Direkt zum Inhalt
Millionenfach nachgekochtÜber 6.000 erprobte RezepteNewsletter: 10 Rezepte jeden Freitag + Gratis E-Book

Dein Profil auf eat.de

Alle Einstellungen hier werden nur in diesem Browser gespeichert – also auf dem Gerät, mit dem du eat.de gerade ansiehst. Ein eat.de-Konto, mit dem du Einstellungen und Favoriten geräteübergreifend synchronisierst, kommt bald.

Klassischer Krautsalat

Weißkrautsalat mit klassischem Dressing

4,9 von 5 Sternen, 323 Bewertungen
Weißkrautsalat
Gesamtzeit:
1 Std. 15 Min.
Schwierigkeit:
Einfach
Drucken

Ob du ihn Krautsalat, Weißkrautsalat oder Weißkohlsalat nennst, dieses Rezept ist dein klassisches Grundrezept. Mit wenigen Zutaten, der richtigen Technik und etwas Ruhezeit wird aus einfachem Weißkohl ein aromatischer, süßsaurer Salat, der zu fast jedem herzhaften Gericht passt. Zusätzlich zum traditionellen Grundrezept findest du hier eine beliebte griechische Variante und viele Tipps, damit dein Krautsalat immer gelingt.

Rezept entwickelt und zubereitet von Michael. Mit Liebe verfasst von Laura. Aktualisiert am

Zutaten

Passt die Mengen aller Zutaten an.
4 Portionen

Nährwerte pro Portion

(Datenbasis)
Kalorien
306 kcal
Proteine
4,1 g
Fett
23 g
Kohlenhydrate
20 g
Video-Empfehlung

Krautsalat selber machen

  1. Schritt 1

    • 1 Weißkohl
    • 2 Zwiebeln

    Weißkohl putzen, Strunk entfernen und mit Messer oder Hobel sehr fein in lange dünne Streifen schneiden.

    Zwiebeln schälen und sehr fein würfeln oder in dünne Streifen schneiden.

    Weißkraut schneiden.
  2. Schritt 2

    • 2 TL Salz
    • 2 EL Zucker

    Kohl in eine große Schüssel geben, Zwiebel dazugeben und Salz und Zucker darüberstreuen und für drei bis fünf Minuten kräftig kneten, bis Flüssigkeit austritt.

    Weißkraut kneten
  3. Schritt 3

    Den Kohl im Kühlschrank mindestens 1 Stunde ruhen lassen.

  4. Schritt 4

    • 6 EL Sonnenblumenöl
    • Pfeffer
    • 1 TL Kümmel optional
    • 2 EL Weißweinessig

    Zuletzt Öl und Weißweinessig verrühren. Das Dressing zum Krautsalat geben, alles gut mischen, mit Pfeffer abschmecken, optional Kümmel hinzufügen.

    eat empfiehlt:

    Achte darauf, das Weißkraut gründlich zu kneten, damit der Kohl weicher wird. Säure und Öl solltest du immer erst zum Schluss dazugeben. So lässt sich das Kraut viel besser kneten.

    Weißkraut würzen

Tipps für den besten Krautsalat

Fein hobeln statt grob schneiden

Je feiner die Kohlstreifen, desto gleichmäßiger wird die Struktur. Ein Gemüsehobel liefert sehr dünne Streifen und sorgt für eine besonders angenehme Konsistenz.

Gründlich kneten

Nimm dir Zeit für das Kneten. Der Kohl soll sichtbar weicher werden und etwas Flüssigkeit abgeben. Erst dadurch wird der Salat mürbe und aromatisch, bleibt aber noch leicht bissfest.

Ziehzeit einhalten

Für das klassische Grundrezept reichen 1 bis 2 Stunden. Wenn du einen intensiveren Geschmack möchtest, kannst du den Krautsalat auch über mehrere Stunden ziehen lassen. Die griechische Variante sollte immer über Nacht ruhen.

Essig bewusst wählen

Mit Weißweinessig erhältst du einen frischen, klassischen Geschmack. Apfelessig macht den Salat etwas milder. Kräuteressig bringt mehr Würze und passt gut zu deftigen Speisen.

Krautsalat ohne Zucker zubereiten

Wenn du auf Zucker verzichten möchtest, kannst du ihn weglassen oder durch eine kleine Menge Honig ersetzen. Der Salat schmeckt dann etwas herber, bleibt aber aromatisch und frisch.

Krautsalat wie beim Griechen als Variante

Wenn du den Geschmack aus dem griechischen Restaurant liebst, kannst du das Grundrezept mit wenigen Anpassungen zur griechischen Variante machen. Sie ist etwas weicher, saftiger und oft leicht süßer.

Zusätzliche oder geänderte Zutaten

Zubereitung im griechischen Stil

Bereite den Krautsalat zunächst wie im Grundrezept vor. Rühre für die griechische Variante zusätzlich Mineralwasser in das Dressing und erhöhe die Menge von Zucker und Essig leicht. Vermische alles gründlich mit dem gekneteten Kohl. Lasse den Salat über Nacht im Kühlschrank ziehen. Vor dem Servieren noch einmal umrühren und abschmecken. Durch das Mineralwasser und die längere Ruhezeit wird der Krautsalat besonders weich und bekommt den typischen griechischen Geschmack.

Hier findest du das vollständige Rezept:

Warum diese Zutaten typisch sind

Weißkohl: Er ist die klassische Basis für Krautsalat. Er bleibt nach dem Kneten angenehm bissfest und nimmt die Marinade gut auf.

Essig: Weißweinessig sorgt für die typische Säure. Apfelessig ergibt eine mildere, leicht fruchtige Variante.

Zucker: Der süßsaure Kontrast ist ein Kennzeichen von klassischem Krautsalat. Die Menge kannst du deinem Geschmack anpassen.

Pflanzenöl: Es bindet die Aromen und macht den Salat rund und vollmundig.

Kümmel: In vielen traditionellen Rezepten gehört Kümmel dazu. Er macht den Salat bekömmlicher und bringt eine typische Würze.

Tipp: Dass Kohl zu den blähenden Lebensmitteln gehört, ist kein Geheimnis. Neben Kümmel hilft es auch, wenn du den Weißkohl nach dem Schneiden mit kochendem Wasser übergießt und diesen ein paar Minuten ziehen lässt.

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Der Krautsalat bleibt hart

Der Kohl wurde zu dick geschnitten oder zu kurz geknetet. Schneide den Kohl feiner und knete ihn mit Salz und Zucker so lange, bis er deutlich weicher wird und sich erste Flüssigkeit sammelt.

Der Salat ist zu sauer

Reduziere die Essigmenge oder verwende eine mildere Sorte wie Apfelessig. Etwas Zucker oder Honig gleicht zu viel Säure aus.

Der Salat ist zu wässrig

Mit der Zeit gibt der Kohl viel Flüssigkeit ab. Wenn der Salat sehr wässrig wirkt, gieße einen Teil der Flüssigkeit ab und schmecke den Salat kurz vor dem Servieren mit etwas Öl, Salz und Essig nach.

Der Geschmack ist zu flach

Prüfe Salz, Zucker und Essig und verlängere die Ziehzeit. Viele Aromen entwickeln sich erst nach einer gewissen Ruhezeit im Kühlschrank.

Varianten von klassischem Krautsalat

Krautsalat mit Apfel und Karotte

Für eine fruchtige Variante kannst du eine Karotte und einen Apfel fein raspeln und unter den klassischen Krautsalat mischen. Die zusätzliche Süße und Saftigkeit passen gut zu milden Hauptgerichten.

Krautsalat ohne Zwiebel

Wenn du Zwiebeln nicht verträgst oder einen milderen Geschmack möchtest, lässt du sie einfach weg. Alternativ kannst du etwas Lauch oder Frühlingszwiebeln verwenden, die milder sind.

Deftiger Krautsalat mit Speck

Brate Speckwürfel knusprig aus. Lösche sie mit etwas Essig ab und verwende diesen warmen Sud als Dressing. Zusammen mit dem Kohl entsteht ein besonders herzhafter Salat, der gut zu Braten und Ofengerichten passt.

Serviervorschläge

Klassischer Krautsalat ist eine vielseitige Beilage. Er passt zu:

Die griechische Variante harmoniert besonders gut mit würzigen Fleischgerichten wie Gyros und anderen mediterran gewürzten Speisen. Auch zu gebackenen Kartoffeln und cremigen Dips ist sie eine ideale Ergänzung.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Bewahre Krautsalat in einer gut verschlossenen Dose im Kühlschrank auf. Dort hält er sich etwa zwei bis drei Tage. Mit der Zeit wird der Kohl weicher und der Geschmack intensiver.

Einfrieren ist nicht empfehlenswert, da der Kohl beim Auftauen seine Struktur verliert und matschig wird. Bereite den Salat lieber frisch zu oder nutze ihn innerhalb weniger Tage.

FAQ zu Krautsalat

Wie lange muss Krautsalat ziehen?

Für das klassische Grundrezept sind 1 bis 2 Stunden ausreichend. Für einen intensiveren Geschmack oder die griechische Variante sollte der Salat über Nacht ziehen.

Kann man Krautsalat einfrieren?

Krautsalat eignet sich nicht gut zum Einfrieren. Beim Auftauen wird der Kohl sehr weich und verliert seine typische Konsistenz.

Welcher Kohl eignet sich am besten?

Am besten eignet sich Weißkohl. Spitzkohl funktioniert ebenfalls, ergibt aber eine etwas weichere und zartere Variante.

Wie wird Krautsalat weich?

Fein hobeln, mit Salz und Zucker gründlich kneten und ausreichend ziehen lassen. Essig unterstützt den Weichmacher Effekt zusätzlich.

Ist Krautsalat gesund?

Krautsalat liefert Ballaststoffe und Vitamin C. Durch das leichte Dressing bleibt er kalorienarm und eignet sich gut als Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung.

Schreibe einen Kommentar

Mit dem Absenden werden Name und Nachricht veröffentlicht, sowie IP-Adresse und Zeitstempel gespeichert. Mehr zum Datenschutz.

Kommentare:

Danke fürs Weitersagen!

Wir freuen uns riesig, dass du dieses Rezept weiterempfiehlst – gutes Essen ist zum Teilen da.

Dein Rezept liegt jetzt sicher in der Merkliste – bereit, wann immer du Lust drauf hast.

zur Merkliste gehen
Wie gefällt dir das Rezept?
Emoticon für 1 Stern
Gefällt mir nicht!
Emoticon für 2 Sterne
Da geht noch mehr!
Emoticon für 3 Sterne
Ist okay!
Emoticon für 4 Sterne
Mir schmeckt's!
Emoticon für 5 Sterne
Sehr lecker!
Danke, das freut uns! 😀
Oh, das tut uns leid 🙁

Erzähle in einem Kommentar, wie es dir gelungen ist und welche Tipps du hast – deine Erfahrung hilft anderen beim Nachkochen. Danke dir!

Schade, dass es nicht ganz geklappt hat! Verrate uns kurz, woran es lag: War es zu kompliziert, hat etwas Wichtiges gefehlt oder hat es nicht geschmeckt? Dein ehrliches Feedback hilft uns, das Rezept zu verbessern. Danke dir!

Mit dem Absenden werden Name und Nachricht veröffentlicht, sowie IP-Adresse und Zeitstempel gespeichert. Mehr zum Datenschutz.

Super, vielen Dank!

Möchtest du über eine Antwort auf deinen Kommentar informiert werden?

Super, vielen Dank!

Wir beantworten deinen Kommentar schnellstmöglich.