Zutaten
Spinatlasagne mit Lachs zubereiten
Schritt 1 Mehlschwitze anrühren
- 100 g Butter
- 80 g Mehl
Zuerst die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Das Mehl dazugeben und unter ständigem Rühren eine helle Mehlschwitze herstellen.
Schritt 2 Milch einrühren
- 800 ml Milch
Nun nach und nach die kalte Milch unter ständigem Rühren dazugießen, sodass eine glatte, klumpenfreie Bechamelsauce entsteht.
Schritt 3 Sauce würzen
- 1 Knoblauchzehe
- Salz, Pfeffer & Muskatnuss
Die Knoblauchzehe schälen und direkt in die Sauce pressen. Anschließend mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen.
Tipp: Die Sauce darf ruhig etwas kräftiger abgeschmeckt sein, da die Lasagneblätter später einen Teil der Würze aufnehmen.
Schritt 4 Spinat unterheben
- 450 g TK-Blattspinat
Den aufgetauten Blattspinat gut ausdrücken und vorsichtig unter die Bechamelsauce rühren. Kurz aufkochen lassen und anschließend vom Herd ziehen, damit der Spinat seine schöne grüne Farbe behält.
Schritt 5 Lach vorbereiten
- 500 g Lachsfilet
Die Lachsfilets in dünne, flache Scheiben schneiden und leicht mit Salz und Pfeffer würzen.
Schritt 6 Ofen vorheizen
Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
Schritt 7 Lasagne schichten
- 200 g Lasagneblätter
Zuerst eine dicke Schicht Spinat-Bechamelsauce auf dem Boden einer Auflaufform verteilen. Darauf Lasagneblätter legen und leicht in die Sauce drücken.
Schritt 8 Lachs und Sauce verteilen
Nun eine dünnere Schicht Spinatsauce darauf verstreichen, eine Schicht Lachsscheiben darauf legen und mit Lasagneblättern bedecken.
Schritt 9 Weitere Schichten aufbauen
Spinatsauce, Lachs und Lasagneblätter erneut schichten und den Vorgang wiederholen, bis die Auflaufform gefüllt ist. Mit einer Schicht Sauce abschließen.
Schritt 10 Spinat-Lachs-Lasagne backen
- 100 g Gouda
Zum Schluss den geriebenen Käse gleichmäßig darüberstreuen und die Lasagne im Ofen 40 bis 45 Minuten goldbraun überbacken.
Zubereitungstipps für eine perfekte Spinatlasagne
Damit deine Lachslasagne besonders cremig wird und die Schichten gut gelingen, helfen ein paar einfache Tipps:
Mehlschwitze und Béchamelsauce richtig zubereiten
Die Béchamelsauce beginnt mit einer klassischen Mehlschwitze aus Butter und Mehl. Wichtig ist, dass du das Mehl 1 bis 2 Minuten anschwitzt, damit der mehlige Geschmack verschwindet. Die Mischung sollte hell bleiben und nicht bräunen.
Anschließend die kalte Milch langsam und unter ständigem Rühren einarbeiten. So entsteht eine glatte Sauce ohne Klümpchen.
Noch mehr Tipps zur Mehlschwitze und Béchamelsauce findest du in unseren Rezepten:
Béchamelsauce wird klumpig
Wenn die Milch zu schnell eingerührt wird, können Klümpchen entstehen. Arbeite daher mit einem Schneebesen und gib die Milch schrittweise zur Mehlschwitze.
Tipp: Sollten doch Klümpchen entstehen, kannst du die Sauce kurz mit einem Stabmixer glatt pürieren.
Spinatlasagne wird zu flüssig
Spinat enthält viel Wasser. Drücke den aufgetauten Spinat deshalb gründlich aus, bevor du ihn in die Sauce gibst. Auch die Bechamelsauce sollte leicht cremig eingekocht und nicht zu dünn sein.
Lasagneblätter werden nicht weich
Die Lasagneplatten müssen immer vollständig mit Sauce bedeckt sein, damit sie im Ofen garen. Wenn du ganz sicher gehen möchtest, kannst du die Blätter vorher 5 bis 10 Minuten in warmem Wasser einweichen.
Zutaten ersetzen – flexibel anpassen
Wenn dir einzelne Zutaten fehlen oder du das Rezept nach deinem Geschmack anpassen möchtest, kannst du einige Komponenten problemlos austauschen.
Lachs ersetzen
Statt frischem Lachs funktionieren auch:
- TK-Lachs (aufgetaut)
- Forellenfilet
- Räucherlachs
Spinat variieren
Statt 450 g TK-Spinat kannst du etwa 600 bis 700 g frischen Blattspinat verwenden. Den Spinat dafür kurz in einer Pfanne oder im Topf zusammenfallen lassen und anschließend überschüssige Flüssigkeit leicht ausdrücken, bevor er in die Sauce kommt.
Milch austauschen
Für eine besonders cremige Sauce kannst du 100 bis 200 ml der Milch durch Sahne ersetzen.
Käse variieren
Für diese Spinatlasagne mit Lachs eignen sich besonders milde bis leicht würzige, gut schmelzende Käsesorten, damit der feine Geschmack von Fisch und Spinat erhalten bleibt.
neben Gouda passen sehr gut zum Überbacken zum Beispiel:
- Emmentaler (leicht nussig)
- Mozzarella (besonders cremig)
- Gruyère (aromatisch und mit schöner Bräune)
Lasagneblätter variieren
Du kannst statt getrockneten Lasagneblättern auch frische Lasagneblätter verwenden. Achte darauf, dass frische Platten etwas weniger Backzeit benötigen. In der Regel verkürzt sich die Garzeit um etwa 5 bis 10 Minuten.
Frische Lasagneblätter kannst du mit unserem Pastateig Grundrezept auch ganz einfach selber herstellen. So schmeckt die Spinatlasagne besonders gut:
Weitere Varianten der Lachslasagne
Dieses Rezept lässt sich leicht abwandeln und immer wieder neu interpretieren.
Spinat-Lachs-Lasagne mit Dill und Zitrone
Dill passt hervorragend zu Lachs. Gib 1 bis 2 EL gehackten Dill sowie etwas Zitronenabrieb oder Zitronensaft in die Spinatsauce.
Spinatlasagne mit Ricotta
Für eine besonders cremige Variante kannst du 200 g Ricotta unter den Spinat in die Sauce rühren.
Lachslasagne mit Gorgonzola
Wenn du deine Lachslasagne etwas kräftiger magst, kannst du 80 bis 120 g Gorgonzola in kleinen Stücken zwischen die Lasagneschichten geben oder einen Teil davon in der Spinatsauce schmelzen lassen. Der würzige Blauschimmelkäse harmoniert überraschend gut mit Spinat und der cremigen Béchamelsauce.
Tipp: Verwende Gorgonzola eher sparsam, damit der feine Geschmack des Lachses nicht überdeckt wird.
Spinat-Lachs-Lasagne mit Feta
Für eine würzigere Variante kannst du 150 g Feta zerbröseln und zwischen die Lasagneschichten streuen. Der salzige Käse harmoniert sehr gut mit dem milden Lachs und dem Spinat.
Spinatlasagne mit Garnelen
Für eine maritime Variante kannst du 150 bis 200 g Lachs durch Garnelen ersetzen. Am besten eignen sich geschälte, rohe Garnelen (aufgetaute TK-Garnelen oder frisch). Würze die Garnelen leicht mit Salz, Pfeffer und optional etwas Zitronensaft bevor du sie in die Lasagne schichtest.
Lachs-Spinat-Lasagne mit Tomaten
Wenn du eine frische, leicht fruchtige Note möchtest, kannst du 200 bis 250 g gehackte Tomaten zur Spinatsauce geben. Sie bringen etwas Säure und passen geschmacklich gut zu Lachs und Spinat.
Damit die Lasagne nicht zu flüssig wird, solltest du die Tomaten 5 bis 10 Minuten in der Sauce mitköcheln lassen, damit ein Teil der Flüssigkeit verdampft. Alternativ kannst du:
- stückige Tomaten kurz abtropfen lassen, oder
- etwas weniger Milch (ca. 100 ml weniger) in der Béchamelsauce verwenden.
Low-Carb Lachslasagne mit Zucchini
Für eine kohlenhydratarme Variante kannst du die Lasagneplatten durch dünne Zucchinischeiben ersetzen. Schneide die Zucchini längs in etwa 3 bis 4 mm dünne Scheiben und schichte sie wie normale Lasagneplatten.
Tipp: Salze die Zucchinischeiben leicht und lasse sie 10 Minuten Wasser ziehen, danach trocken tupfen. So wird die Lasagne später nicht zu wässrig.
Warum passen Lachs und Spinat so gut zusammen?
Lachs hat einen milden, leicht buttrigen Geschmack, während Spinat eine feine, leicht erdige Note mitbringt. Zusammen mit einer cremigen Sauce entsteht eine besonders harmonische Kombination.
Deshalb findet man diese Zutaten als Kombi auch häufig in Gerichten wie Pasta, Quiche oder mit Teigmantel:
Lachslasagne im Menü kombinieren
Die Spinatlasagne mit Lachs eignet sich hervorragend als Hauptgericht für ein italienisch inspiriertes Menü.
Vorspeisen
Leichte Vorspeisen stimmen perfekt auf die cremige Lasagne ein. Besonders gut passen:
Desserts
Nach der cremigen Lasagne passt ein leichtes Dessert besonders gut, zum Beispiel:
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Spinatlasagne mit Lachs lässt sich gut aufbewahren und schmeckt am nächsten Tag oft sogar noch aromatischer. Im Kühlschrank hält sich die Lasagne luftdicht verschlossen etwa 2 bis 3 Tage.
Zum Aufwärmen eignet sich am besten der Ofen bei 160 °C Ober-/Unterhitze für 20 bis 25 Minuten (für einzelne Portionen reichen oft schon 15 bis 20 Minuten). Wenn sie etwas trocken wirkt, kannst du etwas Milch oder Sahne darüber geben. Alternativ lassen sich einzelne Portionen auch in der Mikrowelle erwärmen.
Spinatlasagne mit Lachs einfrieren
Die Lasagne lässt sich problemlos einfrieren. Lass sie zunächst vollständig abkühlen und verpacke sie anschließend luftdicht in passenden Gefrierboxen. Im Gefrierfach ist die Spinatlasagne 2 bis 3 Monate haltbar.
Zum Auftauen stellst du sie am besten über Nacht in den Kühlschrank. Danach kannst du sie im Ofen wieder erhitzen, bis sie komplett durchgewärmt ist.
FAQ zur Spinatlasagne mit Lachs
Ja, TK-Lachs eignet sich sehr gut. Lasse ihn vorher vollständig im Kühlschranl auftauen und tupfe ihn trocken, damit die Lasagne nicht zu wässrig wird.
Nein. Wenn die Lasagneblätter vollständig mit Sauce bedeckt sind, garen sie beim Backen im Ofen weich. Wann es sinnvoll sein kann, die Lasagneplatten vorkochen zu lassen oder einzuweichen, erfährst du in unserem Beitrag dazu.
Ja, du kannst die Lasagne komplett schichten und luftdicht abgedeckt im Kühlschrank lagern. Backe sie am nächsten Tag einfach 10 bis 15 Minuten länger, da sie kalt in den Ofen kommt.
Die Lasagne ist fertig, wenn der Käse goldbraun ist, die Sauce leicht blubbert, die Lasagneplatten weich sind und wenn ein Messer leicht durch die Schichten gleitet.
Beginne immer mit einer etwas dickeren Schicht Sauce auf dem Boden der Auflaufform. Danach folgen Lasagneplatten. Die typische Reihenfolge ist dann: Sauce, Lachs, Lasagneplatten. Diese Reihenfolge wird mehrmals wiederholt. Schließe mit Sauce und Käse ab.