Einfache Hähnchensteak-Marinade für den Grill: so wird das Fleisch besonders saftig
Saftig und würzig zum Grillen und Braten

Mit dieser Hähnchensteak-Marinade wird das Fleisch besonders saftig, würzig und zart. Joghurt, Senf, Limette und Gewürze sorgen für intensiven Geschmack und eine goldbraune Kruste. Hier findest du die besten Tipps rund ums Marinieren und Grillen.
Zutaten
- Backpinsel
- Esslöffel
- Fleischmesser
- Fleischthermometer
- Frischhaltefolie
- Gabel
- Grill
- Grillzange
- kleine Schüssel
- Schneidebrett
- Teelöffel
- Zester-Reibe
Nährwerte pro Portion
(Datenbasis)- Kalorien
- 206 kcal
- Proteine
- 42 g
- Fett
- 2,4 g
- Kohlenhydrate
- 2,2 g
Hähnchensteak Marinade zubereiten
Schritt 1 Hähnchenbrüste vorbereiten
- 4 Hähnchenbrustfilets
Zuerst die Hähnchenbrüste aus der Verpackung nehmen und längs halbieren. Anschließend mehrfach mit einer Gabel in das Fleisch einstechen. So zieht die Marinade später besser ein.


Schritt 2 Marinade zubereiten
- 4 EL Naturjoghurt
- 1 EL Senf
- 1 TL Tomatenmark
- 1 Knoblauchzehe
Für die Marinade, Joghurt, Senf und Tomatenmark in eine Schüssel geben. Außerdem den Knoblauch schälen und dazu pressen.

Schritt 3 Limette reiben und pressen
- 1 Bio-Limette
Nur das Grüne von der Limette abreiben und anschließend den Saft dazu pressen.


Schritt 4 Kräuter und Gewürze dazugeben
- 1 TL edelsüßes Paprikapulver
- Salz & Pfeffer
- 2 Thymianzweige
Thymian, Paprikapulver, etwas Salz und Pfeffer dazu geben. Alles gut verrühren.

Schritt 5 Fleisch einpinseln und mit Folie abdecken
Wartezeit:2 Std.Die Hähnchensteaks nun mit der Marinade einpinseln und mit Frischhaltefolie abgedeckt im Kühlschrank für mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, durchziehen lassen.


Schritt 6 Hähnchensteaks grillen
Garzeit:6 Min.Den Grill auf ca. 200 °C vorheizen. Die marinierten Hähnchensteaks nochmal etwas salzen und bei direkter Hitze für etwa 3 Minuten von beiden Seiten goldbraun angrillen. Anschließend auf indirekter Hitze, für ca. 3 Minuten gar ziehen lassen.


Hinweis: Die Kerntemperatur sollte 75 °C bis maximal 80 °C betragen.

So funktioniert eine gute Hähnchensteak-Marinade
Eine ausgewogene Marinade besteht aus vier wichtigen Bestandteilen:
In diesem Rezept sorgt der Naturjoghurt zusätzlich dafür, dass die Hähnchensteaks besonders saftig bleiben und beim Grillen eine feine Kruste entwickeln.

Hähnchen richtig vorbereiten
Vor dem Marinieren solltest du das Fleisch mit Küchenpapier trocken tupfen. So haftet die Marinade deutlich besser. Damit alle Hähnchensteaks gleichmäßig garen, sollten sie möglichst die gleiche Dicke haben. Sind einzelne Stücke deutlich dicker, kannst du sie vorsichtig etwas flacher drücken oder entsprechend länger indirekt garen. Das Einstechen mit einer Gabel, wie im Rezept beschrieben, hilft dabei, dass die Marinade besser in das Fleisch einzieht.
Wie lange sollte Hähnchensteak marinieren?
Je nach Größe der Fleischstücke unterscheiden sich die idealen Marinierzeiten.
- dünne Hähnchensteaks: 30 Minuten bis 2 Stunden
- normale Hähnchenbrust: mindestens 2 Stunden
- große Stücke: 6 bis 12 Stunden oder über Nacht
Kann man Hähnchen auch kürzer marinieren?
Ja. Wenn es schnell gehen muss, nimmt das Fleisch bereits nach etwa 15 bis 30 Minuten etwas Geschmack an. Besonders die Oberfläche wird aromatischer. Für ein möglichst saftiges und intensiv gewürztes Ergebnis empfehlen sich jedoch mindestens 2 Stunden Marinierzeit.
Die Marinade richtig auftragen
Die Marinade sollte schön cremig sein und gut am Fleisch haften. Ist sie zu dünn, läuft sie beim Grillen schnell ab und schützt das Fleisch weniger gut vor dem Austrocknen. Vor dem Grillen solltest du überschüssige Marinade leicht abstreifen. Dadurch tropft weniger auf die Glut und die Oberfläche bräunt gleichmäßiger.
Hähnchensteak auf dem Grill oder in der Pfanne zubereiten
In der Pfanne gelingt das Rezept ebenfalls hervorragend. Dafür die Steaks zunächst kräftig anbraten und anschließend bei mittlerer Hitze fertig garen.

Auf dem Grill
Auf dem Grill werden die Hähnchensteaks zunächst kurz über direkter Hitze angegrillt. Anschließend garen sie über indirekter Hitze schonend bis zum perfekten Garpunkt.
Welche Beilagen passen zu mariniertem Hähnchensteak?
Das würzige Hähnchensteak ist vielseitig kombinierbar und passt zu klassischen Grillbeilagen ebenso gut wie zu leichten Sommersalaten:
Für eine besonders ausgewogene Grillplatte kannst du das Hähnchensteak außerdem mit gegrilltem Gemüse wie Zucchini, Paprika, Mais oder Champignons sowie einem frischen Blattsalat servieren. So entsteht ein abwechslungsreiches BBQ-Menü für Familie und Gäste.

Häufige Fehler beim Marinieren
Folgende Fehler gilt es unbedingt zu vermeiden.
Das Hähnchen wird trocken
Meist wurde das Fleisch zu lange gegrillt oder bei zu hoher Temperatur gegart. Lieber zunächst scharf angrillen und anschließend schonend fertig garen.
Die Marinade verbrennt
Zu viel Marinade am Fleisch oder zu hohe direkte Hitze führen schnell zu dunklen Stellen. Überschüssige Marinade deshalb vor dem Grillen leicht abstreifen.
Warum wird Hähnchen in Marinade manchmal mehlig oder weich?
Liegt das Fleisch zu lange in einer stark säurehaltigen Marinade, verändert sich die Eiweißstruktur an der Oberfläche. Das kann eine weiche oder leicht mehlige Konsistenz verursachen.
Haltbarkeit und Lagerung
Frisch mariniertes Hähnchen sollte im Kühlschrank innerhalb von 24 Stunden verarbeitet werden. Bereits gegarte Hähnchensteaks halten sich gut verschlossen etwa 2 bis 3 Tage im Kühlschrank.
Kann man mariniertes Hähnchen einfrieren?
Ja. Frisch mariniertes Hähnchen lässt sich problemlos portionsweise einfrieren. Die Marinade schützt das Fleisch sogar zusätzlich vor Gefrierbrand. Zum Auftauen das Fleisch langsam über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend wie gewohnt grillen oder braten.

Reste verwerten
Übrig gebliebenes Hähnchen lässt sich vielseitig verwenden:
- als Belag für Sandwiches und Burger
- in Wraps oder Tortillas
- als Topping für Salate
- mit Reis oder Ofengemüse
- in Bowls mit frischem Gemüse und Kräutern
Häufig gestellte Fragen
Marinaden mit Naturjoghurt sind besonders gut geeignet. Der Joghurt umhüllt das Fleisch, hält es saftig und sorgt zusammen mit Senf und Gewürzen für ein besonders zartes Ergebnis.
Marinaden ohne oder mit nur wenig Zucker sind ideal. Süße Zutaten wie Honig oder Ahornsirup sollten erst gegen Ende der Grillzeit aufgetragen oder nur bei indirekter Hitze verwendet werden.
Nein, nicht direkt. Marinade, die mit rohem Hähnchen in Kontakt gekommen ist, sollte nur nach gründlichem Aufkochen weiterverwendet werden. Sicherer ist es, vorab etwas frische Marinade für eine Sauce oder einen Dip beiseitezustellen.







