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Aioli wird nicht fest: So kannst du sie retten!

Aioli wird nicht fest

Auf den Punkt gebracht

Die leckere Creme aus der mediterranen Küche kannst du einfach selbst zubereiten. Wir zeigen dir, was du tun kannst, wenn deine Aioli nicht fest wird oder wenn du sie ein wenig flüssiger machen möchtest.

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Knoblauch und Öl…

… mehr ist es gar nicht, wie der Name Aioli schon sagt. Möchtest du eine ganz traditionelle Aioli zubereiten, benötigst du außer diesen beiden Zutaten nur noch ein bisschen Salz. Heute wird meist auch noch Ei oder nur Eigelb als Emulgator verwendet, je nach Geschmack kommen Senf oder Zitronensaft dazu. Wenn du schnell eine kleine Vorspeise für liebe Gäste brauchst oder einfach Lust auf leckere Dips hast, dann mach Aioli doch einfach selbst. Ein paar Oliven und ein einfaches Weißbrot dazu – et voilà! Falls deine Aioli nicht fest werden sollte oder es notwendig ist, sie flüssiger zu machen, kannst du die Knoblauchcreme mit unseren Tipps retten.

Warum wird Aioli nicht fest?

Du hast alles so gemacht, wie im Rezept angegeben? Wenn die Aioli trotzdem nicht fest wird, hat etwas beim Herstellen der Emulsion von Ei und Öl nicht so funktioniert, wie es sollte. Im Grunde genommen ist die Aioli mit Ei nichts anderes als eine klassische Mayonnaise, nur eben mit Knoblauch. Da müssen Ei und Öl sich perfekt vermischen, sonst wird das nichts mit einer schönen Creme. Verwende am besten einen Pürierstab und püriere zunächst das Ei bzw. Eigelb mit den Knoblauchzehen. Dabei den Stabmixer nicht groß bewegen und immer am Boden des Rührbechers lassen – das ist der erste Schritt zum Erfolg. Erst dann das Öl tropfenweise zugeben, bis sich die Zutaten geschmeidig verbinden. Ist das geschehen, gibst du das restliche Öl in einem möglichst dünnen Strahl zur Emulsion. Trotzdem ist deine Aioli ist nicht fest geworden, sondern geronnen? Das kann folgende Gründe haben:

So wird Aioli fest

Ist aber alles gar kein Problem, denn mit unseren Tipps wird die Aioli fest:

  1. ein frisches Ei oder nur Eigelb mit Raumtemperatur in einen neuen Becher geben
  2. mit Salz und auf Wunsch noch etwas Senf aufmixen
  3. statt reinem Öl die geronnene Aioli dazugeben (am Anfang tröpfchenweise, dann sehr langsam)

Sollte das wieder nicht funktionieren, hilft zur Not noch der Trick mit ein wenig heißem Wasser. Dieses ganz langsam unter die geronnene Aioli rühren – so wird sie traumhaft cremig und schön glatt. Sie könnte dabei allerdings etwas an Geschmack verlieren.

Aioli ist zu flüssig

Noch unkomplizierter ist die Sache, wenn dir die Aioli nicht geronnen, sondern einfach nur zu flüssig geraten ist. Um sie andicken zu können, reicht es, noch etwas mehr Öl hinzuzugeben. Auch das muss natürlich langsam eingemixt werden und sollte unbedingt die gleiche Temperatur wie die zu flüssige Aioli haben. Heißt im Klartext: Stand die Aioli schon länger im Kühlschrank, solltest du auch das Öl kühlen. Ist sie gerade frisch zubereitet, nimmst du Öl, welches Raumtemperatur hat.

Öl dazugeben

Wenn du ausschließlich Olivenöl verwendest, wird deine Aioli schön intensiv im Geschmack. Magst du es etwas milder, kannst du zum Teil bereits am Anfang oder zum Andicken ein neutrales Pflanzenöl verwenden. Als Alternative zum zusätzlichen Öl kannst du auch etwas Weißbrotkrume – also das Innere des Brotes – fein zerkleinert in die Aioli einmixen. Geht super zum Andicken, ist aber weit entfernt vom Original.

Tipp: Willst du wissen, wozu du Aioli alles servieren kannst, dann lass dich bei unseren Grill-Rezepten inspirieren. Als Vorspeise zu einem frisch gebackenem Baguette ist sie auf jeden Fall immer gut geeignet.

Aioli ist zu fest

Auch das ist gar kein Problem! Eine zu feste Knoblauchcreme lässt sich ganz einfach verdünnen. Nur auf keinen Fall weiteres Öl dazugeben, denn dadurch würde sie immer noch dicker. So einfach kannst du Aioli flüssiger machen:

  1. esslöffelweise Wasser zugeben
  2. mixen bis zu gewünschten Konsistenz

Diese Methode funktioniert auch mit Zitronensaft. Dann allerdings wird die Aioli deutlich saurer im Geschmack. Magst du das nicht, kannst du mit wenig (!) Zucker gegensteuern. Eine weitere Alternative ist, die Aioli mit Crème fraîche flüssiger zu machen. Das funktioniert übrigens auch wenn du die leckere Knoblauchcreme nicht ganz so mächtig und fett haben willst. Einfach einen Teil des Öls durch das Milchprodukt ersetzen – schon wird deine Aioli sowohl figurfreundlicher als auch dünner. Ist dann zwar auch nicht mehr das Original, aber wen interessiert das schon?

Crème Fraîche
Crème fraîche kann helfen Aioli cremiger und kalorienärmer zu machen.

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