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Gebratene Pifferlinge zubereiten: so gelingen sie goldbraun und knusprig

So werden sie knusprig und aromatisch

4,9 von 5 Sternen, 16 Bewertungen
Pfifferlinge braten
Gesamtzeit:
25 Min.
Schwierigkeit:
Einfach
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Wenn Pfifferlinge Saison haben, landen sie bei uns direkt in der Pfanne! Mit den richtigen Tipps werden sie außen goldbraun, bleiben angenehm bissfest und überzeugen mit ihrem typisch feinen Waldpilz-Aroma.

Rezept entwickelt und gekocht von Michael. Mit Liebe verfasst von Marlene. Aktualisiert am

Zutaten

Passt die Mengen aller Zutaten an.
2 Portionen
Du benötigst außerdem:
  • Esslöffel
  • große Bratpfanne
  • Küchenrolle
  • Küchenwaage
  • Schneidebrett
  • Universalmesser

Nährwerte pro Portion

(Datenbasis)
Kalorien
141 kcal
Proteine
6 g
Fett
11 g
Kohlenhydrate
0,5 g
Video-Empfehlung

Pfifferlinge braten

  1. Schritt 1 Pfifferlinge putzen

    • 500 g Pfifferlinge

    Zuerst die Pfifferlinge mit einem kleinen Messer oder einem Pinsel putzen.

    Pilze putzen
  2. Schritt 2 Öl und Butter erhitzen

    • 1 EL Sonnenblumenöl
    • ½ EL Butter

    Dann das Öl und die Butter bei mittlerer bis hoher Stufe erhitzen.

    Öl und Butter erhitzen
  3. Schritt 3 Pilze anbraten

    Anschließend die Pilze dazugeben. Bei mittlerer Stufe goldbraun von allen Seiten anbraten. Dabei nicht so oft umrühren.

    Pilze anbraten
  4. Schritt 4 Petersilie dazugeben

    • 2 Stängel Blattpetersilie

    In der Zwischenzeit die Blätter von der Petersilie fein hacken und mit in die Pfanne geben.

    Petersilie hacken
  5. Schritt 5 Pfifferlinge würzen

    • Salz und Pfeffer

    Zum Schluss die Pfifferlinge mit Salz und Pfeffer würzen und direkt servieren!

    Pfifferlinge salzen

Pfifferlinge richtig braten – darauf kommt es an

Pfifferlinge brauchen eigentlich nicht viel: frische Pilze, etwas Butter und Öl sowie Salz, Pfeffer und Petersilie. Entscheidend ist vielmehr die richtige Zubereitung. Mit einer ausreichend heißen Pfanne, etwas Geduld und der passenden Würzung entwickeln die Waldpilze ihr volles Aroma und bleiben schön bissfest, statt wässrig oder gummiartig zu werden.

Woran erkennt man perfekt gebratene Pfifferlinge?

Sind die Pilze fertig, haben sie:

Pfifferlinge braten

Pfifferlinge richtig putzen

Vor dem Braten sollten Pfifferlinge gründlich von Erde, Sand und kleinen Nadeln befreit werden. Da die Pilze viel Feuchtigkeit aufnehmen, ist eine trockene Reinigung die beste Wahl.

Tipp: Besonders die Lamellen und der Stielansatz muss kontrolliert werden, da hier sich der meiste Sand versteckt.

Alternativ können die Pfifferlinge in etwas Mehl gewendet und danach abgespült werden. Das Mehl bindet feinen Schmutz besonders gut. Anschließend solltest du sie unbedingt gut auf einem Stück Küchenrolle abtropfen lassen.

Pfifferlinge in Mehlwasser waschen
Pfifferlinge optional mehlieren und abspülen

Die richtige Pfanne und Hitze

Für perfekt gebratene Pfifferlinge spielt auch die Pfanne eine wichtige Rolle. Verwende am besten eine große beschichtete oder gusseiserne Pfanne mit möglichst viel Bratfläche (eine breite, eher flache Pfanne). So liegen die Pilze nebeneinander und nicht übereinander.

Die Pfanne sollte zunächst auf mittlere bis hohe Hitze vorgeheizt werden. Erst dann kommen Öl und Butter hinein. Das Öl erhöht dabei übrigens den Rauchpunkt der Butter und verhindert, dass sie zu schnell bräunt.

Anschließend die Pfifferlinge in einer möglichst lockeren Schicht in die Pfanne geben. Jetzt heißt es: Geduld haben. Die Pilze zunächst 2 bis 3 Minuten nicht bewegen, damit sie Röstaromen entwickeln. Danach gelegentlich wenden und insgesamt etwa 6 bis 8 Minuten goldbraun anbraten.

So werden Pfifferlinge nicht wässrig

Gerade beim ersten Mal passiert es schnell, dass die Pilze Flüssigkeit ziehen und eher dünsten als braten. Mit ein paar einfachen Tricks lässt sich das vermeiden:

Pfifferlinge braten

Pfifferlinge richtig würzen

Pfifferlinge haben ein feines Eigenaroma, deswegen setzen wir auf wenige Gewürze und Kräuter:

Wer etwas mehr Aroma möchte, kann zusätzlich dazugeben:

Leckere Varianten

Gebratene Pfifferlinge lassen sich vielseitig kombinieren. Wir empfehlen:

Gebratene Pfifferlinge als Beilage servieren

Auch als Beilage sind die Waldpilze richtig gut geeignet. Zum Beispiel in Kombination mit Steaks, Schnitzel, Kartoffeln oder Semmelknödeln.

Hier findest du direkt die besten Rezepte dazu:

Aufbewahrung

Am besten schmecken Pfifferlinge direkt nach dem Braten.

Tipp: Pfifferlinge nach dem Braten nicht lange warmhalten, weil sie sonst weiter Wasser ziehen und weich werden.

Reste können luftdicht verschlossen bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt und anschließend langsam in der Pfanne erwärmt werden.

Häufige Fragen

Wie brät man Pfifferlinge richtig?

Pfifferlinge werden in einer gut vorgeheizten Pfanne mit etwas Butter und Öl bei mittlerer bis hoher Hitze etwa 6 bis 8 Minuten gebraten. Dabei sollten sie möglichst nebeneinander liegen und nur gelegentlich gewendet werden. Salz kommt erst zum Schluss dazu.

Wie lange brauchen Pfifferlinge bis sie gar sind?

Je nach Größe benötigen Pfifferlinge ungefähr 6 bis 8 Minuten. Sie sind fertig, wenn sie goldbraun sind, keine Flüssigkeit mehr austritt und sie noch angenehm bissfest bleiben.

Welches Gewürz passt am besten zu Pfifferlingen?

Klassisch reichen Salz, Pfeffer und frische Petersilie völlig aus. Wer das Aroma ergänzen möchte, kann Knoblauch, Thymian, Schnittlauch, etwas Zitronenabrieb oder geräuchertes Paprikapulver verwenden.

Soll man Pfifferlinge vor dem Braten waschen?

Am besten werden Pfifferlinge trocken mit einem Pinsel oder kleinen Messer geputzt. Nur stark verschmutzte Pilze sollten kurz unter kaltem Wasser abgespült und anschließend gründlich trocken getupft werden, damit sie beim Braten nicht zu viel Wasser abgeben.

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