Vegane Sachertorte mit fluffigen Böden: herrlich schokoladig, saftig & fruchtig

Diese vegane Sachertorte schmeckt herrlich schokoladig, saftig und fruchtig zugleich. Zwischen den fluffigen Schokoböden sorgt Aprikosenmarmelade für die typische feine Fruchtnote, während der glänzende Schokoguss die Torte perfekt macht. Wir zeigen dir, wie du den Klassiker ganz ohne tierische Zutaten zubereitest.
Zutaten
- Backofenrost
- Backpapier
- Backpinsel
- Esslöffel
- flaches Backblech
- Handrührgerät mit Knethaken
- Handrührgerät mit Schneebesen
- Holzstäbchen
- kleiner Topf
- Kuchengitter
- Küchenwaage
- Messbecher
- Rührschüssel
- Schneebesen
- Schneidebrett
- Springform (⌀ 20 cm)
- Teelöffel
- Tortenschneider
- Universalmesser
- Wasserbadschüssel
Nährwerte pro Springform (Ø 20 cm)
(Datenbasis)- Kalorien
- 5218 kcal
- Proteine
- 70 g
- Fett
- 183 g
- Kohlenhydrate
- 803 g
Vegane Sachertorte backen
Schritt 1 Springform vorbereiten
Zuerst den Backofen auf 175 °C Umluft vorheizen und eine Springform mit 20 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.
Schritt 2 Schokolade schmelzen
- 200 g vegane Zartbitterschokolade
- 120 g vegane Butter
Für den Rührteig die vegane Zartbitterschokolade klein hacken und zusammen mit der veganen Butter über dem Wasserbad bei geringer Wärme schmelzen.


Tipp: Achte darauf, dass die Schokolade nicht zu heiß wird. Sonst kann sie klumpig werden oder ihren Glanz verlieren.
Schritt 3 Zutaten mischen
- 280 g Weizenmehl Typ 405
- 1 TL Natron
- ½ Päckchen Backpulver
- 70 g Zucker
- 2 Päckchen Vanillezucker
- Prise Salz
- 220 ml Hafermilch
- 120 g Apfelmus
Anschließend Mehl, Natron, Backpulver, Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz in einer Schüssel mischen. Anschließend Hafermilch und Apfelmus hinzufügen und unterrühren.

Schritt 4 Schokoteig zubereiten
Nun die Schoko-Butter-Mischung einrühren und den Teig mit den Schneebesen des Rührgerätes glattrühren.

Schritt 5 Schokoboden backen
Backzeit:50 Min.Den Teig in die vorbereitete Springform füllen und auf mittlerer Schiene 45 bis 50 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Anschließend den Schokoboden vollständig abkühlen lassen.

Tipp: Lass den Boden wirklich komplett auskühlen, bevor du ihn schneidest. So bricht er weniger schnell und lässt sich sauber teilen.
Schritt 6 Tortenboden teilen
Dann mit einem flachen großen Messer den Tortenboden einmal mittig in zwei Böden teilen. Bei Bedarf die Oberfläche vorher begradigen.

Schritt 7 Sachertorte füllen
- 200 g Aprikosenmarmelade
Den unteren Boden mit Aprikosenmarmelade bestreichen und mit dem oberen Boden bedecken.


Schritt 8 Torte einstreichen
Mit der übrigen Marmelade die gesamte Torte dünn einstreichen.

Schritt 9 Kuvertüre anrühren
- 150 g vegane Zartbitterkuvertüre
- 200 g Zucker
- 125 ml Wasser
Für den Schokoguss die vegane Kuvertüre klein hacken. Zucker und Wasser in einem Topf verrühren und bei mittlerer Hitze 4 bis 5 Minuten köcheln lassen. Anschließend die Zuckermischung kurz etwas abkühlen lassen.


Schritt 10 Kuvertüre einrühren
Die gehackte Kuvertüre zur Zuckermischung geben und verrühren, bis sie vollständig geschmolzen ist und ein gleichmäßiger Schokoguss entsteht.

Schritt 11 Vegane Sachertorte glasieren
Zum Schluss den Schokoguss über die Sachertorte gießen. Dabei in der Tortenmitte beginnen und den Guss vorsichtig zu den Rändern hin verteilen. Anschließend die Schokoglasur fest werden lassen.

Was macht Sachertorte so besonders?
Sachertorte ist ein echter Klassiker der österreichischen Backkunst. Besonders macht sie die Kombination aus schokoladigem Tortenboden, fruchtiger Aprikosenmarmelade und glänzendem Schokoguss.
Die Marmelade sorgt dafür, dass die Torte saftig bleibt und eine feine Fruchtnote bekommt. Zusammen mit dem intensiven Schokogeschmack entsteht der typische Geschmack, für den Sachertorte so beliebt ist.

Was passt zu veganer Sachertorte?
Das i-Tüpfelchen für die vegane Sachertorte: cremige, fruchtige oder nussige Extras. So wird die Schokoladentorte noch feiner und ist perfekt für die Kaffeetafel.
- vegane Schlagsahne
- frische Beeren
- Kirschkompott
- Aprikosenkompott
- vegane Vanillesauce
- Vanilleeis
- gehackte Pistazien
- geröstete Mandelblättchen
Kaffeespezialitäten zur veganen Sachertorte
Zu veganer Sachertorte passt Kaffee besonders gut, denn die feinen Röstaromen runden den intensiven Schokogeschmack perfekt ab. Ob heiß, cremig oder eiskalt: Diese Kaffeespezialitäten machen die Torte noch besonderer.
Sachertorte füllen: Welche Marmelade passt noch?
Klassisch wird Sachertorte mit Marillenmarmelade, also Aprikosenmarmelade, gefüllt und bestrichen. Du kannst aber auch andere Sorten verwenden. Besonders gut passt zum Beispiel Himbeermarmelade zu den schokoladigen Böden.
Achte nur darauf, dass die Marmelade frei von Kernen ist, da dies beim Essen der veganen Sachertorte ein eher unangenehmes Mundgefühl erzeugen kann.
Alternative für den Schokoguss
Wenn dir die klassische Sacher-Glasur zu aufwendig ist, kannst du stattdessen einen einfachen Schokoguss zubereiten. Dafür 100 g vegane Zartbitterschokolade mit 40 g veganer Butter über dem Wasserbad schmelzen und über die Torte geben.
So wird vegane Sachertorte schön fluffig
Damit die vegane Sachertorte schön fluffig wird, solltest du den Teig nur so lange rühren, bis sich alle Zutaten verbunden haben. Rührst du ihn zu lange, kann der Boden später kompakter werden.
Auch Natron, Backpulver und Apfelmus sorgen dafür, dass der vegane Schokoboden locker aufgeht. Wichtig ist außerdem, den Kuchen nicht zu lange zu backen und ihn erst vollständig auskühlen zu lassen, bevor du ihn schneidest.
Vegane Sachertorte aufbewahren
Die vegane Sachertorte ist luftdicht verpackt und leicht gekühlt ca. 4 Tage haltbar. Stelle sie am besten in eine Kuchenbox oder decke sie gut ab, damit sie nicht austrocknet.
Vor dem Servieren kannst du sie kurz bei Zimmertemperatur stehen lassen. So wird der Schokoguss etwas weicher und die Torte schmeckt besonders aromatisch.
Kann man vegane Sachertorte einfrieren?
Ja, du kannst die vegane Sachertorte problemlos einfrieren. Schneide sie dafür am besten in Stücke und verpacke sie luftdicht, zum Beispiel in Gefrierdosen.
Zum Auftauen stellst du die Stücke über Nacht in den Kühlschrank. Danach lässt du sie kurz bei Zimmertemperatur stehen, bevor du sie servierst.


















