Zutaten

Gläser:

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Zitronenmarmelade zubereiten

Schritt 1

Als Erstes die Zitronen heiß waschen, dann Zesten von der Schale abziehen und für später aufheben.

Tipp: Für das Abziehen der Zesten eignet sich ein Fadenschneider sehr gut, du kannst aber auch eine feine Reibe verwenden.

Zitronenzesten abziehen

Schritt 2

Danach die Zitronen schälen und Filets herausschneiden. Diese dann mit dem Gelierzucker und Wasser bedeckt über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Mindestens aber 4 Stunden.

Schritt 3

Am nächsten Tag die Flüssigkeit absieben und diese 10 Minuten köcheln lassen. Anschließend die Filets und Zitronenzesten dazugeben und 5 Minuten mitkochen.

Schritt 4

Zum Schluss die Zitronenmarmelade heiß in Gläser füllen und sofort verschließen.

Zitronenmarmelade

Tipp: Beschrifte deine Marmeladengläser am besten und versehe sie auch mit einem Herstellungsdatum, damit du immer weißt was drin ist und wie lange sie noch haltbar ist. Mehr zur Haltbarkeit weiter unten im Beitrag.

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Tipps & Tricks für Zitronenmarmelade mit Zesten

Hast du noch nicht sehr oft Marmelade selber gekocht, dann ist Zitronenmarmelade perfekt, um es mal auszuprobieren, denn durch das enthaltene Pektin in Zitronen geliert sie wunderbar. Hier noch ein paar hilfreiche Hinweise für perfekte Zitronenmarmelade:

  • Zitronen in Gelierzucker über Nacht stehen lassen: Zucker ist ein Geschmacksverstärker und holt alles aus den Früchten raus. Legst du die Zitronen für längere Zeit in dem Gelierzucker ein, ziehen sie schön durch und der Geschmack wird viel intensiver.
  • Nicht zu lange kochen: Wichtig beim Marmelade selber machen mit Gelierzucker ist, dass du sie 4-5 Minuten richtig kochen lässt, sodass sie brodelt. So wird deine Zitronenmarmelade schön fest. Lässt du sie zu lange kochen wird das Pektin wieder flüssig und deine Marmelade nicht mehr fest nach dem Abkühlen.
  • Zitronenmarmelade pürieren: Magst du lieber samtig weiche Marmelade statt stückige, dann kannst du sie vorm Abfüllen auch noch kurz pürieren, bis sie deine gewünschte Konsistenz erreicht hat.
  • Gelierprobe machen: Um sicherzugehen, dass deine Zitronenmarmelade ausreichend gekocht hat, kannst du eine Gelierprobe vornehmen. Dafür nimmst du einen Teelöffel aus dem Topf und gibst sie auf einen kalten Teller, dann lässt du es 1-2 Minuten abkühlen. Ist dieser Teelöffel danach schön fest, dann kannst du dir sicher sein, dass auch der Rest der Marmelade beim Abkühlen im Glas geliert.

Zitronenmarmelade abwandeln & verfeinern

Es gibt viele Möglichkeiten Zitronenmarmelade selber zu machen und am Ende kommt es auf den eigenen Geschmack an, welche du am liebsten magst. Du kannst unsere Zitronenmarmelade auch ohne Zesten zubereiten oder du probierst mal folgende Abwandlungen aus:

Zitonenmarmelade mit Ingwer

Eine unschlagbare Kombination und perfekt für alle, die die leichte Schärfe von Ingwer mögen. Schneide oder reibe dafür etwas Ingwer ohne Schale klein und lege ihn schon am Vortag mit in dem Gelierzuckersud ein. Beim Kochen mit den Zitronenfilets und -zesten dazugeben und mitkochen – fertig ist deine Zitronenmarmelade mit Ingwer.

Tipp: Wenn du die Kombination aus Ingwer und Zitrone magst, dann empfehlen wir dir auch unbedingt mal unseren Ingwer-Zitronen-Sirup auszuprobieren oder den gesunden Zitronen-Ingwer-Shot mit Honig – perfekt fürs Immunsystem in der Erkältungszeit.

Bittere Zitronenmarmelade mit Schale

Manch einer mag vielleicht auch bitteren Geschmack und Bitterstoffe sind ja bekanntlich sehr gut für unsere Verdauung. Also statt das Weiße der Zitronenschale wegzuschmeißen, kannst du es auch klein schneiden und beim Zubereiten dazugeben. So bekommt deine Zitronenmarmelade ein bitteres Aroma, aber ist dank dem Gelierzucker trotzdem süß genug.

Zitronenmarmelade mit Alkohol

Garantiert besonders wird deine Zitronenmarmelade, wenn du sie mit einem Schuss Alkohol versiehst. Geschmacklich eignet sich da Grappa und Limoncello sehr gut. Einfach zum Ende der Kochzeit 4-6 cl auf 500 ml Flüssigkeit dazugeben und dann abfüllen. Alkohol kam schon in unserer Feigenmarmelade mit Rotwein sehr gut an.

Zitronenmarmelade

Zitronenmarmelade ohne Gelierzucker

Marmelade aus Zitronen zu machen hat einen sehr großen Vorteil: Zitronen enthalten Pektin, ein natürliches Geliermittel. Um eine große Menge Marmelade zu gelieren, reicht es allerdings nicht immer aus. Dennoch kannst du Zitronenmarmelade ohne Gelierzucker zubereiten, indem du ihn durch die gleiche Menge normalen Haushaltszucker ersetzt, das Ganze auch über Nacht lange genug ziehen lässt und am nächsten Tag genug aufkochst. Die Zitronenmarmelade sollte 5 Minuten richtig brodeln und dann 30 Minuten leicht vor sich hin köcheln. Mache auch hier die Gelierprobe, um sicherzugehen, dass deine Zitronenmarmelade beim Abkühlen fest wird.

Zitronenmarmelade mit anderem Obst

Beim herstellen von Marmelade sind einem eigentlich keine Grenzen gesetzt. Es gibt so viele Früchte und mögliche Kombinationen, dass du dich ganz viel ausprobieren kannst. Folgendes Obst passt sehr gut zu Zitronen und ergibt eine leckere gemischte Marmelade:

Haltbarkeit von Zitronenmarmelade

Heiß eingefüllt, kühl und dunkel gelagert hält sich die Zitronenmarmelade gute 2-3 Wochen. Möchtest du sie länger haltbar machen, dann kannst du sie auch in sterilisierte Einmachgläser einwecken. Koche die Gläser nach dem Befüllen für 10 Minuten in heißem Wasser ab und lasse sie dann auf Kopf abkühlen – im Grunde wie beim Apfelkompott einkochen. Eingeweckt hält sich deine Marmelade mindestens 4-6 Monate, vielleicht sogar länger.

Du kannst Zitronenmarmelade auch einfrieren, um sie noch länger haltbar zu machen. Eingefroren hält sie sich eine Ewigkeit und kann jederzeit bei Bedarf abgetaut und vernascht werden.

Brotzeit mit Zitronenmarmelade

Zitronenmarmelade ist der perfekte süßsaure Frühstücksaufstrich. Auf einem frisch gebackenen schnellen Quarkbrötchen oder auf einer Scheibe gesundem Kürbiskernbrot macht sie sich richtig gut. Hier noch mehr Aufstrich-Rezepte für eine leckere Brotzeit: