Zutaten
Anleitung: Entrecôte braten
Entrecôte perfekt braten
Schritt 1 Entrecôtes vorbereiten
- 2 Entrecote
- Salz
Die Entrecôtes für ca. 30 Minuten bei Raumtemperatur liegen lassen. Das temperierte Fleisch anschließend von beiden Seiten salzen.
Schritt 2 Entrecôtes in der Pfanne braten
- Neutrales Öl zum Braten
Im nächsten Schritt etwas neutrales Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Steaks dann von jeder Seite etwa 3 Minuten anbraten.
Schritt 3 Fleisch immer wieder mit Fett übergießen
- 1 EL Butterschmalz
- 1 Knoblauchzehe
- 2 Thymianzweige
- 1 Rosmarinzweig
Danach die Hitze reduzieren und Butterschmalz, Knoblauch und Kräuter ebenfalls in die Pfanne geben. Im Anschluss das Fleisch immer wieder mit Butterschmalz übergießen. Das Fleisch dabei noch etwa 6-7 Minuten anbraten.
Schritt 4 Entrecôtes kurz ruhen lassen & anschließend aufschneiden
- Pfeffer
Wenn die gewünschte Kerntemperatur erreicht ist, das Fleisch aus der Pfanne nehmen, pfeffern und auf ein Brett legen. Den Fleischsaft für 5 Minuten setzen lassen. So bleiben die Entrecôtes schön saftig. Zum Schluss das Fleisch aufschneiden oder im Ganzen servieren.
Die richtige Kerntemperatur für Entrecôte
Ob die Steaks fertig gegart sind, hängt zum einem von der Dicke des Fleisches ab. Unsere Steaks sind etwa 5 cm dick. Sind deine Steaks dicker, verlängerst du je 1 cm mehr die Bratzeit pro Seite um 1 Minute. Zum anderen kommt es natürlich darauf an, ob du die Entrecôtes medium, durch oder medium rare bevorzugst. Die Kerntemperatur ist da der beste Anhaltspunkt, um die Garstufe zu überprüfen. Nach 6-7 Minuten haben unsere Steaks eine Kerntemperatur von 54 °C erreicht und sind medium rare. Hier nochmal die Übersicht zur richtigen Kerntemperatur von Entrecôte:
| Kerntemperatur | Garstufe |
|---|---|
| 48-51 °C | rare roter Kern, roter Saft |
| 52-54 °C | medium rare hellroter Kern, roter Saft |
| 54-56 °C | medium rosa, mittelweicher Kern, rosa Saft |
| 60-62 °C | well done durchgebraten |
Kerntemperatur ohne Thermometer bestimmen
Wenn du kein Fleischthermometer zu Hause hast, kannst du auch eine Druckprobe machen. Dabei vergleichst du deinen Handballenmuskel mit dem Fleisch. Du legst 2 Finger aneinander und testest dann mit der anderen Hand die Festigkeit deines Handballens. Wenn sich das Entrecôte vergleichbar anfühlt, hat es die gewünschte Garstufe erreicht.
- Daumen am Mittelfinger: medium rare
- Daumen am Ringfinger: medium
- Daumen am kleinen Finger: well done
Entrecôte Beilagen
Der Geschmack der saftig gebratenen Entrecôtes spricht bereits für sich. Trotzdem gibt es noch ein paar leckere Beilagen, die dem Steak noch die geschmackliche Krone aufsetzen.
Sauce
- Manche lieben Sauce zu Steaks, andere wiederum nicht. Wir finden, dass eine selbst gemachte Pfeffersauce super gut zu dem Entrecôte passt.
- Bevorzugst du das Fleisch ohne Soße, ist eine einfache Kräuterbutter immer eine gute Wahl, um den Steak noch etwas mehr Pepp zu verleihen!
- Alternativ gibt es noch eine Empfehlung aus den Kommentaren: Chimichurri! Der argentinische Dip aus Petersilie macht sich bestimmt auch zur Grillparty richtig gut.
Sättigungsbeilagen
- Ein würziges Zupfbrot mit Kräuterbutter schmeckt einfach super lecker und ergänzt das Entrecôte mit fluffigem Hefeteig.
- Als Beilagen-Klassiker kannst du auch Kartoffelspalten aus dem Ofen servieren.
Kleine Leckerbissen
- Extra würzig wird es, wenn du das Steak mit Schmelzzwiebeln garnierst.
- Wenn du lieber etwas leichtes dazu essen möchtest, dass du kräftigen Geschmack des Entrecôtes nicht überdeckt, dann sind Ofentomaten eine gute Wahl.
Das „Steak der Kenner“
Das Entrecôte Steak, auch Rib-Eye oder Rostbraten genannt, sitzt im hinteren Rinderrücken. Zur Charakteristik des Fleischstücks gehört das Fettauge. Durch den Fettanteil wird es super saftig und kräftig im Geschmack, weshalb sich das Stück bei Fleischliebhabern sehr großer Beliebtheit erfreut. Ein weiterer Vorteil ist, dass es sich wunderbar zum Kurzbraten eignet und deinen Hunger damit schnell und lecker stillt!
Guten Tag zusammen.
Ich bin nicht der Koch im Haus, da sind Frau und Sohn viel besser.
Die beiden müssen heute am Samstag leider in der Spätschicht arbeiten…
Aber als ich heute beim Einkauf das Entrecôte sah, konnte ich nicht widerstehen.
Und dank Eures Rezeptes ist mir die Zubereitung super gelungen.
Der Metzger hat es gut gemeint, sodass ich zu 500gr. Entrecôte nur noch ein paar geschmelzte Zwiebeln gemacht habe.
„Unser“ örtlicher Supermarkt hat regionales Fleich von Eifelrindern im Angebot.
Wir hatten noch Roscoffzwiebeln, die ich mit einem kleinen Schuss Rotwein abgelöscht habe.
Passte prima zusammen.
Liebe Grüße
Peter
Hallo Peter, vielen lieben Dank für deine Nachricht! Es freut uns riesig, dass wir dir mit unserer Anleitung zu einem leckeren Essen verholfen konnten und es so wunderbar geschmeckt hat. Das klingt auf jeden Fall super lecker! Weiterhin viel Spaß beim Kochen! ❤️
Liebe Grüße, Nadine
Rezept ist super, nur die viel zu laute Begleitmusik im Video nervt und lässt die Ohren klingeln.
Hey Stef, freut uns, wenn dir das Rezept gefällt. Danke für dein Feedback zum Video, wir versuchen uns stets zu verbessern! 😊
Liebe Grüße, Nadine
Diese Fleischstücke auf eurem Bild sind keine Entrécotes sondern Hohrückensteaks. Das Entrécotes hat fast keine Fetteinschlüsse dafür einen schönen Fettrand.
Besser am Tag vorher salzen, das Fleisch wird nicht trocken, aber viel zarter!! Zu finden im „Das grosse Buch vom Fleich“
Hallo,
Das Entrecôte wird aus dem Fleisch des vorderen Rückens des Rindes geschnitten. Es wird auch im englischen Ribeye-Steak genannt. Allerdings sind beide Fleischstücke nicht identisch. Es gibt einen kleinen, aber feinen Unterschied. Das Entrecote, der Klassiker aus Frankreich, wird aus dem Zwischenrippenstück zwischen Hals und Hochrippe geschnitten. Das Rib-Eye hat einen amerikanischen Cut und wird etwas weiter im Bereich der Hochrippe geschnitten. Typisch ist für beide ein saftiges Auge, welches sich durch den Einschluss eines relativ großen Fettteils durch mehrere Muskelstränge ergibt. Das Aussehen erinnert an ein Auge, daher rührt die englische Bezeichnung. Mittlerweile gleichen sich aber beide Zuschnitte immer mehr an, so dass fast kein Unterschied mehr wahrnehmbar ist. Beide zeichnen sich durch eine deutliche Marmorierung aus, sind sehr saftig und haben einen tollen Eigengeschmack. Die Steaks auf unseren Bildern sind Entrecote, aber etwas dünner geschnitten. Je nachdem wie das Tier gefüttert und gehalten wurde, kann es auch etwas mehr oder auch weniger Fett durchzogen sein. 😊
Liebe Grüße
Nadine
Ich arbeite nur mit Butter und salze immer erst nach dem Braten. Trotzdem finde ich deine Zubereitung im Ganzen sehr gut und freue mich auf heute Abend. Denn dann gibt es dieses Entrecôte von irischen Rindern aus der Freilandhaltung. Vielen Dank!
Hej Wolf,
Butter bringt natürlich ein super Aroma mit. Es besteht aber auch das Risiko, dass sie schnell sie anbrennt. Allerdings scheinst du da schon Profi zu sein.😊
Lasse uns gern wissen, wie es dir mit unserem Rezept geschmeckt hat.
Danke und liebe Grüße,
Maria
Was mir aufgefallen ist bei „Euren-kurzgebratenen- Rezepten“…: Es wird eigentlich nie das Wort zart verwendet. Ein Entercoat gilt prinzipiell als edles, teures Fleisch. Daher ist mein Wunsch – besser gesagt – Verlangen es auch richtig zuzubereiten.
Ich muss dazu sagen, dass ich mir einiges Wissen in Sachen Kochen angeeignet habe, aber dennoch: Wenn ich mir mal ein Entercoat leisten kann (und auch nur, wenn ich jemanden einladen kann), wird es einfach – trotz Wissen – nicht so, wie es sein sollte.
Was meint Ihr woran es liegt?
Könnte es sein (und das denke ich immer mehr), dass es daran liegt wo man es einkauft?
Meine Bitte wäre bei den „anmächeligen“ Rezepten die Ihr uns anbietet: Wo würdet Ihr die „edlen Stücke“ einkaufen? Ich muss dazu sagen: Ich gönne mir lieber nur 1 mal im Jahr ein Entercoat – und bezahle für entsprechende Qualität, aber noch wichtiger: Das Tierwohl! Sie sollen ein tiergerechtes Leben gehabt haben!
Dafür bezahl ich gerne mehr, und aber dafür gelingt es auch perfekt!
Daher würden mich Tipps Eurerseits – wo man qualitativ gutes Fleisch einkaufen kann oder wie man es selbst recherchieren kann supermega freuen!!!
Vielen Dank für Eure Seite!!!
Hallo liebe Cornelia,
wir finden es super, dass du dich für weniger und dafür für qualitativ hochwertiges Fleisch entscheidest. Von wo genau du Fleisch in top Qualität beziehen kannst, hängt natürlich auch von deinem Standort ab. Ein paar allgemeine Tipps können wir dir trotzdem an die Hand geben:
1. Kaufe regionales Bio-Fleisch. Das bekommst du in vielen Supermärkten, Bio-Läden oder noch besser: Im Hofladen – sicher findest du auch in deiner Nähe einen.
2. Achte auf Verbandsware. Bio-Verbände (Bio-Land, Naturland etc.) unterliegen strengen Gesetzen und Richtlinien.
3. Einige Bundesländer helfen mit einem Einkaufsführer und einer Online-Suche beim Einkauf. Zum Beispiel auch Sachsen: https://www.oekolandbau.de/bio-im-alltag/einkaufen-und-kochen/einkaufen/wo-kaufen/regionale-einkaufsfuehrer/sachsen/
Ich hoffe, wir konnten dir etwas weiterhelfen. ❤️
Liebe Grüße, Nadine