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Fluffige Hefebrötchen: einfaches Rezept zum Selberbacken

Wie vom Bäcker

5,0 von 5 Sternen, 3 Bewertungen
Hefebrötchen selber machen
Gesamtzeit:
2 Std. 35 Min.
Schwierigkeit:
Einfach
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Außen goldgelb, innen soo fluffig - genau so müssen selbst gebackene Hefebrötchen schmecken. Mit diesem einfachen Rezept backst du den süßen Klassiker wie vom Bäcker ganz unkompliziert zu Hause nach.

Rezept entwickelt und gebacken von Susann. Mit Liebe verfasst von Marlene. Aktualisiert am

Zutaten

Passt die Mengen aller Zutaten an.
12 Hefebrötchen

Für den Hefeteig

Zum Bestreichen

Du benötigst außerdem:
  • Backpapier
  • Backpinsel
  • Esslöffel
  • Geschirrtuch
  • kleine Schüssel
  • Küchenwaage
  • Messbecher
  • Rührschüssel
  • Schneebesen
  • Teigkarte
  • tiefes Backblech

Nährwerte pro Hefebrötchen

(Datenbasis)
Kalorien
200 kcal
Proteine
5 g
Fett
6,1 g
Kohlenhydrate
31 g

So funktioniert der BackmodusEin Schritt nach dem anderen – groß, mit Zutaten und Timer zur Hand. Dein Display bleibt an.

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Hefebrötchen backen

  1. Schritt 1 Hefe auflösen

    • 175 ml Milch
    • ½ Hefewürfel

    Für den Hefeteig die Milch lauwarm (etwa 30 °C, handwarm) erwärmen und die frische Hefe darin auflösen.

    Hefe zur Milch bröseln

    Tipp: Erwärme die Milch keinesfalls zu stark, da sonst die Hefe nicht mehr aufgeht.

  2. Schritt 2 Zutaten vermischen

    • 400 g Weizenmehl Typ 405
    • Prise Salz
    • 70 g Zucker
    • 60 g weiche Butter
    • 1 Ei

    In einer großen Schüssel Mehl, Salz und Zucker miteinander vermischen und mittig eine Mulde formen. In die Mulde die weiche Butter, das Ei und die Hefemilch geben.

  3. Schritt 3 Hefeteig kneten

    Alles für ca. 10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Hier ist etwas Geduld gefragt, denn die lange Knet-Zeit sorgt dafür, dass der Teig elastisch wird.

    Tipp: Ob dein Hefeteig ausreichend geknetet wurde, erkennst du am sogenannten Fenstertest: Dafür ein kleines Stück Teig vorsichtig auseinanderziehen. Lässt es sich so dünn dehnen, dass Licht hindurchscheint, ist der Teig fertig geknetet. Reißt er vorher, knete ihn noch etwas weiter.

  4. Schritt 4 Teig ruhen lassen

    Ruhezeit:1 Std.

    Danach abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde ruhen lassen, bis er das Volumen etwa verdoppelt hat. Gegebenenfalls 20 bis 30 weitere Minuten ruhen lassen.

    Teig abdecken und ruhen lassen
  5. Schritt 5 Teig teilen

    Auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche den Teig mit einer Teigkarte oder einem scharfen Messer in 12 gleich große Stücke teilen.

    Teig portionieren
  6. Schritt 6 Teiglinge rund formen

    Die Ränder jedes Teigstücks zur Mitte falten und leicht festdrücken. Mit dem Schluss nach unten auf die Arbeitsfläche legen und mit der hohlen Hand rundformen, bis die Oberfläche glatt und gespannt ist. Dann mit etwas Abstand zueinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

  7. Schritt 7 Teiglinge gehen lassen

    Ruhezeit:40 Min.

    Die Teigkugeln mit der Handfläche ganz leicht flach drücken. Dann abgedeckt nochmals ca. 40 Minuten aufgehen lassen. Die Teiglinge sind bereit, wenn eine vorsichtig eingedrückte Stelle langsam zurückfedert und eine leichte Delle sichtbar bleibt. Gegen Ende der Gehzeit den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

    Teiglinge sanft andrücken

    Tipp: Alternativ kannst du 160 °C Umluft nutzen. Mit Ober-/Unterhitze bleiben die Hefebrötchen jedoch meist saftiger.

  8. Schritt 8 Hefebrötchen backen

    • 1 Eigelb
    • 2 EL Milch
    Backzeit:20 Min.

    Für einen schönen Glanz Eigelb mit Milch verquirlen und die Oberfläche der Teigkugeln damit leicht bestreichen. Die Hefebrötchen im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene ca. 17 bis 20 Minuten backen, bis sie goldgelb sind.

    Teiglinge mit Eigelb bestreichen

    Tipp: Werden die Hefebrötchen gegen Ende der Backzeit an der Oberfläche zu dunkel, kannst du sie mit einem Stück Backpapier oder Alufolie locker abdecken.

Frische oder Trockenhefe: welche ist besser?

Ob du Hefeteig mit Trockenhefe oder frischer Hefe zubereitest, ist vor allem Geschmackssache. Beide bringen den Teig zuverlässig zum Aufgehen und liefern bei richtiger Verarbeitung ein nahezu identisches Ergebnis.

Frische Hefe wird oft wegen ihres etwas intensiveren Hefearomas bevorzugt. Trockenhefe punktet dagegen mit ihrer langen Haltbarkeit und ist ideal, wenn du spontan backen möchtest. Trockenhefe musst du außerdem vorher nicht unbedingt in der Milch auflösen.

Tipp: Ein halber Hefewürfel entspricht ungefähr einer Tüte Trockenhefe.

Hefebrötchen selber backen

Welche Mehlsorte eignet sich für Hefebrötchen?

Für Hefebrötchen kommen meist Weizenmehl Type 405 oder 550 zum Einsatz.

Tipp: Wer mag, kann auch auf Dinkelmehl Type 630 zurückgreifen. Dinkelteig kann sich je nach Mehl etwas weicher oder klebriger verhalten und sollte nicht unnötig lange geknetet werden.

Hefebrötchen mit Butter bestreichen

Lust auf Abwechslung?

Das Grundrezept ist super, denn du kannst es richtig einfach abwandeln und immer neue fluffige Lieblingsbrötchen backen!

Hefebrötchen servieren

Unsere fluffigen Hefebrötchen sind pur schon richtig lecker! Trotzdem haben wir dir hier unsere liebsten süßen Brotaufstriche zum Durchprobieren zusammengestellt:

Overnight-Hefebrötchen: ideal für den Morgen

Wenn du morgens möglichst wenig Arbeit haben möchtest, kannst du den Hefeteig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Dadurch entwickelt sich ein besonders feines Aroma und die Brötchen lassen sich morgens ganz entspannt frisch backen – perfekt fürs Brunch oder wenn Gäste kommen.

Dazu erledigst du am Vorabend Schritte 1 bis 3 und verwendest dabei nur ein Viertel vom Hefewürfel (oder ein halbes Päckchen Trockenhefe). Dann kommt der Teig abgedeckt in den Kühlschrank für 8 bis 12 Stunden!

Am Morgen wie im Rezept beschrieben nur noch portionieren, formen, kurz ruhen lassen und backen.

Tipp: Verwendest du die volle Hefemenge, funktioniert der Teig zwar oft auch, kann aber schneller übergären, stärker nach Hefe schmecken und an Stabilität verlieren.

Hefebrötchen und Nuss-Nougat-Creme
Hefebrötchen mit Nuss-Nougat-Creme

So bleiben Hefebrötchen lange weich

Frisch schmecken Hefebrötchen natürlich am besten, sie lassen sich aber problemlos aufbewahren. Luftdicht verpackt bei Raumtemperatur bleiben sie 1 bis 2 Tage angenehm weich. Am besten lagerst du sie in einem Brotkasten.

Zum Einfrieren kannst du die vollständig ausgekühlten Hefebrötchen luftdicht verpacken. Bei Bedarf dann bei Raumtemperatur antauen lassen und bei 160 °C für etwa 5 bis 8 Minuten aufbacken. Übrigens: Leicht mit Wasser besprüht werden sie wieder besonders weich!

Wie ist es dir gelungen? Ob eigener Kniff oder kurze Frage: Dein Feedback hilft allen beim Nachbacken! Hast du Fragen, antworten wir dir garantiert - ganz ohne Anmeldung, dein Name reicht.

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