Hallo, ich bin Kathrin Junghans!
Ich bin Kathrin, Content-Creator bei eat.de. Ich schreibe Rezepte, baue Themenseiten und kümmere mich um das, was viele erst auf den zweiten Blick sehen: den Tisch drumherum. Tischdeko, DIY-Ideen und die Etiketten für alles, was aus unserer Küche verschenkt wird. Gelernt habe ich Textildesign, seit 2009 führe ich nebenher mein eigenes Label. Ein Rezept ist für mich erst dann rund, wenn nicht nur das Essen stimmt, sondern auch der Rahmen. Das Auge isst schließlich mit. 😊

Kartoffeln mit Quark und ein Rezept, das keiner kennt
Wenn ich an Essen aus meiner Kindheit denke, ist es sofort da: Kartoffeln mit Quark von meiner Oma Martl. Diesen Geschmack werde ich wohl nie vergessen. Nur hat Oma ihren Quark leider besser gehütet als so manches Staatsgeheimnis. Beim Anrühren durfte niemand dabei sein, aufgeschrieben hat sie nichts. Damit bleibt er für immer ein Familiengeheimnis, dessen Rezept keiner kennt. 😄
Vielleicht ist das auch der Grund, warum mir heute so wichtig ist, dass unsere Anleitungen wirklich alles verraten: jede Menge, jeden Handgriff und die kleinen Kniffe, die sonst nur jemand weiß, der danebenstand.
Auf einen Blick
- Name: Kathrin Junghans, Content-Creator bei eat.de
- Im Unternehmen seit: Januar 2020, in der eat.de-Redaktion seit 2026
- Mein Bereich: Rezepte, Themenseiten, Tischdeko und DIY, Schritt-für-Schritt-Fotos, Pinterest
- Mein Thema: alles rund um den Teller: Tischdeko, Bastelideen und Geschenke aus der Küche
- Meine Zahlen: 20 eigene Rezepte, 54 Themenseiten, dazu Woche für Woche neue Pins
- Abschluss: Diplom-Designerin (FH) für Textildesign, Westsächsische Hochschule Zwickau, Fachbereich Angewandte Kunst Schneeberg (2004-2008)
- Zweites Standbein: seit 2009 selbstständige Designerin mit eigenem Label
- Im Team: Anlaufstelle für Deko, Etiketten und alles Selbstgebastelte
- Privat: verheiratet, eine Tochter im Teenageralter
- Liegt immer im Kühlschrank: Milch, sonst startet der Tag bei mir nicht richtig
- Kommt mir nicht auf den Teller: alles, was aus dem Meer kommt
Mein Thema: alles rund um den Teller
In unserer Redaktion hat jede und jeder einen Schwerpunkt. Meiner fängt dort an, wo das Gericht die Küche verlässt. Angefangen hat das bei der Tischdeko, und weil mir der Tellerrand allein nicht reicht, entstehen bei mir die passenden Bastelideen gleich mit. Zum Schulanfang, zum Oktoberfest, zu allem, was im Jahr gefeiert wird. Ausprobiert wird das nicht am Schreibtisch: Wir basteln hier im Büro selbst, verwerfen die Hälfte wieder und halten am Ende Schritt für Schritt fest, was tatsächlich funktioniert hat. Individuell, handgemacht und mit viel Liebe zum Detail.
Sobald es um Geschenke aus der Küche geht, landet die Frage nach dem passenden Etikett ziemlich zuverlässig bei mir. Ob Marmelade, Likör oder Gelee: ohne ein schönes, selbst gemachtes Label fühlt sich das Ganze für mich einfach noch nicht fertig an. Ich sorge also dafür, dass der Inhalt nicht nur gut schmeckt, sondern auch hübsch verpackt bei dir ankommt.
Dazu kommen die Themenseiten. 54 sind es inzwischen, und über sie habe ich selbst eine Menge gelernt. Ernährungsformen, Zubereitungsarten, saisonale Zutaten. Mir war vorher gar nicht klar, wie vielfältig das Thema ist und dass es fast für jeden Bedarf eine passende Alternative gibt.
Vom Textildesign in die Rezeptredaktion
Mein Weg hierher ist ein gestalterischer:
- 2004-2008: Westsächsische Hochschule Zwickau, Fachbereich Angewandte Kunst Schneeberg, Diplom-Designerin (FH) im Studiengang Textildesign
- seit 2009: selbstständige Designerin mit eigenem Label für Streetwear und Accessoires
- seit Januar 2020: Content-Creator, zuerst für wunderbunt.de
- seit 2026: in der Redaktion von eat.de
Beruflich zu schreiben habe ich im Januar 2020 angefangen. Für mich war das die Gelegenheit, Kreativität, Fotografie und redaktionelle Arbeit zusammenzubringen, und ich habe schnell gemerkt, wie viel Freude mir genau diese Mischung macht. Seit 2026 rückt mit eat.de das Essen stärker in den Mittelpunkt.
Eine Weiterbildung im Food-Bereich habe ich bisher nicht gemacht. Das sage ich lieber offen, als so zu tun, als wäre ich seit Jahren Fachfrau am Herd. Was nicht ist, kann ja noch werden, und Lust darauf hätte ich durchaus.
Was ich bei eat.de mache
Am liebsten begleite ich ein Rezept vom Anfang bis zum Schluss. Ich stehe am Kochtag daneben, fotografiere jeden Arbeitsschritt, richte an, dekoriere das Titelbild und pflege am Ende alles in WordPress ein. Ich mag diesen einen schönen Moment, in dem das Gericht auf dem Tisch steht und alles zusammenpasst: die Fotos, der Text, die Details drumherum.
Außerdem unterstütze ich unser Pinterest-Team und baue jede Woche unzählige Pins und Boards zu aktuellen Rezepten. Dort entsteht auch der meiste Austausch mit euch. Ich beantworte Kommentare und freue mich jedes Mal über Fotos von nachgemachten Rezepten. Genau daran merke ich, dass unsere Inhalte tatsächlich in echten Küchen ankommen.
Die große Bühne überlasse ich dabei gern den Showmastern aus der Redaktion. Zwischen DIY, Pinterest und Rezepten fühle ich mich sehr wohl, auch ohne Rampenlicht. 😄
Warum du mir vertrauen kannst
Ich frage lieber einmal mehr nach. Wenn ich mir bei einer Garzeit, der Haltbarkeit oder der Gelingsicherheit unsicher bin, hole ich mir die Antwort direkt bei unserem Küchenteam. Der große Vorteil: Der Profi steht ohnehin neben mir, während das Rezept entsteht. Ich notiere mir alle Fragen und stelle sie sofort.
Viele Angaben kommen aus der Praxis, nicht aus der Theorie. Weil ich den gesamten Ablauf begleite und die Schritt-für-Schritt-Fotos mache, bekomme ich sehr genau mit, wie lange ein Arbeitsschritt tatsächlich dauert. Was in der Anleitung steht, habe ich mit der Stoppuhr im Nacken selbst mitgezählt.
Ich arbeite mit Checkliste und zweitem Blick. Fertig ist ein Rezept für mich erst, wenn alle Punkte aus dem Briefing abgearbeitet sind. Beim Feinschliff schaut mir Katha über die Schulter, für alles, was fachlich tiefer geht, ist Susann unsere Anlaufstelle.
Tipps und Alternativen gehören für mich dazu. Nicht jeder hat Garam Masala im Schrank. Fehlt an dieser Stelle ein Hinweis, springt man als Leserin oder Leser direkt zum nächsten Rezept. Mit einer guten Alternative lässt sich das verhindern, und genau das ist für mich der eigentliche Mehrwert einer Anleitung.
Fehler nehme ich an. Sie sind menschlich und zeigen auch, dass hinter eat.de echte Menschen stehen. Meldet ihr uns etwas, heißt das für mich: annehmen, prüfen und wenn nötig korrigieren. Lieber sauber nachbessern, als so zu tun, als wäre nie etwas gewesen. Wie wir dabei vorgehen, steht in unseren redaktionellen Richtlinien.
Und ich sage dazu, was ich nicht kann. Gebacken wird bei mir deutlich häufiger als gekocht. Am Herd stehe ich eher selten und halte mich dann streng an die Anleitung, improvisiert wird höchstens beim Rest. Alles, was aus dem Meer kommt, hat bei mir außerdem schlechte Karten: Sobald mich mein Essen gefühlt noch anschaut, bin ich raus. Das ist meine ganz persönliche Marotte und kein Urteil über Fisch. Auf eat.de findest du reichlich Fischrezepte, die entstehen dann eben mit unserem Küchenteam statt mit mir.
So sieht es bei mir zu Hause aus
Unter der Woche dreht sich bei uns viel um Meal Prep fürs Büro und um die Brotbüchse für die Schule. Zum Feierabend darf es gern schnell, unkompliziert und familientauglich sein. Am Wochenende freue ich mich umso mehr, wenn wir bei Freunden eingeladen sind oder gemütlich bei den Omas zum Sonntagsessen sitzen. Abends gibt es bei uns oft den heiß geliebten Schnabberteller. Den gibt es tatsächlich schon seit der Geburt unserer Tochter, und inzwischen haben ihn sogar Freunde übernommen.
Mit ihr hat sich meine Art zu essen deutlich verändert. Seitdem stehen regelmäßige Mahlzeiten und gemeinsame Zeit viel stärker im Mittelpunkt. Wenn man sich im Alltag schon zu selten sieht, soll wenigstens beim Essen Ruhe einkehren: ohne Handy, ohne Hektik, am besten alle zusammen am Tisch. Durch meine Freude am Sport habe ich außerdem an ein paar Stellschrauben gedreht: frischer, saisonaler, bewusster. Ganz ohne Perfektion.
Eingekauft wird meistens klassisch im Supermarkt, im Familienalltag muss es eben oft schnell gehen. Die Eier holen wir vom Bauernhof um die Ecke, Beeren sowie saisonales Obst und Gemüse kommen möglichst aus dem eigenen Garten. Ganz nach dem Motto: Kauf im Ort und lauf nicht fort.
Meine drei Lieblingsrezepte
Kurz gefragt
Dein wichtigstes Gerät in der Küche?
Ganz klar die Küchenwaage. Ohne exakte Grammangaben bin ich aufgeschmissen, wenn ich streng nach Rezept arbeite. Direkt danach kommt die Kochblume. Sie übernimmt den Job, den ich beim Kochen gern vergesse: aufzupassen, dass nichts überkocht.
Deine Küchen-Marotte?
Bei mir herrscht kontrolliertes Chaos. Kleine Küche, wenig Platz und grundsätzlich ein Topf zu wenig. Dazu Rezepte, die klingen, als stünde ich in einer Sterneküche. 😄
Dein Leibgericht?
Frühstück. Schön in Ruhe, mit frischen Brötchen, Kaffee, Obst und Gemüse. Wenn ich mich auf ein Lieblingsessen festlegen müsste, wäre es genau das.
Welches Rezept machst du heute anders als vor fünf Jahren?
Spaghetti Bolognese. Seit unserer Themenseite Fix ohne Fix kommt dafür keine Tüte mehr ins Spiel, sondern echte Zutaten ganz ohne Zauberpulver. Man lernt schließlich dazu.
Wohin geht deine kulinarische Traumreise?
Nach Kroatien. Ich liebe die naturbelassenen Strände und das Essen dort: Obst und Gemüse direkt vom Bauern, oft sogar am Strand verkauft, dazu Olivenöl, Käse, Honig und ein guter Wein. Vieles ist lokal und handgemacht. Genau diese Einfachheit nehme ich gern mit in meine Arbeit. Wenn die Zeit knapper ist, darf es auch Mallorca sein, mit ein paar kühlen Drinks und leichten Snacks.
Was treibt dich bei eat.de an?
Der ganze Weg, den ein Rezept nimmt: vom Fotografieren über das Anrichten bis zum fertigen Titelbild mit der passenden Deko. Ich mag es, diesen einen schönen Moment einzufangen und daraus ein stimmiges Ganzes zu bauen. Auch wenn ich nur ein kleiner Teil von eat.de bin, finde ich es schön zu sehen, wie mit jedem Rezept etwas dazukommt. Genau deshalb gehe ich gern zur Arbeit.
So erreichst du mich
Du hast eine Frage zu einem meiner Rezepte oder eine Idee für eine Deko, die dir noch fehlt? Schreib mir gern einen Kommentar. Mein eigenes Label findest du unter klein-2.com und auf Instagram.


