Direkt zum Inhalt
Millionenfach nachgekochtÜber 6.000 erprobte RezepteNewsletter: 10 Rezepte jeden Freitag + Gratis E-Book

Dein Profil auf eat.de

Alle Einstellungen hier werden nur in diesem Browser gespeichert – also auf dem Gerät, mit dem du eat.de gerade ansiehst. Ein eat.de-Konto, mit dem du Einstellungen und Favoriten geräteübergreifend synchronisierst, kommt bald.

Hallo, ich bin Maria!

Seit 2021 gehöre ich zur Redaktion von eat.de. Ich bereite Rezepte auf, fotografiere sie, pflege sie ein und schicke dir freitags den Newsletter mit den Highlights der Woche. Privat stehe ich fast täglich am Herd: meistens herzhaft, oft asiatisch und selten ganz genau nach Vorlage.

Autor Maria

Auf einen Blick

Was ich bei eat.de mache

Meine Freunde würden sagen: „Sie fotografiert schönes Essen, darf es probieren und stellt es danach ins Internet.“ Das ist ungefähr die halbe Wahrheit. Bis ein Rezept online geht, muss es verständlich formuliert, bebildert und um das Wissen ergänzt werden, das dir beim Nachkochen wirklich hilft: Warum braucht der Teig eine Pause? Wie lange hält sich der Rest im Kühlschrank? Was kann parallel laufen, damit du nicht den halben Abend in der Küche stehst?

Dazu kommen zwei Dinge, die ohne mich nicht rausgehen: der wöchentliche Newsletter und unsere Themen für Google Discover. Und weil ich es mag, wenn Absprachen nicht verloren gehen, habe ich bei uns die Protokolle zu Meetings eingeführt. Heute arbeitet das ganze Team damit.

Seit September 2021 habe ich außerdem über 1.200 Kommentare beantwortet – nicht nur zu meinen eigenen Rezepten, sondern auch stellvertretend für Kolleginnen und Kollegen, die krank oder im Urlaub sind. Eine Leserin ist mir dabei besonders im Gedächtnis geblieben: Sie hat über Monate hinweg viele unserer Rezepte bewertet und kommentiert, meist kritisch, weil ihr die Zutaten nicht zusagten. Auch das gehört dazu. Und manchmal wird aus so einer Rückmeldung ein besserer Hinweis im Rezept.

Vor der Kamera siehst du mich eher selten, da werde ich schnell nervös. Meine Hände dagegen sind seit 2021 in vielen Tutorials und einfachen Rezepten zu sehen, und seit 2025 lasse ich mich auch zum einen oder anderen Taste Test locken.

Woher mein Wissen kommt

Ich koche fast täglich – eine Mischung aus schneller Feierabendküche und Meal Prep für den nächsten Tag. Am Wochenende darf es aufwendiger sein, dann teste ich neue Gerichte. Für größere Runden zu Geburtstagen oder das gemeinsame Weihnachtsessen mit Freunden koche ich besonders gern, weil ich dort beides ausprobieren kann: vegane Gerichte genauso wie den klassischen Festtagsbraten.

Ein Fachgebiet, in dem ich mich Expertin nennen würde, habe ich nicht. Aber es gibt ein Thema, das mich seit Jahren nicht loslässt: Ramen. Ich habe mich privat durch unzählige Varianten gekocht, und davon profitieren unsere Rezepte. Die Ramen-Eier sind so entstanden, und auch unsere Ramen-Rezepte auf der Webseite stammen aus meiner Feder.

Der zweite große Wissensspeicher ist unser Küchenteam. An den Koch- und Backtagen reden wir viel darüber, was warum funktioniert und welche Kniffe den Unterschied machen. Genau diese kleinen Hinweise landen später im Text. Für mich sind sie der wichtigste Teil eines Rezepts.

Geschmacklich prägen mich vier Küchen: Italien, Vietnam, Japan und Mexiko. Nudeln in allen Variationen und gutes Streetfood. Bei diesen Themen macht mir die Arbeit am meisten Spaß, und mir fallen beim Fotografieren und bei den Zusatzinfos diekreativsten Ideen ein.

Meine Meinung geändert habe ich übrigens bei genau diesen Küchen. Lange dachte ich, Pho, Ramen oder Sushi bekommt man zu Hause nicht richtig hin. Man kann – man muss nur bereit sein zu improvisieren und mit Zutaten zu arbeiten, die hier gut zu bekommen sind. Dazu noch etwas Geduld, bis die Brühe lange genug geköchelt oder alle Sushirollen gerollt sind und schon kann man genießen.

Wie ich prüfe, bevor ein Rezept live geht

Rund ist ein Rezept für mich dann, wenn ich beim Durchlesen das Gefühl habe: Das könnte ich zu Hause allein umsetzen. Bei Backrezepten ist das mein strengster Test.

Wenn du mir einen Fehler meldest, rekonstruiere ich zuerst, was gemeint ist, und frage im Zweifel nach. Dann prüfe ich die Angabe, halte bei Bedarf Rücksprache mit der Küche, und wir korrigieren so schnell wie möglich.

Was ich nicht kann

Backen. Ganz klar. Ich halte mich selten hundertprozentig an ein Rezept, gerade bei Mengen variiere ich gern. Wenn sonst 50 ml Sahne übrig bleiben, kommen sie eben mit hinein. Beim Backen rächt sich das, denn dort fehlen mir die feinen Tricks für die perfekte Konsistenz. Die haben unsere Back-Expertin und einige Kolleginnen im Kopf, und genau deshalb frage ich sie.

Meine Favoriten

Lerne mich kennen

Dein Leibgericht?

Im Restaurant ganz klar Sushi. Wenn jemand fragt, wo wir essen gehen wollen, ist meine Antwort so gut wie immer die gleiche. Zu Hause ist es Nudelauflauf mit Kassler. Unspektakulär, nur mit Ketchup und Käse, aber dahinter steckt eine Kindheitserinnerung: Meine Mama hat vor dem Wochenendeinkauf immer gefragt, was es geben soll. Mein Vater und ich haben dann fast gleichzeitig geantwortet – Nudelauflauf mit Kassler.

Gibt es ein Gericht, das dich geprägt hat?

Grüne Klöße, wie man sie aus dem Erzgebirge kennt. Ich mag Weihnachten nicht besonders, aber die Klöße sind für mich das Highlight an Heiligabend. Mein Opa hat sie jedes Jahr gemacht und mir irgendwann gezeigt, wie es geht. Von da an haben wir sie zusammen zubereitet.

Was kommt dir nie auf den Teller?

Süßes zum Mittag: Milchreis, Grießbrei oder Quarkkeulchen holen mich gar nicht ab. Ich bin einfach der herzhafte Typ.

Deine Küchen-Marotte?

Ich koche selten exakt nach Vorlage. Bei Gewürzen experimentiere ich fast immer, und bei Mengen rechne ich lieber so, dass nichts übrig bleibt.

Dein wichtigstes Werkzeug in der Küche?

Ein großes, scharfes Küchenmesser. Mit kleinen stumpfen Messern habe ich mich schon oft genug böse geschnitten.

Was liegt fast immer in deinem Kühlschrank?

Gouda und Tomatenmark.

Wo kaufst du ein?

Im Alltag im Supermarkt und in der Drogerie. Auf Reisen stöbere ich gern durch regionale Hofläden und probiere deren Produkte. In der Erntezeit freue ich mich am meisten über Obst und Gemüse aus heimischen Gärten.

Welches Rezept machst du heute anders als vor fünf Jahren?

Ich mache Sommerrollen mittlerweile lieber selbst als sie beim Lieferservice zu bestellen. Das Schnibbeln und das Wickeln in Reispapier sind zwar aufwendig, aber sie schmecken mir fast immer besser als im Restaurant, weil ich die Füllung nach Laune zusammenstelle.

Du planst eine kulinarische Reise – wohin geht es?

Nach Asien, ganz klar. Sushi, Ramen, Sommerrollen, Erdnusssoße: Ich liebe alles daran. Solange es nicht scharf ist.

Was motiviert dich jeden Tag?

Die Vielfalt. Kein Rezept gleicht dem anderen, und bei jedem lerne ich etwas dazu.

Wird geladen …