Allerheiligenstriezel: so gelingt der traditionelle Hefezopf perfekt
Klassisch geflochten und herrlich fluffig

Allerheiligenstriezel gehört zu Allerheiligen einfach dazu - am liebsten frisch gebacken, fluffig und mit ordentlich Hagelzucker obendrauf. Rosinen machen den süßen Hefezopf schön fruchtig und wer mag, gönnt sich zur ersten Scheibe noch eine gute Portion Butter.
Zutaten
Für den Hefeteig
Zum Bestreichen
- Backpapier
- Backpinsel
- Küchenwaage
- Messbecher
- Rührschüssel
- Teelöffel
- Teigkarte
- tiefes Backblech
Nährwerte pro Allerheiligenstriezel
(Datenbasis)- Kalorien
- 2923 kcal
- Proteine
- 70 g
- Fett
- 71 g
- Kohlenhydrate
- 494 g
So funktioniert der BackmodusEin Schritt nach dem anderen – groß, mit Zutaten und Timer zur Hand. Dein Display bleibt an.
Allerheiligenstriezel backen
Schritt 1 Hefe auflösen
- 250 ml Milch
- 55 g Zucker
- 17 g frische Hefe
Die Milch lauwarm (auf etwa 36 °C) erwärmen. Zucker und Hefe in der lauwarmen Milch auflösen.

Tipp: Die Milch darf nicht zu heiß sein, sonst kann die Hefe kaputt gehen. Etwa handwarm ist optimal.
Schritt 2 Hefemilch dazugeben
- 500 g Weizenmehl Typ 405
- 1 TL Salz, gestrichen
- 60 g weiche Butter
- 1 Eigelb
In einer großen Schüssel Mehl und Salz mischen und mittig eine Mulde formen. In die Mulde Butter, Eigelb und die Hefemilch geben.

Schritt 3 Teig kneten
Alles für ca. 8 bis 10 Minuten zu einem gleichmäßigen, elastischen Teig verkneten.

Schritt 4 Rosinen unterkneten
- 50 g Rosinen
Zuletzt die Rosinen unterkneten.

Tipp: Optional kannst du die Rosinen am Vortag in Wasser oder Apfelsaft einlegen – oder in Rum, wenn es mit Schwipps sein darf! Vor dem Verarbeiten einfach abtropfen lassen.
Schritt 5 Teig ruhen lassen
Ruhezeit:1 Std. 30 Min.Den Teig abgedeckt an einem warmen, zugfreien Ort ca. 60 bis 90 Minuten ruhen lassen.
Tipp: Nach der Zeit sollte sich das Volumen des Teigs etwa verdoppelt haben. Ist das noch nicht der Fall, dann lasse ihn noch etwas weiter ruhen.
Schritt 6 Teig vierteln
Den aufgegangenen Striezel-Teig in 4 gleich große Stücke teilen. Für ein ganz gleichmäßiges Ergebnis die Teiglinge abwiegen.

Schritt 7 Stränge formen
Die Teigstücke jeweils zu 35 bis 40 cm langen Strängen formen, die zu den Enden hin dünner werden.

Schritt 8 Teig flechten
Aus den Teigsträngen einen Zopf flechten, indem die 4 Stränge am oberen Ende zusammengedrückt werden. Die 4 Stränge nebeneinander legen und den rechten Strang über einen Strang legen und den linken Strang über 2 Stränge legen. So fortfahren bis der Zopf an den unteren Enden verschlossen werden kann.


Schritt 9 Teig erneut ruhen lassen
Ruhezeit:30 Min.Den Striezel auf ein mit Backpapier belegtes Backblech heben und nochmals abgedeckt ca. 20 bis 30 Minuten ruhen lassen. Nach der Zeit sollte der Hefezopf an Volumen zugenommen haben.
Schritt 10 Teig bestreichen
- 1 Eiweiß
Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Für einen schönen Glanz das Eiweiß verquirlen und die Teigoberfläche damit bestreichen.
Schritt 11 Allerheiligenstriezel backen
- 30 g Hagelzucker
Backzeit:30 Min.Den Allerheiligenstriezel mit etwas Hagelzucker bestreuen und im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten backen. Das Hefegebäck ist fertig, wenn die Oberfläche gleichmäßig goldgelb gebacken ist!

Allerheiligenstriezel ohne Rosinen und weitere Varianten
Rosinen sind kein Muss! Wenn sie bei dir regelmäßig aus dem Hefezopf gepickt werden, kannst du sie einfach weglassen. Alternativ bieten sich verschiedene Abwandlungen an:
- Cranberrys: Getrocknete Cranberrys bringen eine leicht säuerliche, fruchtige Note mit.
- Mandeln: Gehackte oder gestiftelte Mandeln sorgen für etwas Biss und einen mild-nussigen Geschmack.
- Orange oder Zitrone: Etwas fein abgeriebene Schale einer unbehandelten Orange oder Zitrone aromatisiert den Teig, ohne ihn deutlich süßer zu machen.
- Vanille: Vanillezucker oder etwas Vanillepaste passt gut zum milden Hefeteig.
- Kardamom: Eine kleine Menge gemahlener Kardamom macht den Striezel würziger und gibt ihm eine leicht skandinavische Richtung.

Häufige Probleme & Lösungen
| Problem | Lösung fürs nächste Mal | Notfall-Fix |
|---|---|---|
| Der Zopf läuft beim Backen auseinander. | Die vier Stränge gleichmäßig formen und den Zopf nicht zu locker flechten. | Einen bereits geformten Zopf vor dem Backen vorsichtig seitlich zusammenschieben. |
| Die Oberfläche wird zu dunkel. | Je nach Backofen kann die Oberseite schneller bräunen, gegen Ende der Backzeit überprüfen. | Wird der Striezel zu dunkel, locker mit Backpapier oder Alufolie abdecken. |
| Der Striezel ist am nächsten Tag trocken. | Nach vollständigem Auskühlen luftdicht verpacken. | Einzelne Scheiben kurz toasten oder aufbacken. |
Allerheiligenstriezel vorbereiten
Möchtest du den Striezel morgens frisch auf den Tisch stellen, kannst du die Vorbereitung teilweise auf den Vorabend verlegen. Besonders die Rosinen lassen sich bereits am Vortag einweichen und anschließend abgedeckt aufbewahren.
Außerdem kannst du auch den Hefeteig über Nacht gehen lassen.
Was passt zum Allerheiligenstriezel?
Ganz klassisch braucht der süße Hefezopf nicht viel Begleitung. In Scheiben geschnitten schmeckt er pur oder mit Butter, Konfitüre oder Honig.
Zum Frühstück kannst du ihn außerdem mit selbst gemachtem Apfelgelee, Pflaumenmus oder Aprikosenmarmelade servieren. Eine Tasse Kaffee, Kakao oder heiße Milch passt ebenfalls dazu.
Allerheiligenstriezel aufbewahren
Hefegebäck schmeckt am Backtag am saftigsten und weichsten. Bleibt etwas übrig, solltest du den vollständig ausgekühlten Striezel luftdicht verpacken oder in einem gut schließenden Behälter aufbewahren. Bei Raumtemperatur hält er sich so etwa 2 bis 3 Tage, wird mit der Zeit allerdings trockener.
In den Kühlschrank muss der Striezel nicht. Dort kann Brot und Hefegebäck sogar schneller altbacken wirken. Ist er am nächsten Tag bereits etwas trocken, kannst du die Scheiben kurz aufbacken oder toasten.
Allerheiligenstriezel einfrieren
Zum Einfrieren eignet sich der fertig gebackene und vollständig ausgekühlte Striezel gut. Besonders praktisch ist es, ihn vorher in Scheiben zu schneiden. So kannst du später genau die Menge herausnehmen, die du brauchst.
Luftdicht verpackt lässt sich das Hefegebäck etwa 2 bis 3 Monate einfrieren. Die Scheiben kannst du bei Raumtemperatur auftauen lassen und anschließend nach Wunsch kurz aufbacken oder toasten. Dadurch schmecken sie wieder deutlich frischer.
Trockenen Striezel verwerten
Ein paar Tage alter Striezel muss nicht im Müll landen. Durch seinen leicht süßen Hefeteig eignet er sich besonders gut für Arme Ritter: Die Scheiben können dafür in Eiermilch gewendet und anschließend in der Pfanne ausgebacken werden.
Größere Mengen kannst du auch für einen süßen Brotauflauf oder Bread-and-Butter-Pudding verwenden. Dort ist leicht angetrocknetes Gebäck sogar von Vorteil, weil es Flüssigkeit gut aufnehmen kann.








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