Zutaten
Himbeersirup selber machen
Schritt 1 Beeren und Zucker in den Topf geben
- 500 g Himbeeren
- 250 g Zucker
Himbeeren und Zucker in einen Topf geben.
Schritt 2 Himbeeren einkochen
- 250 ml Wasser
Garzeit:10 min
Nun das Wasser dazugeben und alles einmal aufkochen, damit sich der Zucker auflösen kann. Dann für 5 bis 10 Minuten cremig einkochen.
Schritt 3 Flaschen sterilisieren
In der Zwischenzeit die Flaschen in kochendem Wasser sterilisieren und auf einem sauberen Küchentuch abtropfen lassen.
Schritt 4 Himbeeren pürieren
Nun die Himbeeren fein pürieren.
Schritt 5 Sirup sieben
Anschließend die Masse durch ein Sieb streichen.
Schritt 6 Sirup abfüllen
Den noch warmen Sirup direkt in Flaschen füllen, abkühlen lassen und verschließen.
Himbeersirup selber machen – mit frischen oder tiefgefrorenen Himbeeren
Mit dem klassischen Verhältnis von Himbeeren, Zucker und Wasser gelingt Himbeersirup besonders zuverlässig. Die Kombination sorgt für einen fruchtigen Geschmack, eine angenehm dickflüssige Konsistenz und eine gute Haltbarkeit.
Für das Rezept kannst du sowohl frische Himbeeren als auch tiefgefrorene Himbeeren verwenden.
Das macht Himbeersirup besonders klar und kernfrei
Der wichtigste Schritt bei der Zubereitung ist das gründliche Sieben der pürierten Himbeermasse. So entfernst du die feinen Kerne und erhältst einen angenehm glatten Sirup.
Für besonders klaren Himbeersirup helfen diese Tipps:
- Die Masse durch ein feines Küchensieb streichen.
- Für ein noch klareres Ergebnis zusätzlich durch ein Passiertuch oder Mulltuch filtern.
- Den Sirup bei Bedarf ein zweites Mal passieren.
Haltbarkeit und richtige Lagerung
Damit der selbstgemachte Himbeersirup möglichst lange haltbar bleibt, sollte er noch heiß in sterilisierte Flaschen abgefüllt werden. Saubere Arbeitsweise und gründlich gereinigte Flaschen sind dabei besonders wichtig.
So lagerst du den ungeöffneten Sirup richtig:
Der klassische Himbeersirup mit der angegebenen Zuckermenge hält sich ungeöffnet meist mehrere Monate. Nach dem Öffnen solltest du den Sirup dann im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Tage verbrauchen!
Für Himbeersirup weniger Zucker verwenden – geht das?
Du kannst die Zuckermenge reduzieren, wenn du einen weniger süßen Himbeersirup bevorzugst. Dabei solltest du beachten, dass Zucker nicht nur süßt, sondern auch zur Haltbarkeit beiträgt.
Weniger Zucker bedeutet:
Tipp: Wer den Sirup zuckerärmer herstellt, sollte ihn innerhalb weniger Wochen verbrauchen.
Verwendungsmöglichkeiten für Himbeersirup
Der fruchtige Sirup ist vielseitig einsetzbar und verleiht vielen Getränken und Desserts ein intensives Himbeeraroma. Besonders lecker schmeckt er:
- als Himbeerschorle mit Mineralwasser
- in Cocktails und Mocktails
- über Vanilleeis
- in Naturjoghurt oder Skyr
- zu Pancakes und Waffeln
- als Topping für Desserts und Cremes
Wie ist das richtige Mischverhältnis für Himbeerschorle?
Für eine klassische Himbeerschorle eignet sich ein Verhältnis von etwa:
Tipp: Je nach gewünschter Süße kannst du die Menge individuell anpassen. Garniere das Spaßgetränk zusätzlich mit Minze!
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Häufige Fehler vermeiden
Schon kleine Details können Einfluss auf Geschmack, Konsistenz und Haltbarkeit haben.
Warum wird mein Himbeersirup trüb?
Trübung entsteht meist durch feine Fruchtpartikel oder unzureichendes Filtern. Ein zusätzliches Passiertuch sorgt für ein klareres Ergebnis.
Warum geliert mein Sirup?
Himbeeren enthalten natürliche Pektine. Wird die Masse zu lange eingekocht oder verdunstet zu viel Flüssigkeit, kann der Sirup gelartig werden. In diesem Fall einfach etwas Wasser einrühren und erneut kurz erhitzen.
Häufig gestellte Fragen
Ungeöffnet hält sich klassischer Himbeersirup durch den Zuckergehalt und das heiße Abfüllen meist mehrere Monate. Nach dem Öffnen sollte er im Kühlschrank gelagert und zeitnah verbraucht werden.
Püriere die gekochten Himbeeren fein und streiche die Masse anschließend durch ein feines Sieb. Für ein besonders glattes Ergebnis kannst du zusätzlich ein Passiertuch verwenden.
Muss ich Himbeersirup einkochen oder reicht heiß abfüllen?
Ein kurzes Erhitzen beziehungsweise Aufkochen ist sinnvoll, damit sich der Zucker vollständig löst und sich die Aromen verbinden. Für eine dickflüssigere Konsistenz kannst du den Sirup zusätzlich einige Minuten einkochen.
Ja. Die Zutaten werden zunächst erhitzt, anschließend püriert und danach durch ein feines Sieb gestrichen. Das Sieben bleibt auch im Thermomix der entscheidende Schritt für kernfreien Himbeersirup.