Zutaten- und Resteverwertung mit eat.de
Unser Beitrag zur Aktionswoche Zu gut für die Tonne! 2026

Ein halber Becher Schmand. Zwei Möhren, die keiner mehr will. Ein Stück Kürbis vom Sonntag und drei Äpfel, die niemand mehr roh isst. In fast jeder Küche liegt etwas herum, das zu schade für die Tonne ist und trotzdem keinen Platz im Kochplan findet.
Genau dafür bauen wir gerade ein Tool: Du gibst ein, was weg muss, und bekommst Gerichte, die dazu passen. Zur bundesweiten Aktionswoche Zu gut für die Tonne! geht es hier live und bleibt danach dauerhaft an dieser Stelle.
Das Tool zur Reste- und Zutatenverwertung startet in
Die Aktionswoche läuft. Das Tool ist jetzt für dich da.
Start am 29. September 2026 um 0:00 Uhr
Du willst jetzt schon Lebensmittel retten? → Zu den aktuellen saisonalen Resterezepten.
Was das Tool kann
Schau nach, was Kühlschrank und Vorrat noch hergeben. Gib die Zutaten in die Resteverwertung ein und suche dir ein passendes Gericht aus. So landet auf dem Einkaufszettel nur noch das, was dir dafür wirklich fehlt. eat hilft dir dabei:
- Mehrere Zutaten auf einmal: Trag ein, was übrig ist. Je mehr du eingibst, desto genauer wird der Vorschlag.
- Sortiert nach Übereinstimmung: Ganz oben stehen die Gerichte, die möglichst viel von deinem Rest aufbrauchen, nicht die, die zufällig eine Zutat treffen.
- Passend zu deiner Zeit: Filter für bis 15 Minuten, bis 30 Minuten, bis 45 Minuten und über 45 Minuten. Dienstagabend ist eben nicht Sonntagmittag.
- Passend zu deiner Ernährung: vegetarisch, vegan, laktosefrei oder glutenfrei.
- Über 6.000 erprobte Rezepte: zum Kochen und zum Backen, aus unserer eigenen Redaktion und Küche.
- Ohne Hürde: kostenlos, ohne Anmeldung, ohne App. Funktioniert am Handy, während du vor dem offenen Kühlschrank stehst.
So funktioniert es
- Zutaten eingeben. Schmand, Möhren, Kürbis, altes Brot – alles, was gerade übrig ist.
- Zeit und Ernährungsweise wählen. Zwei Klicks, damit die Vorschläge in deinen Abend passen.
- Rezept kochen oder backen. Du siehst sofort, wie viele deiner Zutaten ein Gericht abdeckt und was du eventuell noch brauchst.
Warum wir das machen

58 Prozent der Lebensmittelabfälle in Deutschland entstehen in privaten Haushalten. Dort fallen durchschnittlich rund 74,5 Kilogramm Lebensmittelabfälle pro Kopf und Jahr an – darin enthalten sind auch unvermeidbare Bestandteile wie Schalen oder Kaffeesatz. Ganz oben auf der Wegwerfliste stehen Obst und Gemüse mit rund einem Drittel, danach folgen zubereitete Speisen und Brot. (Quelle: BMLEH, Zahlen für 2022)
Das sind genau die Dinge, für die es fast immer ein gutes Rezept gibt. Es fehlt selten am Willen, sondern an der Idee im richtigen Moment. Wer weiß, dass aus drei müden Äpfeln und einem Rest Sahne in zwanzig Minuten ein Nachtisch wird, wirft sie nicht weg.
Deshalb ist unser Beitrag zur Aktionswoche kein Aufruf, sondern ein Werkzeug. Und deshalb bleibt es nach dem 6. Oktober online.
„Wir zeigen jeden Tag Tausenden Menschen, was sie kochen können. Dann tragen wir auch Verantwortung dafür, was danach übrig bleibt. Zu Hause sehe ich mit drei Kindern selbst, wie schnell ein halber Becher Sahne oder das letzte Stück Kürbis im Weg steht – und wie gut es sich anfühlt, wenn daraus ein Abendessen wird statt Abfall.“
Marcel Klitzsch, Gründer und Geschäftsführer von eat.de
Bis dahin: Rezepte für die Reste der Saison
Im September und Oktober landen besonders typische Saisonreste in der Küche: Fallobst aus dem Garten, ein angeschnittener Kürbis, Zucchini oder Kartoffeln vom Vortag. Mit diesen Rezepten kannst du typische Saisonreste gezielt aufbrauchen.
Äpfel, die keiner mehr roh isst
Schrumpelig, angestoßen oder einfach zu viele vom Baum: Zum Kochen und Backen sind sie besser als ihr Ruf.
Kürbis und das letzte Sommergemüse
Ein angeschnittener Hokkaido hält nur ein paar Tage, und Zucchini kommen im September oft im Dutzend.
Pflaumen, Zwetschgen und Birnen
Reifes Steinobst wartet nicht. Ein Nachmittag genügt, und der Vorrat hält bis in den Winter.
Kartoffeln, Möhren und Kohl
Der Klassiker unter den Resten: gekochte Kartoffeln von gestern und Gemüse, das im Fach nach hinten gerutscht ist.
Brot und Backwaren
Brot und Brötchen gehören zu den am häufigsten weggeworfenen Lebensmitteln. Altbacken ist für diese Rezepte kein Mangel, sondern Voraussetzung.
Milchprodukte und Eier
Der angebrochene Becher hinten im Kühlschrank und die einzelnen Eiweiße vom Backen.
Mehr Ideen nach Saison findest du in unserem Saisonkalender, und wer gleich weiterplanen möchte, nutzt den Wochenplan.
Über die Aktionswoche „Zu gut für die Tonne!“
Vom 29. September bis zum 6. Oktober 2026 findet die bundesweite Aktionswoche des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat statt. Das Motto lautet in diesem Jahr „Alles auf dem Zettel!“ und rückt die Planung in den Mittelpunkt: gezielt einkaufen, richtig lagern, übrig Gebliebenes verwenden.
eat.de ist mit diesem Tool als eingetragene Aktion dabei. Alle Aktionen in Deutschland findest du auf der Karte unter zugutfuerdietonne.de/aktionswoche.
Verpass den Start nicht
Am 29. September geht die Resteverwertung live. Über Newsletter, WhatsApp und unsere Social Media Kanäle erfährst du, sobald du deine eigenen Zutaten eingeben kannst.

































