Zutaten

Portionen:

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Sour Cream zubereiten

Schritt 1

Als Erstes Schalotte und Knoblauch schälen, Schalotte fein würfeln, den Knoblauch pressen und alles in eine Schüssel füllen.

Schritt 2

Anschließend Schmand und Magerquark mit in die Schüssel geben.

Schritt 3

Danach Essig und Zucker dazugeben und alles miteinander verrühren.

Tipp: Ein Spritzer Zitrone kann deiner Sour Cream noch das gewisse Etwas verleihen.

Schritt 4

Zum Schluss die frischen Kräuter hacken und unterheben. Das Ganze mit Pfeffer und Salz abschmecken und vor dem Servieren 20 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.

gehackte Kräuter zur Sour Cream geben

Tipp: Würze zunächst nicht zu stark und lass die Creme lieber erst einmal durchziehen. Im Anschluss kannst du immer noch einmal nachwürzen.

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Was ist Sour Cream?

Sour Cream ist in Deutschland allgemein bekannt als die leicht saure Creme mit Kräutern, die vor allem zu Kartoffelspalten und Ofengemüse mit Kartoffeln gereicht werden. Der Begriff ‚Sour Cream‘ kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt nicht mehr als ’saure Sahne‘. In England kommt sie ganz klassisch also ohne Kräuter aus.

Ist Sour Cream das Gleiche wie saure Sahne?

Was wir darunter verstehen, ist nicht ganz dasselbe wie einfache saure Sahne, kann allerdings eine Zutat dafür sein. Aber auch pure saure Sahne kann als Dip zu knusprigen Kartoffelspalten gereicht werden. Im Allgemeinen wird in unseren Breitengraden Sour Cream mit Kräutern verfeinert. Mehr dazu, wenn wir auf die Zutaten näher eingehen.

Ist Crème Fraîche und Sour Cream dasselbe?

Crème fraîche alleine ist auf jeden Fall nicht dasselbe wie Sour Creme bzw. saure Sahne, aber sie zählen beide zu den gesäuerten Milcherzeugnissen. Der Unterschied liegt im Fettgehalt, denn saure Sahne hat nur 10 % Fett, wohingegen Crème Fraîche stolze 30 % auf den Teller bringt. Die goldene Mitte ist übrigens Schmand mit ca. 24 %, welchen wir daher auch gerne verwenden. Die drei Milchprodukte unterscheiden sich außerdem im Geschmack, umso weniger Fettgehalt umso säuerlicher schmeckt es. Daher auch sehr Name der sauren Sahne.

Zutaten für Sour Cream Dip

Was braucht es denn nun für einen ordentlichen Sour Cream Dip, wenn uns saure Sahne alleine anscheinend nicht genügt? Das erklären wir dir näher:

  • Welche Milchprodukte? Bei den säuerlichen Milchprodukten kannst du dich zwischen saurer Sahne, Schmand und Crème Fraîche selber entscheiden, je nachdem wie sauer du den Dip magst. Für eine cremige Konsistenz und um das Ganze etwas zu strecken, empfehlen wir mindestens die doppelte Menge Magerquark dazuzugeben.
  • Welche Kräuter? Das Wichtigste für den unverwechselbaren frischen Geschmack sind die frischen Kräuter. Vor allem Schnittlauch ist ein Muss in diesem frischen Dip. Auch Dill kommt in den meisten guten Sour Cream-Rezepten vor. Du kannst aber auch zu anderen frischen Gartenkräutern wie Petersilie, Kerbel oder Liebstöckel greifen.
  • Welche Gewürze? Um den Geschmack noch zu verstärken, ist Salz und Pfeffer unumgänglich. Auch etwas Zucker dient als Geschmacksverstärker, kann bei Bedarf aber auch gerne weggelassen werden. Andere Gewürze, die du deiner Sour Cream nach Lust und Laune hinzufügen kannst, wären Paprikapulver, Cayennepfeffer oder Chili – für eine leichte Schärfe.

Tipp: Wenn es schnell gehen soll, dann kannst du übrigens auch zu einer TK-Kräutermischung greifen. Am besten gleich mit Zwiebelwürfeln, dann hast du wirklich viel Zeit gespart.

Sour Cream

Welche Beilagen isst man zu Sour Cream?

Abgesehen von den genannten Klassikern kannst du auch knusprige Süßkartoffelspalten aus dem Ofen oder Smashed Potatoes dazu genießen. Oder ganz ausgefallen: Tornado-Kartoffeln. Du merkst schon, Kartoffeln sind die beliebteste Beilage zu Sour Cream, aber da geht noch mehr:

  • Gemüse:

Wie Kartoffeln eignet sich auch anderes Gemüse aus dem Backofen sehr gut zu Sour Cream. Zum Beispiel mediterranes Ofengemüse oder gebackener Blumenkohl aus dem Ofen.

  • Fleisch:

Welchen Dip kann man eigentlich nicht zu einer dicken Rippe servieren? Aber vor allem Geflügel wie saftige Putenbrust oder zartes Parmesanhähnchen aus dem Ofen freuen sich über so einen frischen Dip.

  • Fisch:

Wenn du lieber Fisch statt Fleisch isst, dann kannst du auch zu einem knusprig gebratenem Lachsfilet eine Portion Sour Cream auftischen. Genauso wie zu Scampi vom Grill.

  • Fleischlose Bratlinge:

Und natürlich findet sie auch in der fleischlosen Küche ihren Platz, denn zu Lupinen-Bratlingen oder vegetarischen Linsenfrikadellen macht sie sich wunderbar.

Wie lange ist Sour Cream haltbar?

Selbstgemachte Sour Cream sollte zeitnah verzehrt werden, denn die Haltbarkeit ist sehr begrenzt. Luftdicht verschlossen hält sie sich maximal 2-3 Tage im Kühlschrank. Du kannst sie also sehr gut am Vortag zubereiten, damit sie über Nacht so richtig schön durchzieht, dann solltest du sie aber auch so schnell wie möglich komplett aufbrauchen.

Einfrieren ist übrigens keine gute Idee, um deine Sour Cream länger haltbar zu machen, denn die Milchprodukte wässern sehr stark nach dem Auftauen. Lieber frisch und etwas weniger zubereiten, dann bist du auf der sicheren Seite, dass alles leer wird,