Zutaten
Glutenfreies Pastinakenpüree mit Kartoffeln zubereiten
Schritt 1 Gemüse schneiden
- 800 g Pastinake
- 400 g mehligkochende Kartoffeln
Zuerst Pastinaken und Kartoffeln schälen und würfeln.
Schritt 2 Gemüse kochen
- Salz
Garzeit:20 min
Das Gemüse in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und etwas salzen. Danach für 15 bis 20 Minuten kochen, bis alles weich ist.
Schritt 3 Milch und Butter dazugeben
- 200 ml Milch
- 1 EL Butter
Nun das Wasser abgießen. Dann Milch und Butter in den Topf geben. Alles einmal aufkochen.
Schritt 4 Gemüse zerstampfen
- Salz
- Muskat
Anschließend das Gemüse mit einem Stampfer fein zerstampfen. Danach cremig verrühren und mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
Wissenswertes zum Pastinakenpüree mit Kartoffeln
Pastinaken bringen eine angenehme Süße und ein leicht nussiges Aroma mit, während mehligkochende Kartoffeln für die typische cremige Püree-Konsistenz sorgen. Die Kombination vereint das Beste aus beiden Gemüsesorten und ergibt eine vielseitige Beilage für viele Gerichte.
Das ideale Verhältnis von Kartoffeln zu Pastinaken
Für ein ausgewogenes Aroma hat sich ein Verhältnis von etwa 55 % Pastinaken zu 45 % Kartoffeln bewährt – genau wie in diesem Rezept.
Dadurch:
Tipp: Wer den Pastinakengeschmack stärker hervorheben möchte, kann den Anteil etwas erhöhen. Für ein klassischeres Kartoffelpüree-Aroma darf der Kartoffelanteil dagegen etwas größer ausfallen.
So wird das Püree richtig cremig
Ein gutes Pastinaken-Kartoffel-Püree sollte locker, cremig und luftig sein. Zu viel Flüssigkeit macht das Püree schnell wässrig! Ein sehr hoher Kartoffelanteil oder zu intensives Bearbeiten kann dagegen eine zähe, klebrige Konsistenz verursachen. So gelingt es richtig:
- Gemüse nach dem Kochen gründlich abgießen
- überschüssige Restfeuchtigkeit kurz ausdampfen lassen
- Milch nach und nach einrühren
- die Zutaten nur stampfen und verrühren, nicht pürieren
Tipp: Für eine rustikale Variante stampfst du das Gemüse einfach etwas gröber. Noch etwas Butter dazu und fertig!
Pastinakenpüree mit Kartoffeln richtig würzen
Pastinaken besitzen von Natur aus eine milde Süße. Wer diese etwas abmildern möchte, kann mit herzhaften Aromen gegensteuern. Besonders gut passen:
- frisch geriebene Muskatnuss
- schwarzer Pfeffer
- etwas Knoblauch
- braune Butter
- ein Hauch Thymian oder Rosmarin
Wozu passt Pastinakenpüree?
Durch sein mildes Aroma ist das Püree ein vielseitiger Begleiter zu vielen Hauptgerichten. Besonders lecker schmeckt es zu:
- Rinderbraten oder Schmorgerichten
- Schweinefilet
- Entenbrust
- Frikadellen
- Lachs oder Kabeljau
- Pilzragout
- Ofengemüse
- vegetarischen oder veganen Bratlingen
Tipp: Für besondere Anlässe harmoniert es außerdem hervorragend mit wenigen Tropfen Trüffelöl.
Haltbarkeit
Reste lassen sich problemlos aufheben und später genießen. Bewahre übriges Püree dazu luftdicht verschlossen im Kühlschrank auf. So bleibt es 2 bis 3 Tage lang haltbar. Zum Erwärmen gibst du dann etwas Milch dazu und rührst es auf kleiner Stufe cremig!
Häufige Fragen zu Pastinakenpüree
Mehligkochende Kartoffeln sind die beste Wahl. Sie zerfallen beim Kochen leichter und sorgen für eine lockere, cremige Konsistenz. Festkochende Kartoffeln ergeben ein kompakteres und weniger fluffiges Püree.
Meist steckt zu viel Restwasser oder zu viel Milch dahinter. Lasse die gekochten Kartoffeln und Pastinaken nach dem Abgießen kurz ausdampfen und gib die Milch schrittweise hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Klebriges Püree entsteht häufig durch zu intensives Mixen oder Pürieren. Die Kartoffelstärke wird dabei stark aktiviert. Verwende deshalb einen Kartoffelstampfer und verrühre das Püree nur so lange wie nötig.
Ja, ganz unkompliziert. Ersetze Butter durch Margarine oder vegane Butter und verwende eine pflanzliche Alternative wie Hafer-, Soja- oder Mandeldrink. Besonders Haferdrink sorgt für eine angenehm cremige Konsistenz.