Zutaten

Portionen:

2
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Vegane Aioli ohne Ei zubereiten

Schritt 1

Die Knoblauchzehen schälen und durch die Knoblauchpresse in ein hohes Gefäß geben.

Knoblauch in Gefäß pressen

Schritt 2

Anschließend Sojamilch, Senf, Salz, Pfeffer und Zitronensaft dazugeben und alles für 30 Sekunden mit dem Pürierstab pürieren.

Knoblauch mit Milch mixen

Schritt 3

Nun das Öl tröpfchenweise unter ständigem Rühren zugeben, bis eine gebundene, dickflüssige Masse entsteht.

Öl ins Glas gießen

Tipp: Achte darauf, dass alle Zutaten ungefähr die gleiche Temperatur haben. Wenn kalte Milch auf warmes Öl trifft verbindet es sich nicht ganz so leicht.

Aioli ohne Ei
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Wozu schmeckt vegane Aioli?

Ganz klassisch wird Aioli als Vorspeise zu Brot oder Oliven gereicht. Aber auch zu Gemüse oder Gegrilltem schmeckt sie einfach bombastisch:

Brot für Aioli

Aioli zu Gemüse

Grillen mit Aioli

Was ist der Unterschied zwischen Mayonnaise und Aioli?

Die Herstellungsweise von Aioli und Mayonnaise ist sehr ähnlich, was bei dem einen oder anderen zu Verwechslungen führen kann. Während Mayonnaise jedoch aus Eigelb, Senf und Öl hergestellt wird, besteht Aioli traditionell nur aus Knoblauch und Olivenöl. In vielen Gerichten wird der Aioli Eigelb hinzugefügt, um sie cremiger zu machen.

vegane Aioli im Glas

Haltbarkeit und Lagerung

Da vegane Aioli ganz ohne Ei auskommt, hält sie sich im Kühlschrank deutlich länger als herkömmliche Aioli. Luftdicht verpackt kannst du die vegane Aioli etwa 2 Wochen im Kühlschrank lagern. Am besten eignet sich dafür eine Dose mit festem Deckel. Das Einfrieren der Aioli ist nicht zu empfehlen, da sich beim Auftauen das Öl vom Rest trennen kann und die Cremigkeit verloren geht. Besser ist es, die Aioli frisch zuzubereiten. Schnell gemacht ist sie allemal.

Varianten

Aioli kannst du mit ganz einfachen Mitteln und wenig Aufwand super variieren. Wir zeigen dir, wie du deiner Aioli noch mehr Pep verleihen kannst.

Kräuter 🌿: Mit frischen Kräutern verleihst du deiner Aioli nicht nur einen frischen Geschmack, sondern auch eine tolle grüne Farbe. Probiere es mal mit Basilikum, Petersilie, Schnittlauch, Estragon, Bärlauch, Koriander & Co. Einfach pürieren und fertig ist deine Kräuter-Aioli.

Tomatenmark🍅: Mit Tomatenmark machst du die Aioli würzig und fruchtig. 1 EL Tomatenmark reicht dabei schon aus. Der tomatige Knoblauchdip passt besonders gut zu Gegrilltem aber auch zu Gemüse.

Chili🌶️: Wer es scharf mag, rührt einfach ein paar Chiliflocken oder Chilipaste in die Aioli.

Welches Öl für Aioli?

Traditionell wird Aioli mit Olivenöl zubereitet. Das verleiht ihr einen intensiven Geschmack. Wer es etwas milder mag, kann auch Sonnenblumen- oder Rapsöl verwenden.

Olivenöl ist nur zum Braten mit mittleren Temperaturen geeignet

Warum wird meine Aioli nicht fest?

Es kann durchaus mal vorkommen, dass deine Aioli nicht fest wird. Das kann verschiedene Ursachen haben:

  • Unterschiedliche Temperaturen: Für Aioli gilt das Gleiche, wie für Mayonnaise. Alle Zutaten sollten die gleiche Temperatur haben, am besten Zimmertemperatur. So verbindet sich das Öl besser mit den anderen Zutaten.
  • Öl zu schnell hinzugeben: Damit sich das Öl gut mit Knoblauch & Co. verbindet, ist es sehr wichtig, das Öl langsam hinzuzugeben. Gib das Öl am Anfang wirklich nur tropfenweise hinzu. Wenn du merkst, dass die Masse langsam dicker wird, kannst du es auch etwas schneller zugeben.
  • Zu viel Öl: Wenn das Verhältnis zwischen Öl und Milch zu groß ist, kann es sein, dass sich die Masse nicht richtig verbindet. Achte deshalb immer auf die Angaben im Rezept.

Flüssige Aioli retten?

Sollte es dir doch einmal passiert sein, dass die Aioli zu flüssig ist, musst du sie nicht direkt wegschmeißen. In den meisten Fällen, kannst du sie versuchen zu retten.

  1. Gib die flüssige Aioli zurück in ein hohes Gefäß.
  2. Gib nun tröpfchenweise etwas Öl hinzu und püriere erneut, bis die Creme andickt
  3. Auch hier wieder auf die gleiche Temperatur achten.

Warum schmeckt Aioli bitter?

Wenn dein Knoblauch nicht mehr ganz frisch war, kann es passieren, dass er deine Aioli bitter werden lässt. Besonders wenn der Knoblauch schon keimt, kann er Bitterstoffe entwickeln. Entferne deshalb vor der Verarbeitung immer den kleinen grünen Strunk. Außerdem wird Knoblauch oft durch Oxidation bitter. Püriere, presse oder reibe Knoblauch deshalb immer frisch und lasse ihn nicht zu lange stehen.

Es kann auch vorkommen, dass deine Aioli wegen des Olivenöls bitter schmeckt. Wenn Öl lange steht, kann es einen leicht ranzigen Geschmack bekommen, der oft bitter ist. Achte deshalb auch beim Öl auf das Mindesthaltbarkeitsdatum.