Paprikamark
Die einfache Tomatenalternative aus dem Backofen

Mit selbst gemachtem Paprikamark holst du dir den Geschmack von gerösteter Paprika ins Glas. Es lässt sich vielseitig verwenden und ist eine praktische Zutat für viele herzhafte Gerichte.
Zutaten
- rote Paprika
- Backpapier
- Einweckgläser
- Esslöffel
- flaches Backblech
- kleiner Topf
- kleines Gemüsemesser
- Pürierstab
- Teelöffel
Nährwerte pro Glas (á 500g)
(Datenbasis)- Kalorien
- 414 kcal
- Proteine
- 12 g
- Fett
- 13 g
- Kohlenhydrate
- 58 g
So funktioniert der KochmodusEin Schritt nach dem anderen – groß, mit Zutaten und Timer zur Hand. Dein Display bleibt an.
Paprikamark zubereiten
Schritt 1 Paprika vorbereiten
- 1000 g rote Paprika
Ofen auf 240 °C Umluft vorheizen. Paprika waschen, vierteln, Kerngehäuse und Strunk entfernen. Anschließend auf ein Backblech mit der Hautseite nach oben legen und im Ofen für 20-25 Minuten rösten.

Tipp: Für ein richtig rauchiges Aroma, kannst du die Paprika auch auf dem Grill rösten, bis die Schale dunkel wird.
Schritt 2 Paprika abkühlen lassen
Paprika nun in einen Topf geben, abdecken und für 10-15 Minuten darin abkühlen lassen.

Schritt 3 Paprika häuten
Danach die Haut der Paprika abziehen und die geschälte Paprika in einen Topf geben.

Schritt 4
- 1 EL Olivenöl
- 1 TL Salz
- 1 TL Zucker
- 1 EL Apfelessig
Anschließend zur Paprika das Olivenöl, Salz, Zucker und Essig geben. Dann alles fein pürieren.


Schritt 5
Nun bei mittler Stufe für etwa 20-30 Minuten cremig dick einkochen lassen. Dabei aufpassen, dass nichts anbrennt. Immer wieder umrühren und zum Schluss noch heiß in sterile Gläser abfüllen, verschließen und auskühlen lassen.
So kannst du das Paprikamark verfeinern
Du kannst unser Paprikamark-Grundrezept auch ganz nach deinem Geschmack etwas verfeinern:
- Chiliflocken oder frische Chili für Schärfe
- Knoblauch für mehr Würze
- frischer Thymian oder Oregano
- etwas Honig
- geräuchertes Paprikapulver

Paprikamark verwenden
Paprikamark kann in vielen Gerichten verwendet werden. Es bringt eine milde Süße und ein leicht rauchiges Aroma mit. Hier haben wir ein paar Beispiele in was sich das selbstgemachte Paprikamark richtig gut macht:
• Gulasch
• Tomatensoßen
• Suppen und Eintöpfen
• Marinaden
Und in diesen Rezepten verwenden wir es am liebsten:
Paprikamark im Thermomix zubereiten
Auch im Thermomix lässt sich Paprikamark selber machen. Die gerösteten Paprika werden zunächst fein püriert und anschließend eingekocht, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Achte darauf, dass das Paprikamark nicht zu flüssig bleibt.
Gläser richtig sterilisieren
Damit das Paprikamark möglichst lange haltbar bleibt, solltest du nur saubere und sterile Gläser verwenden. Spüle sie gründlich aus und sterilisiere sie anschließend in kochendem Wasser oder im Backofen. Für noch mehr Infos, kannst du auch jederzeit in unserem Magazinbeitrag nachlesen, wie du die Gläser für dein Paprikamark richtig sterilisierst:
Haltbarkeit und Aufbewahrung
Ungeöffnete Gläser, mit deinem hausgemachten Paprikamark, halten sich kühl und dunkel gelagert mehrere Monate. Nach dem Öffnen solltest du das Paprikamark im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von etwa 5 bis 7 Tagen verbrauchen.
Paprikamark einfrieren
Zum Einfrieren eignet sich selbstgemachtes Paprikamark ebenfalls gut. Fülle es dafür portionsweise in kleine Behälter oder Eiswürfelformen und lasse es vor der Verwendung langsam im Kühlschrank auftauen.
Paprikamark: FAQ
Die Begriffe Paprikamark und Paprikamus werden oft als Synonyme verwendet. Beide bestehen hauptsächlich aus fein pürierter Paprika. Je nach Rezept wird Paprikamark etwas länger eingekocht und ist dadurch fester, während Paprikamus eine weichere Konsistenz hat.
Nein, auch wenn sich beide ähnlich sehen. Paprikamark besteht überwiegend aus gerösteter Paprika und wird mit wenigen weiteren Zutaten abgeschmeckt.
Ajvar enthält je nach Rezept zusätzlich Auberginen, Knoblauch, Chili oder weitere Gewürze und schmeckt dadurch kräftiger und Ajvar hat eher die Konsistenz eines Mus. Suchst du einen Ajvar Ersatz, kannst du aber auch Paprikamark als milde Alternative verwenden und noch ein paar Gewürze hinzufügen.
Paprikamark und Tomatenmark unterscheiden sich vor allem im Geschmack. Während Tomatenmark eine fruchtige Säure mitbringt, schmeckt Paprikamark milder und leicht süßlich.
Als Tomatenmark Ersatz eignet sich Paprikamark besonders für Gulasch, Soßen, Eintöpfe oder Marinaden. Je nach Gericht kannst du beide Zutaten auch miteinander kombinieren.
Paprika gilt grundsätzlich als histaminarm. Da Paprikamark jedoch aus lange eingekochten Paprika besteht und Essig enthält, hängt die Verträglichkeit immer von der persönlichen Histaminverträglichkeit ab.
Wenn du dich histaminarm ernährst, kannst du den Essig bei Bedarf weglassen oder durch einen besser verträglichen Ersatz austauschen.







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