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Käsekuchen

Das beste Rezept mit Mürbeteig: unwiderstehlich saftig, cremig & locker

4,9 von 5 Sternen, 223 Bewertungen
Käsekuchen
Gesamtzeit:
1 Std. 55 Min.
Schwierigkeit:
Einfach
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Dieser Käsekuchen ist herrlich cremig, angenehm leicht und wird von einem zarten Mürbeteigboden perfekt ergänzt. Ein echter Klassiker, der einfach gelingt und mit seinem frischen, vanilligen Geschmack immer begeistert.

Rezept entwickelt und gebacken von Susann. Mit Liebe verfasst von Marlene. Aktualisiert am

Zutaten

Passt die Mengen aller Zutaten an.
1 Springform (26 cm)

Für den Boden

Für die Quarkmasse

  • Magerquark
Du benötigst außerdem:
  • Backpapier
  • Handrührgerät mit Schneebesen
  • kleine Schüssel
  • Küchenrolle
  • Küchenwaage
  • Messbecher
  • Rührschüssel
  • Springform (⌀ 26 cm)
  • Universalmesser
  • Zester-Reibe

Nährwerte pro Springform (26 cm)

(Datenbasis)
Kalorien
6289 kcal
Proteine
175 g
Fett
304 g
Kohlenhydrate
706 g

Käsekuchen: Video

Käsekuchen backen

  1. Schritt 1 Springform vorbereiten

    Eine Springform am Boden mit Backpapier auslegen und den Rand mit etwas Butter einfetten. Den Backofen auf 165 °C Umluft vorheizen.

    Springform einfetten
  2. Schritt 2 Trockene Zutaten mischen

    • 300 g Mehl
    • ½ Päckchen Backpulver
    • 130 g Zucker

    Mehl, Backpulver, Salz und Zucker in eine Schüssel geben.

    Zucker dazugeben
  3. Schritt 3 Butter und Eier dazugeben

    • 130 g Butter
    • 2 Eier

    Nun die Butter in Stückchen sowie die Eier dazugeben.

  4. Schritt 4 Teig kneten

    Alles zügig zu einem glatten Teig verkneten.

    Teig kneten
  5. Schritt 5 Teig in die Form geben

    Den Mürbeteig direkt gleichmäßig in der Springform verteilen, zu einem Boden andrücken und am Rand nach oben ziehen. Die Springform kurz in den Kühlschrank stellen.

  6. Schritt 6 Zitronenschale abreiben

    • 1 Bio-Zitrone (Schale)

    Zitrone heiß abwaschen und die äußere Schale abreiben. Dann beiseite stellen.

    Zitronenschale abreiben
  7. Schritt 7 Eier und Zucker verrühren

    • 4 Eier
    • 250 g Zucker

    Für die Quarkmasse Eier und Zucker mit den Schneebesen des Rührgerätes cremig rühren.

  8. Schritt 8 Restliche Zutaten dazugeben

    • 750 g Magerquark
    • 2 Päckchen Puddingpulver, Vanille
    • 300 g Sahne
    • 75 ml Sonnenblumenöl
    • Zitronenschale

    Quark, Puddingpulver, Sahne, Öl und Zitronenabrieb dazugeben und alles miteinander verrühren.

  9. Schritt 9 Käsekuchen backen

    Backzeit:1 Std.

    Nun vorsichtig die flüssige Masse in die Form gießen und im Ofen für ca. 60 Minuten backen.

    Quarkmasse in die Form füllen
  10. Schritt 10 Käsekuchen ruhen lassen

    Nach dem Backen den Kuchen bei geöffneter Ofentür für ca. 20 Minuten ruhen lassen und dann in der Form komplett auskühlen lassen. Erst dann sollte der Käsekuchen aus der Springform gelöst werden.

    Käsekuchen

Darum ist unser Käsekuchen der Beste der Welt

Ganz ehrlich: Es gibt viele Käsekuchen. Aber dieser hier trifft einfach genau ins Schwarze. Die Füllung ist weich und cremig, aber nicht schwer, angenehm süß und mit genau der richtigen Frische durch die Zitrone! Dazu kommt der buttrige Boden, der dem Ganzen Halt gibt, ohne den Geschmack der Quarkmasse zu überlagern.

Und auch technisch stimmt hier alles:

Kurz gesagt: ein Käsekuchen, der garantiert rissfrei gelingt, auch bei Backanfängern einfach richtig gut wird und von dem man mehr als nur ein Stück essen möchte!

Cremiger Käsekuchen

Die perfekte Konsistenz für Käsekuchen

Wenn dein Käsekuchen aus dem Ofen kommt, darf die Mitte noch leicht wackeln – das gehört so. Beim Abkühlen wird er fester und bekommt genau die richtige Schnittfestigkeit.

Darauf kannst du achten:

Tipp: Wenn die Oberfläche stark gebräunt ist, war die Temperatur zu hoch. Käsekuchen mag es lieber entspannt als heiß.

Tipps zur optimalen Zubereitung

Hier entscheidet oft das Detail, vor allem bei den Zutaten!

Welcher Quark für Käsekuchen?

Magerquark macht den Kuchen schön leicht. Wenn du es etwas cremiger magst, kannst du einen Teil durch Quark mit 20 % Fett verwenden.

Quark dazugeben
Für unsere Füllung verwenden wir Magerquark.

Die richtigen Fette

Sowohl Öl, als auch Sahne sorgen für Geschmeidigkeit und einen vollen Geschmack. Beim Öl solltest du ein geschmacksneutrales Öl verwenden – wie z.B. Sonnenblumenöl. Wer mag, kann die Sahne durch Milch ersetzen!

Eier

Die vielen Eier geben nicht nur Struktur, sie sorgen auch dafür, dass die Masse am Ende gut zusammenhält. Wir empfehlen dir, frische Bio-Eier Größe M für deinen Käsekuchen zu verwenden.

Zitrone und Vanille

Zitrone und Vanille ist eine himmlisch leckere Kombination! Während Vanille für einen süßen Geschmack sorgt, bringt die Zitrone ordentlich Frische mit. Dadurch schmeckt der Kuchen richtig aromatisch und perfekt ausgewogen!

Tipp: Wer es extra vanillig mag, gibt in die Quarkmasse noch etwas Vanilleextrakt oder frisches Vanillemark.

Einzelnes Stück Käsekuchen

Diese Geräte brauchst du

Mit ein paar Basics bist du bestens ausgestattet:

Benötigte Geräte
Für den Käsekuchen benötigst du keine speziellen Geräte!

Typische Fehler bei Käsekuchen und wie du sie vermeidest

Käsekuchen ist ein dankbarer Klassiker und auch für Einsteiger gut machbar. Trotzdem gibt es ein paar typische Stolperfallen. Mit ein bisschen Hintergrundwissen lassen sie sich aber ganz entspannt vermeiden:

Risse auf der Oberfläche

Risse entstehen meist dann, wenn der Kuchen zu großer Hitze ausgesetzt ist oder zu schnell abkühlt. Die Oberfläche zieht sich beim Backen stärker zusammen als das Innere, das führt zu Spannungen, die schließlich aufreißen.

So beugst du vor:

Kuchen fällt zusammen

Ein leichtes Einsinken in der Mitte ist normal, fällt der Kuchen aber stark zusammen, liegt das oft an zu viel Luft in der Masse oder daran, dass er zu früh aus dem Ofen genommen wurde. Beim Abkühlen entweicht die eingeschlossene Luft und der Kuchen sackt ein.

So klappt’s besser:

Zu fest oder trocken

Wenn der Käsekuchen eher kompakt und trocken wirkt, war er meist einfach zu lange im Ofen. Gerade weil er nach dem Backen noch nachzieht, ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt abzupassen. Behalte also die Backzeit gut im Auge und prüfe den Kuchen lieber etwas eher. Die Mitte darf noch weich sein – also außen fest, innen leicht wackelig.

Sehr weich oder wässrig

Wirkt der Käsekuchen nach dem Abkühlen immer noch zu weich oder leicht „klitschig“, kann das mehrere Ursachen haben: ein ungünstiges Zutatenverhältnis, zu viel Flüssigkeit oder einfach zu wenig Backzeit. Oft braucht er aber auch schlicht mehr Zeit zum Auskühlen.

So vermeidest du das Problem:

Käsekuchen servieren

Alternative Zubereitung: Käsekuchen im Wasserbad

Wenn du es besonders cremig willst, probier’s mal im Wasserbad.

Das funktioniert so:

Der Kuchen wird dadurch super gleichmäßig und fast schon ein bisschen Soufflé-artig. So wird er übrigens in Japan oft gebacken! Schau dir doch mal das Rezept dazu an:

Käsekuchen Rezeptvariationen für jeden Geschmack

Wer Lust auf Abwechslung hat, kann unser leckeres Grundrezept abwandeln!

Fruchtige Variante

Gib eine Handvoll Heidelbeeren oder Himbeeren in die Masse! Das sorgt für kleine fruchtige Highlights und macht den Kuchen noch saftiger. Auch Kirschen oder Mandarinen sind dafür bestens geeignet.

Käsekuchen ohne Boden

Da die Masse sehr flüssig ist, dichtet unser Mürbeteigboden alles gut ab. Wenn du eine richtig gute Springform hast, kannst du den Käsekuchen ohne Boden backen! Ansonsten kann die Masse nämlich auslaufen.

Low-Carb Variante

Käsekuchen klappt übrigens auch Low Carb und High Protein richtig gut! In dem Fall am besten ohne Boden und mit Erythrit oder Xylit backen. Das Ergebnis bleibt schön cremig, nur etwas „leichter“ im Kohlenhydratkonto.

Beilagen und Serviervorschläge

Pur ist er schon ein Traum, aber ein bisschen Extra geht immer, oder?

Haltbarkeit und Aufbewahrung

Im Kühlschrank hält sich dein Käsekuchen etwa 2 bis 3 Tage. Am besten verpackst du ihn luftdicht und nimmst ihn vor dem Servieren kurz raus, dann schmeckt er aromatischer.

Einfrieren klappt übrigens auch problemlos, dazu direkt in Stücke schneiden und in Dosen packen. So bleibt der Käsekuchen etwa 6 Monate lang haltbar.

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