Russischer Zupfkuchen mit Kirschen

Dieses Upgrade in Sachen Käsekuchen darfst du dir auf keinen Fall entgehen lassen. Russischer Zupfkuchen mit Kirschen vereint cremigen Quarkkuchen mit süßer Schoki und saftigen Kirschen.
Zutaten
Für den Schoko-Mürbeteig:
Für die Quarkmasse:
- Springform (⌀ 26 cm)
Nährwerte pro Zupfkuchen (Ø 26 cm)
(Datenbasis)- Kalorien
- 4883 kcal
- Proteine
- 134 g
- Fett
- 207 g
- Kohlenhydrate
- 611 g
So funktioniert der BackmodusEin Schritt nach dem anderen – groß, mit Zutaten und Timer zur Hand. Dein Display bleibt an.
Russischen Zupfkuchen mit Kirschen backen
Schritt 1
- 300 g Weizenmehl Typ 405
- 40 g Backkakao
- ½ Päckchen Backpulver
- Prise Salz
- 140 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Ei
- 150 g kalte Butter
Mehl, Backkakao, Backpulver, Salz, Zucker und Vanillezucker miteinander mischen. Das Ei und die kalte Butter in kleinen Würfeln dazugeben.

Schritt 2
Nun alles zügig zu einem glatten Teig verkneten. Zwei Drittel des Schokoteigs als runde Platte in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 30 Minuten kaltstellen. Den übrigen Teig beiseitestellen.

Schritt 3
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform am Boden mit Backpapier belegen und den Rand einfetten. Anschließend den gekühlten Mürbeteig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 5 mm dick kreisrund ausrollen.

Tipp: Achte darauf, dem Mürbeteigboden nicht zu dünn auszurollen. Durch die saftigen Kirschen kann er sonst schnell durchweichen.
Schritt 4
Den Teig in die Springform geben und zu einem gleichmäßigen Boden andrücken. Dabei einen ca. 3 cm hohen Rand formen.

Schritt 5
- 300 g Kirschen aus dem Glas
- 60 g weiche Butter
- 120 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
Die Sauerkirschen durch ein Sieb gut abtropfen lassen. Währenddessen für die Quarkmasse Butter, Zucker und Vanillezucker mit dem Schneebesen cremig rühren.

Schritt 6
- 3 Eier
- 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
Nun Eier und Puddingpulver unterrühren.

Schritt 7
- 500 g Magerquark
Anschließend Quark einrühren und die Kirschen zur Quarkmasse geben. Nun die Kirsch-Quark-Masse in die Springform füllen.

Schritt 8
Den beiseitegestellten Mürbeteig in Fleckchen zupfen und auf der Quarkmasse verteilen. Den russischen Zupfkuchen mit Kirschen auf mittlerer Schiene ca. 55 bis 60 Minuten backen und vor dem Lösen aus der Springform vollständig abkühlen lassen.

Wann ist russischer Zupfkuchen durchgebacken?
Bei einem Quarkkuchen, wie unserem russischen Zupfkuchen, ist die sogenannte Stäbchenprobe nicht anwendbar. Das liegt daran, dass die Quarkmasse erst nach dem Backen und Auskühlen endgültig fest wird. Für diesen Fall gibt es einen anderen, ganz einfachen Trick:
Schlägt die Oberfläche noch leichte Wellen, so muss der Zupfkuchen noch eine Weile weiter backen. Wackelt lediglich ein kleiner Bereich in der Mitte des Kuchens, ist er fertig gebacken und du kannst ihn aus dem Ofen holen.

Russischer Zupfkuchen mit Kirschen – Zutaten abwandeln
Butter
In der Quarkmasse kannst du sie durch ein neutrales Öl wie zum Beispiel Sonnenblumenöl ersetzen. Alles Wissenswerte zur Umrechnung erfährst du in unserem Magazinbeitrag zum Thema „Butter durch Öl ersetzen„.
Quark
Anstatt des Magerquarks kannst du die Quarkmasse auch mit Speisequark mit 20 % Fett i. Tr. zubereiten. Alternativ lässt sich die Hälfte des Magerquarks durch Mascarpone oder Frischkäse ersetzen.
Vanillezucker
Auch Vanillepaste oder das Mark einer Vanilleschote sorgen für das gewünschte Aroma.
Kirschen
Während der Saison schmeckt der russischen Zupfkuchen auch mit frischen Kirschen super lecker.
Tipp: Du kannst die Quarkmasse verfeinern, indem du noch 1 bis 2 Prisen Tonkabohnen-Abrieb unterrührst. Das Aroma der Tonkabohne passt perfekt zum Vanillegeschmack der Quarkmasse und zu den fruchtigen Kirschen.
Zupfkuchen aufbewahren
So lecker der russische Zupfkuchen mit Kirschen auch ist, manchmal bleibt etwas übrig. Gut gekühlt und luftdicht verpackt ist der Kuchen mit Kirschen ca. 3 Tage haltbar. Doch wenn du ihn länger aufbewahren möchtest, kannst du Käsekuchen einfrieren. So funktioniert es:
- Kuchen in die gewünschten Stücke schneiden
- Stücke (z.B. mit Backpapier) von einander getrennt einfrieren
- bis zu einem Monat gefroren aufbewahren
- über Nacht im Kühlschrank langsam wieder auftauen lassen



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