Gebratene Pifferlinge zubereiten: so gelingen sie goldbraun und knusprig
So werden sie knusprig und aromatisch

Wenn Pfifferlinge Saison haben, landen sie bei uns direkt in der Pfanne! Mit den richtigen Tipps werden sie außen goldbraun, bleiben angenehm bissfest und überzeugen mit ihrem typisch feinen Waldpilz-Aroma.
Zutaten
- Esslöffel
- große Bratpfanne
- Küchenrolle
- Küchenwaage
- Schneidebrett
- Universalmesser
Nährwerte pro Portion
(Datenbasis)- Kalorien
- 141 kcal
- Proteine
- 6 g
- Fett
- 11 g
- Kohlenhydrate
- 0,5 g
Pfifferlinge braten
Schritt 1 Pfifferlinge putzen
- 500 g Pfifferlinge
Zuerst die Pfifferlinge mit einem kleinen Messer oder einem Pinsel putzen.

Schritt 2 Öl und Butter erhitzen
- 1 EL Sonnenblumenöl
- ½ EL Butter
Dann das Öl und die Butter bei mittlerer bis hoher Stufe erhitzen.

Schritt 3 Pilze anbraten
Anschließend die Pilze dazugeben. Bei mittlerer Stufe goldbraun von allen Seiten anbraten. Dabei nicht so oft umrühren.

Schritt 4 Petersilie dazugeben
- 2 Stängel Blattpetersilie
In der Zwischenzeit die Blätter von der Petersilie fein hacken und mit in die Pfanne geben.

Schritt 5 Pfifferlinge würzen
- Salz und Pfeffer
Zum Schluss die Pfifferlinge mit Salz und Pfeffer würzen und direkt servieren!

Pfifferlinge richtig braten – darauf kommt es an
Pfifferlinge brauchen eigentlich nicht viel: frische Pilze, etwas Butter und Öl sowie Salz, Pfeffer und Petersilie. Entscheidend ist vielmehr die richtige Zubereitung. Mit einer ausreichend heißen Pfanne, etwas Geduld und der passenden Würzung entwickeln die Waldpilze ihr volles Aroma und bleiben schön bissfest, statt wässrig oder gummiartig zu werden.
Woran erkennt man perfekt gebratene Pfifferlinge?
Sind die Pilze fertig, haben sie:

Pfifferlinge richtig putzen
Vor dem Braten sollten Pfifferlinge gründlich von Erde, Sand und kleinen Nadeln befreit werden. Da die Pilze viel Feuchtigkeit aufnehmen, ist eine trockene Reinigung die beste Wahl.
- Groben Schmutz mit einem kleinen Messer oder einem Pinsel entfernen.
- Die Stielenden bei Bedarf leicht abschneiden.
- Stark verschmutzte Pilze nur kurz unter kaltem Wasser abspülen und anschließend sofort gründlich trocken tupfen.
Tipp: Besonders die Lamellen und der Stielansatz muss kontrolliert werden, da hier sich der meiste Sand versteckt.
Alternativ können die Pfifferlinge in etwas Mehl gewendet und danach abgespült werden. Das Mehl bindet feinen Schmutz besonders gut. Anschließend solltest du sie unbedingt gut auf einem Stück Küchenrolle abtropfen lassen.

Die richtige Pfanne und Hitze
Für perfekt gebratene Pfifferlinge spielt auch die Pfanne eine wichtige Rolle. Verwende am besten eine große beschichtete oder gusseiserne Pfanne mit möglichst viel Bratfläche (eine breite, eher flache Pfanne). So liegen die Pilze nebeneinander und nicht übereinander.
Die Pfanne sollte zunächst auf mittlere bis hohe Hitze vorgeheizt werden. Erst dann kommen Öl und Butter hinein. Das Öl erhöht dabei übrigens den Rauchpunkt der Butter und verhindert, dass sie zu schnell bräunt.
Anschließend die Pfifferlinge in einer möglichst lockeren Schicht in die Pfanne geben. Jetzt heißt es: Geduld haben. Die Pilze zunächst 2 bis 3 Minuten nicht bewegen, damit sie Röstaromen entwickeln. Danach gelegentlich wenden und insgesamt etwa 6 bis 8 Minuten goldbraun anbraten.
So werden Pfifferlinge nicht wässrig
Gerade beim ersten Mal passiert es schnell, dass die Pilze Flüssigkeit ziehen und eher dünsten als braten. Mit ein paar einfachen Tricks lässt sich das vermeiden:
- Die Pfanne gut vorheizen.
- Nicht zu viele Pfifferlinge auf einmal braten, eventuell portionsweise braten
- Die Pilze möglichst selten umrühren.
- Salz erst ganz zum Schluss zugeben.
- Falls Flüssigkeit austritt, diese zunächst verdampfen lassen und die Pilze anschließend weiterbraten.

Pfifferlinge richtig würzen
Pfifferlinge haben ein feines Eigenaroma, deswegen setzen wir auf wenige Gewürze und Kräuter:
Wer etwas mehr Aroma möchte, kann zusätzlich dazugeben:
- Knoblauch: Erst zum Schluss mitbraten, damit er nicht bitter wird.
- Schalotte oder Zwiebel: Vor den Pilzen glasig anschwitzen und anschließend die Pfifferlinge dazugeben.
- Thymian oder Schnittlauch
- Zitronenabrieb oder ein paar Tropfen Zitronensaft: Verleihen den Pilzen mehr Frische.
- Geräuchertes Paprikapulver: Gibt eine leicht rauchige Note.
- Ein Spritzer Sojasauce: Verstärkt das herzhafte Umami-Aroma.
Leckere Varianten
Gebratene Pfifferlinge lassen sich vielseitig kombinieren. Wir empfehlen:
- Pfifferlinge mit Speck und Zwiebeln
- Pfifferlinge mit Basilikum
- Cremige Pfifferlinge mit etwas Sahne als Pastasauce
- Pfifferlinge mit Ei: gebratene Pfifferlinge mit verquirltem Ei stocken lassen, Gebratene Pfifferlinge zu Rührei oder Spiegelei
Gebratene Pfifferlinge als Beilage servieren
Auch als Beilage sind die Waldpilze richtig gut geeignet. Zum Beispiel in Kombination mit Steaks, Schnitzel, Kartoffeln oder Semmelknödeln.
Hier findest du direkt die besten Rezepte dazu:
Aufbewahrung
Am besten schmecken Pfifferlinge direkt nach dem Braten.
Tipp: Pfifferlinge nach dem Braten nicht lange warmhalten, weil sie sonst weiter Wasser ziehen und weich werden.
Reste können luftdicht verschlossen bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt und anschließend langsam in der Pfanne erwärmt werden.
Häufige Fragen
Pfifferlinge werden in einer gut vorgeheizten Pfanne mit etwas Butter und Öl bei mittlerer bis hoher Hitze etwa 6 bis 8 Minuten gebraten. Dabei sollten sie möglichst nebeneinander liegen und nur gelegentlich gewendet werden. Salz kommt erst zum Schluss dazu.
Je nach Größe benötigen Pfifferlinge ungefähr 6 bis 8 Minuten. Sie sind fertig, wenn sie goldbraun sind, keine Flüssigkeit mehr austritt und sie noch angenehm bissfest bleiben.
Klassisch reichen Salz, Pfeffer und frische Petersilie völlig aus. Wer das Aroma ergänzen möchte, kann Knoblauch, Thymian, Schnittlauch, etwas Zitronenabrieb oder geräuchertes Paprikapulver verwenden.
Am besten werden Pfifferlinge trocken mit einem Pinsel oder kleinen Messer geputzt. Nur stark verschmutzte Pilze sollten kurz unter kaltem Wasser abgespült und anschließend gründlich trocken getupft werden, damit sie beim Braten nicht zu viel Wasser abgeben.









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