Zutaten

Glas (je 200g):
1
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Bärlauchpaste zubereiten

  1. Schritt 1 Bärlauch trocken tupfen

    • 100 g Bärlauch

    Zuerst den Bärlauch gründlich waschen und trocknen.

    Bärlauch mit Küchenpapier trocken tupfen
  2. Schritt 2 Bärlauch schneiden

    Die Stiele vom Bärlauch abschneiden und die Blätter in feine Streifen schneiden. Anschließend in einen Multizerkleinerer geben.

    Bärlauch schneiden
  3. Schritt 3 Bärlauchpaste mixen

    • 100 ml Sonnenblumenöl
    • 10 g feines Meersalz

    Anschließend Öl und Salz dazugeben und alles zu einer feinen Paste mixen.

  4. Schritt 4 Bärlauchpaste abfüllen

    Zum Schluss die Bärlauchpaste in ein steriles Glas füllen, verschließen und im Kühlschrank lagern.

    Bärlauchpaste abfüllen

Bärlauch richtig vorbereiten

Damit deine Bärlauchpaste lange frisch bleibt, ist die Vorbereitung besonders wichtig. Wasche den Bärlauch gründlich, da sich häufig Erde zwischen den Blättern versteckt. Anschließend sollte er vollständig trocken sein. Zu viel Restfeuchtigkeit kann die Haltbarkeit der Paste verkürzen.

Am besten schleuderst du die Blätter trocken oder tupfst sie sorgfältig mit Küchenpapier ab. Auch der Mixer oder Multizerkleinerer sollte sauber und trocken sein.

Bärlauch trocken schleudern

Wofür du Bärlauchpaste verwenden kannst

Bärlauchpaste ist ein echter Allrounder in der Küche und eine einfache Möglichkeit, Bärlauch zu verarbeiten. Wir zeigen dir, wofür du die Bärlauchpaste super verwenden kannst und geben dir die passenden Rezepte gleich mit.

Zu Pasta und Gnocchi

Die Bärlauchpaste kannst du auch ganz einfach als Pesto-Ersatz verwenden. Besonders zu Pasta und Gnocchi schmeckt sie richtig lecker.

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  • Pasta
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Brotaufstrich

Eine Scheibe frischgebackenes Brot mit Butter und unserer Bärlauchpaste ist die perfekte Frühlingskombi. So einfach und so lecker. Welches Brot darf´s heute sein?

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  • Mischbrot
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Als Würzpaste

Egal ob im Salatdressing, als frisches Suppentopping, in Aioli oder im Joghurt-Dip, die Bärlauchpaste kannst du ganz hervorragend als Würzpaste verwenden und somit all deine Lieblingsspeisen verfeinern.

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  • Dip
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Zum Verfeinern von Ofengemüse oder Kartoffeln

Deinen Ofenkartoffeln fehlt noch das gewisse Etwas? Oder möchtest du dein Ofengemüse etwas aufpeppen? Dann greif zur Bärlauchpaste. Ein kleiner Löffel reicht oft schon, um einem Gericht eine würzige Frühlingsnote zu geben.

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Bärlauchpaste verfeinern

Die klassische Bärlauchpaste besteht nur aus Bärlauch, Öl und Salz. Du kannst sie aber leicht abwandeln und so geschmacklich verändern.

  • geröstete Pinienkerne oder Mandeln für eine nussige Note
  • etwas Zitronenabrieb für Frische
  • ein wenig Parmesan für eine pestoähnliche Variante
  • Chili für eine leichte Schärfe
  • Einen Teil Olivenöl statt Sonnenblumenöl für mediterranes Aroma

Wichtig: Wenn du Käse oder Nüsse hinzufügst, verkürzt sich die Haltbarkeit etwas.

Haltbarkeit & Aufbewahrung

Im Kühlschrank hält sich die Bärlauchpaste 4 bis 6 Wochen, wenn du sie in ein steriles Glas füllst. Wichtig ist, dass die Oberfläche immer leicht mit Öl bedeckt ist. Das schützt die Paste vor Luft und verlängert die Haltbarkeit.

Öl auf die Oberfläche geben

Du kannst die Bärlauchpaste auch portionsweise einfrieren. Besonders praktisch sind Eiswürfelformen. So kannst du einzelne Portionen später direkt zum Kochen verwenden.

Bärlauch sicher erkennen

Wenn du Bärlauch selbst sammeln möchtest, ist es wichtig, die Pflanze sicher zu erkennen. Sie wächst vor allem im Frühling in schattigen Wäldern und bildet oft große Teppiche. Der wichtigste Hinweis ist der typische Knoblauchduft, der entsteht, wenn du ein Blatt zwischen den Fingern zerreibst.

Achte zusätzlich auf diese Merkmale:

  • längliche, weiche grüne Blätter mit glatter Oberfläche
  • jedes Blatt wächst einzeln an einem Stiel aus dem Boden
  • matte Blattunterseite
  • weißer, sternförmiger Blütenstand im Frühling

Verwechslungen sind vor allem mit Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen möglich. Diese sind giftig und riechen nicht nach Knoblauch. Deshalb gilt beim Sammeln immer: Jedes Blatt einzeln prüfen und kurz zwischen den Fingern reiben. Riecht es deutlich nach Knoblauch, handelt es sich sehr wahrscheinlich um Bärlauch.