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Original Rheinischer Sauerbraten

4,4 von 5 Sternen, 16 Bewertungen
Original Rheinischer Sauerbraten
Gesamtzeit:
4 Tage
Schwierigkeit:
Mittel
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Rheinischer Sauerbraten, auch Soorbrode genannt, ist ein absoluter Klassiker der deutschen Hausmannskost. Dafür legen wir Rindfleisch in eine saure Marinade ein, damit es schön weich wird und lassen es dann kräftig schmoren.

Rezept entwickelt und gekocht von Michael. Mit Liebe verfasst von Laura. Aktualisiert am

Zutaten

Passt die Mengen aller Zutaten an.
4 Portionen

Nährwerte pro Portion

(Datenbasis)
Kalorien
803 kcal
Proteine
102 g
Fett
9,9 g
Kohlenhydrate
37 g
Video-Empfehlung

Original Rheinischen Sauerbraten zubereiten

  1. Schritt 1

    Rinderbraten mit Küchenrolle abtupfen. Anschließend Sehnen und Fett abschneiden und Braten in einen großen Topf geben.

  2. Schritt 2

    Zwiebeln und Karotten schälen, in grobe Stücke schneiden und mit in den Topf geben.

  3. Schritt 3

    Gewürze in einen Gewürzbeutel geben und diesen auch in den Topf geben. Rotwein und Essig dazugießen, damit das Fleisch gut mit Flüssigkeit bedeckt ist. Rheinischen Sauerbraten für 2 bis 3 Tage in den Kühlschrank geben.

  4. Schritt 4

    Das Fleisch aus der Marinade nehmen und gut abtupfen. Marinade durch ein Sieb gießen und in einem Behälter auffangen. Das aufgefangene Gemüse ebenfalls mit Küchenrolle abtupfen.  

    Sauerbraten abtupfen
  5. Schritt 5

    Dann das Fleisch in einer Pfanne mit Öl von jeder Seite ca. 8 Minuten goldbraun anbraten. Salzen und Pfeffern und in den Topf geben. In der gleichen Pfanne auch das Gemüse anschwitzen, Tomatenmark dazugeben und ebenfalls anschwitzen.

  6. Schritt 6

    Langsam mit der Marinade ablöschen und einige Minuten einkochen lassen. Danach alles in den Topf geben. Rinderfond und Gewürzbeutel dazugeben und den Soßenkuchen hineinbröseln. Alles aufkochen lassen und bedeckt bei mittlerer Hitze für 2 bis 2,5 Stunden köcheln lassen.

    Soßenkuchen zur Soße geben
  7. Schritt 7

    Ist der Sauerbraten weich, das Fleisch aus der Soße nehmen und gegen die Fasern aufschneiden. Sultaninen in die Soße geben, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und 5 Minuten köcheln lassen. Danach den Gewürzbeutel entfernen und bei Bedarf die Soße durch ein Sieb gießen oder das Gemüse drin lassen.  

    Tipp: Der Rheinische Sauerbraten kann vor dem Servieren noch mal in der Soße erwärmt werden.

Sauerbraten richtig einlegen

Damit der Sauerbraten nach Rheinischer-Art perfekt gelingt, kommt es auf die richtige Wahl des Fleischs und eine intensive Marinade an. Außerdem natürlich, dass du den Sauerbraten lange genug in der Marinade ziehen lässt. Dafür empfehlen wir mindestens zwei bis maximal vier Tage im Kühlschrank.

Welches Fleisch für Sauerbraten?

Rheinischer Sauerbraten wird heutzutage mit Rindfleisch zubereitet. Dafür verwendest du am besten ein Stück aus der hohen Rippe oder Schulter.

Schon gewusst?

Für den traditionellen rheinischen Sauerbraten wurde früher Pferdefleisch verwendet. Doch da die Nachfrage nach Pferdefleisch immer geringer wurde, bereitet man ihn heute aus Rindfleisch zu.

Marinade für Rheinischen Sauerbraten

Eine Mischung aus Rotwein und Essig, angereichert mit Gewürzen, sorgt bei Sauerbraten für seinen markanten Geschmack. Außerdem werden gleich Möhren und Zwiebeln in der Marinade mit eingelegt, da diese später die Grundlage für eine sämige Sauerbraten-Soße sind.

Wie viel Sauerbraten pro Person?

Sicherlich möchtest du, dass deine ganze Familie und Gäste satt werden. Daher solltest du pro Person 200-250 g Rindfleisch für den Sauerbraten einplanen und dementsprechend die anderen Zutaten anpassen. Wie viel Fleisch und Soße verspeist werden, ist aber natürlich auch davon abhängig wie reichhaltig die Beilagen zum Rheinischen Sauerbraten sind.

Passende Beilagen zu Rheinischem Sauerbraten

Wo wir auch schon bei den passenden Beilagen wären. Sauerbraten wird gerne klassisch mit Rotkohl und Kartoffelklößen servieren. Ganz nach deinem Geschmack kannst du das aber auch variieren:

Alternativen für Kartoffelklöße

Gemüse-Beilagen

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