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Spaghetti Carbonara Rezept

Das einfache italienische Original-Rezept mit Pancetta, Pecorino und ganzen Eiern - cremig ganz ohne Sahne

4,9 von 5 Sternen, 141 Bewertungen
Spaghetti Carbonara Original Rezept
Gesamtzeit:
25 Min.
Schwierigkeit:
Einfach
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Für eine echte Carbonara brauchst du nur Pancetta, Pecorino, Eier und reichlich schwarzen Pfeffer. Cremig wird sie allein durch Ei, Käse und Nudelwasser. Mit der richtigen Temperatur gelingt sie dir ohne Rührei, auch an einem ganz normalen Feierabend.

Rezept entwickelt und gekocht von Michael. Mit Liebe verfasst von Marcel. Aktualisiert am

Zutaten

Passt die Mengen aller Zutaten an.
4 Portionen
  • Spaghetti

Nährwerte pro Portion

(Datenbasis)
Kalorien
704 kcal
Proteine
30 g
Fett
31 g
Kohlenhydrate
74 g

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Video: Spaghetti Carbonara zubereiten

Original Spaghetti Carbonara zubereiten

  1. Schritt 1 Wasser aufsetzen und Spaghetti kochen

    • 400 g Spaghetti
    • 4 TL Salz

    Zuerst die Eier aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie etwas Zimmertemperatur annehmen. Dann einer Liter Wasser je 100 g Spaghetti in einem großen Topf aufsetzen. Sobald es sprudelt, pro Liter etwa 1 TL Salz (ca. 10 g) hineingeben. Die Spaghetti einlegen und 1 Minute kürzer garen als auf der Packung angegeben, denn sie ziehen in der Pfanne noch nach.

    Spaghetti kochen

    Tipp: Bist du beim Schneiden nicht so schnell, gib die Spaghetti erst ins Wasser, wenn der Speck in der Pfanne liegt. Dann sind beide gleichzeitig fertig.

  2. Schritt 2 Speck würfeln

    • 150 g Pancetta

    Währenddessen den Speck in schmale Streifen schneiden. Alternativ in etwa 0,5 cm große Würfel.

    Tipp: Kaufe den Speck am Stück. Würfel werden außen knusprig und bleiben innen saftig, dünne Scheiben verbrennen dagegen schnell.

    Pancetta würfeln
  3. Schritt 3 Speck auslassen

    • 1 EL Olivenöl

    Den Speck mit 1 EL Olivenöl in eine große, noch kalte Pfanne (mind. 28 cm) geben. Bei Guanciale reicht 1 TL. Bei mittlerer Hitze 6 bis 8 Minuten braten, bis das Fett glasig austritt und die Würfel goldbraun und am Rand knusprig sind. Die Pfanne dann vom Herd nehmen und daneben abstellen.

    Tipp: Nimm die Pfanne wirklich von der Platte. Nur ausschalten reicht nicht, weil die Platte noch minutenlang Hitze abgibt und das Ei später stocken lässt.

    Hinweis: Ist dir das zu viel Fett, nimm etwas mit Küchenpapier ab. Etwa 2 EL sollten aber in der Pfanne bleiben, denn sie sind die Basis der Soße.

  4. Schritt 4 Käse-Ei-Mischung herstellen

    • 4 Eier
    • Pfeffer
    • 80 g Pecorino

    Den gesamten Käse fein reiben und ein Viertel davon zum Bestreuen beiseitestellen. Die Eier in eine Schüssel schlagen und mit einer Gabel oder einem Schneebesen so lange verquirlen, bis keine glasigen Eiweißschlieren mehr zu sehen sind. Den übrigen Käse und reichlich grob gemahlenen Pfeffer unterrühren, bis eine dickflüssige Creme entsteht. Nicht salzen.

    Tipp: Verquirle die Eier wirklich gründlich. Eiweiß stockt früher als Eigelb, und jede Schliere wird in der Soße zu einem weißen Faden. Reibe den Käse außerdem selbst und so fein wie möglich, fertig geriebener klumpt.

  5. Schritt 5 Pasta zur Pfanne geben

    Kurz bevor die Garzeit der Spaghetti um ist, eine große Tasse Nudelwasser abschöpfen.

    Die Spaghetti mit einer Zange tropfnass in die (nicht mehr heiße) Pfanne heben, die dabei neben dem Herd bleibt. 3 EL Nudelwasser dazugeben und die Nudeln etwa 30 Sekunden im Fett schwenken, bis alle gleichmäßig glänzen. Warten, bis es in der Pfanne nicht mehr zischt und nur noch dampft.

    Das Nudel-Speck-Gemisch darf nicht zu heiß sein, da die Käse-Ei-Mischung sonst gerinnt.

    Tipp: Ohne Zange gießt du die Spaghetti in ein Sieb ab und fängst dabei vorher genug Nudelwasser auf. Das stärkehaltige Wasser ist der wichtigste Helfer für eine cremige Soße.

    Spaghetti mit in die Pfanne geben
  6. Schritt 6 Käse-Ei-Mischung unterheben

    Die Mischung über die Spaghetti gießen. Sofort 1 bis 2 Minuten ohne Pause mit der Zange heben und schwenken. Dabei esslöffelweise Nudelwasser zugeben, bis die Soße glänzt, jede Nudel überzieht und langsam vom Löffel läuft. Am Pfannenboden sollte keine dünne Eierpfütze mehr stehen.

    Tipp: Ist die Soße zu flüssig, halte die Pfanne 20 bis 30 Sekunden über den dampfenden Nudeltopf und rühre weiter. Stell sie dafür nie zurück auf die Platte. Ist sie zu dick, rührst du noch einen Schluck Nudelwasser unter. Tauchen weiße Fäden auf, sofort 2 EL Nudelwasser dazugeben und kräftig rühren.

    Käse-Ei-Mischung dazugeben
    Spaghetti Carbonara gut vermengen
    Spaghetti Carbonara anrichten
  7. Schritt 7 Spaghetti Carbonara anrichten

    • Pfeffer

    Die Carbonara sofort auf vorgewärmte Teller verteilen. Mit dem restlichen Käse und frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen. Erst jetzt probieren und nur bei Bedarf nachsalzen.

    Tipp: Die Soße zieht auf dem Teller noch an. Nimm sie deshalb eine Spur flüssiger aus der Pfanne, als du sie essen möchtest.

    Spaghetti Carbonara Original Rezept

Was eine echte Carbonara ausmacht

Eine römische Carbonara braucht nur fünf Zutaten: Nudeln, Speck, Pecorino, Eier und schwarzen Pfeffer. Sahne, Knoblauch und Zwiebeln kommen nicht hinein. Die Soße gibt es vorher gar nicht. Sie entsteht erst in der Pfanne, wenn sich ausgelassenes Speckfett, stärkehaltiges Nudelwasser, Ei und Käse bei der richtigen Temperatur zu einer glänzenden Creme verbinden.

Einen kleinen Unterschied zum römischen Vorbild gibt es bei uns, nämlich einen Esslöffel Olivenöl. In Rom brät man nur im Fett des Guanciale. Wir verwenden meist Pancetta, und der ist deutlich magerer. Mit etwas Öl brät er gleichmäßiger an, und es bleibt genug Fett in der Pfanne, um die Soße zu binden.

Ich gebe zu, meine ersten Carbonaras hatten mit dieser Creme wenig gemeinsam. Mal schwammen die Spaghetti in dünner Eiersoße, mal lag Rührei mit Nudeln auf dem Teller. An den Zutaten lag es nie, sondern immer an der Hitze. Deshalb erkläre ich dir weiter unten genau, woran du erkennst, dass die Pfanne bereit ist.

Die Carbonara mit Sahne, wie sie viele aus Deutschland kennen, hat übrigens ihre eigene Berechtigung. Sie geht schnell, verzeiht mehr und ist bei Kindern oft der Liebling. Sie ist eben nur ein anderes Gericht. Unser Rezept dafür findest du hier: Spaghetti Carbonara mit Sahne.

Original Spaghetti Carbonara: Diese Zutaten brauchst du

Wir verraten dir, welche Zutaten du für original italienische Spaghetti Carbonara benötigst und worauf du beim Kauf achten solltest. Grundsätzlich solltest du diese Mengen einplanen:

PersonenSpaghettiEierPecorinoSpeck
2200 g240 g75 g
4400 g480 g150 g
6600 g6120 g225 g

Welcher Speck gehört in die Carbonara?

Der Speck prägt den Geschmack stärker als jede andere Zutat, denn sein Fett ist die Grundlage der Soße. Im römischen Original ist das Guanciale. Das ist luftgetrocknete Schweinebacke, mit Salz und Pfeffer gewürzt und mehrere Wochen gereift. In unserem Rezept steht Pancetta an erster Stelle, weil du ihn in fast jedem gut sortierten Supermarkt bekommst. Mit Guanciale schmeckt die Carbonara noch runder. Dann reicht ein Teelöffel Olivenöl, oder du lässt das Öl ganz weg.

SpeckTeilstückGeschmackFür Carbonara
GuancialeSchweinebacke, luftgetrocknetmild, süßlich, sehr fettdas römische Original
PancettaSchweinebauch, meist ungeräuchertwürzig, etwas magererunsere Empfehlung für den Alltag
Südtiroler Bauchspeck, BaconSchweinebauch, geräuchertRauch dominiertNotlösung
KochschinkenHinterschinken, gegartmild, kaum Fettnicht geeignet

Meine Erfahrung: Der Moment, in dem ich zum ersten Mal Guanciale statt Frühstücksspeck in die Pfanne gegeben habe, war für mich der größte Aha-Effekt bei diesem Gericht. Plötzlich schmeckte die Carbonara rund statt rauchig. Kochschinken passt dagegen besser in eine Schinken-Sahne-Soße, weil er kaum Fett abgibt.

Pancetta und Guanciale im Vergleich
Schinken im Vergleich: Guanciale, gerollter Bauchspeck und Pancetta

Speck kaufen und schneiden

Pancetta gibt es abgepackt oder an der Fleischtheke. Guanciale findest du in italienischen Feinkostläden, an gut sortierten Theken und online. Kaufe beide am Stück und nicht in dünnen Scheiben. Nur Streifen und Würfel werden außen knusprig und bleiben innen saftig. Schneide die Schwarte ab. Beim Guanciale gehört auch die Pfefferkruste weg, weil sie in der Pfanne leicht verbrennt und dann bitter schmeckt.

Speck richtig auslassen

Gib die Würfel mit dem Olivenöl in eine kalte Pfanne und erhitze sie langsam bei mittlerer Hitze. So tritt das Fett aus, bevor das Fleisch bräunt. Nach 6 bis 8 Minuten sind die Würfel goldbraun, am Rand knusprig und in der Mitte noch leicht weich. Das Fett bleibt in der Pfanne, denn es ist die Basis deiner Soße.

Der richtige Käse: Pecorino oder Parmesan?

Pecorino Romano ist der Käse der römischen Carbonara. Er wird aus Schafmilch gemacht und ist kräftig, würzig und ziemlich salzig. Der Großteil stammt heute übrigens nicht aus Rom, sondern aus Sardinien, wo der geschützte Käse ebenfalls hergestellt werden darf. Parmigiano Reggiano aus Kuhmilch schmeckt milder und nussiger. Viele Familien in Italien mischen beide Sorten.

Wenn Kinder mitessen, nehme ich gern zwei Drittel Pecorino und ein Drittel Parmesan. Pur ist Pecorino manchen am Tisch einfach zu salzig. Grana Padano geht als günstigere Alternative ebenfalls. Worin er sich vom Parmesan unterscheidet, liest du in unserem Beitrag Grana Padano vs. Parmesan.

Beim Käse sind mir zwei Dinge wichtig. Er muss frisch vom Stück kommen, und er muss fein gerieben sein. Fertig geriebener Käse enthält oft Trennmittel, die in der Soße Klümpchen bilden. Grob geriebener schmilzt zu langsam und klumpt ebenfalls. Mit einer feinen Zestenreibe wird der Käse fast so locker wie Schnee und schmilzt sofort.

Tipp: Pecorino ist deutlich salziger als Parmesan. Nimmst du nur Pecorino, salze das Nudelwasser besonders sparsam.

Ganze Eier oder nur Eigelb?

In Rom findest du beides, und über diese Frage wird gern gestritten. Wir nehmen ganze Eier, ein Ei pro Person. Die Soße wird dadurch etwas lockerer und legt sich leichter um jede Nudel, und es bleibt kein Eiweiß übrig. Nur mit Eigelb wird die Carbonara noch sämiger und goldgelber. Möchtest du das ausprobieren, ersetze zwei der vier Eier durch zwei Eigelb. Für das übrige Eiweiß haben wir Ideen zur Eiweiß-Verwertung gesammelt.

Bei ganzen Eiern kommt es vor allem aufs Verquirlen an. Eiweiß stockt schon etwas früher als Eigelb. Jede glasige Schliere, die nicht mit dem Eigelb verbunden ist, wird deshalb in der heißen Pfanne zu einem weißen Faden. Rühre die Eier also so lange, bis die Masse gleichmäßig gelb ist, und gib erst dann den Käse dazu.

Wie frisch müssen die Eier sein?

Die Eier werden nur sanft erwärmt und nicht durchgegart, deshalb sollten sie so frisch wie möglich sein. Dafür gibt es einen einfachen Trick. Das Mindesthaltbarkeitsdatum liegt in der EU höchstens 28 Tage nach dem Legedatum. Ist das MHD noch mindestens 18 Tage entfernt, sind deine Eier also höchstens zehn Tage alt. Nimm sie etwa 20 Minuten vor dem Kochen aus dem Kühlschrank und verwende nur Eier mit unbeschädigter Schale.

Gewürze

Durch den salzigen Schinken und das bereits gesalzene Nudelwasser musst du die Spaghetti Carbonara nicht unbedingt nochmal salzen. Pfeffer rundet das Gericht perfekt ab. Mehr braucht es gar nicht!

Tipp: Knoblauch ja oder nein? In einem klassischen Carbonara Rezept findet sich kein Knoblauch. Du kannst dein Pastagericht aber natürlich gern damit verfeinern. 🧄

Carbonara-Soße selber machen: so wird sie cremig statt stockig

Die Carbonara-Soße ist eine Emulsion aus Fett, Stärke, Ei und Käse, und sie hat ein kleines Temperaturfenster. Ei beginnt ab etwa 65 °C zu binden und stockt ab rund 70 °C, Eiweiß sogar etwas früher als Eigelb. Ist es kälter, bleibt die Soße flüssig. Ist es heißer, entsteht Rührei. Mit vier Handgriffen triffst du dieses Fenster zuverlässig:

  1. Pfanne vom Herd nehmen. Das Ausschalten allein reicht nicht, denn die Herdplatte und besonders eine Gusseisenpfanne geben noch minutenlang Hitze ab.
  2. Creme temperieren. Rühre 1 EL heißes Speckfett und 2 EL Nudelwasser zügig unter die Ei-Käse-Mischung. Sie wird dadurch geschmeidiger und verträgt den Kontakt mit den heißen Nudeln besser.
  3. Auf das Zischen hören. Nachdem die Spaghetti im Fett geschwenkt sind, wartest du, bis es in der Pfanne nicht mehr zischt und nur noch leicht dampft. Das dauert etwa 30 Sekunden. Genau jetzt kommt die Creme dazu.
  4. In Bewegung bleiben. Hebe und schwenke die Nudeln 1 bis 2 Minuten ohne Pause und gib dabei löffelweise Nudelwasser dazu. Die Stärke verbindet Fett und Ei und schützt vor dem Stocken.

Fertig ist die Soße, wenn sie glänzt, langsam vom Löffel läuft und sich am Pfannenboden keine Pfütze mehr sammelt.

Meine Erfahrung: Wenn ich für Gäste koche und nebenbei noch rede, gehe ich auf Nummer sicher. Dann mische ich Spaghetti, Speck und Creme nicht in der Pfanne, sondern in einer großen Metallschüssel. Die setze ich auf den Topf mit einem Rest heißem Nudelwasser. Der Dampf hält alles warm, ohne dass es zu heiß wird. So ist mir noch keine Carbonara gestockt.

Die Ei-Käse-Mischung kannst du bis zu einer Stunde vorher anrühren und abgedeckt kühl stellen. Nimm sie 15 Minuten vor dem Kochen wieder heraus.

Häufige Fehler und wie du sie rettest

Welche Nudeln passen zur Carbonara?

Spaghetti sind der Klassiker. In Rom gibt es Carbonara aber genauso mit Rigatoni, Mezze maniche, Bucatini oder Tonnarelli. Am besten eignen sich bronzegezogene Nudeln, auf der Packung steht dann „trafilata al bronzo“. Ihre raue Oberfläche hält die Soße besser und gibt mehr Stärke ins Wasser ab.

Unser Rezept rechnet 100 g Nudeln pro Person. Bei großem Hunger rechnest du ca. 125 g. Für 400 g reichen auch 3,5 Liter Wasser. Ich nehme für Carbonara bewusst etwas weniger Wasser als sonst. Dadurch wird das Nudelwasser stärkehaltiger, und die Soße bindet besser. Wer mag, macht die Spaghetti selbst:

Woher kommt die Carbonara?

Der Name kommt vom italienischen „carbonaro“, dem Köhler. Spaghetti alla carbonara heißt übersetzt also Spaghetti nach Köhlerart. Eine Theorie besagt, dass Köhler in den Bergen Latiums und der Abruzzen ein einfaches Gericht aus Nudeln, Speck, Käse und Ei kochten, ähnlich der alten „Pasta cacio e ova“. Der grobe Pfeffer soll dabei an Kohlestaub erinnern. Eine andere Theorie führt ins Rom des Jahres 1944. Dort sollen amerikanische Soldaten Speck und Eipulver mitgebracht haben, aus denen römische Köche ein Nudelgericht machten.

Belegt ist nur, dass Carbonara-Rezepte erst in den 1950er-Jahren schriftlich auftauchen, teils noch mit Knoblauch oder anderen Käsesorten. Die römische Version mit Guanciale, Pecorino, Ei und Pfeffer hat sich erst danach als Standard durchgesetzt.

Carbonara in der Schwangerschaft und für kleine Kinder

Die Eier werden in der Carbonara nur sanft erwärmt und nicht durchgegart. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät Schwangeren, Kleinkindern sowie älteren und immungeschwächten Menschen wegen möglicher Salmonellen von Speisen mit rohen oder nicht durchgegarten Eiern ab. Für sie ist unsere Spaghetti Carbonara ohne Ei die bessere Wahl. Für kleine Kinder ist außerdem der Speck sehr salzig.

Carbonara aufbewahren und aufwärmen

Carbonara schmeckt frisch am besten. Reste bewahrst du luftdicht verschlossen höchstens einen Tag im Kühlschrank auf. Zum Aufwärmen gibst du sie mit 2 bis 3 EL Wasser in eine Pfanne und erhitzt sie bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren. In der Mikrowelle geht es auf niedriger Stufe in kurzen Intervallen. Das Ei stockt dabei etwas nach, so cremig wie frisch wird die Soße nicht mehr. Zum Einfrieren eignet sich Carbonara nicht.

Für Gäste kannst du vorbereiten, was sich vorbereiten lässt: Speck schneiden, Käse reiben, Creme anrühren. Das Zusammenführen machst du immer frisch, es dauert nur zwei Minuten.

Häufige Fragen zur Carbonara

Gehört Knoblauch in eine Carbonara?

Im römischen Original nicht. Magst du ihn trotzdem, brate eine angedrückte Zehe im Fett mit und nimm sie vor dem Schwenken heraus. Dann bleibt nur ein Hauch.

Gehört Sahne in eine Carbonara?

Nein, die Cremigkeit kommt allein von Ei, Käse und Nudelwasser. Wer die deutsche Variante mag, findet sie in unserer Spaghetti Carbonara mit Sahne.

Muss ich die Carbonara salzen?

Meist nicht. Salziges Nudelwasser, Speck und Pecorino reichen in der Regel. Probiere deshalb erst auf dem Teller.

Wie viel Carbonara rechne ich pro Person?

100 g Nudeln, 1 Ei, 40 g Speck und 20 g Käse. Bei großem Hunger nimmst du bis zu 125 g Nudeln und etwas mehr Ei und Käse.

Wie viele Kalorien hat Spaghetti Carbonara?

Eine Portion unseres Rezepts hat rund 700 kcal. Die genauen Nährwerte findest du in der Rezeptkarte.

Geht Carbonara ohne Schweinefleisch?

An Guanciale oder Pancetta kommt geschmacklich nichts heran, aber Rinderbacon oder geräucherte Putenbrust sind brauchbare Alternativen. Da beide magerer sind, brätst du sie in 2 EL Olivenöl an. Ganz ohne Fleisch geht es mit unserer vegetarischen Carbonara.

Kommt Weißwein in die Carbonara?

Im römischen Original nicht. Manche löschen den Speck mit einem kleinen Schluck ab, das bringt etwas Säure. Lass den Wein dann vollständig verkochen, bevor die Nudeln dazukommen.

Wie koche ich Carbonara für viele Gäste?

In einer großen Pfanne lassen sich gut 500 bis 600 g Nudeln schwenken. Für mehr Personen arbeitest du in zwei Durchgängen oder mischst in einer großen Schüssel über dem Nudeltopf.

Welche Pfanne eignet sich?

Am besten eine breite Pfanne mit mindestens 28 cm Durchmesser, damit du frei schwenken kannst. Edelstahl oder beschichtet ist ideal. Gusseisen speichert die Hitze sehr lange, dann wartest du nach dem Herunternehmen etwas länger.

Weitere Carbonara-Varianten

Carbonara geht auch ganz anders. Probiere unsere Spaghetti Carbonara ohne Ei oder die vegane Carbonara mit Räuchertofu. Für Tage, an denen der Ofen die Arbeit machen soll, gibt es die Kartoffel-Carbonara und den Carbonara-Auflauf.

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