Mettigel selber machen
Rezept für den Partyklassiker

Ob Geburtstag, Party oder Buffet, der Mettigel gehört seit vielen Jahren zu den Klassikern. Wir zeigen dir, wie du ihn selber machst und unterschiedliche Möglichkeiten ihn zu dekorieren.
Zutaten
- Küchenwaage
- Schneidebrett
- Universalmesser
Nährwerte pro Mettigel (á 5 Portionen)
(Datenbasis)- Kalorien
- 1404 kcal
- Proteine
- 96 g
- Fett
- 113 g
- Kohlenhydrate
- 4,1 g
Mettigel zubereiten
Schritt 1 Stacheln vorbereiten
- 1 Zwiebel für die Stacheln
Zwiebeln schälen und in etwas dickere Streifen schneiden. Alternativ die Salzstangen in drei Teile brechen.

Schritt 2 Cornichons vorbereiten
- 2 Cornichons für die Füße
Cornichons längs halbieren und danach in der Mitte durchschneiden.

Schritt 3 Mettigel formen
- 500 g Hackfleisch vom Schwein
- Pfeffer
Die Hackmasse pfeffern und aus der Hackmasse den Igel formen. Am Kopf zwei kleine Mulden formen für die Augen.

Tipp: Wir empfehlen, die Hackmasse nicht zu salzen. Das Salz entzieht dem Fleisch Wasser. Deswegen stelle am besten das Salz daneben, so das sich jeder sein Mett damit selber würzen kann.
Schritt 4 Stacheln hinzufügen
Die Zwiebelstreifen als Stacheln in den Mettigel stecken. Alternativ die Salzstangen verwenden.


Schritt 5 Mettigel dekorieren
- Oliven
Die Cornichons als Füße und je zwei Hälften einer Olive oder Kapern für die Augen verwenden. Olive als Nase einstecken.


Mett richtig würzen
Für einen klassischen Mettigel braucht es gar nicht viel. Wir haben für unser Rezept auch nur Pfeffer verwendet. Du kannst den Mettigel aber auch anders würzen, mit zum Beispiel:
- fein gewürfelten Zwiebeln
- Paprikapulver edelsüß
- Majoran
- gemahlener Kümmel
- Senf
Welches Fleisch eignet sich für einen Mettigel?
Für einen klassischen Mettigel wird gewürztes Schweinemett verwendet. Mett besteht aus rohem Schweinefleisch und wird häufig bereits mit Gewürzen als Hackepeter verkauft.
Normales Schweinehack ist dagegen meist ungewürzt und nicht unbedingt für den rohen Verzehr gedacht, da es schon etwas länger im Kühlfach liegen könnte. Achte deshalb beim Einkauf darauf, dass du frisches Mett oder Hackepeter verwendest beziehungsweise bei der Frischetheke nach frischem Hack fragst.
Mett selber machen
Du kannst Mett auch selbst zubereiten, wenn du einen Fleischwolf oder den passenden Aufsatz für deine Küchenmaschine hast. Verwende dafür frisches Schweinefleisch aus der Schulter oder dem Nacken, da diese Stücke einen guten Fettanteil haben und besonders saftig bleiben.



Wie viel Mett pro Person?
Wie viel Mett du benötigst, hängt davon ab, ob der Mettigel als Hauptgericht oder Teil eines Buffets serviert wird.
Als Orientierung kannst du rechnen:
- etwa 100g bis 150g Mett pro Person als Bestandteil eines Buffets
- etwa 200g pro Person, wenn das Mett die Hauptspeise ist
Mettigel dekorieren
Neben Zwiebeln, Salzstangen und Oliven kannst du deinen Mettigel auch etwas anders gestalten.
- Radieschen als Nase oder Ohren
- Pfefferkörner für die Augen
- Paprikastreifen als Stacheln
- Petersilie oder Salat als Unterlage
- Cocktailtomaten als Nase und Augen

Überfahrener Mettigel
Der überfahrene Mettigel ist eine witzige Variante des Klassikers. Dabei wird das Mett nicht zu einem Igel geformt, sondern flach auf einer Platte verteilt, beziehungsweise wird in die Mitte eine „Reifenspur“ geformt. Augen, Nase, Zwiebeln und andere Zutaten werden anschließend so dekoriert, dass der Roadkill-Mettigel so aussieht, als wäre er überfahren worden. Du kannst auch noch etwas Pfeffer über die Reifenspur geben, damit diese etwas „dreckig“ aussieht.

Sind Mett und Hackepeter das Gleiche?
Ja Mett und Hackepeter sind das Gleiche und unetrscheiden sich nur im Namen. Beides sind Namen für gewürztes Schweinefleisch.
Frisches Mett richtig aufbewahren
Mett gehört zu den besonders empfindlichen Lebensmitteln und sollte immer gut gekühlt gelagert werden. Am besten verarbeitest oder servierst du es noch am Tag des Einkaufs.
Was mache ich mit übrigem Mett?
Rohe Mettreste solltest du möglichst nicht lange aufbewahren. Wenn nach der Party etwas übrig bleibt, kannst du es noch am selben Tag vollständig durchbraten. Wenn du noch Inspriation für einige passende Reste-Rezepte brauchst, haben wir die natürlich auch gleich für dich parat:
Haltbarkeit und Aufbewahrung
Ein Mettigel schmeckt frisch am besten und sollte möglichst direkt nach der Zubereitung serviert werden. Im Kühlschrank hält sich frisches Mett nur kurze Zeit. Plane deshalb am besten so, dass der Mettigel am Tag des Einkaufs zubereitet und gegessen wird.
Zum Einfrieren eignet sich ein bereits dekorierter Mettigel nicht. Möchtest du Reste verwenden, solltest du das Mett vollständig durchbraten und erst dann aufbewahren oder einfrieren.




