Hallo, ich bin Nadine!
Ich bin Nadine, Redakteurin und Content-Creator bei eat.de. Meistens stehe ich hinter der Kamera, manchmal auch davor. Ich filme unsere Rezepte, schneide die Videos, plane, was auf Instagram, Facebook, TikTok und YouTube erscheint, und betreue zusammen mit Maria unseren WhatsApp-Kanal. Mein fachlicher Schwerpunkt in der Redaktion ist gesunde Ernährung – dafür habe ich eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin gemacht.

Erinnerungen, die heute noch schmecken
Im Sommer hat mir meine Mutti immer frische Erdbeeren mit Kondensmilch gemacht. Kein Gericht, nicht einmal ein Rezept – und trotzdem eine der schönsten Erinnerungen, die ich ans Essen habe. Bei meiner einen Oma gab es Königsberger Klopse, bei der anderen Senfeier. Dass ich Jahre später beruflich über Essen schreiben und filmen würde, war damals kein Plan. Aber der Grund, warum ich es heute mache, liegt genau dort: Essen bleibt im Kopf, lange nachdem der Teller leer ist.
Auf einen Blick
- Name: Nadine, Redakteurin und Content-Creator bei eat.de
- Bei eat.de seit: Januar 2021 – hier habe ich auch angefangen, beruflich zu schreiben
- Mein Bereich: Rezeptredaktion, Fotografie und Bildbearbeitung, Videodreh und Schnitt, Social Media und WhatsApp
- Qualifikation: Ausbildung zur Ernährungsberaterin (Akademie für Sport und Gesundheit, 2022), Master of Law im Wirtschaftsrecht (TU Dresden, 2020)
- Mein Thema: gesunde Ernährung, Nährwerte und Meal Prep – aus Ausbildung und täglicher Praxis
- Im Team: Anlaufstelle für alles rund um Social Media und Videoproduktion
- Meine Zahlen: über 1.300 beantwortete Kommentare auf eat.de, dazu unzählige Bewertungen bei Google
- Privat: verheiratet, Hundemama, seit Jahren im Kraftsport zu Hause
- Liegt immer im Kühlschrank: Magerquark
- Kommt mir nicht auf den Teller: Schweinshaxe, Eisbein, Zunge, Innereien – das ist alles gar nicht meins
Vom Nährwertrechner zurück zum Geschmack
Bis ins Teenageralter habe ich einfach gegessen, was mir schmeckte. Nährstoffe, bewusste Ernährung, all das war für mich kein Thema. Der Wandel kam im Studium, und ehrlich gesagt teilweise zu heftig. Es ging mir damals kaum noch um Genuss, sondern fast nur um die Zutatenliste und die Nährwertangaben auf der Rückseite der Packung.
Heute habe ich für mich eine gute Balance gefunden. Ich kenne von nahezu jedem Lebensmittel die groben Nährwerte, ich weiß, welche Nährstoffe der Körper braucht und woraus er sie am besten bezieht. Aber ich koche längst nicht mehr alles in einer Light-Variante nach. Für den Geschmack greife ich heute lieber zu echten Lebensmitteln statt zu Ersatzprodukten. Genau diese Erfahrung nehme ich mit in unsere Rezepte: Sie sollen alltagstauglich sein, ohne dass man dafür ein schlechtes Gewissen oder eine Tabelle braucht.
Was mir dabei hilft, ist die Kombination aus beidem – der Ausbildung zur Ernährungsberaterin und der jahrelangen Praxis im Kraftsport. Unrealistische oder schlicht falsche Nährwertangaben fallen mir meist beim ersten Hinsehen auf. Das ist eine kleine Superkraft, die im Redaktionsalltag erstaunlich oft gebraucht wird.
Was ich bei eat.de mache
Als Redakteurin bin ich nicht auf ein einziges Themengebiet festgelegt. Recherche, Text, Fotografie und Bildbearbeitung gehören für mich genauso dazu wie das Gegenlesen fremder Rezepte. Früher habe ich zusätzlich ernährungsspezifische Beiträge für unser Magazin betreut, etwa zur purinarmen Ernährung.
Der größere Teil meiner Arbeit ist heute Bewegtbild. Ich drehe, schneide, texte die Captions und plane, wann was auf welchem Kanal erscheint. Wenn aus der Redaktion die Frage kommt „Kannst du Rezept xy bitte demnächst einplanen?“, dann landet sie bei mir. Neue Kolleginnen und Kollegen begleite ich beim Fotografieren, führe sie in unsere Social-Media-Arbeit ein oder zeige ihnen, wie bei uns eine Themenseite entsteht.
Vor der Kamera war ich bisher in Reels für Instagram, Facebook, TikTok und auf unserem YouTube-Kanal zu sehen. 2024 durfte ich gemeinsam mit Marcel ein Interview mit einem regionalen Verlag aus Zwickau führen, und 2025 war ich in unserem Werbespot zu sehen, der im Zwickauer Kino lief.
Warum du mir vertrauen kannst
Ich lese jedes Rezept gegen, bevor es online geht. Bin ich mir bei einer Angabe unsicher, hole ich mir eine zweite Einschätzung aus der Redaktion oder direkt aus unserem Küchenteam. Für vieles bekommt man mit den Jahren ein sehr gutes Gefühl – aber ein gutes Gefühl ist eben keine Bestätigung.
Ich lasse Rezepte liegen. Wenn es die Zeit hergibt, schaue ich mir ein fertiges Rezept ein paar Stunden später noch einmal an. So gehe ich mit klarem Kopf und ohne Betriebsblindheit an die Sache heran. Fertig ist ein Rezept für mich erst, wenn Bilder, Texte und Erklärungen stimmen und alle Fragen beantwortet sind, die ich mir als Nutzerin selbst stellen würde.
Mein Wissen kommt aus mehreren Quellen. Aus meinem Alltag, aus der Ausbildung zur Ernährungsberaterin und aus der Zusammenarbeit mit unserem Küchenteam. Nach über fünf Jahren in der Redaktion habe ich außerdem so viele Rezepte begleitet, dass ich die Zubereitung der allermeisten Zutaten sehr gut einschätzen kann. Und wenn ich trotzdem unsicher bin, frage ich unser Küchenteam – oder meine Mutti.
Fehler passieren, und ich finde es wertvoll, wenn ihr sie meldet. Der Klassiker bei uns ist eine Zutat, die es nicht in die Liste geschafft hat. Betrifft ein Hinweis die Zubereitung selbst, halte ich Rücksprache mit der Küche. Ist der Fehler in der Redaktion entstanden, behebe ich ihn direkt. Wie wir insgesamt arbeiten, steht in unseren redaktionellen Richtlinien.
Die wichtigsten Tipps sind für mich die zur Haltbarkeit und zur richtigen Lagerung. Zu unseren Kernaufgaben als Food-Plattform gehört es, zu zeigen, wie lange Lebensmittel wirklich haltbar sind. Das ist der direkteste Beitrag, den wir gegen Lebensmittelverschwendung leisten können.
Und ich sage dazu, wenn ich etwas nicht kann. In meinen Wettkampfphasen esse ich sehr einfach und wenig abwechslungsreich – da koche ich kaum Rezepte nach. Außerhalb dieser Phasen bin ich deutlich flexibler. Am häufigsten nachgekocht habe ich unseren veganen Linseneintopf mit Räuchertofu, der übrigens nicht aus meiner Feder stammt.
Mein Blick auf Zutaten
Den Wocheneinkauf erledige ich meistens im Supermarkt, ganz normal und ohne Spezialgeschäfte. Unsere Eier holen wir gern an einem Hof mit Vertrauenskasse. Honig kaufen wir gar nicht – den bekommen wir von Imkern aus der Region oder von Arbeitskollegen mit eigenem Bienenvolk.
Geschmacklich zieht es mich nach Asien. Erst neulich habe ich ein Zitat gelesen, das perfekt passt: „Noch nie da gewesen, aber hungrig nach Asien“. Mich überzeugen die Leichtigkeit und die Frische jedes Mal aufs Neue. Wenn Sushi, vietnamesische Salate oder Currys vor meiner Linse liegen, ist das für mich ein guter Drehtag.
Meine absoluten Lieblinge
Lerne mich kennen!
Dein wichtigstes Werkzeug in der Küche?
Meine Küchenwaage. Im Kraftsport ist beim Essen Präzision gefragt, und dieses Auge fürs Abwiegen habe ich mir längst auch für alles andere angewöhnt.
Dein Leibgericht?
Zu Hause Ofengemüse mit Quark und Guacamole. Im Restaurant eine Pizza mit Schinken und Champignons, ganz ohne Schnickschnack.
Was landet bei dir regelmäßig auf dem Teller?
Reis, Hähnchen, Spargel und Rice-Pudding. Ziemlich klischeebehaftet, ich weiß.
Deine Küchen-Marotte?
Es läuft immer Musik oder ein Podcast. Und wenn ich etwas schneide, zum Beispiel eine Gurke, muss am Ende eine gerade Zahl herauskommen. Frag mich bitte nicht, warum.
Was kannst du in der Küche nicht so gut?
Fisch filetieren. Da frage ich lieber jemanden aus unserem Küchenteam, bevor ich mich selbst daran versuche.
Wer fragt dich privat um Rat?
Am häufigsten mein Mann. Meistens will er wissen, wie man ein bestimmtes Lebensmittel zubereitet oder welches Gemüse man auch roh essen kann.
Wohin geht deine kulinarische Traumreise?
Vietnam oder Italien. Die vietnamesische Küche und eine original italienische Pizza – mehr brauche ich nicht.
Was treibt dich bei eat.de jeden Tag an?
Dass wir echte Menschen erreichen und ihnen den Alltag ein Stück leichter und leckerer machen. Am schönsten finde ich Rückmeldungen aus der Community, dass unsere Rezepte Kindheitserinnerungen wecken oder dass jemand dank uns wieder häufiger selbst kocht und bewusster darauf achtet, was auf dem Teller landet. Genau dafür mache ich das.


