Zutaten

Springform (26 cm):
1
Für den Boden
Für die Quarkmasse

Käsekuchen backen

  1. Schritt 1 Springform vorbereiten

    Eine Springform am Boden mit Backpapier auslegen und den Rand mit etwas Butter einfetten. Den Backofen auf 165 °C Umluft vorheizen.

    Springform einfetten
  2. Schritt 2 Trockene Zutaten mischen

    • 300 g Mehl
    • ½ Päckchen Backpulver
    • 130 g Zucker

    Mehl, Backpulver, Salz und Zucker in eine Schüssel geben.

    Zucker dazugeben
  3. Schritt 3 Butter und Eier dazugeben

    • 130 g Butter
    • 2 Eier

    Nun die Butter in Stückchen sowie die Eier dazugeben.

  4. Schritt 4 Teig kneten

    Alles zügig zu einem glatten Teig verkneten.

    Teig kneten
  5. Schritt 5 Teig in die Form geben

    Den Mürbeteig direkt gleichmäßig in der Springform verteilen, zu einem Boden andrücken und am Rand nach oben ziehen. Die Springform kurz in den Kühlschrank stellen.

  6. Schritt 6 Zitronenschale abreiben

    • 1 Bio-Zitrone (Schale)

    Zitrone heiß abwaschen und die äußere Schale abreiben. Dann beiseite stellen.

    Zitronenschale abreiben
  7. Schritt 7 Eier und Zucker verrühren

    • 4 Eier
    • 250 g Zucker

    Für die Quarkmasse Eier und Zucker mit den Schneebesen des Rührgerätes cremig rühren.

  8. Schritt 8 Restliche Zutaten dazugeben

    • 750 g Magerquark
    • 2 Päckchen Puddingpulver, Vanille
    • 300 g Sahne
    • 75 ml Sonnenblumenöl
    • Zitronenschale

    Quark, Puddingpulver, Sahne, Öl und Zitronenabrieb dazugeben und alles miteinander verrühren.

  9. Schritt 9 Käsekuchen backen

    Backzeit:1 h

    Nun vorsichtig die flüssige Masse in die Form gießen und im Ofen für ca. 60 Minuten backen.

    Quarkmasse in die Form füllen
  10. Schritt 10 Käsekuchen ruhen lassen

    Nach dem Backen den Kuchen bei geöffneter Ofentür für ca. 20 Minuten ruhen lassen und dann in der Form komplett auskühlen lassen. Erst dann sollte der Käsekuchen aus der Springform gelöst werden.

    Käsekuchen

Darum ist unser Käsekuchen der Beste der Welt

Ganz ehrlich: Es gibt viele Käsekuchen. Aber dieser hier trifft einfach genau ins Schwarze. Die Füllung ist weich und cremig, aber nicht schwer, angenehm süß und mit genau der richtigen Frische durch die Zitrone! Dazu kommt der buttrige Boden, der dem Ganzen Halt gibt, ohne den Geschmack der Quarkmasse zu überlagern.

Und auch technisch stimmt hier alles:

  • Die Mischung aus Magerquark, Sahne und Öl macht die Masse wunderbar geschmeidig.
  • Puddingpulver sorgt dafür, dass der Kuchen schnittfest wird, ohne kompakt zu wirken.
  • Die moderate Backtemperatur hilft, Risse zu vermeiden und sorgt für ein gleichmäßiges Ergebnis.

Kurz gesagt: ein Käsekuchen, der garantiert rissfrei gelingt, auch bei Backanfängern einfach richtig gut wird und von dem man mehr als nur ein Stück essen möchte!

Cremiger Käsekuchen

Die perfekte Konsistenz für Käsekuchen

Wenn dein Käsekuchen aus dem Ofen kommt, darf die Mitte noch leicht wackeln – das gehört so. Beim Abkühlen wird er fester und bekommt genau die richtige Schnittfestigkeit.

Darauf kannst du achten:

  • Die Oberfläche ist hell goldgelb und nicht zu dunkel.
  • Der Rand wirkt stabil und gesetzt.
  • Die Mitte hat noch ein kleines „Jiggle“, ist aber nicht flüssig.

Tipp: Wenn die Oberfläche stark gebräunt ist, war die Temperatur zu hoch. Käsekuchen mag es lieber entspannt als heiß.

Tipps zur optimalen Zubereitung

Hier entscheidet oft das Detail, vor allem bei den Zutaten!

Welcher Quark für Käsekuchen?

Magerquark macht den Kuchen schön leicht. Wenn du es etwas cremiger magst, kannst du einen Teil durch Quark mit 20 % Fett verwenden.

Quark dazugeben
Für unsere Füllung verwenden wir Magerquark.

Die richtigen Fette

Sowohl Öl, als auch Sahne sorgen für Geschmeidigkeit und einen vollen Geschmack. Beim Öl solltest du ein geschmacksneutrales Öl verwenden – wie z.B. Sonnenblumenöl. Wer mag, kann die Sahne durch Milch ersetzen!

Eier

Die vielen Eier geben nicht nur Struktur, sie sorgen auch dafür, dass die Masse am Ende gut zusammenhält. Wir empfehlen dir, frische Bio-Eier Größe M für deinen Käsekuchen zu verwenden.

Zitrone und Vanille

Zitrone und Vanille ist eine himmlisch leckere Kombination! Während Vanille für einen süßen Geschmack sorgt, bringt die Zitrone ordentlich Frische mit. Dadurch schmeckt der Kuchen richtig aromatisch und perfekt ausgewogen!

Tipp: Wer es extra vanillig mag, gibt in die Quarkmasse noch etwas Vanilleextrakt oder frisches Vanillemark.

Einzelnes Stück Käsekuchen

Diese Geräte brauchst du

Mit ein paar Basics bist du bestens ausgestattet:

  • 26 cm Springform
  • Handrührgerät mit Rührbesen
  • Backpapier
  • Feine Reibe für die Zitronenschale
  • Einen Teigschaber
Benötigte Geräte
Für den Käsekuchen benötigst du keine speziellen Geräte!

Typische Fehler bei Käsekuchen und wie du sie vermeidest

Käsekuchen ist ein dankbarer Klassiker und auch für Einsteiger gut machbar. Trotzdem gibt es ein paar typische Stolperfallen. Mit ein bisschen Hintergrundwissen lassen sie sich aber ganz entspannt vermeiden:

Risse auf der Oberfläche

Risse entstehen meist dann, wenn der Kuchen zu großer Hitze ausgesetzt ist oder zu schnell abkühlt. Die Oberfläche zieht sich beim Backen stärker zusammen als das Innere, das führt zu Spannungen, die schließlich aufreißen.

So beugst du vor:

  • Backe den Käsekuchen bei moderater Temperatur.
  • Lass ihn nach dem Backen bei leicht geöffneter Ofentür ruhen, damit er langsam abkühlt.
  • Vermeide Zugluft oder plötzliche Temperaturwechsel.

Kuchen fällt zusammen

Ein leichtes Einsinken in der Mitte ist normal, fällt der Kuchen aber stark zusammen, liegt das oft an zu viel Luft in der Masse oder daran, dass er zu früh aus dem Ofen genommen wurde. Beim Abkühlen entweicht die eingeschlossene Luft und der Kuchen sackt ein.

So klappt’s besser:

  • Die Masse nur kurz und gleichmäßig verrühren, nicht aufschlagen.
  • Den Kuchen nach dem Backen nicht sofort herausnehmen, sondern im Ofen nachziehen lassen.
  • Erschütterungen vermeiden, solange er noch heiß ist.

Zu fest oder trocken

Wenn der Käsekuchen eher kompakt und trocken wirkt, war er meist einfach zu lange im Ofen. Gerade weil er nach dem Backen noch nachzieht, ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt abzupassen. Behalte also die Backzeit gut im Auge und prüfe den Kuchen lieber etwas eher. Die Mitte darf noch weich sein – also außen fest, innen leicht wackelig.

Sehr weich oder wässrig

Wirkt der Käsekuchen nach dem Abkühlen immer noch zu weich oder leicht „klitschig“, kann das mehrere Ursachen haben: ein ungünstiges Zutatenverhältnis, zu viel Flüssigkeit oder einfach zu wenig Backzeit. Oft braucht er aber auch schlicht mehr Zeit zum Auskühlen.

So vermeidest du das Problem:

  • Genau auf die Mengenangaben achten, besonders bei Flüssigkeiten.
  • Quark bei Bedarf etwas abtropfen lassen, wenn er sehr feucht ist.
  • Den Kuchen vollständig auskühlen lassen, bevor du ihn anschneidest.
Käsekuchen servieren

Alternative Zubereitung: Käsekuchen im Wasserbad

Wenn du es besonders cremig willst, probier’s mal im Wasserbad.

Das funktioniert so:

  • Springform wirklich gut abdichten! (z. B. mit Alufolie)
  • In eine größere Form mit heißem Wasser stellen
  • Schonend backen

Der Kuchen wird dadurch super gleichmäßig und fast schon ein bisschen Soufflé-artig. So wird er übrigens in Japan oft gebacken! Schau dir doch mal das Rezept dazu an:

Japanischer Käsekuchen angeschnitten: fluffiges Original-Rezept
Kuchen
Japanischer Käsekuchen
2h 40min
2755 kcal

Käsekuchen Rezeptvariationen für jeden Geschmack

Wer Lust auf Abwechslung hat, kann unser leckeres Grundrezept abwandeln!

Fruchtige Variante

Gib eine Handvoll Heidelbeeren oder Himbeeren in die Masse! Das sorgt für kleine fruchtige Highlights und macht den Kuchen noch saftiger. Auch Kirschen oder Mandarinen sind dafür bestens geeignet.

Käsekuchen mit Kirschen
Käse-Kirschkuchen
  • Käsekuchen
Käsekuchen mit Himbeeren
Käsekuchen mit Himbeeren
  • Käsekuchen
Blaubeerkuchen mit Quark
Blaubeerkuchen mit Quark
  • Heidelbeertorten
Käsekuchen mit Mandarinen: schnell & cremig
Käsekuchen mit Mandarinen
  • Käsekuchen

Käsekuchen ohne Boden

Da die Masse sehr flüssig ist, dichtet unser Mürbeteigboden alles gut ab. Wenn du eine richtig gute Springform hast, kannst du den Käsekuchen ohne Boden backen! Ansonsten kann die Masse nämlich auslaufen.

Käsekuchen ohne Boden mit Grieß
Käsekuchen ohne Boden mit Grieß
  • Käsekuchen
Skyr-Käsekuchen ohne Boden
Skyr-Käsekuchen ohne Boden
  • Käsekuchen
Käsekuchen ohne Boden mit Puddingpulver
Käsekuchen ohne Boden mit Puddingpulver
  • Käsekuchen

Low-Carb Variante

Käsekuchen klappt übrigens auch Low Carb und High Protein richtig gut! In dem Fall am besten ohne Boden und mit Erythrit oder Xylit backen. Das Ergebnis bleibt schön cremig, nur etwas „leichter“ im Kohlenhydratkonto.

Low Carb Protein-Käsekuchen mit Magerquark
Kuchen
Low Carb Protein-Käsekuchen mit Magerquark
55min
2067 kcal

Beilagen und Serviervorschläge

Pur ist er schon ein Traum, aber ein bisschen Extra geht immer, oder?

  • Frische Beeren oder Fruchtsoße (z.B. eine schnelle Erdbeersoße)
  • Ein Hauch Puderzucker
  • Oder ein Klecks Sahne

Haltbarkeit und Aufbewahrung

Im Kühlschrank hält sich dein Käsekuchen etwa 2 bis 3 Tage. Am besten verpackst du ihn luftdicht und nimmst ihn vor dem Servieren kurz raus, dann schmeckt er aromatischer.

Einfrieren klappt übrigens auch problemlos, dazu direkt in Stücke schneiden und in Dosen packen. So bleibt der Käsekuchen etwa 6 Monate lang haltbar.