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Safranreis

Goldgelb, aromatisch und locker

5,0 von 5 Sternen, 1 Bewertung
Safranreis: das einfache Grundrezept
Gesamtzeit:
30 Min.
Schwierigkeit:
Einfach
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Safranreis bekommt durch die feinen Safranfäden ein unverwechselbar würziges Aroma. Mit Gemüsebrühe wird daraus eine aromatische Beilage, die besonders gut zu orientalischen und mediterranen Gerichten passt.

Rezept entwickelt und gekocht von Michael. Mit Liebe verfasst von Nadine. Aktualisiert am

Zutaten

Passt die Mengen aller Zutaten an.
2 Portionen
Du benötigst außerdem:
  • Esslöffel
  • große Schüssel
  • kleiner Topf
  • Küchenwaage
  • Messbecher
  • Schneebesen
  • Schneidebrett
  • Topfdeckel
  • Universalmesser

Nährwerte pro Portion

(Datenbasis)
Kalorien
660 kcal
Proteine
15 g
Fett
11 g
Kohlenhydrate
122 g

So funktioniert der KochmodusEin Schritt nach dem anderen – groß, mit Zutaten und Timer zur Hand. Dein Display bleibt an.

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Safranreis nach Grundrezept zubereiten

  1. Schritt 1 Gemüsebrühe mit Safran ziehen lassen

    • 600 ml Gemüsebrühe
    • 3 g Safran

    Zunächst die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen, den Safran dazugeben und für ca. 10 Minuten ziehen lassen.

    Safran dazugeben
  2. Schritt 2 Zwiebeln würfeln

    • 2 kleine Zwiebeln

    Dann die Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden.

    Zwiebel schneiden
  3. Schritt 3 Reis waschen

    • 300 g Basmatireis

    Den Basmatireis in eine Schüssel geben, waschen und die Flüssigkeit anschließend wieder abgießen. Den Vorgang so lange wiederholen, bis das Wasser durchsichtig ist.

    Reis waschen
  4. Schritt 4 Reis und Zwiebelwürfel anschwitzen

    • 2 EL Olivenöl

    Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und den Reis darin kurz anschwitzen. Zwiebeln dazugeben und ebenfalls anschwitzen.

  5. Schritt 5 Safranreis köcheln lassen

    Garzeit:15 Min.

    Die Safran-Gemüsebrühe zu dem Reis gießen, einmal aufkochen lassen und mit Deckel für 12 bis 15 Minuten leicht köcheln lassen. Den Topf geschlossen halten und nicht rühren.

  6. Schritt 6 Reis umrühren und nochmal ziehen lassen

    • Prise Salz
    Wartezeit:10 Min.

    Den Topf von der Hitzequelle nehmen und den Reis mit Salz abschmecken. Den Safranreis einem Holzlöffel umrühren und für weitere 10 Minuten ziehen lassen. Der fertige Safranreis sollte locker, körnig, aber nicht hart sein. Es sollte außerdem keine überschüssige Flüssigkeit im Topf stehen.

    Safranreis umrühren

Safran-Kauf: gute Qualität erkennen

Safran gehört zu den teuersten Gewürzen. Entsprechend lohnt es sich, beim Einkauf genauer hinzusehen. Gute Safranfäden sind kräftig rot bis dunkelrot und besitzen häufig ein leicht trompetenförmig verbreitertes Ende. Viele gelbe oder sehr helle Bestandteile sprechen dagegen nicht gerade für einen hohen Anteil der aromatischen roten Narbenfäden.

Bei auffällig günstigem Safran ist Vorsicht angesagt. Ganze Fäden sind außerdem die bessere Wahl, wenn du das Produkt selbst beurteilen möchtest. Bei Pulver lässt sich optisch kaum erkennen, was tatsächlich enthalten ist.

Tipp: Safran sollte trocken, dunkel und luftdicht gelagert werden. Ein kleines gut verschlossenes Gefäß im Gewürzschrank ist dafür ideal.

Basmatireis ersetzen

Statt Basmatireis kannst du auch einen anderen Langkornreis verwenden. Geschmack, Duft und gegebenenfalls die benötigte Flüssigkeitsmenge sowie Garzeit verändern sich dadurch allerdings. Jasminreis bringt beispielsweise einen deutlich eigenen blumigen Duft mit. Parboiled-Langkornreis bleibt ebenfalls körnig, hat aber eine andere Textur und weniger Eigenaroma.

Häufige Fehler und Direkthilfe

Safranreis soll locker, körnig und aromatisch aus dem Topf kommen. Manchmal bleibt aber Flüssigkeit zurück, die Körner werden zu weich oder der Reis setzt am Boden an. Mit der passenden Lösung lässt sich einiges vermeiden und manches auch noch kurz vor dem Servieren retten.

ProblemUrsacheLösungSoforthilfe
Reis ist matschigZu viel Flüssigkeit, zu lange Garzeit oder starkes Rühren.Flüssigkeitsmenge und Garzeit genau einhalten und während des Garens nicht rühren.Deckel abnehmen und überschüssige Feuchtigkeit kurz abdampfen lassen. Bereits zerkochte Körner werden dadurch allerdings nicht wieder fest.
Reis ist noch hart.Die Flüssigkeit wurde aufgenommen, bevor die Körner vollständig gegart waren.Garzustand am Ende der angegebenen Zeit prüfen.Wenig heiße Brühe ergänzen und den Reis noch einige Minuten abgedeckt ziehen lassen.
Im Topf steht noch Flüssigkeit.Der Reis hat weniger Brühe aufgenommen oder die Hitze war sehr niedrig.Konsistenz-Check am Ende der Garzeit.Noch kurz weitergaren beziehungsweise bei Bedarf etwas Flüssigkeit ohne Deckel verdampfen lassen.
Reis brennt unten an.Die Hitze ist während des Quellens zu hoch.Nach dem Aufkochen nur noch bei niedriger Hitze leicht köcheln lassen.Nicht vom Topfboden kratzen. Den nicht angebrannten Reis vorsichtig in ein anderes Gefäß geben.
Reis klebt stark zusammen.Zu viel Oberflächenstärke ist am Reis geblieben oder er wurde beim Garen gerührt.Reis wie im Rezept gründlich waschen und während des Quellens in Ruhe lassen.Nach der Ruhezeit vorsichtig mit einer Gabel auflockern.
Safranreis schmeckt kaum nach Safran.Qualität oder Menge des Safrans reichen nicht aus beziehungsweise andere Aromen überdecken ihn.Hochwertige Safranfäden und eine eher milde Gemüsebrühe verwenden.Nachträglich Safran hinzuzugeben verteilt das Aroma nur schlecht. Lieber bei der nächsten Zubereitung Qualität und Dosierung prüfen.

Safranreis verfeinern

Das Grundrezept kannst du passend zum Hauptgericht in unterschiedliche Richtungen ergänzen:

Safranreis
frisch gekochter Safranreis

Wozu passt Safranreis?

Safranreis lässt sich vielseitig kombinieren. Besonders gut passt er zu Gerichten, bei denen die aromatische Beilage nicht von einer sehr schweren Sauce überdeckt wird.

Perfekte Beilage zu Fleisch, Fisch und mehr

Zu Hähnchen oder Lamm funktioniert er ebenso wie zu gebratenem Fisch. Vegetarisch kannst du ihn mit geschmortem Gemüse, Auberginen, Kichererbsen oder einem würzigen GemüseCurry servieren.

Der ideale Dip zu Safranreis


Auch ein Klecks Joghurt mit Kräutern oder ein frischer Gurken-Joghurt-Dip bildet einen schönen Kontrast zum warmen Safranaroma.

Safranreis vorbereiten

Safranreis kannst du bereits vor dem eigentlichen Essen kochen und später wieder erwärmen. Für das beste Ergebnis schmeckt frisch gegarter Reis allerdings am aromatischsten und hat die angenehmste Konsistenz. Wenn du einzelne Zutaten vorbereiten möchtest, kannst du die Zwiebeln schon vorher würfeln und abgedeckt kalt stellen. Den Safran solltest du dagegen erst im Rahmen der Zubereitung mit der warmen Brühe kombinieren.

Haltbarkeit und Lagerung

Gekochter Reis sollte nach dem Essen zügig heruntergekühlt und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Gib Reste dafür in einen sauberen, gut verschlossenen Behälter und stelle sie möglichst zeitnah kalt. Verzehre ihn so schnell wie möglich und bewahre ihn nicht länger als 48 Stunden auf.

Safranreis einfrieren

Gekochter Reis lässt sich grundsätzlich portionsweise einfrieren. Dafür den Safranreis nach dem Kochen zügig abkühlen lassen, portionsweise luftdicht verpacken und einfrieren. Nach dem Auftauen kann er etwas trockener sein als frisch gekocht. Beim Erwärmen hilft etwas zusätzliche Feuchtigkeit dabei, dass die Körner wieder angenehmer werden.

Reste clever verwerten

Übrig gebliebener Safranreis muss nicht noch einmal als reine Beilage auf dem Teller landen. Gut gekühlt und sicher gelagert kannst du ihn beispielsweise für eine Reispfanne mit Gemüse verwenden. Auch als Basis einer Bowl funktioniert er gut: Safranreis mit Ofengemüse, Kichererbsen und einem Joghurt-Dip kombinieren. Kleine Mengen lassen sich außerdem in gefülltem Gemüse wie Paprika oder Zucchini unterbringen.

Häufige Fragen

Warum muss Safran vor der Verwendung ziehen?

Safran gibt dabei Farbe und Aroma an die Flüssigkeit ab. Im vorliegenden Rezept wird er deshalb zunächst für etwa 10 Minuten in der warmen Gemüsebrühe ziehen gelassen.

Warum wird Basmatireis gewaschen?

Beim Waschen wird überschüssige Stärke von der Oberfläche der Reiskörner entfernt. Das unterstützt eine lockere, körnige Konsistenz. Im Rezept wird der Vorgang deshalb wiederholt, bis das Wasser klar bleibt.

Kann ich Safranpulver statt Safranfäden verwenden?

Grundsätzlich gibt es Safran auch gemahlen. Safranfäden sind beim Einkauf jedoch transparenter hinsichtlich ihrer Beschaffenheit und lassen sich für dieses Grundrezept gut in der warmen Brühe ziehen.

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