Zutaten
Spargel mit Burrata zubereiten
Schritt 1 Spargel schälen
- 500 g grüner Spargel
Als Erstes die Enden des grünen Spargels frisch anschneiden und das untere Drittel schälen.
Schritt 2 Spargel anbraten
- 1 EL Olivenöl
- Salz & Pfeffer
Garzeit:4 min
Nun Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und den Spargel darin für etwa 3 bis 4 Minuten anbraten. Abschließend mit Salz und Pfeffer würzen.
Schritt 3 Tomaten anbraten
- 250 g Kirschtomaten
Anschließend den Herd ausstellen, die Kirschtomaten dazugeben und kurz mit durchschwenken.
Schritt 4 Kräuter hacken
- 2 Stängel Blattpetersilie
- 1 Stängel Minze
In der Zwischenzeit das Dressing zubereiten. Dafür Petersilie und Minze fein hacken und in eine Schüssel geben.
Schritt 5 Zitronenabrieb und -saft verwenden
- ½ Bio-Zitrone
Als Nächstes die Zitrone heiß waschen, nur das Gelbe der Schale abreiben. Dann den Saft auspressen.
Schritt 6 Zutaten fürs Dressing verrühren
- 1 TL Honig
- 3 EL Olivenöl
- Salz & Pfeffer
Danach Honig und Olivenöl dazugeben, mit Salz sowie Pfeffer würzen und alles gut verrühren.
Schritt 7 Spargel mit Burrata anrichten
- 2 Burrata
- frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Jetzt den grünen Spargel mit dem Dressing in der Pfanne vermischen. Dabei etwas vom Dressing übriglassen. Dann den Spargel portionsweise auf einem Teller anrichten und je einen Burrata darauf geben. Diesen leicht aufreißen und mit etwas zusätzlichem Dressing sowie frisch gemahlenem Pfeffer toppen. Noch lauwarm genießen.
Wann passt Spargel mit Burrata besonders gut?
Spargel mit Burrata ist ein wunderbar unkompliziertes Gericht, das je nach Anlass ganz unterschiedlich serviert werden kann. Durch die kurze Zubereitungszeit passt es genauso gut in die schnelle Feierabendküche wie auf einen hübsch gedeckten Gästetisch.
Unter der Woche ist das Rezept ideal, weil du nur wenige Zutaten brauchst und der grüne Spargel direkt in der Pfanne landet. Gleichzeitig wirkt die Kombination mit Burrata, Zitronen-Kräuter-Dressing und geröstetem Ciabatta so besonders, dass du sie auch wunderbar als Vorspeise für Gäste servieren kannst.
Besonders gut passt das Gericht in diese Situationen:
Häufige Fehler vermeiden
Beim Spargel mit Burrata kommt es vor allem auf Timing und Temperatur an. Wenn der Spargel zu lange brät oder die Burrata zu kalt ist, verliert das Gericht schnell an Charme. Deswegen solltest du diese Punkte beachten:
- Spargel nur kurz anbraten, damit er knackig bleibt.
- Tomaten nur kurz mitschwenken, sonst werden sie zu weich.
- Zitronenschale nur dünn abreiben, da das Weiße bitter schmeckt.
- Dressing erst am Ende untermischen, damit die Kräuter frisch bleiben.
- Burrata nicht erhitzen, sondern erst beim Anrichten dazugeben.
Wann ist der grüne Spargel fertig?
Grüner Spargel sollte in diesem Rezept nicht weich gekocht, sondern nur kurz angebraten werden. So bleibt er saftig, leicht knackig und bekommt trotzdem feine Röstaromen. Du erkennst den perfekten Garpunkt daran, dass die Stangen kräftig grün glänzen und sich mit einer Gabel leicht einstechen lassen. Sie sollten biegsam sein, aber noch etwas Widerstand haben. Werden die Spitzen sehr weich oder die Stangen beginnen zu schrumpeln, war der Spargel zu lange in der Pfanne.
Alternative Zubereitungsmethoden
Du kannst den grünen Spargel nicht nur in der Pfanne zubereiten. Je nachdem, ob du mehr Röstaromen, weniger Aufwand oder eine Grillnote möchtest, eignen sich auch Ofen, Heißluftfritteuse oder Grill sehr gut.
Zubereitung im Ofen
Im Ofen wird der Spargel besonders unkompliziert gegart und bekommt eine leicht geröstete Oberfläche. Dafür die vorbereiteten Stangen mit Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen und bei etwa 200 °C Ober-/Unterhitze für 10 bis 15 Minuten garen. Die Tomaten kannst du in den letzten Minuten mit aufs Blech geben. So werden sie weich, platzen leicht auf und bringen noch mehr Süße ins Gericht.
In der Heißluftfritteuse
In der Heißluftfritteuse wird grüner Spargel schnell gar und bleibt schön bissfest. Gib ihn mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer in den Korb und gare ihn bei etwa 180 °C für 6 bis 8 Minuten. Diese Methode eignet sich besonders gut, wenn du nur eine kleine Portion zubereitest oder das Gericht besonders fix auf dem Teller haben möchtest.
Auf dem Grill
Vom Grill bekommt grüner Spargel ein besonders intensives Aroma. Die Stangen mit Olivenöl einreiben, leicht salzen und direkt auf dem Rost oder in einer Grillschale einige Minuten grillen.
Varianten für dein Spargel-Burrata-Gericht
Du kannst das Rezept wunderbar abwandeln, ohne dass es komplizierter wird. Je nach Saison und Geschmack lassen sich einzelne Zutaten einfach austauschen.
Burrata mit weißem Spargel
Wenn dir grüner Spargel nicht so zusagt, kannst du auch weißen Spargel verwenden. Er macht das Gericht etwas milder und feiner im Geschmack. Er muss allerdings gründlicher geschält und meist etwas länger gegart werden. Wer mag kann beide Spargelsorten auch mischen.
Zutaten ergänzen
Frische Erdbeeren passen überraschend gut zu grünem Spargel und Burrata. Sie bringen Süße und Fruchtigkeit ins Spiel und machen das Gericht besonders sommerlich.
Als zusätzliches Topping eignen sich geröstete Nüsse oder Kerne. Wir empfehlen hier Pinienkerne.
Wer gern noch mehr Zutaten in das Gericht integrieren möchte, der bereitet gebratenen Spargel mediterran zu.
Spargel mit Burrata verschieden würzen
Bei Spargel mit Burrata braucht es keine schwere Würzung, denn die Zutaten bringen schon viel Geschmack mit. Entscheidend ist die Balance aus Frische, Süße, Cremigkeit und einer feinen Würze. Noch aromatischer wird das Gericht mit:
- Chiliflocken oder Chiliöl für eine dezente Schärfe
- geröstetem Knoblauchöl für mehr Würze
- Fleur de Sel als Finish auf der Burrata
- grobem Pfeffer für mehr Struktur
- etwas Balsamico für eine süß-säuerliche Note
- Thymian
Einige dieser Komponenten kannst du mit Hilfe unserer Rezepte sogar selber zubereiten. Teste es gern mal aus.
Burrata richtig servieren
Burrata schmeckt am besten, wenn sie nicht eiskalt direkt aus dem Kühlschrank kommt. Nimm sie am besten etwa 15 bis 20 Minuten vorher heraus, damit die cremige Füllung ihr volles Aroma entfalten kann.
Beim Anrichten kannst du die Burrata leicht aufreißen. So verbindet sich die weiche Mitte mit dem Dressing, dem Spargel und den Tomaten. Cremiger geht’s kaum.
Alternativ reißt du die Burrata auf dem Teller auf und verstreichst sie etwas. Anschließend werden darauf Spargel, Tomaten und Dressing angerichtet.
Tipp: Für die zweite Servierweise eignet sich hervorragend Stracciatella di Burrata.
Das passt zu Spargel mit Burrata
Dieses Gericht braucht eigentlich nicht viel, aber mit ein paar Extras wird es noch sättigender. Geröstetes Brot ist ideal, um das Kräuterdressing und die cremige Burrata aufzunehmen. Aber auch Kartoffeln, Couscous und Co. passen perfekt dazu.
Als Pasta-Version
Aus Spargel mit Burrata wird im Handumdrehen eine schnelle Frühlingspasta. Dafür kurze Pasta oder Spaghetti kochen, mit gebratenem Spargel, Tomaten und Zitronen-Kräuter-Dressing vermengen und die Burrata erst zum Schluss daraufgeben.
Durch die Wärme der Pasta schmilzt die Burrata leicht an und verbindet sich mit dem Dressing zu einer cremigen Sauce. Wichtig ist, die Burrata nicht mitzukochen, damit sie ihre zarte Textur behält.
Tipp: Als Vorspeise harmoniert Spargel mit Burrata vor allem zu italienischen Rezepten.
Kann man Spargel mit Burrata vorbereiten?
Du kannst einige Komponenten gut vorbereiten, komplett fertig angerichtet schmeckt das Gericht aber frisch am besten. Besonders die Burrata sollte erst kurz vor dem Servieren auf den lauwarmen Spargel kommen. Diese Schritte kannst du jedoch gut vorbereiten:
- Spargel putzen und schälen
- Dressing anrühren
Haltbarkeit
Reste von Spargel und Tomaten kannst du luftdicht verschlossen etwa 1 Tag im Kühlschrank aufbewahren. Die Burrata solltest du möglichst frisch genießen, da sie nach dem Öffnen schnell an Cremigkeit und Aroma verliert.
Falls etwas übrig bleibt, kannst du Spargel, Tomaten und Dressing am nächsten Tag kalt als Salat essen. Dazu passen frisches Brot, etwas Rucola oder ein paar geröstete Kerne sehr gut.