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Hallo, ich bin Marcel Klitzsch!

Mit sechs Jahren habe ich im Garten meiner Eltern meine ersten Radieschen aus der Erde gezogen. Später kamen Karotten, Erbsen und sogar Melonen im Gewächshaus dazu. Ich wusste damals natürlich nicht, dass aus dem Jungen mit den dreckigen Fingern mal der Gründer einer Rezepte-Plattform wird, die Millionen Menschen nutzen. Aber ehrlich gesagt: Alles, wofür eat.de heute steht – frische, unverarbeitete Zutaten und Respekt vor guten Lebensmitteln – habe ich in diesem Garten gelernt.

Marcel

Ich bin Marcel Klitzsch – Gründer von eat.de und Qualitätsverantwortlicher für Rezepte, die im Alltag funktionieren. Ich bin derjenige, der dafür sorgt, dass unsere Rezepte nicht nur im Studio gut aussehen, sondern in echten Familienküchen funktionieren. Gemeinsam mit unserem Team aus Köchen, Rezeptentwicklern, Redakteuren, Fotografen und Video-Creators entwickeln wir Rezepte, die getestet, verständlich erklärt und von unserer Community täglich bewertet werden.

Auf einen Blick

Wie ein Strand in Neuseeland alles verändert hat

Seit 2004 bin ich selbständig. Mit meinem Gartenportal habe ich über viele Jahre eine große Community aufgebaut und dabei gelernt, was Menschen im Netz wirklich weiterhilft – und was nur gut aussieht.

Die Idee zu eat.de entstand dann 2018 am anderen Ende der Welt: drei Monate Elternzeit, ein Wohnmobil, ein Roadtrip durch Neuseeland mit meiner Frau und unserer ersten Tochter. Wir haben jeden Tag frisch auf dem Gaskocher gekocht – Red Snapper, neuseeländisches Lamm, dazu Mangos, Ananas und Kiwis in einer Qualität, die wir aus Deutschland nicht kannten. Irgendwo zwischen Kochen, Staunen und Genießen wurde mir klar: Genau dieses Gefühl von frischem, ehrlichem Essen will ich nach Hause bringen.

Am Mokihinui Beach haben wir dann Micha kennengelernt – gelernter Koch, ebenfalls mit Familie in Elternzeit unterwegs. Aus einer Strandbekanntschaft wurde eine Freundschaft, aus der Freundschaft ein Plan. Wenige Tage später habe ich die Domain eat.de gekauft. Nach neun Monaten Entwicklungszeit gingen wir am 09.09.2020 online – mit einem eigenen Kochstudio am Zwickauer Schlobigpark, in dem heute unser 16-köpfiges Team auf über 330 m² kocht, backt, fotografiert und filmt.

Was dann passierte, macht mich bis heute demütig: 8 Millionen Seitenaufrufe im Jahr 2022, 33 Millionen 2023, 83 Millionen 2024, 93 Millionen 2025. Hinter jeder dieser Zahlen steht ein Mensch, der bei uns nach dem passenden Rezept gesucht hat. Das ist für mich das größte Kompliment überhaupt. Wie wir vom Strand in Neuseeland zur Plattform mit Millionen-Publikum wurden, kannst du übrigens auch im Interview der Standortkampagne des Freistaats Sachsen nachlesen.

Warum du mir und eat.de wirklich vertrauen kannst

Ob ein Gericht schmeckt, entscheiden bei eat.de unsere Profis: Kein Rezept verlässt unsere Küche, ohne dass es gekocht, fotografiert und ausgiebig verkostet wurde. Wie wir arbeiten, haben wir in unseren redaktionellen Richtlinien festgehalten.

Ich bin kein klassischer Fernsehkoch und genau deshalb schaue ich besonders streng auf Alltagstauglichkeit. Ein Rezept muss bei uns drei Tests bestehen: Es muss fachlich sauber entwickelt sein, im Studio funktionieren und danach auch in einer normalen Familienküche gelingen. Erst wenn Zutaten, Mengen, Ablauf, Bilder und Geschmack zusammenpassen, ist ein Rezept für mich wirklich eat.de. Wir gehen verantwortungsvoll mit Zutaten um. Unter dem Menüpunkt „Nachhaltigkeit“ berichten wir darüber. Im Rahmen der Initiative „Zu gut für die Tonne“ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung leisten wir mit einem eigenen Projekt einen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung.

Ob ein Rezept im echten Leben funktioniert, teste ich dann persönlich – fast jede Woche koche ich eat.de-Rezepte zu Hause nach. Nicht im Studio, sondern in einer ganz normalen Familienküche, während nebenan jemand Hausaufgaben macht und jemand anderes „Papa, wann gibt’s Essen?“ ruft.

Mein Maßstab ist einfach: Die Zutaten müssen frisch und unverarbeitet sein und in jedem Supermarkt zu bekommen. Die Anleitung muss so klar sein, dass sie auch beim ersten Versuch gelingt. Und das Gericht muss in einen vollen Alltag passen. Wenn eines davon nicht stimmt, geben wir keine Ruhe, bis es stimmt. „Try again. Fail again. Fail better.“ – nach diesem Motto arbeite ich seit über 20 Jahren, und es steckt in jedem Detail von eat.de. Deshalb lese ich auch euer Feedback: Jede Bewertung und jeder Kommentar hilft uns, ein Rezept noch besser zu machen.

Hier ein Blick in eine unserer beiden Küchen

Der härteste Test findet an unserem Küchentisch statt

Drei Kinder zwischen 2 und 8 sind gnadenloser als jeder Restaurantkritiker. Bei uns lieben alle Brokkoli, beim Spinat gehen die Meinungen unversöhnlich auseinander – ein Kind liebt ihn, eines verweigert komplett. Worauf sich alle einigen können: Pasta und Pizza, am liebsten mit frisch geriebenem Parmesan. Und unsere Pfannenlasagne – die kommt seit Jahren mindestens alle zwei Wochen auf den Tisch und begeistert zu 100 % alle fünf am Tisch.

Am schönsten ist Kochen für mich, wenn die Kinder mitmachen: schneiden, pürieren, abschmecken. So habe ich es selbst gelernt – bei meiner Oma und meiner Mutter, mit der einfachen, frischen Küche meiner sächsischen Kindheit. Gern auch mal fleischlos, aber immer nahrhaft und ehrlich. Wenn du Soljanka oder Jägerschnitzel auf eat.de findest, weißt du jetzt, wer dahintersteckt.

Meine absoluten Lieblinge:

Lerne mich kennen!

Wie bist du zum Kochen gekommen?

Als Jugendlicher wollte ich mich schnell und gesund ernähren – ich bin viel Rad gefahren und gejoggt. Also stand ich selbst am Herd, oft für Salate mit Hähnchenstreifen. Die Liebe zur leichten Küche ist geblieben.

Was kochst du, wenn du nur für dich kochst?

Gerichte mit Ei, allen voran ein gutes Rührei – gern mal wieder auf dem Gaskocher unterwegs. Schnell, lecker, unendlich abwandelbar. Ein bisschen Neuseeland-Gefühl schwingt da immer mit.

Und im Restaurant?

Eine knusprige halbe Ente mit Rotkohl und Klößen. Da kann vor allem um die Weihnachtszeit kein Menü der Welt mithalten.

Was kommt dir nicht auf den Teller?

Meerestiere – die Konsistenz und ich werden keine Freunde. Aber wer weiß: Dass ich heute Espresso und trockenen Wein mit Tiefe genieße, hätte ich vor 20 Jahren auch nicht gedacht. Geschmack entwickelt sich.

Deine Küchen-Marotte?

Während es köchelt, wird bei mir aufgeräumt und abgewaschen. Wenn das Essen auf dem Tisch steht, ist die Küche blitzblank – dafür sieht es mitten im Kochen manchmal chaotisch aus. Im Ohr dabei: fast immer ein Podcast.

Was treibt dich bei eat.de jeden Tag an?

Der Gedanke, dass heute wieder tausende Familien eines unserer Rezepte kochen. Ich teste, messe und verbessere ständig – vom Rezepttext bis zum letzten Klick auf der Seite. eat.de soll sich jeden Tag ein bisschen besser anfühlen als gestern.

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