Salbeipesto
Würziges Pesto aus frischem Salbei für Pasta, Gnocchi, Kartoffeln und Brot

Dieses Salbeipesto überzeugt mit seinem würzig-aromatischen Geschmack und ist in wenigen Minuten zubereitet. Mit diesem Rezept gelingt dir ein besonderes Pesto mit mediterranem Aroma, das du zu Pasta, Kartoffeln oder als Brotaufstrich verwenden kannst.
Zutaten
- feine Küchenreibe
- kleine Bratpfanne
- Küchenwaage
- Messbecher
- Mixbecher
- Pürierstab
- Schneidebrett
- Universalmesser
Nährwerte pro Glas (ca. 350 g)
(Datenbasis)- Kalorien
- 2494 kcal
- Proteine
- 38 g
- Fett
- 260 g
- Kohlenhydrate
- 8,6 g
Salbeipesto zubereiten
Schritt 1 Mandeln rösten
- 100 g blanchierte Mandeln
Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett goldgelb rösten. Anschließend vollständig auskühlen lassen und grob hacken.


Tipp: Die Mandeln sollten vor dem Pürieren vollständig abgekühlt sein. Sind sie noch warm, kann das Pesto grau werden.
Schritt 2 Salbei vorbereiten
- 50 g frischer Salbei
Die Salbeiblätter waschen, sorgfältig trocken tupfen und von den Stielen zupfen.

Schritt 3 Pesto pürieren
- 100 ml Olivenöl
- 100 ml Sonnenblumenöl
Salbei, Mandeln, Olivenöl und Sonnenblumenöl in ein hohes Gefäß geben und kurz fein pürieren.


Tipp: Das Pesto nur kurz mixen. Wird es zu lange püriert, kann es durch die Wärmeentwicklung bitter werden.
Schritt 4 Parmesan unterheben
- 50 g Parmesan
- Salz & Pfeffer
Den Parmesan fein reiben und unter das Pesto rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.



So gelingt das Salbeipesto
Mit wenigen Zutaten entsteht ein besonders aromatisches Pesto. Damit Geschmack, Farbe und Konsistenz optimal gelingen, helfen diese Tipps.
Salbei richtig vorbereiten
Frischer Salbei sorgt für das typische würzig-herbe Aroma des Pestos.
Mandeln richtig rösten
Das Rösten intensiviert das nussige Aroma der Mandeln.
Darauf solltest du achten:
Nicht zu lange mixen
Beim Mixen entsteht Wärme. Dadurch können Salbei und Olivenöl an Aroma verlieren und das Pesto leicht bitter werden. Lieber mehrmals kurz pürieren als einmal zu lange.

Warum schmeckt Salbeipesto manchmal bitter?
Salbei besitzt von Natur aus eine leicht herbe Note. Wird das Pesto jedoch zu bitter, liegt das meist an der Zubereitung.
Häufige Ursachen sind:
Tipp: Wer ein milderes Aroma bevorzugt, kann einen Teil des Salbeis durch frische Blattpetersilie ersetzen.

Salbeipesto kreativ verwenden
Salbeipesto passt nicht nur zu Pasta, sondern lässt sich vielseitig einsetzen.
Besonders lecker schmeckt es:
- zu Linguine, Spaghetti oder Gnocchi
- als Brotaufstrich auf geröstetem Ciabatta
- zu Ofenkartoffeln oder Kartoffelspalten
- als Marinade für Hähnchen oder Fisch
- auf Flammkuchen oder Pizza
- als Dip zu Gemüse
- zu Käsewürfeln
Salbeipesto verfeinern
Mit wenigen Zutaten kannst du den Geschmack des Salbeipestos ganz nach deinen Vorlieben anpassen.
Etwas frischer
Für eine fruchtige Note 1 TL fein abgeriebene Zitronenschale oder 1 bis 2 TL Zitronensaft unter das fertige Pesto rühren. Die Zitrone harmoniert besonders gut mit dem würzigen Salbei und macht das Pesto leichter.
Milder im Geschmack
Salbei hat ein intensives Aroma. Wenn du es etwas dezenter magst, ersetze etwa die Hälfte der Salbeiblätter durch glatte Blattpetersilie. So bleibt der typische Salbeigeschmack erhalten, wirkt aber deutlich feiner und ausgewogener.
Noch würziger
Für ein kräftigeres Aroma kannst du 20 bis 30 g Pecorino zusätzlich oder anstelle eines Teils des Parmesans verwenden. Wer Knoblauch mag, gibt 1 kleine Knoblauchzehe zusammen mit den Ölen und den Mandeln in den Mixer. So verteilt sich das Aroma gleichmäßig im Pesto, ohne zu dominant zu werden.

Zutaten austauschen
Viele Zutaten lassen sich problemlos ersetzen.
- Mandeln: Pinienkerne, Walnüsse oder Cashewkerne
- Parmesan: Pecorino oder Grana Padano
- Sonnenblumenöl: vollständig durch Olivenöl ersetzen
- Salbei: teilweise durch Blattpetersilie ersetzen
Aufbewahren & Haltbarkeit
Gut verschlossen hält sich Salbeipesto im Kühlschrank etwa 1 Woche.
Für eine längere Haltbarkeit:
Tipp: Das Pesto lässt sich außerdem portionsweise oder in Eiswürfelformen einfrieren und bei Bedarf auftauen.

Häufige Fragen zu Salbeipesto
Ja. Portionsweise eingefroren hält es sich mehrere Monate.
Nein. Frischer Salbei eignet sich deutlich besser, da er mehr Aroma besitzt und für eine frischere Konsistenz sorgt.
Meist wurde das Pesto zu lange püriert oder die Mandeln waren noch warm.
Eine Mischung aus Olivenöl und Sonnenblumenöl sorgt für ein ausgewogenes Aroma. Reines Olivenöl schmeckt kräftiger.
Gut verschlossen und mit einer Ölschicht bedeckt etwa eine Woche im Kühlschrank.







