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Tagliatelle aus Hartweizengrieß selber machen

4,9 von 5 Sternen, 11 Bewertungen
Pastateig aus Grieß
Gesamtzeit:
45 Min.
Schwierigkeit:
Mittel
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Pasta wie bei Nonna aus Italien: so schmeckt es einfach am besten. Doch für leckere Nudeln müsst ihr nicht extra nach Italien reisen. Wir zeigen euch, wie man Tagliatelle aus Hartweizengrieß ganz einfach selber machen kann, mit und ohne Nudelmaschine.

Rezept entwickelt und zubereitet von Michael. Mit Liebe verfasst von Katharina. Aktualisiert am

Zutaten

Passt die Mengen aller Zutaten an.
4 Portionen
Du benötigst außerdem:
  • Nudelmaschine

Nährwerte pro Portion

( Datenbasis )
Kalorien
427 kcal
Proteine
16 g
Fett
9 g
Kohlenhydrate
70 g
Video-Empfehlung

Tagliatelle aus Hartweizengrieß zubereiten

  1. Schritt 1 Pastateig herstellen

    Zuerst Hartweizengrieß mit den Eiern zuerst mit den Knethaken des Handrührgeräts oder der Küchenmaschine und dann mit den Händen zu einem glatten, nicht klebenden Teig verkneten.

    Tipp: Sollte der Teig zu bröselig sein, 1-2 EL Wasser dazu geben und weiterkneten. Ist er zu klebrig, etwas Hartweizengrieß dazugeben.

  2. Schritt 2 Pastateig ruhen lassen

    Nun den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie verpacken und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

    Tipp: Wer möchte, kann den Teig auch einen Tag vorher vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Denn der Pastateig sollte lieber etwas länger kühlen, als zu kurz. So lässt er sich einfacher ausrollen und schneiden.

  3. Schritt 3 Tagliatelle herstellen

    Um aus dem Pastateig anschließend die Tagliatelle zu fertigen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

    Nudelmaschine

    Nudelmaschine an Arbeitsplatte oder Tisch befestigen. Tisch mit etwas Grieß bestäuben. Den Teig in handteller-große Kugeln teilen (etwa 170 g je Kugel). Nudelmaschine mit Grieß bestäuben auf die stärkste Größe stellen und den Teig einmal langsam durchrollen.

    Tipp: Ist der Teig zu feucht und klebt, kannst du ihn mit etwas Grieß bestäuben. So bleibt er nicht in der Nudelmaschine hängen.

    Die Nudelmaschine langsam dünner stellen und den Teig etappenweise durchrollen. Dabei aufpassen, dass der Teig nicht reißt. Wenn der ausgerollte Nudelteig zu lang wird, einmal halbieren. Auf diese Weise weiterverfahren, bis der Pastateig etwa 2 mm dünn ist. Tagliatelle Aufsatz an der Nudelmaschine anbringen und den Teig langsam durchlassen. Dabei die Tagliatelle vorsichtig auffangen, trennen und Nester daraus formen.

    Nudelteig durch die Nudelmaschine geben

    Nudelholz

    Den Teig gleichmäßig und so dünn wie möglich mit dem Nudelholz lang ausrollen. Teig quer halbieren und erneut ausrollen. Anschließend mit Pizzaschneider, Teigrad oder Messer in Streifen schneiden. Die fertigen Nudeln trennen und zu Nestern formen.

    Tipp: Besonders einfach lassen sich die Tagliatelle schneiden, wenn der ausgerollte Pastateig von der kurzen Seite her aufgerollt und in gleichmäßige Scheiben geschnitten wird.

  4. Schritt 4 Nudeln kochen

    Zuletzt Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und kräftig salzen. Die frischen Tagliatelle in das kochende Wasser geben, 3 Minuten gar ziehen lassen und abgießen. Dabei gelegentlich umrühren, damit die Nudeln nicht aneinander kleben.

    Tagliatelle aus Hartweizengrieß kochen

    Tipp: Die abgegossenen Nudeln mit etwas Olivenöl mischen, um so das Aneinanderkleben zu verhindern.

eat empfiehlt:

„Wir verwenden für den Pastateig kein Salz, da es den Teig schnell brüchig macht. Stattdessen kochen wir die Nudeln in kräftig gesalzenem Wasser.“

Die selbstgemachten Tagliatelle könnt ihr mit zahlreichen Saucen und Gerichten kombinieren. Besonders lecker sind sie auch zu Omas Wildschweingulasch oder unserem Rotkohlpesto. Wer die Nudeln nicht sofort verwenden möchte, kann sie auch einfrieren oder im Dörrofen bzw. an der Luft trocknen. Wegen der frischen Eier im Teig, empfehlen wir die Nudeln dennoch zeitnah zu verwenden.

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