Zutaten
Pasta Funghi zubereiten
Schritt 1 Champignons putzen und schneiden
- 600 g Champignons
Zuerst die Champignons mit einem Küchenpapier oder Pinsel säubern und in gleichmäßige Scheiben schneiden.
Tipp: Pilze putzen oder waschen? In unserem Beitrag erklären wir es dir.
Schritt 2 Knoblauch und Schalotte vorbereiten
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Schalotte
Danach Knoblauch und Schalotte schälen. Den Knoblauch in feine Stücke schneiden, die Schalotte in kleine Würfel.
Schritt 3 Schalotte und Knoblauch anschwitzen
- 1 EL Butter
Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Knoblauch- und Schalottenwürfel darin glasig anschwitzen, ohne dass sie Farbe annehmen.
Schritt 4 Champignon anbraten
Die Champignons in die Pfanne geben und bei mittlerer bis hoher Hitze goldbraun anbraten.
Schritt 5 Sauce zubereiten
- 20 ml Weißwein
- 200 g Sahne
- Salz & Pfeffer
Nun mit Weißwein ablöschen, die Sahne dazugießen und die Sauce einige Minuten cremig einkochen. Mit Salz & Pfeffer würzen.
Schritt 6 Tagliatelle kochen
- 250 g Tagliatelle
Anschließend in einem großen Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen, kräftig salzen und die Tagliatelle darin nach Packungsangabe al dente garen.
Schritt 7 Pasta mit Sauce vermengen
Die Pasta direkt aus dem Kochwasser mit einer Zange in die Sauce geben. Alles gut durchschwenken. Nach Bedarf 2 bis 3 EL Pastawasser ergänzen, damit sich Sauce und Nudeln perfekt verbinden.
Schritt 8 Pasta Funghi servieren
- 40 g Parmesan
- 2 Stängel Blattpetersilie
Zuletzt mit frisch gehobeltem Parmesan und gehackter Petersilie servieren.
Die richtige Pasta für Pasta Funghi
Tagliatelle sind die klassische Wahl für Pasta Funghi. Durch ihre breite, leicht raue Oberfläche nehmen sie die cremige Pilzsauce besonders gut auf und sorgen für eine perfekte Verbindung von Sauce und Nudel.
Du kannst aber auch andere Nudelsorten verwenden:
- Linguine oder Fettuccine für eine ähnliche Struktur
- Spaghetti für eine etwas leichtere Variante
- Penne oder Rigatoni, wenn du es rustikaler magst
Noch aromatischer wird das Gericht mit selbstgemachter Pasta:
Zutaten austauschen – Pasta Funghi flexibel anpassen
Dieses Rezept lässt sich ganz unkompliziert variieren – je nachdem, was du im Haus hast oder geschmacklich bevorzugst.
Champignons austauschen
Für Pasta Funghi verwenden wir weiße Champignons. Du kannst sie aber problemlos ganz oder teilweise austauschen.
Braune Champignons: Sie sind etwas kräftiger im Geschmack. Du kannst weiße und braune Champignons auch mischen.
Kräuterseitlinge: Diese Pilze sind fester und aromatischer als Champignons. Brate sie kräftig an.
Austernpilze: Sie solltest du nicht in Scheiben schneiden, sondern in Stücke zupfen und kräftig anbraten.
Steinpilze: Du kannst sowohl frische als auch getrocknete Steinpilze verwenden. Getrocknete Steinpilze 15 bis 20 Minuten vorher eiweichen und etwas vom Einweichwasser mit zur Sauce geben, für mehr Aroma.
Weißwein ersetzen
Weißwein bringt leichte Säure und Tiefe in die Sauce. Du kannst ihn aber auch für eine alkoholfreie Variante durch Gemüsebrühe, Pastawasser oder mehr Sahne ersetzen. Ein Spritzer Zitronensaft sorgt für die Säure.
Butter zum Anbraten ersetzen
Statt Butter kannst du auch andere Fette verwenden, zum Beispiel:
- Olivenöl
- Sonnenblumenöl
- Rapsöl
- Butterschmalz
Olivenöl verleiht der Pasta ein leicht mediterranes Aroma. Raps- oder Sonnenblumenöl sind neutral im Geschmack. Butterschmalz eignet sich ideal zum scharfen Anbraten, da es höher erhitzt werden kann als Butter.
Sahne ersetzen
Die Sahne sorgt für Cremigkeit – lässt sich aber gut variieren:
- Hälfte Sahne, Hälfte Milch für eine leichtere Version
- Kochsahne mit weniger Fett
- Crème fraîche für mehr Frische
- Frischkäse für extra Bindung
- Pflanzliche Kochcreme oder Hafercuisine für eine vegane Variante
Tipp: Bei Crème fraîche oder Frischkäse eventuell etwas Pastawasser ergänzen, damit die Sauce nicht zu dick wird.
Pasta Funghi kreativ abwandeln
Pasta Funghi ist ein echter Klassiker – und genau deshalb die perfekte Basis für viele Varianten. Mit kleinen Anpassungen kannst du das Gericht ganz neu interpretieren.
Gewürz-Varianten für mehr Aroma
Mit den richtigen Gewürzen bekommt deine Pilzsauce eine ganz eigene Richtung.
- Klassisch italienisch: 1 TL frischer Thymian oder ½ TL getrockneter Thymian und optional etwas frisch geriebene Muskatnuss
- Leicht scharf: ½ TL Chiliflocken oder eine kleine Prise Cayennepfeffer
- Kräuterfrisch: neben Petersilie passen auch Majoran oder etwas Estragon
- Edle Variante: ein paar Tropfen Trüffelöl oder etwas frisch gehobelter Trüffel
Pasta Funghi mit extra Gemüse
Du kannst die Pasta Funghi wunderbar durch mehr Gemüse erweitern:
- frischer Blattspinat, kurz untergehoben
- Zucchini in feinen Scheiben
- Erbsen
- Lauch in feinen Ringen
- getrocknete Tomaten
Das Gemüse am besten separat kurz anbraten oder bissfest mitgaren.
Mit mehr Umami
Wenn du die Sauce noch aromatischer möchtest, kannst du
- 1 TL Sojasauce oder
- 1 TL Misopaste
dazugeben. Gerade bei einer vegetarischen Variante sorgt das für mehr Würze.
Mit Protein-Komponente
Wenn du deine Pasta Funghi etwas proteinreicher oder würziger gestalten möchtest, kannst du sie gezielt erweitern. Diese Zutaten harmonieren besonders gut mit der cremigen Pilzsauce:
- Knusprig gebratene Speckwürfel
- Zarte Hähnchenstreifen
- gebratene Garnelen
- gebratene Halloumiwürfel
- angebratene Tofuwürfel:
Pasta Fughi mit Salsiccia
Für eine besonders herzhafte Variante ergänze die Pasta Funghi mit 150 bis 200 g Salsiccia. Die Wurst aus der Pelle drücken, grob zerzupfen und goldbraun anbraten. Anschließend die Pilze im Bratfett weitergaren und die Salsiccia zum Schluss wieder unterheben.
Vegane Pasta Funghi
Ersetze Butter durch Olivenöl, Sahne durch pflanzliche Kochcreme und Parmesan durch Hefeflocken oder veganen Hartkäse.
Tipp: Für besonders cremige Konsistenz kannst du 1 EL Cashewmus in die Sauce rühren.
Herbstliche Variante
Im Herbst darf deine Pasta Funghi noch aromatischer werden. Ergänze die Champignons mit
- Steinpilzen,
- Pfifferlingen
- oder Maronen.
Die vorgegarten Maronen grob hacken oder halbieren und erst in den letzten 3 bis 4 Minuten unter die Sauce heben – sie müssen nur erwärmt werden und sollen nicht zerfallen.
Etwas frischer Thymian passt wunderbar dazu und ein kleiner Spritzer Zitronensaft am Ende bringt Frische ins Gericht.
Zitronige Frische
Ein wenig Zitronenabrieb oder 1 bis 2 TL Zitronensaft am Ende unterrühren – das hebt die Cremigkeit und bringt Frische in die Sahnesauce.
Schon gewusst?
In Italien heißt das Gericht korrekt „Pasta ai Funghi“. Das „ai“ bedeutet „mit den“ – also wörtlich: Pasta mit den Pilzen. Außerhalb Italiens hat sich die verkürzte Bezeichnung „Pasta Funghi“ eingebürgert.
Pasta ai Funghi im italienischen Menü
Pasta Funghi eignet sich hervorragend als Hauptgang in einem italienischen Menü.
Vorspeisen
Italienische Vorspeisen wie leichte Antipasti oder ein frischer Salat stimmen perfekt auf die cremige Pasta Funghi ein und sorgen für einen harmonischen Start ins Menü.
Desserts
Nach einer cremigen Pilzpasta passen klassische italienische Desserts besonders gut – zum Beispiel Tiramisu, Panna Cotta oder ein Eis.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Reste kannst du luftdicht verschlossen im Kühlschrank etwa 1 bis 2 Tage aufbewahren. Beim Erwärmen etwas Milch oder Sahne ergänzen, da die Sauce im Kühlschrank nachdickt.
Tipp: Darf man Pilzgerichte aufwärmen? Das Gerücht, dass man Pilze nicht wiedererwärmen darf hält sich wacker. Erfahre mehr dazu in unserem Beitrag.