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Spaghetti all’assassina: probiere die berühmte Killer-Pasta aus der Pfanne

4,7 von 5 Sternen, 200 Bewertungen
Spaghetti all'assassina
Gesamtzeit:
25 Min.
Schwierigkeit:
Einfach
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Spaghetti all'Assassina stammen aus Bari in Süditalien und begeistern mit einer ungewöhnlichen Zubereitung. Die Nudeln werden direkt in der Pfanne gegart und dabei bewusst knusprig geröstet. Das Ergebnis sind intensive Röstaromen, eine würzige Tomatennote und eine Pasta, die garantiert in Erinnerung bleibt.

Rezept entwickelt und gekocht von Michael. Mit Liebe verfasst von Maria. Aktualisiert am

Zutaten

Passt die Mengen aller Zutaten an.
2 Portionen
  • Spaghetti

Nährwerte pro Portion

( Datenbasis )
Kalorien
688 kcal
Proteine
19 g
Fett
23 g
Kohlenhydrate
102 g
Video-Empfehlung

Spaghetti all'assassina zubereiten – So geht's:

  1. Schritt 1

    • ½ Bund Blattpetersilie

    Zuerst Petersilie waschen, nur die Blätter fein hacken und für später beiseitestellen.

    Blattpetersilie schneiden

    Tipp: Die Stiele der Petersilie kannst du für noch mehr Aroma später mit den Spaghetti zusammen anbraten. Vor dem Servieren solltest du diese dann aber wieder entfernen.

  2. Schritt 2

    • 800 ml Wasser
    • 5 EL Tomatenmark

    Dann Wasser mit Tomatenmark in einem Topf verrühren, einmal aufkochen und auf kleiner Stufe warmhalten.

    Tomatenmark ins Wasser geben
  3. Schritt 3

    • 4 Knoblauchzehen

    Nun den Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden.

    Knoblauch schneiden
  4. Schritt 4

    • 4 EL Olivenöl
    • ¼ TL Chiliflocken
    • 2 TL italienische Kräuter

    Als Nächstes Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Knoblauch, Chili und getrocknete Kräuter farblos darin anschwitzen.

    Knoblauch und Gewürze anbraten

    Tipp:

    Verwende eine große Pfanne, in die die Spaghetti im Ganzen hinein passen und dabei möglichst komplett Bodenkontakt haben.

  5. Schritt 5

    • 300 g passierte Tomaten

    Die passierten Tomaten dazugeben und alles unter Rühren einmal aufkochen lassen.

    Passierte Tomaten dazugeben
  6. Schritt 6

    • 250 g Spaghetti

    Nun die rohen Spaghetti auf die Soße legen und ca. 5 Minuten gleichmäßig scharf anbraten. Dabei die Pasta immer mal mit der Soße übergießen und leicht an den Pfannenboden drücken. Die Spaghetti sollten etwas dunkle Stellen bekommen.

    Tipp:

    Achte darauf, dass die Spaghetti all’assassina nicht schwarz anbrennen, da sie sonst bitter schmecken. Dennoch sollten sie gut Farbe bekommen, um den charakteristischen Geschmack zu erlangen.

  7. Schritt 7

    Wenn die Soße fast verkocht ist und die Spaghetti schön Farbe bekommen haben, nach und nach das Tomatenwasser dazu gießen und dies immer wieder einkochen lassen. Das Ganze 3 bis 4 Mal wiederholen, bis das ganze Wasser aufgebraucht ist.

    Tomatenwasser dazugeben
  8. Schritt 8

    • Salz & Pfeffer

    Zum Schluss sollten die Spaghetti all’assassina al dente sein, ansonsten schluckweise noch etwas Wasser dazugeben. Vor dem Servieren das Ganze mit Salz, Pfeffer abschmecken und die gehackter Petersilie unterrühren.

    Petersilie dazugeben

Spaghetti all’assassina Zutaten

Das Original aus Italien kommt mit sehr einfachen und herkömmlichen Zutaten aus, die in jeder gut sortierten Küche vorrätig sein können. Das brauchst du für die original italienischen Spaghetti all’assassina:

Wasser & Tomatenmark

Damit stellst du das Tomatenwasser her, welches zum Garen der angebratenen Spaghetti benötigt wird.

Olivenöl

Hiervon darf es ruhig etwas mehr sein, denn es verleiht den Spaghetti all’assassina ein intensives italienisches Oliven-Aroma.

Knoblauch

Gibt es ein italienisches Gericht ohne Knoblauch? Vermutlich schon, aber an diesem Original-Rezept darf er auf keinen Fall fehlen!

Chili & italienischer Kräuter

Spaghetti all’assassina sind in der Regel scharf und würzig, was nicht nur an der Zubereitungsart liegt, sondern natürlich auch an den verwendeten Gewürzen. Frische Chiliflocken und italienische Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Majoran, Basilikum oder Oregano sind daher ein Muss!

Spaghetti

Für die Zubereitung benötigst du diese unbedingt ungekocht, denn nur so gelingt die besondere „verbrannte“ Art. Gekochte Spaghetti würden in der Pfanne schnell matschig werden, daher werden sie roh in der Pfanne gebraten.

Tipp: Andere Nudelsorten sind für das Gericht all’assassina weniger gut geeignet, da sie sich nicht gleichmäßig anbraten lassen. Du kannst höchstens Tagliatelle statt Spaghetti verwenden.

Passierte Tomaten

Sie sind genauso wichtig für den authentischen Tomaten-Geschmack wie das Tomatenwasser, das später hinzugefügt wird. Passierte Tomaten lassen sich sogar auf Vorrat selber machen.

Petersilie

Für etwas Frische und noch mehr Aroma sorgt die frische Petersilie an den Spaghetti all’assassina. Wir empfehlen dir Blatt- statt Krausepetersilie zu verwenden, da diese viel aromatischer schmeckt.

Zutaten ergänzen

Mit weiteren Zutaten kannst du die Spaghetti all’assassina noch kulinarisch verfeinern. Hier ein paar leckere Ideen:

Spaghetti all'assassina

Welche Pfanne für Spaghetti all’assassina?

Wir erklären dir, warum bestimmte Pfannen besser für die Zubereitung geeignet sind als andere:

Edelstahl-Pfanne

Zum scharf Anbraten sind diese am besten geeignet, denn sie bekommen ordentlich Hitze. Doch bevor du beginnst, die Zutaten hinein zu geben, solltest du den Wassertest machen, um herauszufinden, ob die Pfanne ausreichend erhitzt ist.

Wassertest für Edelstahlpfannen

Hierfür in die heiße Pfanne ein paar Tropfen Wasser geben. Springen diese darin herum, dann ist die Pfanne heiß genug. Zischt und verdampft das Wasser sofort, dann braucht die Edelstahlpfanne noch einen Moment.

Beschichtete Teflonpfanne

Hiermit gehst du in der Regel auf Nummer sicher und verhinderst, dass die Spaghetti all’assassina anbrennen. Um die Pasta allerdings richtig scharf anzubraten, benötigst du in einer beschichteten Pfanne etwas mehr Zeit.

Gusseisen-Pfanne

Eine Eisenpfanne ist zwar gut zum scharf Anbraten geeignet, aber im Umgang etwas sensibel. Bei der Verwendung solltest du darauf achten, dass die Temperatur nicht allzu sehr schwankt, um Anbrennen zu vermeiden. Außerdem sollte die Patina der Pfanne regelmäßig aufrecht erhalten werden.

Egal welche Pfanne du verwendest, die Zubereitung der angebratenen Spaghetti ist grundsätzlich in jeder Pfanne möglich, welche groß genug ist, um sie längst hinein zu legen. Das Wichtigste ist, dass du mit den Besonderheiten des Materials vertraut bist.

Herkunft von Spaghetti all’assassina

Zwar lässt es die dubiose Zubereitung nicht vermuten, aber das Gericht stammt tatsächlich ursprünglich aus Italien. Um genau zu sein aus Bari im Süden Italiens. Die Spaghetti all’assassina, zu deutsch Spaghetti nach Art der Mörderin, sind in der Region Apulien besonders beliebt und viele Restaurants haben sich auf die Zubereitung dieser aromatischen Pasta spezialisiert. Aufgrund ihres Namen werden sie hierzulande auch gerne als Killer-Spaghetti bezeichnet.

Spaghetti all'assassina

Haltbarkeit & Aufbewahrung

Pasta schmecken frisch zubereitet einfach am besten – vor allem die würzigen Killer-Spaghetti solltest du direkt aus der Pfanne genießen.

Luftdicht verpackt und im Kühlschrank gelagert sind die Spaghetti all’assassina ca. 3 Tage haltbar.

Wozu passt Spaghetti all’assassina?

Du möchtest deine Gäste mit einem italienischen Menü beglücken? Wir haben ein paar leckere eat.deen, was du zu den Killer-Pasta servieren kannst und welche Vor- und Nachspeisen perfekt dazu passen:

Ideale Fleisch-Beilage

Die Spaghetti all’assassina lassen sich perfekt mit hellem Geflügelfleisch servieren. So bereitest du saftige Hähnchen- oder Putenbrust zu:

eat empfiehlt:

„Ein echtes Highlight ist unsere gefüllte Hähnchenbrust mit getrockneten Tomaten, Mozzarella und Basilikum. Eine leckere Begleitung zu Spaghetti all’assassina!“

Italienische Vorspeisen

Um den Appetit schon mal anzuregen für die würzigen Spaghetti all’assassina empfehlen wir dir folgende Antipasto:

Passende Dessert

Und nach dem herzhaften Schlemmen darf eine süße Verführung natürlich nicht fehlen. Hier sind unsere leckersten italienischen Nachspeisen:

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