Zutaten
Zitronenmarmelade zubereiten
Schritt 1
- 8 Bio-Zitronen
Als Erstes die Zitronen heiß waschen, dann Zesten von der Schale abziehen und für später aufheben.
Schritt 2
- 500 g Gelierzucker (1:1)
- 500 ml Wasser
Danach die Zitronen schälen und Filets herausschneiden. Diese dann mit dem Gelierzucker und Wasser bedeckt über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Mindestens aber 4 Stunden.
Schritt 3
Am nächsten Tag die Flüssigkeit absieben und diese 10 Minuten köcheln lassen. Anschließend die Filets und Zitronenzesten dazugeben und 5 Minuten mitkochen.
Schritt 4
Zum Schluss die Zitronenmarmelade heiß in Gläser füllen und sofort verschließen.
Tipps & Tricks für Zitronenmarmelade mit Zesten
Hast du noch nicht sehr oft Marmelade selber gekocht, dann ist Zitronenmarmelade perfekt, um es mal auszuprobieren, denn durch das enthaltene Pektin in Zitronen geliert sie wunderbar. Hier noch ein paar hilfreiche Hinweise für perfekte Zitronenmarmelade:
Zitronen in Gelierzucker über Nacht stehen lassen
Zucker ist ein Geschmacksverstärker und holt alles aus den Früchten raus. Legst du die Zitronen für längere Zeit in dem Gelierzucker ein, ziehen sie schön durch und der Geschmack wird viel intensiver.
Nicht zu lange kochen
Wichtig beim Marmelade selber machen mit Gelierzucker ist, dass du sie 4-5 Minuten richtig kochen lässt, sodass sie brodelt. So wird deine Zitronenmarmelade schön fest. Lässt du sie zu lange kochen wird das Pektin wieder flüssig und deine Marmelade nicht mehr fest nach dem Abkühlen.
Zitronenmarmelade pürieren
Magst du lieber samtig weiche Marmelade statt stückige, dann kannst du sie vorm Abfüllen auch noch kurz pürieren, bis sie deine gewünschte Konsistenz erreicht hat.
Gelierprobe machen
Um sicherzugehen, dass deine Zitronenmarmelade ausreichend gekocht hat, kannst du eine Gelierprobe vornehmen. Dafür nimmst du einen Teelöffel aus dem Topf und gibst sie auf einen kalten Teller, dann lässt du es 1-2 Minuten abkühlen. Ist dieser Teelöffel danach schön fest, dann kannst du dir sicher sein, dass auch der Rest der Marmelade beim Abkühlen im Glas geliert.
Zitronenmarmelade abwandeln & verfeinern
Es gibt viele Möglichkeiten Zitronenmarmelade selber zu machen und am Ende kommt es auf den eigenen Geschmack an, welche du am liebsten magst. Du kannst unsere Zitronenmarmelade auch ohne Zesten zubereiten oder du probierst mal folgende Abwandlungen aus:
Zitonenmarmelade mit Ingwer
Eine unschlagbare Kombination und perfekt für alle, die die leichte Schärfe von Ingwer mögen. Schneide oder reibe dafür etwas Ingwer ohne Schale klein und lege ihn schon am Vortag mit in dem Gelierzuckersud ein. Beim Kochen mit den Zitronenfilets und -zesten dazugeben und mitkochen – fertig ist deine Zitronenmarmelade mit Ingwer.
Bittere Zitronenmarmelade mit Schale
Manch einer mag vielleicht auch bitteren Geschmack und Bitterstoffe sind ja bekanntlich sehr gut für unsere Verdauung. Also statt das Weiße der Zitronenschale wegzuschmeißen, kannst du es auch klein schneiden und beim Zubereiten dazugeben. So bekommt deine Zitronenmarmelade ein bitteres Aroma, aber ist dank dem Gelierzucker trotzdem süß genug.
Zitronenmarmelade mit Alkohol
Garantiert besonders wird deine Zitronenmarmelade, wenn du sie mit einem Schuss Alkohol versiehst. Geschmacklich eignet sich da Grappa und Limoncello sehr gut. Einfach zum Ende der Kochzeit 4-6 cl auf 500 ml Flüssigkeit dazugeben und dann abfüllen. Alkohol kam schon in unserer Feigenmarmelade mit Rotwein sehr gut an.
Zitronenmarmelade ohne Gelierzucker
Marmelade aus Zitronen zu machen hat einen sehr großen Vorteil: Zitronen enthalten Pektin, ein natürliches Geliermittel. Um eine große Menge Marmelade zu gelieren, reicht es allerdings nicht immer aus. Dennoch kannst du Zitronenmarmelade ohne Gelierzucker zubereiten, indem du ihn durch die gleiche Menge normalen Haushaltszucker ersetzt, das Ganze auch über Nacht lange genug ziehen lässt und am nächsten Tag genug aufkochst. Die Zitronenmarmelade sollte 5 Minuten richtig brodeln und dann 30 Minuten leicht vor sich hin köcheln. Mache auch hier die Gelierprobe, um sicherzugehen, dass deine Zitronenmarmelade beim Abkühlen fest wird.
Zitronenmarmelade mit anderem Obst
Beim herstellen von Marmelade sind einem eigentlich keine Grenzen gesetzt. Es gibt so viele Früchte und mögliche Kombinationen, dass du dich ganz viel ausprobieren kannst. Folgendes Obst passt sehr gut zu Zitronen und ergibt eine leckere gemischte Marmelade:
Haltbarkeit von Zitronenmarmelade
Heiß eingefüllt, kühl und dunkel gelagert hält sich die Zitronenmarmelade gute 2-3 Wochen. Möchtest du sie länger haltbar machen, dann kannst du sie auch in sterilisierte Einmachgläser einwecken. Koche die Gläser nach dem Befüllen für 10 Minuten in heißem Wasser ab und lasse sie dann auf Kopf abkühlen – im Grunde wie beim Apfelkompott einkochen. Eingeweckt hält sich deine Marmelade mindestens 4-6 Monate, vielleicht sogar länger.
Du kannst Zitronenmarmelade auch einfrieren, um sie noch länger haltbar zu machen. Eingefroren hält sie sich eine Ewigkeit und kann jederzeit bei Bedarf abgetaut und vernascht werden.
Brotzeit mit Zitronenmarmelade
Zitronenmarmelade ist der perfekte süßsaure Frühstücksaufstrich. Auf einem frisch gebackenen schnellen Quarkbrötchen oder auf einer Scheibe gesundem Kürbiskernbrot macht sie sich richtig gut. Hier noch mehr Aufstrich-Rezepte für eine leckere Brotzeit:
Bei der genauen Mengenangabe von Gelierzucker und Wasser macht die Angabe „8 Biozitronen“ keinen Sinn. Die ich bekommen habe aus Direktvermartung aus Sizilien variieren in der Größe von Hühnerei bis Apfel…
Hallo Thomas,
Zitronen können in Ihrer Größe stark variieren, da hast du recht. Wir haben uns hier aber bewusst für die Angabe „Zitronen“ entschieden, weil sie für viele Nutzer einfacher ist und es bei unserer Zitronenmarmelade nicht exakt auf den Milliliter ankommt. Als grobe Orientierung kannst du mit etwa 350 bis 400 ml Zitronensaft rechnen. Vielen Dank fürs Mitdenken und dein Feedback.
Liebe Grüße
Oli
lasse sie dann auf Kopf abkühlen – absolut unnötig, mit etwas Pech bleibt alles am Deckel kleben. und länger hält sie dadurch auch nicht.
LG
Hallo Angelika,
die Gläser umzudrehen ist kein Muss, aber eine alte Methode, um ein verlässliches Vakuum zu erzeugen und das Entstehen von Keimen zu verhindern. Verwendest du Gelierzucker zur Herstellung, gute Einmachgläser und hast diese ordnungsgemäß sterilisiert, dann brauchst du die Gläser nicht unbedingt umdrehen.
Viele Grüße, Maria
Bin leider nicht dazu gekommen alles zu lesen weil hier Werbung einen höheren Stellenwert einnimmt wie der Inhalt. Echt schei…
Keine Sterne von mir
Hallo Jürgen, mit einem Klick auf das x kannst du unsere Werbung ganz schnell ausblenden oder du scrollst einfach drüber, so bist du ja auch zu unserer Kommentarfunktion gekommen 😊 Schade, dass du unsere leckere Zitronenmarmelade nicht ausprobieren konntest, vielleicht das nächste Mal. Liebe Grüße, Maria