssige Stärke und der Reis wird schön locker statt klebrig. Nach dem Garen 5 Minuten mit geschlossenem Deckel quellen lassen und erst dann mit einer Gabel auflockern.
Curry nicht zu stark kochen
Das Madras Chicken Curry mit Ananas sollte sanft köcheln und nicht sprudelnd kochen. Zu starke Hitze kann die Kokosmilch ausflocken lassen und das Hähnchen trocken machen.
Zutaten austauschen – ganz nach deinem Geschmack
Du möchtest das Madras Chicken Curry etwas anpassen oder hast nicht alle Zutaten im Haus? Kein Problem. Das Rezept lässt sich flexibel variieren und ganz leicht deinem persönlichen Geschmack anpassen.
Hähnchen ersetzen
Statt Hähnchenbrust kannst du auch Putenbrust verwenden – sie hat eine ähnliche Struktur und passt geschmacklich genauso gut ins Curry. Das beweist unser Putencurry. Für eine vegetarische Variante eignen sich Kichererbsen, wie bei unserem Kichererbsen-Curry oder auch gewürfelter Tofu. Den kannst du auch noch lecker marinieren:
Kokosmilch variieren
Du kannst auch eine fettreduzierte Variante verwenden, wenn du es etwas leichter möchtest.
Alternativ lässt sich Kokosmilch teilweise oder vollständig durch Sahne ersetzen. Dadurch wird das Curry milder und weniger tropisch im Geschmack.
Geflügelfond austauschen
Statt Geflügelbrühe oder Geflügelfond kannst du problemlos Gemüsebrühe verwenden. Die schmeckt besonders aromatisch, wenn du sie selber kochst.
Currypulver anpassen
Madras-Currypulver ist meist würziger und leicht scharf. Wenn du es milder magst, greife zu einem milden Currypulver. Beides kannst du auch ganz einfach selber anmischen:
Ananas ersetzen
Mango bringt ebenfalls eine fruchtige Süße ins Curry. Du kannst sie auch mit der Ananas kombinieren. Wenn du es lieber klassisch magst, kannst du die Frucht auch ganz weglassen und dich stärker auf die Gewürze konzentrieren.
Weitere Varianten & Abwandlungen
Das Madras Chicken Curry mit Ananas lässt sich ganz unkompliziert nach deinem Geschmack erweitern. Ob mehr Gemüse, mehr Schärfe oder zusätzliche Aromen – mit ein paar Handgriffen wird immer wieder ein neues Gericht daraus.
Mit Gemüse
Für eine extra Portion Frische, Farbe und Biss kannst du dein Madras Chicken Curry ganz unkompliziert mit zusätzlichem Gemüse erweitern. Schneide das Gemüse in mundgerechte Stücke und brate es kurz mit an oder lasse es einige Minuten in der Sauce mitköcheln, bis es bissfest ist.
Besonders gut passen:
- Paprika
- Zucchini
- Brokkoli
- grüne Bohnen
- Karottenstreifen
- Zuckerschoten
- kleine Blumenkohlröschen
- Pak Choi (erst in den letzten 3–4 Minuten zugeben)
- frischer Spinat (am Ende unterheben)
So kannst du das Madras Chicken Curry je nach Saison und Geschmack immer wieder neu variieren.
Extra scharf
Wenn du es typisch Madras und etwas feuriger magst, ergänze fein gehackte rote Chili, Chiliflocken oder eine Prise Cayennepfeffer. Die Schärfe lässt sich so ganz individuell dosieren.
Ein wenig Garam Masala oder frisch gemahlener schwarzer Pfeffer zum Schluss intensiviert die Gewürznoten zusätzlich.
Mit Linsen für mehr Sättigung
Rote Linsen passen hervorragend in ein Madras Curry. Gib etwa 50 bis 70 g rote Linsen direkt mit Brühe und Kokosmilch in die Sauce und lasse alles 10 bis 12 Minuten köcheln. Das Curry wird dadurch sämiger und sättigender.
Mit Erdnuss-Note
Rühre 1 EL Erdnussbutter in die Sauce ein. Das macht das Curry cremiger und leicht nussig – fast schon thailändisch angehaucht. Dazu passen geröstete Erdnüsse als Topping.
Mit Zitronengras & Limette
Für eine frischere, südostasiatische Variante kannst du ein Stück angedrücktes Zitronengras mitköcheln lassen. Vor dem Servieren entfernen und das selbst gemachte Curry mit etwas Limettensaft abschmecken.
Mit Tomatenbasis
Ersetze 100 ml der Kokosmilch durch passierte Tomaten. Dadurch bekommt das Curry eine fruchtige Frische mit leichter Säure und schmeckt insgesamt würziger und aromatischer. Diese Variante passt besonders gut, wenn du das Curry etwas weniger mild und dafür intensiver im Geschmack möchtest.
Mit knusprigem Hähnchen
Wende die Hähnchenwürfel vor dem Anbraten leicht in Stärke und brate sie besonders knusprig an. Erst danach zur Sauce geben – so bleibt die Oberfläche etwas fester.
Toppings für dein Madras Chicken Curry
Mit den richtigen Toppings bekommt dein Madras Chicken Curry mit Ananas noch mehr Aroma und Textur.
- geröstete Cashewkerne oder Erdnüsse sorgen für Crunch
- frischer Koriander bringt eine aromatische, leicht zitronige Frische
- Sesam verleiht eine feine nussige Note
- Ein Klecks Naturjoghurt mildert bei Bedarf die Schärfe
- etwas Limettensaft sorgt für Frische
So kannst du dein Curry ganz individuell abrunden – je nachdem, wie würzig oder frisch du es servieren möchtest.
Weitere Beilagen zum Madras Chicken Curry
Jasminreis ist der Klassiker zu diesem Madras Chicken Curry mit Ananas, da er die cremige Sauce ideal aufnimmt. Du kannst aber auch anderen Reis oder Brot als Beilage wählen:
Ananas & Kokosmilch übrig?
Da nur eine halbe Dose Kokosmilch und Ananas verwendet wird, bleiben Reste übrig – perfekt für weitere Gerichte und Getränke. Wir zeigen dir, was du daraus zubereiten kannst.
Restliche Kokosmilch verwenden
Die übrige Kokosmilch kannst du für folgende leckere Rezepte nutzen. Bereite doch gleich noch ein süßes Dessert zu deinem Madras Chicken Curry oder eine leckere Vorspeisensuppe zu:
Übrige Ananasstücke verwerten
Die restlichen Ananasstücken kannst du super für Toast oder Pizza Hawaii und Salate verwenden:
Resteverwertung Ananassaft
Natürlich kannst du den Ananassaft einfach trinken oder du frierst ihn als Eiswürfel ein und verleihst deinem Wasser im Sommer einen süßen Frischekick. Alternativ kannst du auch andere leckere (alkoholfreie) Cocktails daraus mixen:
Madras Chicken Curry vorbereiten & aufbewahren
Das Curry lässt sich sehr gut vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag sogar noch intensiver. Luftdicht verpackt in einer Frischhaltedose oder gleich in einem Topf hält es sich im Kühlschrank etwa 2 Tage.
Zum Aufwärmen langsam im Topf erhitzen und bei Bedarf einen kleinen Schluck Brühe oder Wasser ergänzen.
Kann man Madras Chicken Curry einfrieren?
Ja, das Madras Chicken Curry mit Ananas lässt sich problemlos einfrieren – am besten ohne Reis. Luftdicht verpackt hält es sich etwa 2 Monate. Zum Auftauen über Nacht im Kühlschrank lagern und anschließend langsam im Topf erhitzen.