Cremige Pfifferlingsuppe mit feinem Waldpilzaroma: wie im Restaurant

Unsere cremige Pfifferlingsuppe begeistert mit ihrem feinen Waldpilzaroma, einer samtigen Konsistenz und einer eleganten Note wie im Restaurant. Dank einfacher Zutaten und praktischer Tipps gelingt das Rezept garantiert und lässt sich ganz nach deinem Geschmack als klassische Pfifferlingcremesuppe oder mit bissfester Pilzeinlage zubereiten.
Zutaten
- Esslöffel
- großer Topf
- Holzkochlöffel
- Küchenrolle
- Küchenwaage
- Messbecher
- Pürierstab
- Schneidebrett
- Universalmesser
Nährwerte pro Portion
(Datenbasis)- Kalorien
- 431 kcal
- Proteine
- 9,1 g
- Fett
- 38 g
- Kohlenhydrate
- 10 g
Pfifferlingsuppe kochen
Schritt 1 Pfifferlinge putzen
- 400 g Pfifferlinge
Pfifferlinge vom Dreck befreien.

Tipp: Dazu kannst du die Pilze in kaltem Wasser waschen und gröberen Schmutz mit einem Messer entfernen. Danach lässt du die Pfifferlinge gut auf einem Stück Küchenrolle abtropfen.
Schritt 2 Zwiebel und Knoblauch schneiden
- 1 Zwiebel
- ½ Knoblauchzehe
Dann die Zwiebel und den Knoblauch schälen. Beides in sehr feine Würfel schneiden.

Schritt 3 Pilze anbraten
- 1 EL Butter
- Salz und Pfeffer
- Muskatnuss
Butter in einem Topf schmelzen. Anschließend die Pilze sowie Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin anbraten. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen.

Schritt 4 Ein paar Pilze herausnehmen
Optional ein paar Pilze aus dem Topf nehmen und als spätere Einlage beiseite stellen.

Schritt 5 Mehl dazugeben
- 1 EL Mehl
Mehl dazugeben und kurz anschwitzen.

Schritt 6 Brühe dazugeben
- 800 ml Gemüsebrühe
Nun die Brühe dazu gießen und alles für 5 Minuten köcheln lassen.

Schritt 7 Sahne dazugeben
- 200 g Sahne
Dann die Sahne dazu gießen. Die Pfifferlingsuppe cremig pürieren, danach einmal aufkochen.


Schritt 8 Pfifferlingsuppe abschmecken
- Salz und Pfeffer
- Muskatnuss
Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Warum diese Pfifferlingsuppe so gut gelingt
Eine gute Pfifferlingsuppe lebt vom intensiven Aroma frischer Pilze. Statt viele Zutaten zu verwenden, stehen hier die Pfifferlinge im Mittelpunkt. Durch das kräftige Anbraten entwickeln sie feine Röstaromen, während Sahne für eine cremige Konsistenz sorgt.
Wenn du ein paar Pilze vor dem Pürieren beiseite stellst, kannst du eine besonders leckere Pfifferlingrahmsuppe mit aromatischer Einlage genießen! Das ist natürlich Geschmackssache – wenn du alle Pfifferlinge pürierst, wird die Suppe extra samtig und cremig wie im Restaurant.

Die wichtigsten Zutaten
Schon mit wenigen Zutaten entsteht eine wunderbar cremige Suppe.
- Pfifferlinge: Frisch, trocken und möglichst klein, sie besitzen das intensivste Aroma.
- Zwiebel oder Schalotte: Sorgen für eine milde Würze. Schalotten schmecken etwas feiner.
- Knoblauch: Eine halbe Zehe genügt, damit das Pilzaroma nicht überdeckt wird.
- Butter oder Öl: Butter sorgt für ein besonders rundes Aroma, Öl ist eine gute Alternative.
- Brühe: Gemüsebrühe hält die Suppe vegetarisch, Geflügelbrühe macht sie etwas kräftiger.
- Sahne oder Crème fraîche: Für die typische Cremigkeit. Pflanzliche Kochsahne funktioniert ebenfalls sehr gut.
Tipp: Optional kannst du die Suppe mit Weißwein, Speck, Muskat, Zitronenabrieb oder ein paar Tropfen Kräuter- beziehungsweise Trüffelöl verfeinern.
Welches Gewürz passt am besten zu Pfifferlingen?
Salz und Pfeffer sind die Klassiker. Besonders gut passen außerdem Muskat, frischer Thymian oder Petersilie. Für eine frische Note eignet sich auch ein wenig Zitronenabrieb.
Pfifferlinge richtig putzen
Saubere Pilze sind die Grundlage für eine aromatische Pfifferlingcremesuppe. Grundsätzlich gilt: Pfifferlinge möglichst putzen statt waschen, da sie Wasser schnell aufnehmen und dadurch beim Braten weich werden.
Am besten gehst du so vor:
- Erde mit einem kleinen Messer vorsichtig abschneiden.
- Schmutz mit Küchenpapier oder den Fingern abreiben.
- Festsitzende Sandreste vorsichtig mit einem weichen Pinsel oder einer Gemüsebürste entfernen.
Kann man Pfifferlinge mit Mehl und Wasser putzen?
Ja. Diese Methode eignet sich besonders bei stark verschmutzten Pilzen. Die Pfifferlinge werden mit etwas Mehl vermischt, das feinen Sand bindet. Anschließend kurz unter kaltem Wasser abspülen und sofort gründlich auf Küchenpapier trocknen. Langes Wässern solltest du vermeiden.

Wie putzt man Pfifferlinge ohne Pinsel oder Bürste?
Auch ohne spezielle Pilzbürsten kannst du die Pfifferlinge gut reinigen:

So werden Pfifferlinge nicht wässrig
Damit die Pilze ihr volles Aroma entfalten, kommt es vor allem auf das Anbraten an:
- Die Pfanne oder den Topf gut vorheizen.
- Nicht zu viele Pilze gleichzeitig hineingeben.
- Erst nach kurzer Zeit salzen, damit die Pilze weniger wässern.
- Überschüssige Flüssigkeit vollständig verdampfen lassen, bevor Brühe hinzugegeben wird.
Variationen der Pfifferlingrahmsuppe
Die Suppe lässt sich ganz einfach anpassen. Hier ein paar Vorschläge zum Abwandeln:
- Cremig mit Kartoffel: Eine mehligkochende Kartoffel macht die Suppe besonders cremig.
- Mehlschwitze oder Stärke: Ideal, wenn du eine etwas dickere Konsistenz bevorzugst.
- Extra deftig mit Speck: Knusprig gebratener Speck ergänzt das nussige Pilzaroma hervorragend.
- Vegan: Für eine vegane Suppe Butter durch Öl ersetzen und pflanzliche Sahne verwenden.
Dazu passt die Pfifferlingsuppe
Als Hauptgericht schmeckt die cremige Suppe besonders gut mit geröstetem Baguette, knusprigen Croutons, Bauernbrot oder einem frischem Blattsalat.
Die besten Rezepte findest du hier:
Aufbewahrung
Die Pfifferlingsuppe hält sich luftdicht verschlossen etwa 2 Tage im Kühlschrank. Zum Erwärmen langsam erhitzen und gelegentlich umrühren.
Von Einfrieren raten wir dir eher ab, da sich die Konsistenz beim Auftauen wegen der Sahne verändern kann.
Tipp: Planst du schon vorher einen Teil einzufrieren? Dann bereite die Suppe ohne Sahne zu und gib sie frisch beim Aufwärmen dazu!






Dieses Rezept muss ich unbedingt ausprobieren
Ja, auf jeden Fall! Melde dich danach dann gerne, wie dir die Pfifferlingsuppe geschmeckt hat 😊