Grießbrei
Grießbrei kochen nach dem schnellen Grundrezept

Grießbrei ist ein echter Klassiker, der mit wenigen Zutaten wunderbar cremig und locker gelingt. Unser einfaches Grundrezept schmeckt pur genauso gut wie mit Zimt und Zucker oder einer fruchtigen Portion roter Grütze. So bereitest du den Klassiker in wenigen Minuten zu.
Zutaten
- Esslöffel
- kleine Schüssel
- kleiner Topf
- Küchenwaage
- Messbecher
- Saucenkelle
- Schneebesen
- Teelöffel
- Topfdeckel
Nährwerte pro Portion
(Datenbasis)- Kalorien
- 303 kcal
- Proteine
- 12 g
- Fett
- 11 g
- Kohlenhydrate
- 39 g
Grießbrei zubereiten
Schritt 1 Milch erwärmen
- 1000 ml Milch
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 2 EL Zucker
- Prise Salz
- ½ EL Butter
Milch, Vanillezucker, Zucker, Salz und Butter in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze aufkochen. Dabei gelegentlich umrühren, bis sich Zucker und Butter vollständig aufgelöst haben.


Schritt 2 Grieß einrühren
- 100 g Weichweizengrieß
Sobald die Milch beginnt zu kochen, die Hitze reduzieren und den Weichweizengrieß mit einem Schneebesen langsam einrieseln lassen. Dabei ständig rühren, damit keine Klümpchen entstehen und nichts anbrennt. Anschließend etwa 2 Minuten sanft köcheln lassen.


Schritt 3 Grießbrei quellen lassen
- Zimt und Zucker
Den Topf vom Herd nehmen, mit einem Deckel verschließen und den Grießbrei 5 Minuten quellen lassen. Danach noch einmal gut umrühren, so wird er besonders cremig und locker. Nach Bedarf mit Zimt und Zucker servieren.


Tipp: Wundere dich nicht, wenn der Grießbrei zu Beginn noch etwas flüssig wirkt. Beim Quellen lassen dickt er noch gut ein.
So wird dein Grießbrei schön cremig
Auch bei einem einfachen Klassiker gibt es ein paar kleine Tricks.
Lass den Grieß langsam unter Rühren in die heiße Milch rieseln. So entstehen keine Klümpchen und der Brei wird gleichmäßig cremig. Nach dem kurzen Köcheln darf der Grießbrei unbedingt noch ein paar Minuten ruhen – genau dann bekommt er seine typisch lockere Konsistenz.

Die häufigsten Fehler
Falls dein Grießbrei schon einmal zu fest geworden ist oder geklumpt hat, liegt das meist an einer Kleinigkeit. So vermeidest du die häufigsten Fehler und rettest deinen Grießbrei:
| Problem | Ursache | Notfall-Fix |
|---|---|---|
| Klümpchen | Grieß zu schnell eingerührt | Kräftig mit Schneebesen glattrühren; hartnäckige Klümpchen durch ein feines Sieb streichen |
| Angebrannt | Zu hohe Hitze / zu wenig gerührt | Sofort in neuen Topf umfüllen, ohne den Bodensatz abzukratzen |
| Milch übergekocht | Zu hohe Hitze | Fehlende Milch abmessen und bis zur ursprünglichen Menge auffüllen |
| Nach dem Quellen zu dünn | Grieß hat nicht ausreichend gebunden | Nochmals kurz unter Rühren erhitzen und etwas länger quellen lassen |
| Zu fest | Zu viel Grieß oder zu stark nachgedickt | Schluckweise Milch einrühren, bis die Konsistenz passt |
Welcher Grieß eignet sich für Grießbrei?
Für klassischen, cremigen Grießbrei eignet sich Weichweizengrieß am besten. Er quillt beim Kochen gut auf und sorgt für die typisch weiche, cremige Konsistenz. Als Grundverhältnis kannst du die Faustregel 1:10 anwenden, also 100 g Weichweizengrieß auf 1 Liter Milch.
Hartweizengrieß kannst du grundsätzlich ebenfalls verwenden, der Grießbrei wird damit aber etwas körniger und weniger fein. Auch Dinkelgrieß ist eine Alternative und lässt sich ähnlich verwenden. Da verschiedene Grießsorten unterschiedlich stark Flüssigkeit aufnehmen können, solltest du die Konsistenz beim Quellen prüfen und bei Bedarf etwas Milch ergänzen.
Grießbrei klassisch servieren
Das Grundrezept schmeckt natürlich pur schon richtig gut. Ganz klassisch kommt er aber mit:
- Zimt und Zucker
- roter Grütze
- Apfelmus
- heißen Kirschen
- geschmolzener Butter
auf den Tisch.


Die passenden Rezepte findest du natürlich auch bei uns:
So lässt sich das Grundrezept abwandeln
Auch wenn dieses Rezept den klassischen Grießbrei zeigt, lässt sich die Grundlage ganz einfach an den eigenen Geschmack anpassen.
- Etwas Zitronenabrieb sorgt für eine frische Note.
- Eine Prise Zimt kann direkt mitgekocht werden.
- Wer es besonders vanillig mag, ersetzt den Vanillezucker durch das Mark einer Vanilleschote.
- Für eine etwas leichtere Variante kann ein Teil der Milch durch Wasser ersetzt werden.
- Mit einem Ei wird dein Grießbrei besonders fluffig.
Wie du Grießbrei mit Ei zubereitest, zeigen wir dir in diesem Rezept:
Grießbrei für Kinder
Grießbrei gehört zu den beliebtesten Familiengerichten. Durch seinen milden Geschmack und die weiche Konsistenz ist er bereits bei Kindern sehr beliebt.
Je nach Alter kann der Zucker reduziert und der Grießbrei stattdessen mit frischem Obst oder selbst gemachtem Apfelmus serviert werden. Du kannst ihn natürlich auch ganz ohne Zucker oder mit einem Zuckerersatzstoff zubereiten.
Welche Milch eignet sich für Grießbrei?
Für den klassischen Grießbrei wird traditionell Kuhmilch verwendet. Vollmilch sorgt für einen besonders cremigen Geschmack, während fettarme Milch den Brei etwas leichter macht.
Alternativ gelingt das Grundrezept auch mit pflanzlichen Drinks wie Hafer-, Mandel- oder Sojadrink. Je nach Sorte verändert sich allerdings der Geschmack leicht und der Brei wird etwas weniger vollmundig als mit klassischer Milch.
Noch mehr Süßspeisen
Wenn du klassische Süßspeisen magst, findest du bei uns noch viele weitere Rezepte für die gemütliche Wohlfühlküche. Stöbere durch unsere süßen Rezepte und lass dich inspirieren.
Grießbrei richtig aufbewahren
Reste halten sich im Kühlschrank bis zu 2 Tage. Gib beim Erwärmen einfach einen Schluck Milch dazu und rühre den Grießbrei langsam glatt – dann wird er wieder schön cremig.

Kann man Grießbrei einfrieren?
Grundsätzlich ja. Nach dem Auftauen verändert sich die Konsistenz allerdings etwas und der Brei wird häufig etwas körniger. Mit etwas Milch und gründlichem Umrühren lässt er sich beim Erwärmen aber wieder schön cremig machen.
Häufige Fragen zu Grießbrei
Für das klassische Grundrezept verwendest du Weichweizengrieß. Er sorgt für die feine, cremige Konsistenz, die viele von früher kennen.
Während der Ruhezeit nimmt der Grieß die restliche Flüssigkeit auf. Dadurch wird der Grießbrei besonders locker und schön cremig.
Ja, das klappt problemlos. Bewahre den Grießbrei im Kühlschrank auf und rühre beim Erwärmen einfach etwas Milch unter.
Beim Abkühlen trocknet die Oberfläche leicht an und es entsteht die typische Haut. Wer das vermeiden möchte, deckt den Grießbrei direkt nach dem Abkühlen mit Frischhaltefolie oder einer wiederverwendbaren Abdeckhaube ab, sodass sie direkt auf der Oberfläche aufliegt















