Zutaten

Portionen:
3
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Szegediner Gulasch nach Original-Rezept zubereiten

  1. Schritt 1 Zwiebel und Knoblauch schneiden

    • 3 Zwiebeln
    • 2 Knoblauchzehen

    Zuerst Zwiebeln und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden.

    Zwiebeln schneiden
  2. Schritt 2 Fleisch vorbereiten

    • 600 g Schweinefleisch aus der Keule
    • Salz

    Danach das Schweinefleisch mit Küchenpapier abtupfen und salzen.

  3. Schritt 3 Fleisch anbraten

    • 1 EL Sonnenblumenöl

    Nun einen Bräter mit etwas Öl erhitzen und das Fleisch darin anbraten.

    Fleisch anbraten

    Tipp: Wenn es zu viel Fleisch für deinen Bräter ist, kannst du es auch in mehreren Etappen anbraten.

  4. Schritt 4 Zwiebeln und Knoblauch anbraten

    Dann die Zwiebeln und den Knoblauch dazugeben und mit braten.

    Zwiebeln anbraten
  5. Schritt 5 Gewürze dazugeben

    • 1 TL rosenscharfes Paprikapulver
    • 1 EL Tomatenmark

    Die Hitze reduzieren. Paprikapulver kurz unterrühren, dann Tomatenmark dazugeben und 1 bis 2 Minuten anschwitzen.

    Tomatenmark dazugeben
  6. Schritt 6 Sauerkraut dazugeben

    • 550 g Sauerkraut
    • 500 ml Fleischbrühe
    • Pfeffer
    • Kümmel

    Nun das Sauerkraut und die Hälfte der Brühe dazugeben. Alles mit Pfeffer und Kümmel würzen.

  7. Schritt 7 Gulasch köcheln lassen

    Garzeit:1 h 30 min

    Alles ca. 1 ½ Stunden bei mittlerer Stufe mit Deckel köcheln lassen.

    Szegediner Gulasch schmoren

    Tipp: Koche das Gulasch so lange, bis es weich und die Flüssigkeit gut einreduziert ist. Gib die Brühe also lieber in Etappen dazu.

  8. Schritt 8 Restliche Brühe dazugeben

    • 500 ml Fleischbrühe

    Immer mal wieder umrühren. Nach der Hälfte der Zeit die restliche Brühe dazu gießen.

  9. Schritt 9 Schmand dazugeben

    • 100 g Schmand

    Zum Schluss den Schmand zu dem Szegediner Gulasch geben und alles mit Salz und Pffer gut abschmecken.

    Schmand unterrühren

    Was macht Szegediner Gulasch besonders?

    Dieses Gulasch kombiniert klassisches Schmorfleisch mit Sauerkraut – das sorgt für eine feine Säure, die das Gericht angenehm ausbalanciert und nicht so schwer wirken lässt wie andere Gulaschvarianten.

    Schmand bringt eine leichte Frische ins Gericht! Der sorgt nicht nur für Cremigkeit, sondern harmoniert auch super mit den kräftigen Aromen von Sauerkraut und Paprika.

    Tipp: Gib den Schmand erst zum Schluss dazu, damit er nicht gerinnt und schön cremig bleibt.

    Szegediner Gulasch servieren

    Zubereitungstipps für Szegediner Gulasch

    Damit dein Gulasch richtig aromatisch wird, kommt es auf ein paar Details an:

    • Fleisch portionsweise scharf anbraten, damit Röstaromen entstehen.
    • Paprikapulver nur kurz anschwitzen, sonst wird es bitter.
    • Langsam schmoren lassen – Geduld macht das Fleisch butterzart.

    Die richtigen Zutaten wählen

    Ein gutes Szegediner Gulasch lebt von wenigen, aber passenden Zutaten:

    Welches Fleisch für Szegediner Gulasch?

    Verwende für das Gulasch am besten Schweinefleisch aus dem Nacken oder der Keule. Das ist mageres Fleisch, das beim langen Schmoren schön zart wird.

    Idealerweise schneidest du das Gulaschfleisch selbst, denn so kannst du sicherstellen, dass alle Stücke etwa gleich groß sind und somit gleich lange brauchen, um gar zu werden. Außerdem wird für vorgeschnittenes Gulasch oft Fleisch minderer Qualität verwendet.

    Wie bei unserem Szegediner Gulasch nach DDR-Rezept kannst du auch die Hälfte des Schweinefleisches durch Rindfleisch ersetzen. Damit schmeckt das Gulasch kräftiger, benötigt aber eine längere Schmorzeit.

    Sauerkraut

    Mildes Sauerkraut aus dem Glas ist für Szegediner Gulasch ideal. Du musst es auch nicht abspülen, die Flüssigkeit gibt nämlich auch guten Geschmack ab.

    Tipp: Wenn du Sauerkraut mal selber machen möchtest, bist du hier genau richtig! Denn hier findest du leckere Rezepte und Anleitungen!

    Sauerkraut im Steintopf selber machen
    Sauerkraut im Steintopf selber machen
    • Fermentieren
    Sauerkraut im Glas selber machen
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    • Fermentieren

    Paprikapulver

    Zum Würzen verwenden wir gerne rosenscharfes Paprikapulver, denn das schmeckt angenehme würzig, ohne zu dominant zu sein. Hier kannst du natürlich auch edelsüßes Paprikapulver verwenden.

    Szegediner Gulasch mit Knödel

    Wie viel Gulasch pro Person?

    Du fragst dich, wie viel Gulasch du pro Person einplanen musst? Pro Person solltest du mit einer Fleischmenge (roh) von ca. 200 bis 280 g rechnen. Wenn du noch Beilagen dazu servierst, orientiere dich eher an der unteren Menge. Ohne Beilagen eher an der oberen Menge. Für Kinder solltest du etwa die Hälfte einplanen.

    Typische Fehler und schnelle Lösungen

    Ein paar kleine Stolperfallen können den Geschmack beeinflussen. Mit unseren Tipps sollte nichts schief gehen!

    Fleisch wird nicht zart

    Wenn das Fleisch nicht zart wird, war die Hitze zu hoch oder die Schmorzeit zu kurz. Lass das Gulasch langsam köcheln und gib dem ganzen etwas Zeit. Achte außerdem darauf, genügend Flüssigkeit dazuzugeben, damit nichts anbrennt!

    Tipp: Das Fleisch ist perfekt, wenn du ein Stück mit der Gabel leicht teilen kannst und es nicht „gummiartig“ zurückfedert.

    Soße schmeckt bitter, sauer oder salzig?

    Wenn die Soße bitter schmeckt, dann wurden die Gewürze zu heiß geröstet. Mit etwas Schmand und einer Prise Zucker kannst du das Ganze abrunden – und beim nächsten Mal die Hitze senken.

    Schmeckt die Soße zu sauer, rettest du den Geschmack mit einer Prise Zucker oder etwas mehr Schmand! Falls es zu salzig ist, einfach noch etwas Brühe oder Wasser nachgießen und kurz köcheln lassen.

    Tipp: Die Soße hat die perfekte Konsistenz, wenn sie am Löffel leicht haftet und nicht wässrig abläuft.

    Gulasch mit Kartoffeln servieren

    Beilagen für Szegediner Gulasch

    Während dein Szegediner Gulasch nach Original-Rezept köchelt, hast du genügend Zeit, eine leckere Beilage zuzubereiten. Diese Beilagen schmecken besonders gut:

    Klassisch & soßenfreundlich

    Omas Böhmische Knödel: Original-Rezept
    Böhmische Knödel
    • Knödel
    Klöße halb und halb
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    • Klöße
    Seidenklöße: das einfache Rezept
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    Schnell & alltagstauglich

    Klassische Salzkartoffeln
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    • Kartoffelgerichte
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    Frischer Ausgleich

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    • Rotkohl

    Szegediner Gulasch: Varianten

    Omas Szegediner Gulasch
    Omas Szegediner Gulasch
    • Schwein
    Szegediner Gulasch DDR-Rezept
    Szegediner Gulasch nach DDR-Rezept
    • Rind
    Gulasch mit Sauerkraut
    Gulasch mit Sauerkraut
    • Rind

    Aufbewahrung & Haltbarkeit

    Wenn etwas Szegediner Gulasch nach Original-Rezept übrig geblieben ist oder du gleich mehr gekocht hast, kannst du es in eine luftdicht verschließbare Frischhaltedose füllen oder mit Frischhaltefolie abdecken. Im Kühlschrank ist das Gulasch etwa 3 Tage haltbar.

    Gulasch einfrieren

    Du kannst es aber auch einfrieren. Dazu portionsweise in Gefrierdosen oder Gefrierbeutel abfüllen. Eingefroren ist das Gulasch ca. 6 Monate haltbar. Danach verliert es an Qualität.

    Tipp: Beschrifte deine Gefrierbehälter immer mit dem Inhalt und dem Einfrierdatum, damit du im Gefrierschrank den Überblick behältst.

    Zum Auftauen legt man es am besten über Nacht in den Kühlschrank oder lässt es einige Stunden vor dem Verzehr bei Zimmertemperatur auftauen. Zum Aufwärmen kochst du das Szegediner Gulasch am besten noch einmal kurz in einem Topf auf.

    Häufig gestellte Fragen

    Kann ich Szegediner Gulasch vorbereiten?

    Ja, am besten am Vortag kochen und am nächsten Tag sanft aufwärmen.

    Welches Sauerkraut ist besser – mild oder kräftig?

    Beides funktioniert. Mild ist einsteigerfreundlicher, kräftiges bringt mehr „Krautgulasch“-Charakter.

    Kann ich Schmand durch saure Sahne ersetzen?

    Ja. Saure Sahne ist etwas leichter, Schmand macht es besonders cremig.

    Warum wird mein Gulasch nicht zart?

    Meist ist die Hitze zu hoch oder die Schmorzeit zu kurz. Sanft köcheln lassen und Geduld geben.

    Kann ich das Gericht auch ohne Speck kochen?

    Ja, der Speck bringt Aroma, ist aber nicht zwingend. Dann beim Anbraten etwas mehr Öl nutzen und kräftig würzen.