Herzhafte Kürbismuffins: super saftig & würzig
Der saftige Herbst-Snack mit Kürbis und Käse

Herzhafte Kürbismuffins bringen saftigen Hokkaido, Käse und deftige Schinkenwürfel zusammen. Sie schmecken warm und kalt und machen sich deshalb auch gut auf dem Buffet, in der Brotdose oder beim nächsten Picknick.
Zutaten
Für den Muffinteig:
- Esslöffel
- große Bratpfanne
- großes feines Sieb
- Handrührgerät mit Schneebesen
- Küchenreibe
- Küchenwaage
- Muffinblech
- Ofenhandschuhe
- Rührschüssel
- Schneidebrett
- Sparschäler
- Universalmesser
Nährwerte pro Kürbismuffin
(Datenbasis)- Kalorien
- 198 kcal
- Proteine
- 6,6 g
- Fett
- 11 g
- Kohlenhydrate
- 19 g
So funktioniert der BackmodusEin Schritt nach dem anderen – groß, mit Zutaten und Timer zur Hand. Dein Display bleibt an.
Herzhafte Kürbismuffins backen
Schritt 1 Ofen vorheizen und Backform vorbereiten
Als Erstes den Backofen auf 200 °C Ober-/ Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Dann die Mulden eines Muffinblechs einfetten und mit etwas Mehl bestäuben.

Tipp: Statt die Mulden der Muffinform einzufetten und zu mehlieren, kannst du auch einfach mit Muffinförmchen aus Papier oder Silikon hineinstellen.
Schritt 2 Kürbis raspeln
- 300 g Hokkaidokürbis
Nun den Hokkaidokürbis schälen und die Kerne mit einem großen Löffel entfernen. Anschließend den Kürbis mit einer Küchenreibe fein raspeln.

Tipp: Die Schale des Hokkaido-Kürbis kannst du grundsätzlich mit verzehren. Für die Muffins schälen wir sie allerdings, damit die Raspel noch feiner und weicher werden.
Schritt 3 Frühlingszwiebel schneiden
- 2 Frühlingszwiebeln
Danach die Frühlingszwiebeln in feine Röllchen schneiden.

Schritt 4 Zutaten dünsten
- 1 EL Sonnenblumenöl zum Braten
- 75 g Schinkenwürfel
Jetzt das Sonnenblumenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Darin den geraspelten Kürbis, die Lauchröllchen und Schinkenwürfel für 3 bis 4 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten. Zum Schluss zum Abkühlen beiseitestellen.

Tipp: Sollte zu viel Wasser beim Dünsten des Gemüses austreten, kannst du die Kürbismasse über einem Küchensieb abtropfen lassen. So verhinderst du, dass der Muffinteig später zu wässrig wird.
Schritt 5 Eier und Öl schaumig schlagen
- 3 Eier
- 65 ml Sonnenblumenöl
Als Nächstes den Teig zubereiten. Dafür Eier und Sonnenblumenöl mit den Schneebesen des Handrührgerätes schaumig aufschlagen.

Schritt 6 Trockene Zutaten zum Teig geben
- 250 g Weizenmehl Typ 405
- ½ Päckchen Backpulver
- 1 TL Salz (gestrichen)
- Messerspitze Pfeffer
Danach Mehl, Backpulver, Salz und Pfeffer durch ein Sieb zur Masse geben. Alles kurz miteinander verrühren bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.

Tipp: Rühre nur solange wie nötig, damit der Teig beim Backen nicht zu kompakt wird.
Schritt 7
- 2 Stängel Blattpetersilie
Jetzt die Petersilie mit einem Küchenmesser fein hacken.

Schritt 8 Teig mit den Zutaten vermengen
- 75 g Gouda (gerieben)
Anschließend den Gouda, die vorbereitete Kürbismasse und die Petersilie unter den Teig rühren.


Schritt 9 Muffins backen
Zuletzt den Muffinteig in die vorbereitete Muffinform füllen und im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 25 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit mit einem Holzstäbchen prüfen, ob die herzhaften Kürbismuffins durchgebacken sind.

Diese Zutaten kannst du austauschen
Passe das Rezept für unsere herzhaften Kürbismuffins ganz einfach an deine vorrätigen Zutaten oder deine Ernährungsweise an. Hier zeigen wir dir passende Alternativen für variable Zutaten.
Passende Käsesorten für Kürbismuffins
Junger oder mittelalter Gouda schmilzt gut und schmeckt recht mild. Willst du, dass die Kürbismuffins herzhafter schmecken, dann bringt Bergkäse deutlich mehr Würze mit. Auch Emmentaler ist eine passende Alternative.
Schinkenwürfel ersetzen
Schinkenwürfel sind in unserem Rezept von vornherein optional und können für vegetarische Kürbismuffins einfach entfallen. Für zusätzliche Würze eignen sich stattdessen beispielsweise klein geschnittene getrocknete Tomaten oder klein gewürfelter und scharf angebratener Räuchertofu.
Solltest du nicht auf Fleisch verzichten und direkt ein paar Kühlschrankreste aufbrauchen wollen, kannst du auch klein geschnittene Salami in den Muffinteig geben.
Petersilie ist nicht dein Fall?
Die frische Petersilie kannst du getrost mit einem dieser Kräuter ersetzen.
- Schnittlauch
- Thymian (besonders herbstlich)
Sonnenblumenöl ersetzen
Ein anderes geschmacksneutrales Pflanzenöl wie Rapsöl lässt sich ebenso verwenden. Intensives Olivenöl verändert dagegen den Geschmack merklich.

Was passt zu Kürbismuffins?
Als kleiner Snack funktionieren die Muffins solo. Möchtest du daraus eine größere Mahlzeit machen, passen dazu beispielsweise Feldsalat mit einem säuerlichen Dressing, ein knackiger Gurkensalat oder ein cremiger Kräuterquark.
Reste sinnvoll verwerten
Für 12 herzhafte Kürbismuffins brauchst du keinen ganzen Hokkaido-Kürbis. Aus dem Rest kannst du beispielsweise Kürbissuppe, Kürbispüree, Ofenkürbis oder eine Kürbis-Pasta zubereiten. Unsere liebsten Hokkaido-Rezepte für deine Gemüsereste findest du hier:
Kürbismuffins vorbereiten und aufbewahren
Unsere herzhaften Kürbismuffins lassen sich wunderbar vorbereiten. Beispielsweise indem du sie am Vorabend bereits bäckst. Damit sie nach dem Backen nicht durch Kondenswasser feucht werden, sollten sie erst vollständig auskühlen, bevor du sie verpackst.
Für unterwegs sind sie super praktisch und eignen sich damit beispielsweise für die Brotdose, ein Picknick oder als herzhafter Snack fürs Büro.
Durch Kürbis, Eier und Käse bleiben die Muffins recht saftig. Nach dem vollständigen Auskühlen solltest du sie gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von etwa 2 bis 3 Tagen essen.
Kann man herzhafte Kürbismuffins einfrieren?
Ja, die fertig gebackenen und vollständig ausgekühlten Muffins lassen sich gut einfrieren. Am praktischsten ist es, sie einzeln oder portionsweise luftdicht zu verpacken. So kannst du später genau die benötigte Menge entnehmen. Zum Auftauen kannst du sie über mehrere Stunden in den Kühlschrank legen. Anschließend lassen sie sich nach Bedarf kurz im Backofen oder in der Heißluftfritteuse erwärmen. Nach dem Einfrieren können sie etwas weicher sein als frisch gebacken.











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