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Vegane Waffeln

Einfaches Grundrezept für veganen Waffelteig ohne Ei und Butter

4,8 von 5 Sternen, 8 Bewertungen
Vegane Waffeln mit Beeren
Gesamtzeit:
30 Min.
Schwierigkeit:
Einfach
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Du suchst vegane Waffeln? Dieses Waffelrezept zeigt dir, wie einfach fluffige Waffeln auch ohne Ei, Milch und Butter gelingen. Der vegane Waffelteig ist schnell angerührt und ergibt herrlich weiche Waffeln – perfekt für ein süßes Frühstück oder den nächsten Kaffeeklatsch.

Rezept entwickelt und gebacken von Michael. Mit Liebe verfasst von Laura. Aktualisiert am

Zutaten

Passt die Mengen aller Zutaten an.
10 Waffeln
Du benötigst außerdem:
  • Backpinsel
  • Handrührgerät mit Schneebesen
  • Küchenwaage
  • Messbecher
  • Rührschüssel
  • Schöpflöffel
  • Teelöffel
  • Waffeleisen

Nährwerte pro Waffel

( Datenbasis )
Kalorien
318 kcal
Proteine
6 g
Fett
13 g
Kohlenhydrate
43 g
Video-Empfehlung

Vegane Waffeln zubereiten

  1. Schritt 1

    • 450 g Mehl
    • ½ Päckchen Backpulver
    • 100 g Zucker

    Zuerst Mehl, Backpulver und Zucker in einer Schüssel vermischen.

  2. Schritt 2

    • 350 ml Sojadrink
    • 50 ml Mineralwasser
    • 125 ml Sonnenblumenöl
    • Prise Salz

    Nun Sojadrink und Mineralwasser dazu gießen und mit einem Schneebesen zu einem klümpchenfreien Teig verrühren. Nun das Öl sowie eine Prise Salz dazugeben und gut unterrühren. Alles für 5 Minuten ruhen lassen.

    Sojadrink und Wasser dazu gießen
  3. Schritt 3

    • 1 EL Sonnenblumenöl zum Einfetten
    Backzeit:20 Min.

    In der Zwischenzeit das Waffeleisen leicht einfetten und vorheizen. Dann die veganen Waffeln für 2 bis 3 Minuten ausbacken.

    Vegane Waffeln ausbacken

Geling-Garantie für vegane Waffeln

Damit unser schnelles Waffelteig-Rezept auch gelingt, kommt es auf die Wahl der richtigen Zutaten und die richtige Zubereitung an. 🧇

Vegane Waffeln

Das richtige Mehl

Deinen Waffelteig kannst du ganz einfach mit dem klassischen Weizenmehl Typ 405 zubereiten. Falls Weizen nicht dein Fall ist, empfehlen wir dir als gesündere Variante Dinkelmehl Typ 630 im Verhältnis 1:1 zu verwenden.

Tipp: Möchtest du beispielsweise glutenfreie vegane Waffeln ohne Ei backen, zeigen wir dir, wie du Weizenmehl ersetzen kannst.

Das richtige Öl

Für unseren schnellen Waffelteig nimmst du am besten ein hitzebeständiges und geschmacksneutrales Öl. Finger weg von kräftigen Ölen wie Olivenöl oder Kürbiskernöl, denn die würden den Geschmack zu sehr verfälschen! Als neutrales Öl zum Backen empfehlen wir Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Mit denen kannst du auch das Waffeleisen einfetten.

Tipp: Mit etwas Kokosöl bekommen deine veganen Waffeln einen exotischen Touch.

Die richtige Teigmenge

Wie viel Teig ins Waffeleisen muss, ist gerade am Anfang nicht so leicht einzuschätzen. Am besten verwendest du dafür eine kleine Schöpfkelle mit etwa 50 ml Fassungsvolumen. Nach dem ersten Durchgang solltest du die benötigte Teigmenge für vegane Waffeln ohne Ei ungefähr abschätzen können.

Der richtige Zucker

Auch bei veganen Waffeln ohne Ei kommt es auf die richtige Süße an. Möchtest du die Zuckermenge im Waffelteig reduzieren oder am liebsten überhaupt keinen Zucker verwenden? Dann probiere doch unseren Geheimtipp:

Als Faustregel gilt: 20 g veganer Honig statt 15 g Haushaltszucker.

Tipp:  Du bist auf der Suche nach Zuckerersatz? Wir stellen dir 11 weitere Alternativen, um Zucker zu ersetzen, vor.

Die richtige Backzeit

Normalerweise benötigt eine Waffel 2 bis 3 Minuten im Waffeleisen, bis sie goldbraun ist. Die Backzeit kann aber von Gerät zu Gerät auch leicht variieren. Falls du dir unsicher bist, kannst du den Deckel zwischendurch auch immer mal wieder kurz öffnen, um den Backvorgang zu kontrollieren.

Milchalternativen selbst machen

Es ist Sonntagnachmittag, die Familie steht vor der Tür und du hast keine Pflanzenmilch für vegane Waffeln ohne Ei zu Hause? Keine Panik! Die meisten pflanzlichen Milchalternativen kannst du ganz einfach selbst zubereiten. Wir zeigen dir, wie es im Handumdrehen gelingt:

Toppings für vegane Waffeln

Da wir die Waffeln mit Öl und Pflanzenmilch zubereiten, können wir auf Ei, Butter und Milch verzichten. Nicht verzichten musst du auf ein leckeres Topping.

Fruchtig

Ob mit frischen Früchten, Marmeladen oder Gelees: Mit Obst lassen sich deine veganen Waffeln ohne Ei ganz leicht verfeinern. 🍒

Tipp: Welche Früchte gerade Saison haben und frisch zu bekommen sind, verrät dir unser Saisonkalender.

Süß

Waffeln mit Zimt und Zucker oder mit selbstgemachtem Puderzucker sind echte Klassiker. Weihnachtlich wird es mit unserem veganen Spekulatius-Aufstrich, und für alle, die es lieber schokoladig-süß mögen, haben wir noch einen ganz besonderen Leckerbissen:

Tipp: Wer auf der Suche nach gesunden Fetten ist, probiert am besten unser Erdnussmus.

Waffeln warmhalten

Du kennst dieses leidige Thema sicher schon, wenn es um Pfannkuchen geht. Auch bei Waffeln dauert es eine Weile, bis alle fertig ausgebacken sind. Damit die ersten unserer veganen Waffeln ohne Ei beim Servieren nicht schon wieder kalt sind, haben wir ein paar Tipps für dich zusammengestellt, um sie warmzuhalten:

Vegane Waffeln backen

Haltbarkeit & Aufbewahrung

Keine Frage – frisch gebacken schmecken vegane Waffeln ohne Ei einfach am allerbesten. Falls aber doch einmal etwas davon übrigbleibt, ist das kein Problem. Hier erfährst du alles, was du über Haltbarkeit und Aufbewahrung wissen musst.

Bereits gebackene Waffeln lagern

Lass die Waffeln zunächst abkühlen. Danach kannst du sie luftdicht verpackt, z.B. in einer Frischhaltedose, im Kühlschrank für 2 bis 3 Tage aufbewahren. Vor dem erneuten Servieren solltest du sie bei 120 °C Umluft im Ofen kurz aufbacken.

Waffeln lassen sich in Gefrierdosen oder Gefrierbeuteln auch einfrieren. Achte beim Einfrieren darauf, einzelne Waffeln mit Butterbrot- oder Backpapier voneinander zu trennen, damit sie später nicht aneinanderkleben. Im Gefrierschrank sind die Waffeln so für etwa 2 Monate haltbar, ohne dass sie an Geschmack verlieren.

Tipp: Auftauen lassen sich tiefgefrorene Waffeln direkt im Toaster oder bei 140 °C Umluft für wenige Minuten im Backofen.

Waffelteig lagern

Merkst du bereits beim Ausbacken, dass du es mit der Teigmenge zu gut gemeint hast, kannst du den restlichen Waffelteig luftdicht verpackt für bis zu 2 Tage lang im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Backen lässt du den Teig sich bei Zimmertemperatur noch etwas erwärmen und gibst noch etwa 1/3 der ursprünglichen Menge Backpulver hinzu.

Alternativ kannst du den Waffelteig einfrieren. Gib ihn dazu einfach in eine Gefrierdose oder einen Gefrierbeutel und lass ihn zunächst noch eine Weile Kühlschrank ruhen, bevor du ihn einfrierst. Damit stellst du sicher, dass er später schön gleichmäßig gefriert. In einem luftdicht verschlossenen Behältnis ist der Waffelteig so mehrere Monate lang haltbar.

Waffelteig vor dem Einfrieren beschriften
Vergiss nicht, den Waffelteig vor dem Einfrieren zu beschriften!

Auftauen solltest du den tiefgefrorenen Teig langsam und schonend. Am besten stellst du ihn dazu über Nacht in den Kühlschrank, gibst vor dem Backen noch etwas Backpulver hinzu und rührst ihn einige Male kräftig um.

Tipp: Wir empfehlen dir, den Waffelteig nach spätestens einem Monat wieder aufzutauen. Je länger der Teig eingefroren bleibt, desto mehr leiden Geschmack und Konsistenz.

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