Zutaten
Vegane Crêpes zubereiten
Schritt 1 Mehl sieben
- 250 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 40 g Rohrzucker
- Prise Salz
Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben. Zucker und Salz dazugeben.
Schritt 2 Milch und Wasser dazugeben
- 400 ml Hafermilch
- 200 ml Mineralwasser
Hafermilch und Sprudelwasser dazu gießen und mit einem Schneebesen alles zu einem glatten und klümpchenfreien Teig verrühren. Den Teig für ca. 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Schritt 3 Crêpes ausbacken
- 1 EL Margarine
Eine Crêpepfanne bei mittlerer Stufe mit wenig Margarine erhitzen und die Crêpes darin etappenweise ausbacken.
Tipps für besonders dünne vegane Crêpes
Damit die veganen Crêpes schön dünn werden, sollte der Teig eher flüssig sein. Ist er nach dem Ruhen zu dick, kannst du einfach noch einen kleinen Schluck Hafermilch oder Sprudelwasser unterrühren.
Wichtig ist außerdem eine gut vorgeheizte Pfanne. Gib nur wenig Margarine hinein und verteile den Teig zügig durch Schwenken, damit er gleichmäßig dünn wird.
Häufige Fehler vermeiden
Wenn Crêpes kleben bleiben oder reißen, liegt es oft an kleinen Details. Diese Tricks helfen:
- Pfanne zu kalt: Der Teig stockt nicht schnell genug und lässt sich schwer wenden.
- Zu viel Fett: Die Crêpes werden eher ungleichmäßig und können rutschen.
- Teig zu dick: Dann entstehen eher Pfannkuchen statt feiner Crêpes.
- Zu früh gewendet: Warte, bis die Oberfläche nicht mehr flüssig wirkt und sich der Rand leicht löst.
Zutaten ersetzen
Du hast keine Hafermilch da oder möchtest den Zucker austauschen? Kein Problem, der Crêpe-Teig lässt sich super flexibel anpassen.
Hafermilch ersetzen
Statt Hafermilch funktionieren auch andere pflanzliche Drinks sehr gut:
- Sojamilch
- Mandeldrink
- Kokosdrink
- Reisdrink
Tipp: Achte darauf, ungesüßte Pflanzendrinks zu verwenden, damit die Crêpes nicht zu süß werden.
Zucker ersetzen
Den Rohrzucker kannst du je nach Geschmack einfach austauschen oder reduzieren:
- Ahornsirup oder Agavendicksaft: machen den Teig leicht karamellig
- Kokosblütenzucker: sorgt für eine malzige Note
- Birkenzucker oder Erythrit: funktionieren als zuckerfreie Alternative
- Ganz weglassen: ideal für herzhafte vegane Crêpes
Tipp: Wenn du flüssige Süßungsmittel verwendest, kann der Teig minimal weicher werden. Dann einfach bei Bedarf noch 1 bis 2 EL Mehl ergänzen.
Vegane Crêpes belegen und füllen
Was passt zu Pfannkuchen? In unserer Rezeptsammlung findest du richtig viele Ideen!
Der Grundteig für unsere veganen Crêpes ist leicht süß und passt perfekt zu Marmelade, Apfelmus, Schokocreme, frischen Beeren oder Zimt-Zucker.
Für herzhafte vegane Crêpes kannst du den Zucker deutlich reduzieren oder ganz weglassen, dann schmecken sie super mit Pilzen, Spinat, veganem Frischkäse oder gebratenem Gemüse.
Tipp: Für mehr Aroma kannst du den Teig mit etwas Vanille, Zitronenabrieb oder einer Prise Zimt verfeinern. Das macht die Crêpes besonders lecker für Dessert, Frühstück oder Brunch.
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Fertig gebackene Crêpes kannst du abgedeckt im Kühlschrank etwa 2 Tage aufbewahren. Am besten legst du Backpapier zwischen die einzelnen Crêpes, damit sie nicht zusammenkleben.
Zum Aufwärmen gibst du sie kurz in die Pfanne oder erwärmst sie vorsichtig in der Mikrowelle. Auch der Teig lässt sich vorbereiten: gut abgedeckt hält er sich im Kühlschrank mehrere Stunden, sollte vor dem Ausbacken aber noch einmal gründlich durchgerührt werden.