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Russischer Apfelkuchen mit Schmand: Nuss & Schokolade treffen auf Rum

4,8 von 5 Sternen, 567 Bewertungen
Russischer Apfelkuchen
Gesamtzeit:
1 Std. 10 Min.
Schwierigkeit:
Einfach
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Nuss, Schokolade, Rum: Das sind nicht die üblichen Komponenten, die wir in einem saftigen Apfelkuchen erwarten würden, oder? Aber russischer Apfelkuchen vereint genau diese miteinander und heraus kommt ein saftiger und gleichzeitig fruchtiger Schokokuchen, den du so vielleicht noch nicht kennst.

Rezept entwickelt und gebacken von Susann. Mit Liebe verfasst von Laura. Aktualisiert am

Zutaten

Passt die Mengen aller Zutaten an.
1 Springform (Ø 26 cm)

Nährwerte pro Springform (Ø 26 cm)

(Datenbasis)
Kalorien
4975 kcal
Proteine
91 g
Fett
277 g
Kohlenhydrate
488 g
Video-Empfehlung

Russischen Apfelkuchen mit Schmand backen

  1. Schritt 1

    Eine Springform mit Backpapier auslegen oder gut einfetten. Den Ofen auf 180 °C Ober- / Unterhitze vorheizen.

  2. Schritt 2

    • 4 Äpfel

    Die Äpfel schälen und entkernen. Die Hälfte der Äpfel mit einer Küchenreibe grob raspeln und die andere Hälfte in Stücke schneiden.

  3. Schritt 3

    • 1 EL Zitronensaft
    • 4 EL Rum

    Die vorbereiteten Äpfel in einer Schüssel mit Zitronensaft und Rum vermischen.

    Zitronensaft zu den Äpfeln geben
  4. Schritt 4

    • 150 g zimmerwarme Butter
    • Prise Salz
    • 160 g Zucker
    • 1 TL Vanillepaste
    • 4 Eier

    In einer Schüssel die zimmerwarme Butter, eine Prise Salz, Zucker und Vanillepaste mit den Schneebesen des Handrührgerätes hellcremig aufschlagen. Die Eier einzeln nacheinander unterrühren.

  5. Schritt 5

    • 250 g Mehl
    • 30 g Backkakao
    • 1 TL Zimt
    • 1 Päckchen Backpulver

    Dann Mehl, Backkakao, Zimt und Backpulver durch ein Sieb zur Masse geben.

    Mehl dazusieben
  6. Schritt 6

    • 160 g Haselnüsse, gemahlen
    • 100 g Schmand

    Danach die gemahlenen Haselnüsse und den Schmand einrühren. Zuletzt die Äpfel unter den Teig heben.

  7. Schritt 7

    Backzeit:50 Min.

    Die Apfel-Teig-Masse in die vorbereitete Springform geben und den russischen Apfelkuchen auf mittlerer Schiene ca. 50 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist.

    Russischer Apfelkuchen

Omas russischer Apfelkuchen: Zutaten abwandeln & verfeinern

Russischer Apfelkuchen ist ein besonderer Vertreter unter den Apfelkuchen, bei dem du aber auch bei den Zutaten noch ein bisschen Spielraum zur Verfeinerung und Abwandlung hast:

Äpfel

Bei der Wahl der richtigen Backäpfel greifst du am besten zu säuerlichen Apfelsorten wie Boskop, Braeburn, Elstar, Granny Smith, Jonagold oder Cox Orange. Sie haben ein festes Fruchtfleisch, das beim Backen nicht auseinanderfällt und auch nicht zu viel Saft in den Teig abgibt.

Rum

Der Rum im russischen Apfelkuchen dient zur Verfeinerung und kann bei Bedarf auch weggelassen werden. Falls du dir bei der Wahl des richtigen Rums unsicher bist, empfehlen wir dir, braunen statt weißen Rum zu verwenden, da dieser viel aromatischer und kräftiger ist. Wenn du noch mehr Rumaroma im Kuchen wünschst, kannst du die geriebenen und geschnitten Äpfel darin einlegen!

Tipp: Falls du auf Rum wegen seines Alkoholgehalts, aber nicht wegen des Geschmacks verzichten willst, kannst du alternativ zum Backen 3-4 Tropfen Rumaroma benutzen!

Welcher Rum ist ideal zum Backen?

Für diesen Kuchen empfehlen wir dir echtem Übersee-Rum mit einem Alkoholgehalt von etwa 40% zu verwenden.

Nüsse

Im Teig verarbeiten wir gemahlene Haselnüsse, die du auch durch andere Nüsse wie Walnüsse oder Mandeln ersetzen kannst. Wenn du noch mehr Biss im russischen Apfelkuchen haben möchtest, empfehlen wir dir, ganze Walnüsse ein wenig zu zerkleinern und dann unter den Teig zu rühren.

Russischer Apfelkuchen

Kakao

Durch den Backkakao bekommt der Kuchen nicht nur ein tolles Schokoaroma, sondern auch die schöne dunkle Farbe. Backkakao enthält meist keinen Zucker oder andere Zusatzstoffe und ist durch sein besonders intensives Aroma perfekt für Schokoladenkuchen! Hast du jedoch keinen zuhause, kannst du im Notfall auch zu Trinkkakao greifen. Der enthaltene Zucker würde unseren russischen Apfelkuchen aber viel zu süß werden lassen, daher solltest du die Zuckermenge im Rezept um ca. die Hälfte reduzieren. Und auch einen milderen Schokoladengeschmack musst du leider in Kauf nehmen.

Toppings für russischen Apfelkuchen

Wer seinem russischen Apfelkuchen im wahrsten Sinne des Wortes noch einen draufsetzen will, kann ihn mit einem Topping verfeinern!

Tipp: Auf die Schokoladenglasur kannst du wunderbar ein paar Nüsse deiner Wahl streuen und den russischen Apfelkuchen noch nussiger machen!

Süß wird es mit einem selbstgemachten Zuckerguss:

Tipp: In eine Zuckerglasur kannst du auch noch einen kleinen Schuss Rum geben – für noch mehr Aroma.

Russischen Apfelkuchen aufbewahren

Restlichen Kuchen kannst du in luftdichte Dosen umfüllen und diese im Kühlschrank lagern. Bei kühler und trockener Lagerung hast du noch 3 bis 4 Tage etwas vom saftigen Kuchen.

Geheimtipp zur Lagerung

Damit dein russischer Apfelkuchen auch schön saftig bleibt und im Kühlschrank nicht austrocknet, kannst du einen aufgeschnittenen Apfel mit in die Dose legen. Dieser spendet dem Kuchen Feuchtigkeit.

Kann man den Apfelkuchen einfrieren?

Klar! Der russische Apfelkuchen hält sich sogar noch länger, wenn du ihn einfrorst. Dafür musst du ihn in Stücke schneiden und in Gefrierdosen füllen. Du kannst sie ca. 3 Monate im Gefrierschrank lagern und nach Bedarf bei Zimmertemperatur auftauen lassen.

Nicht genug von Apfelkuchen?

Äpfel gibt es das ganze Jahr, also darf auch Apfelkuchen immer auf der Kaffeetafel landen. Wir haben noch viele leckere Apfelkuchen Rezepte für dich, die du ausprobieren kannst:

Wann haben Äpfel Saison?

Äpfel gelten als Lagerware und haben laut Saisonkalender also eigentlich das ganze Jahr Saison. Frisch ernten kannst du sie allerdings am besten von August bis Oktober.

Welche Äpfel eignen sich am besten?

Für einen russischen Apfelkuchen sind leicht säuerliche Apfelsorten besonders empfehlenswert, da sie einen angenehmen Kontrast zum süßen Teig bilden. Sorten wie Boskoop, Elstar oder Braeburn behalten beim Backen ihre Struktur und entwickeln ein intensives Aroma. Wer es milder mag, kann auch Jonagold oder Gala verwenden – der Kuchen wird dadurch etwas süßer und besonders saftig. Eine Mischung aus zwei verschiedenen Apfelsorten sorgt für ein besonders ausgewogenes Geschmackserlebnis.

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