Direkt zum Inhalt
Millionenfach nachgekochtÜber 6.000 erprobte RezepteNewsletter: 10 Rezepte jeden Freitag + Gratis E-Book

Dein Profil auf eat.de

Alle Einstellungen hier werden nur in diesem Browser gespeichert – also auf dem Gerät, mit dem du eat.de gerade ansiehst. Ein eat.de-Konto, mit dem du Einstellungen und Favoriten geräteübergreifend synchronisierst, kommt bald.

Klassischer Kartoffelsalat mit Essig und Öl

Schlonzig, mit Brühe, ohne Mayo und richtig gut durchgezogen

4,9 von 5 Sternen, 184 Bewertungen
Kartoffelsalat mit Essig und Öl
Gesamtzeit:
1 Std. 45 Min.
Schwierigkeit:
Einfach
Drucken

Kartoffelsalat mit Essig und Öl ist ein echter Klassiker, der mit wenigen Zutaten und ganz viel Geschmack überzeugt. Unser einfaches Rezept kommt ganz ohne Mayo aus, wird herrlich schlonzig und passt genauso gut zum Grillabend wie zu Schnitzel, Würstchen oder dem festlichen Familienessen.

Rezept entwickelt und gekocht von Michael. Mit Liebe verfasst von Katharina. Aktualisiert am

Zutaten

Passt die Mengen aller Zutaten an.
4 Portionen
Du benötigst außerdem:
  • Esslöffel
  • Geschirrtuch
  • große Schüssel
  • großer Topf
  • Holzkochlöffel
  • Küchenwaage
  • Messbecher
  • Schneidebrett
  • Teelöffel
  • Universalmesser

Nährwerte pro Portion

(Datenbasis)
Kalorien
312 kcal
Proteine
6,2 g
Fett
12 g
Kohlenhydrate
43 g

Verwende die Pfeiltasten nach oben und unten, um die Größe des Metabox-Bereichs anzupassen.

Video-Empfehlung

Kartoffelsalat mit Essig und Öl zubereiten

  1. Schritt 1 Kartoffeln kochen

    • 1000 g festkochende Kartoffeln
    • Salz
    Garzeit:25 Min.

    Kartoffeln gründlich waschen und mit Schale in leicht gesalzenem Wasser etwa 20 bis 25 Minuten garkochen. Anschließend abgießen, kurz ausdampfen lassen, noch warm pellen und in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden. In eine große Schüssel geben.

    Kartoffeln kochen
    Kartoffeln pellen
    Kartoffeln schneiden

    Tipp: Achte darauf, dass die Kartoffeln in etwa die gleiche Größe haben. So werden sie gleichmäßig gar.

  2. Schritt 2 Zwiebeln schneiden

    • 2 Zwiebeln

    Währenddessen die Zwiebeln schälen und fein würfeln.

    Zwiebeln schneiden
  3. Schritt 3 Zwiebeln anschwitzen

    • Sonnenblumenöl zum Braten

    Etwas Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin bei mittlerer Hitze glasig anschwitzen. Sie sollten keine Farbe annehmen.

    Zwiebeln farblos anschwitzen
  4. Schritt 4

    • 4 EL Weißweinessig
    • 300 ml Gemüsebrühe
    • 2 EL mittelscharfer Senf
    • 1 TL Zucker

    Weißweinessig, Brühe, Senf und Zucker hinzufügen und alles einmal aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

    Essig in den Topf geben
    Brühe in den Topf geben
    Senf in den Topf geben
  5. Schritt 5 Kartoffeln marinieren

    Das heiße Dressing sofort über die noch warmen Kartoffelscheiben gießen und alles vorsichtig vermengen, damit die Kartoffeln möglichst nicht zerbrechen.

    Dressing über den Kartoffelsalat geben
  6. Schritt 6 Kartoffelsalat ziehen lassen

    • 3 EL Sonnenblumenöl
    Ruhezeit:1 Std.

    Den Kartoffelsalat abdecken und 30 bis 60 Minuten ziehen lassen. Zum Schluss das Öl vorsichtig unterrühren. In der Ziehzeit nehmen die Kartoffeln die Marinade gut auf. Durch das Öl wird der Salat dann wunderbar schlonzig.

    Kartoffelsalat mit Essig und Öl durchziehen lassen
  7. Schritt 7 Kartoffelsalat abschmecken

    • Salz & Pfeffer
    • ½ Bund Schnittlauch

    Vor dem Servieren noch einmal mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf etwas Essig abschmecken. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und über den Kartoffelsalat streuen.

Welches sind die besten Kartoffeln für Kartoffelsalat mit Essig und Öl?

Die Wahl der richtigen Kartoffeln entscheidet darüber, ob dein Kartoffelsalat mit Essig und Öl schön schlonzig oder eher matschig wird. Für dieses klassische Basisrezept greifst du deshalb am besten zu festkochenden Kartoffeln. Sie behalten beim Schneiden und Umrühren ihre Form und nehmen die Marinade trotzdem wunderbar auf.

Achte außerdem darauf, dass die Kartoffeln möglichst gleich groß sind. So werden sie gleichzeitig gar und lassen sich später gleichmäßig in Scheiben schneiden.

Geeignete Kartoffelsorten sind zum Beispiel:

Tipp: Pelle die Kartoffeln möglichst noch warm. So nehmen sie die Brühe später besonders gut auf und der Kartoffelsalat bekommt seine typische Konsistenz.

Kartoffelsalat mit Essig und Öl

Warum kommt Brühe in den Kartoffelsalat?

Brühe gehört zu einem klassischen süddeutschen Kartoffelsalat einfach dazu. Sie sorgt nicht nur für mehr Geschmack, sondern macht den Kartoffelsalat mit Essig und Öl auch wunderbar saftig.

Du kannst sowohl Gemüsebrühe als auch Fleischbrühe verwenden:

Wichtig ist, dass die Brühe richtig heiß ist. So können die warmen Kartoffeln die Flüssigkeit optimal aufnehmen.

Warum kommt das Öl erst zum Schluss?

Ein kleiner Küchentrick macht bei Kartoffelsalat mit Essig und Öl einen großen Unterschied.

Die warmen Kartoffeln sollen zuerst die Mischung aus Brühe, Weißweinessig und Senf aufnehmen. Erst wenn sie sich damit vollgesogen haben, kommt das Öl dazu. Würdest du das Öl vorher verwenden, legt es sich wie ein feiner Film um die Kartoffeln. Dadurch können sie die würzige Marinade nicht mehr so gut aufnehmen.

Genau deshalb wird der klassische Kartoffelsalat besonders aromatisch und schön schlonzig.

Schlonzigkeits-Check – so soll dein Kartoffelsalat aussehen

Viele fragen sich, wann der Kartoffelsalat eigentlich perfekt ist. Die Antwort ist ganz einfach:

Der Kartoffelsalat mit Essig und Öl soll saftig sein, aber nicht in Flüssigkeit schwimmen. Die Kartoffelscheiben glänzen leicht und sind komplett von der Marinade umhüllt. Am Boden der Schüssel darf höchstens noch ein kleiner Schluck Brühe zu sehen sein. Nach dem Umrühren verbindet sich alles sofort wieder.

Ist der Salat noch sehr flüssig, braucht er einfach etwas mehr Zeit zum Ziehen.

Kartoffelsalat mit Essig und Öl mit dem Löffel nehmen

Timing-Guide – wann schmeckt Kartoffelsalat am besten?

Kartoffelsalat mit Essig und Öl kannst du ganz flexibel vorbereiten.

Direkt servieren

Frisch zubereitet schmeckt er angenehm warm. Die Kartoffeln haben noch etwas mehr Biss und die Marinade ist besonders aromatisch.

Nach 30 Minuten

Jetzt hat der Kartoffelsalat die perfekte Konsistenz erreicht. Die Kartoffeln haben die Brühe aufgenommen und der Salat ist herrlich schlonzig.

Über Nacht

Am nächsten Tag schmeckt Kartoffelsalat oft sogar noch besser. Die Aromen verbinden sich optimal. Vor dem Servieren einfach noch einmal probieren und bei Bedarf mit etwas Brühe, Weißweinessig, Salz oder Pfeffer abschmecken.

Die häufigsten Fehler – und wie du sie ganz einfach rettest

Selbst ein klassischer Kartoffelsalat lässt sich fast immer retten. Mit diesen Tipps klappt’s garantiert.

Kartoffelsalat ist zu trocken

Kartoffeln nehmen beim Ziehen viel Flüssigkeit auf. Gib einfach noch etwas heiße Brühe dazu und rühre vorsichtig um. Falls nötig, kannst du auch noch einen kleinen Schuss Öl ergänzen.

Kartoffelsalat ist zu sauer

Etwas zusätzliche Brühe mildert die Säure. Auch eine Prise Zucker hilft dabei, den Geschmack wieder auszubalancieren.

Kartoffeln sind zu weich

Dann wurden sie etwas zu lange gekocht oder zu kräftig umgerührt. Beim nächsten Mal die Kartoffeln lieber etwas früher testen und den Salat nur vorsichtig vermengen.

Kartoffeln sind noch zu fest

Dann waren sie noch nicht ganz gar. Am besten immer mit einem kleinen Messer prüfen, ob die Kartoffeln weich sind.

Kartoffelsalat schmeckt fad

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt zum Abschmecken. Oft helfen schon etwas Salz, Pfeffer oder ein kleiner Schuss Weißweinessig.

Kartoffelsalat mit Essig und Öl zu Wiener Würstchen

Kartoffelsalat mit Essig und Öl kreativ abwandeln

Dieses Rezept ist ein klassisches Basisrezept und schmeckt genauso, wie viele ihn aus Süddeutschland oder von Oma kennen. Wenn du trotzdem etwas variieren möchtest, gibt es viele leckere Möglichkeiten.

Besonders gut passen:

Für noch mehr Kartoffelsalat-Varianten schau dir doch auch unsere anderen Kartoffelsalat-Rezepte an:

Diese Beilagen passen besonders gut dazu

Kartoffelsalat mit Essig und Öl passt zu fast allem und ist deshalb ein echter Klassiker.

Wir servieren ihn besonders gern zu:

Gerade beim Grillen darf dieser Kartoffelsalat auf keinem Buffet fehlen.

Kartoffelsalat richtig aufbewahren

Gut abgedeckt hält sich Kartoffelsalat mit Essig und Öl im Kühlschrank etwa 2 Tage.

Vor dem Servieren solltest du ihn rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Anschließend noch einmal gut umrühren und probieren. Häufig freuen sich die Kartoffeln über einen kleinen Schluck Brühe oder etwas Weißweinessig, bevor der Salat serviert wird.

Häufig gestellte Fragen zu Kartoffelsalat mit Essig und Öl

Welcher Essig eignet sich für Kartoffelsalat mit Essig und Öl?

Weißweinessig ist die klassische Wahl. Er bringt eine angenehme Säure mit, ohne die anderen Zutaten zu überdecken.

Welches Öl eignet sich am besten?

Verwende ein neutrales Öl wie Sonnenblumen- oder Rapsöl. Es unterstützt den Geschmack, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

Zu viel Essig im Kartoffelsalat – was tun?

Etwas heiße Brühe und eine kleine Prise Zucker gleichen die Säure meist schnell wieder aus.

Kartoffelsalat ist zu matschig – was kann ich tun?

Leider lässt sich das nicht vollständig rückgängig machen. Beim nächsten Mal die Kartoffeln etwas bissfester kochen und vorsichtiger umrühren.

Kann man Kartoffelsalat mit Essig und Öl einfrieren?

Davon raten wir ab. Die Kartoffeln verändern beim Auftauen ihre Konsistenz und werden häufig mehlig oder wässrig.

Schreibe einen Kommentar

Mit dem Absenden werden Name und Nachricht veröffentlicht, sowie IP-Adresse und Zeitstempel gespeichert. Mehr zum Datenschutz.

Kommentare:

Danke fürs Weitersagen!

Wir freuen uns riesig, dass du dieses Rezept weiterempfiehlst – gutes Essen ist zum Teilen da.

Dein Rezept liegt jetzt sicher in der Merkliste – bereit, wann immer du Lust drauf hast.

zur Merkliste gehen
Wie gefällt dir das Rezept?
Emoticon für 1 Stern
Gefällt mir nicht!
Emoticon für 2 Sterne
Da geht noch mehr!
Emoticon für 3 Sterne
Ist okay!
Emoticon für 4 Sterne
Mir schmeckt's!
Emoticon für 5 Sterne
Sehr lecker!
Danke, das freut uns! 😀
Oh, das tut uns leid 🙁

Erzähle in einem Kommentar, wie es dir gelungen ist und welche Tipps du hast – deine Erfahrung hilft anderen beim Nachkochen. Danke dir!

Schade, dass es nicht ganz geklappt hat! Verrate uns kurz, woran es lag: War es zu kompliziert, hat etwas Wichtiges gefehlt oder hat es nicht geschmeckt? Dein ehrliches Feedback hilft uns, das Rezept zu verbessern. Danke dir!

Mit dem Absenden werden Name und Nachricht veröffentlicht, sowie IP-Adresse und Zeitstempel gespeichert. Mehr zum Datenschutz.

Super, vielen Dank!

Möchtest du über eine Antwort auf deinen Kommentar informiert werden?

Super, vielen Dank!

Wir beantworten deinen Kommentar schnellstmöglich.