Zutaten
Frittatensuppe zubereiten
Schritt 1 Eier und Miclh vermengen
- 1 Ei
- 120 ml Milch
Eier und Milch in einer Schüssel verrühren.
Schritt 2 Teig zubereiten und ruhen lassen
- 80 g Mehl
- Salz
Mehl dazu sieben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Leicht Salzen und für 10 Minuten ruhen lassen.
Schritt 3 Frittaten anbraten
- Neutrales Öl zum Braten
Öl in einer Pfanne erhitzen und darin die Frittaten etappenweise anbraten.
Schritt 4 Frittaten schneiden
Anschließend zusammenrollen und auf einem Brett in dünne Streifen scheiden.
Schritt 5 Brühe erhitzen
- 500 ml Kalbsbrühe
Brühe in einem Topf erhitzen und abschmecken.
Schritt 6 Kräuter zur Brühe geben
- ¼ Bund Petersilie
- ¼ Bund Schnittlauch
Kräuter waschen, fein schneiden und dazugeben.
Schritt 7 Frittatensuppe anrichten und servieren
Zuletzt die Brühe in tiefe Teller oder Schüsseln füllen und die Frittatenstreifen dazugeben.
Frittatensuppe: klassisch, einfach & richtig lecker
Die Frittatensuppe ist ein echter Klassiker aus der österreichischen Küche und besonders als Vorspeise sehr beliebt. Dünne Pfannkuchenstreifen treffen hier auf eine kräftige, heiße Brühe – simpel, aber unglaublich aromatisch. Perfekt, wenn du aus wenigen Zutaten etwas Wärmendes und Schnelles zaubern möchtest.
Schon gewusst?
Du fragst dich woher der Begriff Frittaten kommt? Hierbei handelt es sich um nichts anderes als das österreichische Wort für Pfannkuchen. In manchen Teilen Deutschlands wird die Suppe dann Eierkuchensuppe oder Flädlesuppe genannt.
Tipps für perfekte Frittaten
Damit deine Frittaten schön dünn und gleichmäßig werden, ist ein glatter Teig und die richtige Pfannentemperatur entscheidend. Die Pfannkuchen sollten goldgelb gebacken und anschließend fein geschnitten werden. So bekommen sie ihre typische Form.
- Teig ruhen lassen: etwa 10 Minuten – so wird er geschmeidiger
- Dünn ausbacken: je dünner die Pfannkuchen, desto feiner die Streifen
- Nicht zu heiß braten: sonst werden die Frittaten schnell zu dunkel
- Scharfes Messer verwenden: für gleichmäßige, feine Streifen
- Brühe kräftig abschmecken: sie ist der Hauptgeschmacksträger
Häufige Fehler und wie du sie vermeidest
Pfannkuchen richtig ausbacken klingt einfach, kann aber seine Tücken haben. Wenn du jedoch auf folgende Punkte achtest, kann nicht schief gehen.
- Frittaten reißen beim Wenden: Teig zu dick oder nicht fest genug
- zu dicke Streifen: Pfannkuchen dünner ausbacken und enger rollen
- zu wenig Geschmack: Brühe stärker würzen oder selbst kochen
Zutaten variieren & ersetzen
Du kannst die Frittatensuppe ganz einfach an deinen Geschmack anpassen, indem du die Zutaten abwandelst.
Brühe
Neben Kalbs- oder Rinderbrühe kannst du auch Geflügelfond oder Gemüsebrühe verwenden. Besonders aromatisch schmeckt es, wenn du die Brühe selbst kochst. Mit unseren Rezepten ist das kein Problem.
Milch
Du musst keine Kuhmilch verwenden. Du kannst die Pfannkuchen einfach mit Hafermilch, Sojamilch oder einer anderen pflanzlichen Alternative zubereiten.
Kräuter
Wir haben klassisch Petersilie verwendet. Doch auch Schnittlauch, Kerbel oder Liebstöckel passen ideal in die Suppe. Entschiede du, was dir am besten schmeckt oder der Kräutergarten hergibt.
Mehl
Du möchtest auf Weitenmehl verzichten? Du kannst es 1:1 mit Dinkelmehl ersetzen. Für eine glutenfreie Alternative empfehlen wir eine glutenfreie Mehlmischung aus dem Supermarkt.
Frittatensuppe vegan?
Du kannst das Rezept ganz einfach vegan abwandeln! Statt Rinderbrühe greifst du zu Gemüsebrühe und die Pfannkuchen bereitest du nach einem unserer veganen Rezepte zu und lässt einfach den Zucker weg.
Wozu isst mann Frittatensuppe?
Die Suppe wird klassisch als Vorspeise serviert. Die ideale Gelegenheit um ein typisch österreichisches Menü daraus zu machent.
Hauptspeise
Gulasch, Leberkäse oder doch das berühmte Wiener Schnitzel? Du hast die Wahl:
Desserts
Die berühmtesten Nachspeisen der Länderküche sind wohl ganz klar Kaiserschmarrn und Apfelstrudel. Wir zeigen dir, wie du die Klassiker selber machst:
Frittatensuppe richtig aufbewahren
Frittatensuppe schmeckt frisch am besten, lässt sich aber gut vorbereiten und lagern. Die Frittaten kannst du separat luftdicht verpackt im Kühlschrank etwa 1 bis 2 Tage aufbewahren. Auch die Brühe hält sich gekühlt problemlos. Am besten beides erst kurz vor dem Servieren zusammengeben, damit die Frittaten nicht zu weich werden.