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Haferflockenbrot: saftig, kernig und wie frisch vom Bäcker

saftig, einfach und mit zarten Haferflocken gebacken

5,0 von 5 Sternen, 11 Bewertungen
Haferflockenbrot
Gesamtzeit:
2 Std. 25 Min.
Schwierigkeit:
Einfach
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Dieses Haferflockenbrot begeistert mit knuspriger Kruste, saftiger Krume und einem wunderbar herzhaften Aroma. Die Kombination aus Dinkelmehl und eingeweichten Haferflocken macht das Brot besonders locker, sättigend und perfekt für jeden Tag.

Rezept entwickelt und gebacken von Susann. Mit Liebe verfasst von Louis. Aktualisiert am

Zutaten

Passt die Mengen aller Zutaten an.
1 Haferflockenbrot

Für die Haferflocken-Masse:

Für den Hefeteig:

Zum Bestreuen:

Du benötigst außerdem:
  • Backpinsel
  • Brotmesser
  • Esslöffel
  • Geschirrtuch
  • große Schüssel
  • Küchenwaage
  • Messbecher
  • Schale
  • Teelöffel

Nährwerte pro Haferflockenbrot

(Datenbasis)
Kalorien
2222 kcal
Proteine
83 g
Fett
22 g
Kohlenhydrate
411 g
Video-Empfehlung

Haferflockenbrot backen

  1. Schritt 1 Haferflocken quellen lassen

    • 120 g zarte Haferflocken
    • 300 ml Wasser

    Wasser aufkochen und über die Haferflocken gießen. Anschließend etwa 10 Minuten quellen lassen.

  2. Schritt 2 Trockene Zutaten mischen

    • 300 g Dinkelvollkornmehl
    • 200 g Dinkelmehl Typ 630
    • 10 g Salz
    • optional: 1 TL Brotgewürz

    Beide Mehlsorten mit Salz und optional Brotgewürz in einer großen Schüssel vermengen und mittig eine Mulde formen.

    trockene Zutaten mischen
  3. Schritt 3 Hefe ansetzen

    • 20 g frische Hefe
    • 1 TL Zucker, gestrichen
    • 175 ml lauwarmes Wasser

    Hefe und Zucker im lauwarmen Wasser auflösen. Zusammen mit den gequollenen Haferflocken in die Mehlmulde geben.

    Tipp: Das Wasser sollte lauwarm und nicht zu heiß sein, da die Hefe sonst nicht mehr arbeitet.

  4. Schritt 4 Teig kneten

    Alles zu einem leicht klebrigen Teig verkneten. Anschließend den Teig zurück in die Schüssel geben und mit einem feuchten Küchentuch oder Frischhaltefolie abgedeckt an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen.

    Tipp: Die Schüssel leicht mit neutralem Öl einfetten, damit sich der Teig später besser löst.

  5. Schritt 5 Kastenform vorbereiten

    • Butter und Haferflocken für die Form

    Kastenform mit Butter einfetten und mit Haferflocken ausstreuen.

    eingefettete Kastenform mit Haferflocken ausstreuen
  6. Schritt 6 Brot formen

    Teig nach der Gehzeit zu einer länglichen Rolle formen und in die Kastenform legen.

  7. Schritt 7 Zweite Gehzeit

    Teig erneut abdecken und weitere 20 Minuten ruhen lassen.

    Haferflockenbrot abdecken
  8. Schritt 8 Ofen vorheizen

    Währenddessen den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine feuerfeste Form mit etwas Wasser auf den Ofenboden stellen.

  9. Schritt 9 Brot bestreuen

    • Wasser
    • 10 g zarte Haferflocken

    Brotoberfläche leicht mit Wasser bestreichen, mit Haferflocken bestreuen und mit einem scharfen Messer einschneiden.

  10. Schritt 10 Haferflockebrot backen

    Backzeit:50 Min.

    Das Haferflockenbrot auf mittlerer Schiene bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 30 Minuten backen. Anschließend das Brot mit Alufolie abdecken und bei 180 °C weitere 15 bis 20 Minuten fertig backen.

    Haferflockenbrot top-down

    Tipp: Nimm das Brot direkt nach dem Backen aus der Form und stelle es auf ein Kuchengitter, damit es unter optimalen Bedingungen abkühlen kann.

Warum Haferflocken vorher eingeweicht werden

Das Einweichen der Haferflocken ist ein wichtiger Schritt für die Konsistenz des Brotes. Die Haferflocken nehmen dabei Flüssigkeit auf und können später mehr Feuchtigkeit im Teig halten.

Dadurch wird das Haferflockenbrot:

Ohne das Einweichen würden die Haferflocken dem Teig während des Backens Flüssigkeit entziehen und das Brot würde trockener werden.
Die Haferflocken sollten mindestens 10 Minuten quellen, damit sie schön weich werden.

Die perfekte Kruste beim Haferflockenbrot

Eine gute Kruste macht selbst gebackenes Brot erst richtig besonders. Außen schön knusprig und innen weich und saftig: Genau so sollte ein gutes Haferflockenbrot sein.

Für die perfekte Kruste sind mehrere Dinge wichtig:

Das Bestreichen mit Wasser sorgt zusätzlich dafür, dass die Oberfläche nicht austrocknet und die Haferflocken besser haften.

Tipp: Wer eine besonders kräftige Kruste möchte, kann das Brot die letzten Minuten ohne Form fertig backen.

Häufige Probleme beim Haferflockenbrot

Gerade beim Brotbacken können kleine Fehler das Ergebnis stark beeinflussen. Mit diesen Tipps gelingt dein Haferflockenbrot deutlich zuverlässiger.

Brot wird zu kompakt

Oft wurde der Teig nicht lange genug geknetet oder hatte zu wenig Gehzeit.

Brot geht nicht richtig auf

Die Hefe war möglicherweise zu alt oder das Wasser zu heiß.

Brot wird innen klitschig

Das Brot wurde zu kurz gebacken oder noch warm angeschnitten.

Kruste wird zu hart

Zu lange Backzeit oder fehlender Wasserdampf im Ofen können die Ursache sein.

Brot wird trocken

Zu viel Mehl oder zu wenig Flüssigkeit machen das Brot schnell trocken.

Haferflockenbrot bestreichen

Längere Gehzeit und Kühlschrankgare

Mit mehr Zeit entwickelt das Haferflockenbrot deutlich mehr Aroma und wird oft sogar bekömmlicher. Besonders praktisch ist dabei die sogenannte Kühlschrankgare.

Dabei wird der Teig nicht warm, sondern langsam im Kühlschrank gehen gelassen. Durch die lange Ruhezeit arbeitet die Hefe langsamer, wodurch sich der Geschmack intensiver entwickeln kann.

So funktioniert die Kühlschrankgare:

Woran erkennt man, dass das Brot fertig gebacken ist?

Ein fertig gebackenes Haferflockenbrot erkennt man an mehreren Merkmalen. Die Kruste sollte goldbraun und leicht fest sein.

Am zuverlässigsten ist der sogenannte Klopftest:

Klingt es dumpf, braucht es noch etwas Backzeit.

Haferflockenbrot kreativ abwandeln

Das Grundrezept für Haferflockenbrot lässt sich wunderbar anpassen und immer wieder neu variieren. So kannst du Geschmack, Konsistenz und Nährwerte ganz einfach verändern und das Brot perfekt auf deinen Alltag abstimmen.

Mit Körnern und Saaten

Saaten und Kerne sorgen für mehr Biss, ein nussiges Aroma und zusätzliche Ballaststoffe.

Besonders gut passen:

Die Kerne kannst du:

Tipp: Saaten vorher kurz einweichen, so werden sie bekömmlicher und das Brot wird schön saftig.

Mit Nüssen für mehr Aroma

Walnüsse, Haselnüsse oder Pekannüsse passen hervorragend zum leicht nussigen Geschmack des Dinkel-Hafer-Brots.

So funktioniert es:

Tipp: Besonders lecker wird das Brot mit Walnüssen und etwas Honig.

Mit Gemüse

Geraspeltes Gemüse wie Karotten oder Zucchini macht das Brot besonders saftig und sorgt dafür, dass es länger frisch bleibt.

Wichtig dabei:

Mit Saaten-Kruste

Eine Mischung aus Haferflocken, Körnern und Samen auf der Oberfläche sorgt für extra Crunch und eine rustikale Optik.

Mit Trockenhefe statt frischer Hefe

Statt frischer Hefe kannst du auch problemlos Trockenhefe verwenden.

Dabei gilt:

Die Trockenhefe einfach direkt mit dem Mehl vermischen und anschließend wie im Rezept beschrieben weiterarbeiten.

Tipp: Der Teig braucht mit Trockenhefe manchmal etwas länger zum Gehen.

Mit Brotgewürz für mehr Aroma

Brotgewürz verleiht dem Haferflockenbrot ein besonders herzhaftes und klassisches Brot-Aroma.

Besonders gut passen:

Du kannst fertiges Brotgewürz verwenden oder die Gewürze selbst mischen:

Tipp: Frisch gemörserte Gewürze schmecken deutlich intensiver und aromatischer.

Haferflockenbrot servieren

Das saftige Haferflockenbrot passt sowohl zu süßen als auch herzhaften Belägen und lässt sich vielseitig genießen. Durch sein mild-nussiges Aroma eignet es sich perfekt für Frühstück, Abendbrot oder kreative Brotgerichte.

Mit süßen Aufstrichen

Das Brot schmeckt hervorragend mit süßen Belägen und harmoniert besonders gut mit Honig, Marmelade oder Nusscremes.

Mit herzhaften Aufstrichen

Auch herzhafte Aufstriche passen perfekt zum kräftigen Dinkel-Hafer-Brot. Besonders lecker sind:

Für kreative Brotgerichte

Das Haferflockenbrot eignet sich ideal für herzhafte Klassiker und kreative Rezepte.

Haferflockenbrot richtig aufbewahren

Damit dein Haferflockenbrot möglichst lange saftig und aromatisch bleibt, solltest du es richtig lagern. Nach dem Backen das Brot zunächst vollständig auskühlen lassen. Wird es zu früh verpackt, bildet sich Feuchtigkeit und die Kruste wird weich.

Am besten bewahrst du das Brot in einem Brotkasten auf. Hier staut sich keine Feuchtigkeit und das Brot trockner auch nicht aus. So bleibt es etwa 3 bis 4 Tage frisch.

Du hast keinen Brotkasten? Dann kannst du so das Brot aufbewahren:

Tipp: Brot möglichst nicht im Kühlschrank lagern. Dort trocknet es schneller aus und verliert Aroma.

Haferflockenbrot einfrieren

Haferflockenbrot lässt sich sehr gut einfrieren und eignet sich perfekt zum Vorbereiten. Wichtig ist, das Brot vor dem Einfrieren vollständig auskühlen zu lassen. Du hast dabei zwei Möglichkeiten:

Am Stück einfrieren:

Das Brot bleibt etwas saftiger und trocknet langsamer aus. Luftdicht verpackt hält es sich etwa 2 bis 3 Monate im Gefrierfach.

In Scheiben einfrieren:

Besonders praktisch für den Alltag, da du einzelne Scheiben direkt entnehmen kannst. Durch die größere Oberfläche trocknet das Brot etwas schneller aus und hält sich etwa 1 bis 2 Monate.

Brot richtig auftauen

Ein ganzes Brot am besten mehrere Stunden bei Raumtemperatur auftauen lassen. Dabei mit einem Küchentuch abdecken und mit der Schnittfläche nach unten auf ein Holzbrett legen. So bleibt möglichst viel Feuchtigkeit im Brot.
Einzelne Scheiben kannst du direkt toasten oder ebenfalls abgedeckt bei Raumtemperatur auftauen lassen.

Tipp: Du kannst auch das gefrorene Brot aufbacken, wenn es schneller gehen muss.

Nach dem Auftauen aufbacken

Nach dem Auftauen kannst du das Brot bei 160 bis 180 °C etwa 10 bis 15 Minuten im Ofen aufbacken. Dadurch wird die Kruste wieder schön knusprig und das Brot schmeckt fast wie frisch gebacken.

Tipp: Das Brot vor dem Aufbacken leicht mit Wasser bestreichen – so wird die Kruste besonders aromatisch und knusprig.

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