Spaghetti Carbonara
Das einfache italienische Original-Rezept mit Pancetta, Pecorino, Parmesan und ganzen Eiern - cremig ganz ohne Sahne.

Für eine Carbonara brauchst du nur Speck, Pecorino, Eier und reichlich schwarzen Pfeffer. Im römischen Original kommt Guanciale hinein, wir verwenden den leichter erhältlichen Pancetta. Cremig wird sie allein durch Ei, Käse und Nudelwasser.


Zutaten
Nährwerte pro Portion
(Datenbasis)- Kalorien
- 704 kcal
- Proteine
- 30 g
- Fett
- 31 g
- Kohlenhydrate
- 74 g
So funktioniert der KochmodusEin Schritt nach dem anderen – groß, mit Zutaten und Timer zur Hand. Dein Display bleibt an.
Video: Spaghetti Carbonara zubereiten
Original Spaghetti Carbonara zubereiten
Schritt 1 Wasser aufsetzen und Speck schneiden
- 4 Liter Wasser
- 3 TL Salz
- 150 g Pancetta
Das Wasser mit dem Salz zum Kochen bringen. Wir nehmen weniger als üblich, weil Speck und Käse schon kräftig würzen.
Währenddessen den Speck in schmale Streifen schneiden. Alternativ in etwa 0,5 cm große Würfel.

Schritt 2 Speck auslassen
- 1 EL Olivenöl
Den Speck mit dem Olivenöl in eine große, noch kalte Pfanne (mind. 28 cm) geben. Bei mittlerer Hitze 6 bis 8 Minuten braten, bis der Speck goldbraun und am Rand knusprig ist. Die Pfanne dann vom Herd nehmen und daneben abstellen.
Tipp: Nimm die Pfanne wirklich von der Platte. Nur ausschalten reicht nicht, weil die Platte noch minutenlang Hitze abgibt und das Ei später stocken lässt.
Hinweis: Ist dir das zu viel Fett, nimm etwas mit Küchenpapier ab. Etwas Fett sollte aber in der Pfanne bleiben, denn es ist die Basis der Soße.


Schritt 3 Spaghetti kochen
- 400 g Spaghetti
Sobald das Wasser sprudelt, die Spaghetti einlegen und 1 Minute kürzer garen als auf der Packung angegeben, weil sie in der Pfanne nachziehen.

Schritt 4 Käse-Ei-Mischung herstellen
- 4 Eier
- Pfeffer
- 40 g Pecorino
- 30 g Parmesan
Während die Spaghetti kochen, die ganzen Eier in eine Schüssel schlagen und mit einer Gabel oder einem Schneebesen so lange verquirlen, bis keine glasigen Eiweißschlieren mehr zu sehen sind. Den Käse dazu reiben, mit reichlich grob gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen und alles unterrühren, bis eine dickflüssige Mischung entsteht. Nicht salzen.
Tipp: Verquirle die Eier wirklich gründlich. Eiweiß beginnt früher zu gerinnen als Eigelb, und jede Schliere wird in der Soße zu einem weißen Faden. Reibe den Käse außerdem selbst und so fein wie möglich, fertig geriebener klumpt.


Schritt 5 Pasta zur Pfanne geben
Die Spaghetti mit einer Zange tropfnass in die Pfanne heben, die dabei neben dem Herd bleibt. Die Nudeln im Fett schwenken, bis alle gleichmäßig glänzen. Warten, bis es nicht mehr zischt und nur noch dampft.
Tipp: Ohne Zange gießt du die Spaghetti in ein Sieb ab und fängst dabei vorher genug Nudelwasser auf. Das stärkehaltige Wasser ist der wichtigste Helfer für eine cremige Soße.

Schritt 6 Käse-Ei-Mischung unterheben
Die Käse-Ei-Mischung darübergießen und sofort 1 bis 2 Minuten ohne Pause heben und schwenken.
Dabei esslöffelweise Nudelwasser zugeben, bis die Soße glänzt, jede Nudel überzieht und langsam vom Löffel läuft.



Schritt 7 Spaghetti Carbonara anrichten
- Pfeffer
- 10 g Parmesan
Die Spaghetti Carbonara sofort auf Teller verteilen. Mit dem restlichen Parmesan und frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.
Tipp: Die Soße zieht auf dem Teller noch an. Nimm sie deshalb eine Spur flüssiger aus der Pfanne, als du sie essen möchtest.

Was eine echte Carbonara ausmacht
Eine römische Carbonara braucht nur sechs Zutaten: Nudeln, Speck, Pecorino, Parmesan, Eier und schwarzen Pfeffer. Sahne, Knoblauch und Zwiebeln kommen nicht hinein. Die Soße gibt es vorher gar nicht. Sie entsteht erst in der Pfanne, wenn sich ausgelassenes Speckfett, stärkehaltiges Nudelwasser, Ei und Käse bei der richtigen Temperatur zu einer glänzenden Creme verbinden.
Drei kleine Unterschiede zum römischen Vorbild gibt es bei uns: Pancetta statt Guanciale, etwas Olivenöl und Parmesan zur Hälfte. In Rom brät man nur im Fett des Guanciale. Pancetta ist deutlich magerer, mit etwas Öl brät er gleichmäßiger an, und es bleibt genug Fett in der Pfanne, um die Soße zu binden.
Ich gebe zu, meine ersten Carbonaras hatten mit dieser Creme wenig gemeinsam. Mal schwammen die Spaghetti in dünner Eiersoße, mal lag Rührei mit Nudeln auf dem Teller. An den Zutaten lag es nie, sondern immer an der Hitze. Deshalb erkläre ich dir weiter unten genau, woran du erkennst, dass die Pfanne bereit ist.
Die Carbonara mit Sahne, wie sie viele aus Deutschland kennen, hat übrigens ihre eigene Berechtigung. Sie geht schnell, verzeiht mehr und ist bei Kindern oft der Liebling. Sie ist eben nur ein anderes Gericht. Unser Rezept dafür findest du hier: Spaghetti Carbonara mit Sahne.
Original Spaghetti Carbonara: Diese Zutaten brauchst du
Wir verraten dir, welche Zutaten du für original italienische Spaghetti Carbonara benötigst und worauf du beim Kauf achten solltest. Grundsätzlich solltest du diese Mengen einplanen:
| Personen | Spaghetti | Eier | Käse | Speck |
|---|---|---|---|---|
| 2 | 200 g | 2 | 40 g | 75 g |
| 4 | 400 g | 4 | 80 g | 150 g |
| 6 | 600 g | 6 | 120 g | 225 g |
Welcher Speck gehört in die Carbonara?
Der Speck prägt den Geschmack stärker als jede andere Zutat, denn sein Fett ist die Grundlage der Soße. Im römischen Original ist das Guanciale. Das ist luftgetrocknete Schweinebacke, mit Salz und Pfeffer gewürzt und mehrere Wochen gereift. In unserem Rezept steht Pancetta an erster Stelle, weil du ihn in fast jedem gut sortierten Supermarkt bekommst. Mit Guanciale schmeckt die Carbonara noch runder. Dann reicht ein Teelöffel Olivenöl, oder du lässt das Öl ganz weg.
| Speck | Teilstück | Geschmack | Für Carbonara |
|---|---|---|---|
| Guanciale | Schweinebacke, luftgetrocknet | mild, süßlich, sehr fett | das römische Original |
| Pancetta | Schweinebauch, meist ungeräuchert | würzig, magerer | unsere Empfehlung für den Alltag |
| Südtiroler Bauchspeck, Bacon | Schweinebauch, geräuchert | Rauch dominiert | Notlösung |
| Kochschinken | Hinterschinken, gegart | mild, kaum Fett | nicht geeignet |
Meine Erfahrung: Der Moment, in dem ich zum ersten Mal Guanciale statt Frühstücksspeck in die Pfanne gegeben habe, war für mich der größte Aha-Effekt bei diesem Gericht. Plötzlich schmeckte die Carbonara rund statt rauchig. Kochschinken passt dagegen besser in eine Schinken-Sahne-Soße, weil er kaum Fett abgibt.

Speck kaufen und schneiden
Pancetta gibt es abgepackt oder an der Fleischtheke. Guanciale findest du in italienischen Feinkostläden, an gut sortierten Theken und online. Kaufe beide am Stück und nicht in dünnen Scheiben. Nur Streifen und Würfel werden außen knusprig und bleiben innen saftig. Schneide die Schwarte ab. Beim Guanciale gehört auch die Pfefferkruste weg, weil sie in der Pfanne leicht verbrennt und dann bitter schmeckt.
Speck richtig auslassen
Gib die Würfel mit dem Olivenöl in eine kalte Pfanne und erhitze sie langsam bei mittlerer Hitze. So tritt das Fett aus, bevor das Fleisch bräunt. Nach 6 bis 8 Minuten sind die Würfel goldbraun, am Rand knusprig und in der Mitte noch leicht weich. Das Fett bleibt in der Pfanne, denn es ist die Basis deiner Soße.
Der richtige Käse: Pecorino oder Parmesan?
Pecorino Romano ist der Käse der römischen Carbonara. Er wird aus Schafmilch gemacht und ist kräftig, würzig und ziemlich salzig. Der Großteil stammt heute übrigens nicht aus Rom, sondern aus Sardinien, wo der geschützte Käse ebenfalls hergestellt werden darf. Parmigiano Reggiano aus Kuhmilch schmeckt milder und nussiger. Viele Familien in Italien mischen beide Sorten.
Mit je einer Hälfte Pecorino und Parmesan eignet sich dieses Rezept für die ganze Familie. Wenn keine Kinder mitessen, nehme ich gern zwei Drittel Pecorino und ein Drittel Parmesan. Wer es noch kräftiger mag, nimmt nur Pecorino. Grana Padano geht als günstigere Alternative zu Parmesan ebenfalls. Worin er sich vom Parmesan unterscheidet, liest du in unserem Beitrag Grana Padano vs. Parmesan.
Beim Käse sind mir zwei Dinge wichtig. Er muss frisch vom Stück kommen, und er muss fein gerieben sein. Fertig geriebener Käse enthält oft Trennmittel, die in der Soße Klümpchen bilden. Grob geriebener schmilzt zu langsam und klumpt ebenfalls. Mit einer feinen Zestenreibe wird der Käse fast so locker wie Schnee und schmilzt sofort.
Tipp: Die Salzmenge ist auf die Käsemischung abgestimmt. Nimmst du nur Pecorino, salze das Nudelwasser sparsamer.
Ganze Eier oder nur Eigelb?
In Rom findest du beides, und über diese Frage wird gern gestritten. Wir nehmen ganze Eier, ein Ei pro Person. Die Soße wird dadurch etwas lockerer und legt sich leichter um jede Nudel, und es bleibt kein Eiweiß übrig. Nur mit Eigelb wird die Carbonara noch sämiger und goldgelber. Möchtest du das ausprobieren, ersetze die vier Eier durch sechs bis acht Eigelb. Für das übrige Eiweiß haben wir Ideen zur Eiweiß-Verwertung gesammelt.
Bei ganzen Eiern kommt es vor allem aufs Verquirlen an. Eiweiß stockt schon etwas früher als Eigelb. Jede glasige Schliere, die nicht mit dem Eigelb verbunden ist, wird deshalb in der heißen Pfanne zu einem weißen Faden. Rühre die Eier also so lange, bis die Masse gleichmäßig gelb ist, und gib erst dann den Käse dazu.
Wie frisch müssen die Eier sein?
Die Eier werden nur sanft erwärmt und nicht durchgegart, deshalb sollten sie so frisch wie möglich sein. Dafür gibt es einen einfachen Trick. Das Mindesthaltbarkeitsdatum liegt in der EU höchstens 28 Tage nach dem Legedatum. Ist das MHD noch mindestens 18 Tage entfernt, sind deine Eier also höchstens zehn Tage alt. Nimm sie etwa 20 Minuten vor dem Kochen aus dem Kühlschrank und verwende nur Eier mit unbeschädigter Schale.
Gewürze
Durch den salzigen Speck und das bereits gesalzene Nudelwasser musst du die Spaghetti Carbonara nicht unbedingt nochmal salzen. Pfeffer rundet das Gericht perfekt ab. Mehr braucht es gar nicht!
Tipp: Knoblauch ja oder nein? In einem klassischen Carbonara Rezept findet sich kein Knoblauch. Du kannst dein Pastagericht aber natürlich gern damit verfeinern. 🧄
Carbonara-Soße selber machen: so wird sie cremig statt stockig
Die Carbonara-Soße ist eine Emulsion aus Fett, Stärke, Ei und Käse, und sie hat ein kleines Temperaturfenster. Ei beginnt ab etwa 65 °C zu binden und stockt ab rund 70 °C, Eiweiß sogar etwas früher als Eigelb. Ist es kälter, bleibt die Soße flüssig. Ist es heißer, entsteht Rührei. Mit diesen Handgriffen triffst du das Fenster zuverlässig.
- Pfanne vom Herd nehmen. Das Ausschalten allein reicht nicht, denn die Herdplatte und besonders eine Gusseisenpfanne geben noch minutenlang Hitze ab.
- Auf das Zischen hören. Nachdem die Spaghetti im Fett geschwenkt sind, wartest du, bis es in der Pfanne nicht mehr zischt und nur noch leicht dampft. Das dauert etwa 30 Sekunden. Genau jetzt kommt die Creme dazu.
- In Bewegung bleiben. Hebe und schwenke die Nudeln 1 bis 2 Minuten ohne Pause und gib dabei löffelweise Nudelwasser dazu. Die Stärke verbindet Fett und Ei und schützt vor dem Stocken.
Fertig ist die Soße, wenn sie glänzt, langsam vom Löffel läuft und sich am Pfannenboden keine Pfütze mehr sammelt.
Meine Erfahrung: Wenn ich für Gäste koche und nebenbei noch rede, gehe ich auf Nummer sicher. Dann mische ich Spaghetti, Speck und Creme nicht in der Pfanne, sondern in einer großen Metallschüssel. Die setze ich auf den Topf mit einem Rest heißem Nudelwasser. Der Dampf hält alles warm, ohne dass es zu heiß wird. So ist mir noch keine Carbonara gestockt.
Die Ei-Käse-Mischung kannst du bis zu einer Stunde vorher anrühren und abgedeckt kühl stellen. Nimm sie 15 Minuten vor dem Kochen wieder heraus.
Häufige Fehler und wie du sie rettest
- Die Soße ist zu flüssig. Die Temperatur war zu niedrig. Halte die Pfanne 20 bis 30 Sekunden über den dampfenden Nudeltopf und rühre dabei weiter.
- Die Soße ist zu dick oder klebrig. Es war zu wenig Nudelwasser in der Pfanne, oder die Nudeln haben zu lange gewartet. Rühre esslöffelweise heißes Nudelwasser unter, bis sie wieder fließt.
- In der Soße sind weiße Fäden. Die Eier waren nicht gründlich genug verquirlt, oder die Pfanne war noch zu heiß. Gib sofort 2 EL Nudelwasser dazu und rühre kräftig. Beim nächsten Mal verquirlst du die Eier länger und wartest, bis es nicht mehr zischt.
- Es sind Rührei-Stückchen entstanden. Die Pfanne stand noch auf der Platte oder war zu heiß. Nudelwasser und kräftiges Rühren retten oft den Rest. Ganz rückgängig machen lässt es sich nicht, schmecken wird die Carbonara trotzdem.
- Der Käse klumpt. Meist war er fertig gerieben, zu grob oder die Creme zu trocken. Heißes Nudelwasser und kräftiges Schwenken lösen kleine Klümpchen oft noch auf.
- Die Carbonara ist zu salzig. Das Nudelwasser war zu stark gesalzen. Speck und Pecorino bringen bereits viel Salz mit. Salze das Nudelwasser deshalb zurückhaltend und die Käse-Ei-Mischung gar nicht.
- Der Speck ist zäh oder verbrannt. Er kam in eine zu heiße Pfanne. Starte immer kalt und brate bei mittlerer Hitze.
- Die Nudeln sind zu weich. Sie garen in der Pfanne weiter. Nimm sie deshalb 1 Minute vor der angegebenen Garzeit aus dem Wasser.
Welche Nudeln passen zur Carbonara?
Spaghetti sind der Klassiker. In Rom gibt es Carbonara aber genauso mit Rigatoni, Mezze maniche, Bucatini oder Tonnarelli. Am besten eignen sich bronzegezogene Nudeln, auf der Packung steht dann „trafilata al bronzo“. Ihre raue Oberfläche hält die Soße besser und gibt mehr Stärke ins Wasser ab.
Unser Rezept rechnet 100 g Nudeln pro Person. Bei großem Hunger rechnest du ca. 125 g. Wer mag, macht die Spaghetti selbst:
Woher kommt die Carbonara?
Der Name kommt vom italienischen „carbonaro“, dem Köhler. Spaghetti alla carbonara heißt übersetzt also Spaghetti nach Köhlerart. Eine Theorie besagt, dass Köhler in den Bergen Latiums und der Abruzzen ein einfaches Gericht aus Nudeln, Speck, Käse und Ei kochten, ähnlich der alten „Pasta cacio e ova“. Der grobe Pfeffer soll dabei an Kohlestaub erinnern. Eine andere Theorie führt ins Rom des Jahres 1944. Dort sollen amerikanische Soldaten Speck und Eipulver mitgebracht haben, aus denen römische Köche ein Nudelgericht machten.
Belegt ist nur, dass Carbonara-Rezepte erst in den 1950er-Jahren schriftlich auftauchen, teils noch mit Knoblauch oder anderen Käsesorten. Die römische Version mit Guanciale, Pecorino, Ei und Pfeffer hat sich erst danach als Standard durchgesetzt.
Carbonara in der Schwangerschaft und für kleine Kinder
Die Eier werden in der Carbonara nur sanft erwärmt und nicht durchgegart. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät Schwangeren, Kleinkindern sowie älteren und immungeschwächten Menschen wegen möglicher Salmonellen von Speisen mit rohen oder nicht durchgegarten Eiern ab. Für sie ist unsere Spaghetti Carbonara ohne Ei die bessere Wahl. Für kleine Kinder ist außerdem der Speck sehr salzig.
Carbonara aufbewahren und aufwärmen
Carbonara schmeckt frisch am besten. Reste bewahrst du luftdicht verschlossen höchstens einen Tag im Kühlschrank auf. Zum Aufwärmen gibst du sie mit 2 bis 3 EL Wasser in eine Pfanne und erhitzt sie bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren. In der Mikrowelle geht es auf niedriger Stufe in kurzen Intervallen. Das Ei stockt dabei etwas nach, so cremig wie frisch wird die Soße nicht mehr. Zum Einfrieren eignet sich Carbonara nicht.
Für Gäste kannst du vorbereiten, was sich vorbereiten lässt: Speck schneiden, Käse reiben, Creme anrühren. Das Zusammenführen machst du immer frisch, es dauert nur zwei Minuten.
Häufige Fragen zur Carbonara
Im römischen Original nicht. Magst du ihn trotzdem, brate eine angedrückte Zehe im Fett mit und nimm sie vor dem Schwenken heraus. Dann bleibt nur ein Hauch.
Nein, die Cremigkeit kommt allein von Ei, Käse und Nudelwasser. Wer die deutsche Variante mag, findet sie in unserer Spaghetti Carbonara mit Sahne.
Meist nicht. Salziges Nudelwasser, Speck und Pecorino reichen in der Regel. Probiere deshalb erst auf dem Teller.
100 g Nudeln, 1 Ei, knapp 40 g Speck und 20 g Käse. Bei großem Hunger nimmst du bis zu 125 g Nudeln und etwas mehr Ei und Käse.
Eine Portion unseres Rezepts hat rund 700 kcal. Die genauen Nährwerte findest du in der Rezeptkarte.
An Guanciale oder Pancetta kommt geschmacklich nichts heran, aber Rinderbacon oder geräucherte Putenbrust sind brauchbare Alternativen. Da beide magerer sind, brätst du sie in 2 EL Olivenöl an. Ganz ohne Fleisch geht es mit unserer vegetarischen Carbonara.
Im römischen Original nicht. Manche löschen den Speck mit einem kleinen Schluck ab, das bringt etwas Säure. Lass den Wein dann vollständig verkochen, bevor die Nudeln dazukommen.
In einer großen Pfanne lassen sich gut 500 bis 600 g Nudeln schwenken. Für mehr Personen arbeitest du in zwei Durchgängen oder mischst in einer großen Schüssel über dem Nudeltopf.
Am besten eine breite Pfanne mit mindestens 28 cm Durchmesser, damit du frei schwenken kannst. Edelstahl oder beschichtet ist ideal. Gusseisen speichert die Hitze sehr lange, dann wartest du nach dem Herunternehmen etwas länger.
Weitere Carbonara-Varianten
Carbonara geht auch ganz anders. Probiere unsere Spaghetti Carbonara ohne Ei oder die vegane Carbonara mit Räuchertofu. Für Tage, an denen der Ofen die Arbeit machen soll, gibt es die Kartoffel-Carbonara und den Carbonara-Auflauf.
10 Kommentare
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Das Rezept ist einwandfrei 👍 Die Soße ist schön cremig und der Schinken gut kross. Es gab heute Mittag direkt eine Portion für die ganze Familie. Einfach und lecker.
Hallo Marian,
lieben Dank für deinen Kommentar! Es freut uns ganz sehr, dass die Spaghetti Carbonara bei euch so so gut ankommt! Vielleicht kommt sie ja jetzt öfters auf den Tisch? 😋
Liebe Grüße, Nadine
Das Rezept ist suuuper!!
Hallo Anneliese, danke für dein Feedback! Spaghetti Carbonara ist und bleibt ein cremiger Klassiker, oder? 😄 Wir freuen uns, dass das Rezept bei dir so gut ankam.
Liebe Grüße
Marlene
Ja, Habe Guanciale genommen. Passt alles perfekt. Bei der Zugabe der Ei- Käsemisching bitte aufpassen dass das Ei nicht stockt. Passiert ab 70 Grad. Lieber etwas auskühlen lassen
Danke für den Tipp!
Ich will es heute erst ausprobieren, aber hört sich MEGA an.
Vielen Dank
Renate ☺️
Und wie hat es geschmeckt, Renate? 😄
„schon beim ersten Bissen wirst du in Urlaubsstimmung sein!“ – aber nicht für Italien, denn dort ist Knoblauch in der Carbonara ein „non si fa“ (soetwas tut man nicht).
BTW: Panchetta (im Idealfall Guanciale) in groben Würfeln ist in der Regel fettig genug, so dass es keiner zusätzlichen Butter bedarf. Im Gegenteil. Oftmals brauch man sogar etwas des stärkehaltigen Nudelwassers um die Soße cremig zu bekommen. Fett ist da genug dran.
Salz ist beim Guanciale/Pancetta und Pecorino (und bei Benutzen des Nudelwassers) ebenfalls genug dran, so das man meist nur noch schwarzen, frisch gemahlenen Pfeffer brauch.
Dann ist man auch am „Original“ dran,
Für den Knoblauch allein gibt es einen Stern Abzug, für Butter, Salz und das Weglassen des Nudelwassers zusammen noch einen,
Hallo Marcello,
Italien ist ein großes Land und es wird regional immer mal anders gekocht. Wir kennen deshalb die traditionelle Carbonara mit Knoblauch! Die Butter verleiht dem Gericht noch etwas mehr Geschmack, aber wenn der Pancetta sehr fettig ist kann man die natürlich auch weglassen. Das ist wie Salz & Pfeffer eine Geschmackssache; jeder kann ja ganz nach Belieben die Carbonara abschmecken. Danke für den Hinweis mit dem Nudelwasser – das haben wir noch ergänzt.
Viel Spaß beim weiteren Stöbern in unseren Rezepten!