Salbeisirup
Wohltuend im Tee und genial als Limonade

Selbst gemachter Salbeisirup bringt das würzig-frische Aroma der Kräuter in Tee, Limo oder Cocktails. Das Beste: Die Salbeiblätter dürfen einfach in der heißen Zuckerlösung ziehen - so bleibt der Geschmack angenehm mild und wird nicht bitter.
Zutaten
- Bügelflasche
- Geschirrtuch
- kleiner Topf
- Küchenwaage
- Messbecher
- Passiertuch
- Schneebesen
- Schneidebrett
- Trichter
- Universalmesser
Nährwerte pro Flasche (à 500ml)
(Datenbasis)- Kalorien
- 1364 kcal
- Proteine
- 0,4 g
- Fett
- 0,4 g
- Kohlenhydrate
- 334 g
So funktioniert der KochmodusEin Schritt nach dem anderen – groß, mit Zutaten und Timer zur Hand. Dein Display bleibt an.
Salbeisirup zubereiten
Schritt 1 Wasser und Zucker aufkochen
- 1000 ml Wasser
- 1000 g Zucker
Wasser und Zucker in einen Topf geben und unter Rühren einmal aufkochen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.


Schritt 2 Salbei hacken
- 40 g frischer Salbei
Salbei waschen, die Blätter von den Stielen zupfen und grob hacken.


Schritt 3 Salbeisirup ziehen lassen
Anschließend Salbeiblätter in die heiße Zuckerlösung geben, den Herd ausschalten und den Topf mit einem sauberen Küchentuch oder einem Deckel abdecken. Alles mindestens 24 bis 48 Stunden ziehen lassen.


Schritt 4 Flaschen sterilisieren
Flaschen und Deckel für etwa 5 Minuten in kochendem Wasser sterilisieren. Anschließend gut abtropfen lassen.

Schritt 5 Sirup abseihen
Den Sirup durch ein Passiertuch oder ein feines Sieb in einen zweiten Topf gießen.

Schritt 6 Zitronensaft dazugeben
- 1 Zitrone (Saft)
Zitrone halbieren und den Saft zum Sirup pressen. Alles noch einmal kurz aufkochen und den Sirup anschließend sofort heiß in die vorbereiteten Flaschen füllen. Direkt verschließen.


Welcher Salbei eignet sich?
Am aromatischsten wird der Sirup mit frischem Salbei aus dem Garten oder vom Wochenmarkt. Du kannst aber genauso gut getrocknete Blätter verwenden. Als Faustregel gilt: 40 g frischer Salbei entsprechen etwa 12 bis 15 g getrocknetem Salbei.
Wichtig ist, den Salbei nicht lange mitzukochen. So bleiben die ätherischen Öle besser erhalten und der Sirup schmeckt angenehm würzig statt herb.
Häufige Probleme und ihre Lösung
Damit beim Kochen vom Salbeisirup auch nichts schief geht, findest du hier häufige Probleme und deren Lösung
Warum wird mein Salbeisirup bitter?
Fast immer wurde der Salbei zu lange gekocht. Für ein feines Aroma reicht es völlig aus, die Blätter mehrere Stunden in der heißen Flüssigkeit ziehen zu lassen.
Warum kristallisiert der Sirup?
Das passiert, wenn der Zuckeranteil sehr hoch ist oder der Sirup zu lange eingekocht wurde. Die Kristalle lösen sich meist wieder, wenn du den Sirup vorsichtig erwärmst.
Warum gärt der Sirup?
Nicht sauber gereinigte Flaschen oder Verunreinigungen beim Abfüllen können Gärung begünstigen. Auch eine warme Lagerung verkürzt die Haltbarkeit.
Woran erkenne ich verdorbenen Salbeisirup?
Hat der Sirup Schimmel angesetzt, riecht stark vergoren oder bilden sich viele Bläschen, solltest du ihn entsorgen. Auch eine ungewöhnliche Trübung kann ein Hinweis darauf sein, dass er nicht mehr genießbar ist.

Zucker oder Honig?
Das Grundrezept mit Zucker sorgt für die typische Sirupkonsistenz und eine lange Haltbarkeit. Möchtest du lieber Honig verwenden, klappt das ebenfalls – allerdings solltest du ihn nicht stark aufkochen. Rühre ihn besser erst ein, wenn die Flüssigkeit etwas abgekühlt ist. Die Honigvariante hält sich dafür nicht ganz so lange und sollte immer im Kühlschrank gelagert werden.
Salbeisirup verwenden
Ein paar Löffel reichen oft schon aus, um Getränken eine angenehm kräuterige Note zu verleihen.
- 1 bis 2 EL im heißen Tee
- 2 bis 3 EL mit Mineralwasser als schnelle Kräuterlimo
- als Zutat für Cocktails oder alkoholfreie Drinks
- über Joghurt oder Sorbet
So bleibt dein Salbeisirup lange haltbar
Damit du möglichst lange etwas von deinem Vorrat hast, solltest du Flaschen oder Gläser vor dem Abfüllen gründlich sterilisieren. Der Sirup wird nach dem Ziehen zuerst durch ein feines Tuch gegossen, anschließend noch einmal aufgekocht und dann sofort heiß abgefüllt.
Ungeöffnet hält sich Salbeisirup kühl und dunkel gelagert etwa 6 bis 12 Monate. Nach dem Öffnen gehört die Flasche in den Kühlschrank und sollte innerhalb von 3 bis 4 Wochen aufgebraucht werden.

Salbeisirup bei Erkältung – wohltuend im heißen Tee
Viele greifen besonders in der Erkältungszeit gerne zu Salbeisirup. Mit heißem Wasser aufgegossen entsteht im Handumdrehen ein aromatisches Getränk, das angenehm wärmt und durch den würzigen Geschmack des Salbeis überzeugt. Gerade an kalten Tagen ist eine Tasse heißer Salbeitee mit etwas Sirup eine beliebte Alternative zu klassischem Zucker.
Auch in Kombination mit Honig und Zitronensaft wird Salbei traditionell gerne verwendet. Salbeisirup ersetzt jedoch keine Medikamente und ist kein Heilmittel. Halten Beschwerden länger an oder verschlimmern sie sich, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Unser Tipp: Für eine Tasse reichen meist 1 bis 2 EL Salbeisirup, aufgegossen mit heißem, aber nicht mehr sprudelnd kochendem Wasser. So bleibt das feine Aroma besonders gut erhalten.
Häufige Fragen zu Salbeisirup
Ja. Frischer Salbei sorgt für ein etwas milderes Aroma. Möchtest du getrocknete Blätter verwenden, reichen etwa 12 bis 15 g als Ersatz für 40 g frischen Salbei.
Koche den Salbei nicht mit. Lässt du ihn stattdessen nur ziehen, bleibt der Geschmack angenehm mild.
Meist wurde der Sirup etwas zu lange eingekocht oder enthält sehr viel Zucker. Durch vorsichtiges Erwärmen werden die Kristalle oft wieder flüssig.
Ja. Portionsweise eingefroren hält er sich mehrere Monate und kann bei Bedarf einfach im Kühlschrank auftauen.
Schimmel, Gärgeruch, Bläschen oder ein deutlich veränderter Geschmack sind sichere Anzeichen dafür, dass der Sirup entsorgt werden sollte.







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