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Sauerbraten in Buttermilch einlegen

4,9 von 5 Sternen, 17 Bewertungen
Sauerbraten in Buttermilch einlegen
Gesamtzeit:
2 Tage
Schwierigkeit:
Mittel
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Klassischen Sauerbraten kennen wir alle. Doch es geht auch anders. Wir legen unseren Sauerbraten in Buttermilch ein, damit er wunderbar weich und zart wird. So lässt sich der Klassiker ganz einfach neu interpretieren.

Rezept entwickelt und zubereitet von Michael. Mit Liebe verfasst von Maria. Aktualisiert am

Zutaten

Passt die Mengen aller Zutaten an.
4 Portionen
Du benötigst außerdem:
  • Filetiermesser
  • große Bratpfanne
  • großer Topf
  • großes feines Sieb
  • Küchenrolle
  • Schneidebrett
  • Sparschäler
  • Tee- oder Gewürzbeutel
  • Topfdeckel
  • Universalmesser

Nährwerte pro Portion

(Datenbasis)
Kalorien
539 kcal
Proteine
63 g
Fett
18 g
Kohlenhydrate
27 g
Video-Empfehlung

Sauerbraten in Buttermilch einlegen

  1. Schritt 1

    • 1000 g Rinderschulter
    • 1000 ml Buttermilch

    Rindfleisch mit Küchenpapier abtupfen. Anschließend die Sehnen und das Fett entfernen, das Fleisch für den Sauerbraten in einen Topf geben und Buttermilch dazu gießen.

    Fleisch trocktupfen und parieren
  2. Schritt 2

    • 2 Zwiebeln
    • 2 Knoblauchzehen
    • 1 Bund Suppengrün

    Zwiebeln, Knoblauch, Gemüse vom Suppengrün schälen, klein schneiden und mit in den Topf geben. Ebenso die Petersilie vom Suppengrün.

    Suppengemüse schälen und klein schneiden
  3. Schritt 3

    • 1 TL Piment
    • 1 TL Wacholderbeeren
    • 1 TL Pfefferkörner
    • 2 Lorbeerblätter
    Ruhezeit:24 Std.

    Gewürze in einen Gewürzbeutel verpacken und mit in den Topf geben. Mit einem Deckel abdecken und im Kühlschrank 24 Stunden marinieren.

    Sauerbraten in Buttermilch einlegen

    Tipp: Achte darauf, dass das Fleisch komplett mit Buttermilch bedeckt ist. Nur so kann es gleichmäßig marinieren.

  4. Schritt 4

    Flüssigkeit durch ein Sieb gießen und diese in einem Behälter auffangen. Das Gemüse anschließend auf Küchenpapier legen und trocken tupfen.

    eingelegten Sauerbraten abgießen
  5. Schritt 5

    Fleisch aus dem Topf nehmen und mit Küchenpapier abtupfen. Anschließend 30 Minuten auf Raumtemperatur temperieren lassen.

    Fleisch abtupfen
  6. Schritt 6

    • 1 EL Butterschmalz
    • Salz
    • Pfeffer

    Eine Pfanne mit dem Butterschmalz erhitzen und das Fleisch von allen Seiten goldbraun anbraten. Anschließend salzen und pfeffern und wieder in den Topf geben.

    Sauerbraten anbraten
  7. Schritt 7

    • 1 EL Tomatenmark

    Nun das Gemüse anbraten. Danach das Tomatenmark dazugeben und bei geringer Hitze anschwitzen.

    Gemüse anbraten und Tomatenmark dazugeben
  8. Schritt 8

    • 400 ml Rinderfond
    • 100 ml Balsamico, dunkel

    Rinderfond, Balsamico und die aufgefangene Buttermilch dazugeben und aufkochen.

    Balsamico, Brühe und Buttermilch dazugeben
  9. Schritt 9

    Garzeit:3 Std. 30 Min.

    Die erhitzte Flüssigkeit mit dem Gemüse und den Gewürzbeutel zum Fleisch in den Topf geben und den Sauerbraten bei mittlerer Stufe leicht abgedeckt für ca. 3 bis 3,5 Stunden köcheln lassen.

    Gewürzbeutel wieder in die Soße geben
  10. Schritt 10

    • Salz
    • Pfeffer

    Wenn das Fleisch weich ist, aus der Soße nehmen und gegen die Faser in die gewünschten Scheiben schneiden. Den Gewürzbeutel aus der Soße nehmen. Diese mit Salz und Pfeffer abschmecken und fein pürieren. Anschließend mit dem Fleisch und Beilagen nach Wahl servieren.

Welches Fleisch eignet sich für Sauerbraten?

Für einen klassischen Sauerbraten eignet sich Rindfleisch mit etwas Fettanteil und Bindegewebe, da es beim langen Schmoren wunderbar zart wird. Besonders gut funktionieren:

Warum legt man Sauerbraten in Buttermilch ein?

Buttermilch macht den Sauerbraten besonders zart und mild. Die Säure im Milchprodukt löst das Bindegewebe sanft auf und sorgt für einen feinen Geschmack. Dieser wird weniger streng als bei Essig-Marinaden. Sie ersetzt also den klassischen Sud aus Essig, Rotwein oder Weinbrand.

eat.de empfiehlt:

„Lege das Fleisch mindestens 24 Stunden, besser 2 bis 3 Tage, in der Buttermilch ein, damit es richtig durchzieht.“

Marinieren & Garen: darauf kommt es an!

Je länger der Braten in der Buttermilch liegt, desto intensiver wird das Aroma. Stelle die Schüssel während der Marinierzeit unbedingt kühl, am besten im Kühlschrank. Wende das Fleisch einmal täglich, damit es gleichmäßig durchzieht.
Beim Schmoren gilt: lieber bei mittlerer Hitze und dafür länger garen. So bleibt der Braten saftig. Nach rund 3 Stunden sollte er butterzart sein und sich leicht schneiden lassen.

Anstatt im Topf gibts es noch andere Möglichkeiten, wie du deinen Sauerbraten schonend und saftig schmoren kannst:

Die perfekte Sauce

Die Sauce ist das Herzstück des Sauerbratens. Durch das Anrösten von Fleisch, Gemüse und Tomatenmark bekommst du Röstaromen, die später für Tiefe sorgen. Balsamico bringt eine feine Säure, Buttermilch gibt der Sauce eine cremige, leicht süßliche Note. Wenn du magst, kannst du einen Teelöffel Preiselbeeren oder Johannisbeergelee dazugeben. Das rundet den Geschmack wunderbar ab. Wenn du die Sauce kräftiger magst, gib einen Schuss Rotwein oder etwas Portwein beim Ablöschen dazu. Das sorgt für eine schöne Farbe und eine leicht süßliche Tiefe.

Passende Beilagen zu Sauerbraten

Zu einem guten Sauerbraten gehören klassische, herzhafte Beilagen. Wir haben eine leckere Rezeptauswahl für dich getroffen.

Klöße und Knödel

Aromatischer Kohl

Spätzle oder Kartoffelstampf

Vorbereitung & Aufbewahrung

Du kannst den Sauerbraten wunderbar vorbereiten. Am nächsten Tag schmeckt er oft sogar noch besser, weil die Aromen Zeit haben, sich zu verbinden. Im Kühlschrank hält er sich 2 bis 3 Tage, eingefroren bis zu 3 Monate. Erwärme ihn am besten langsam in der Sauce, damit das Fleisch saftig bleibt.


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