Zutaten

Backblech:

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Video-Empfehlung

Biskuitboden für ein Backblech backen

Schritt 1

Als Erstes den Ofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Dann die Eier sauber trennen und mit dem Schneebesen des Handrührgerätes das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Gegen Ende die Hälfte des Zuckers einrieseln lassen und weiterschlagen, bis ein schnittfester Eischnee entsteht.

Zucker einrieseln lassen

Schritt 2

Danach die Eigelbe mit dem übrigen Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen.

Eigelb schaumig schlagen

Schritt 3

Als Nächstes Mehl und Backpulver durch ein Sieb zum Eigelb geben und unterrühren.

Mehl sieben

Schritt 4

Zuletzt den Eischnee mit einem Teigschaber in zwei Portionen unter die Teigmasse heben.

Schritt 5

Zum Schluss den Teig gleichmäßig auf dem vorbereiteten Blech verstreichen. Den Biskuitboden auf mittlerer Schiene ca. 17 bis 20 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Boden durchgebacken ist.

Biskuitteig auf Backblech verstreichen
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10 Tipps für den perfekten Biskuitboden

Mit unseren 10 Back-Tipps wirst du zum Profi in Sachen Biskuitboden. Wir sind uns sicher, wenn du dich daran hältst, kann so gut wie nichts mehr schief gehen.

  1. Damit die Masse besonders voluminös wird, sollten alle Zutaten etwa dieselbe Temperatur haben. Nehme die Eier also rechtzeitig aus dem Kühlschrank, damit sie Zimmertemperatur bekommen.
  2. Damit der Biskuitboden schön fluffig wird, musst du das Eiweiß sehr steif schlagen. Achte unbedingt darauf, die Eier sauber zu trennen! Nur ein wenig Eigelb im Eiweiß ruiniert dir den Eischnee. Außerdem muss die Schüssel komplett fettfrei sein.
  3. Das Eigelb ist fertig aufgeschlagen, wenn es seine Farbe deutlich verändert hat. Es muss hell-cremig aussehen und der Zucker muss sich aufgelöst haben.
  4. Besonders feiner Zucker macht den Eischaum noch cremiger.
  5. Viel Aufschlagen heißt viel Luft. Luft ist beim Biskuitboden für ein Backblech ein essenzielles Triebmittel. Wir möchten schließlich einen leichten und lockeren Biskuit backen.
  6. Der Biskuitteig muss schnell weiter verarbeitet werden, da er sonst deutlich an Volumen verliert. Hier lohnt es sich also, den Ofen rechtzeitig vorzuheizen und dein Backblech schon vorbereitet zu haben.
  7. Den Biskuitboden für ein Backblech nur im vorgeheizten Backofen backen. Ansonsten fällt er in sich zusammen.
  8. Das Backblech oder den Backrahmen auf keinen Fall einfetten! Das würde verhindern, dass der Biskuitteig nach oben steigen kann. Am fettigen Rand würde der Teig abrutschen und nicht hochklettern können.
  9. Nutze einen Backrahmen, wenn du die Ränder deines Biskuitbodens besonders ebenmäßig haben möchtest. Ohne Backrahmen verlaufen die Teigkanten oft und werden etwas trocken.
  10. Stürze den Biskuitboden nach dem Backen und befeuchte das Backpapier ganz leicht mit Wasser. So lässt es sich einfacher wieder vom Boden lösen.
Biskuitboden für ein Backblech

Was kann ich mit einem Biskuitboden vom Backblech machen?

Der Biskuitboden für ein Backblech ist ein super Basic-Rezept für etliche Back-Kreationen. Wir stellen dir unsere liebsten Ideen dazu vor.

Biskuitrolle

Gerollt macht der Biskuitboden wirklich was her. Wir zeigen dir, was du beachten solltest, wenn du eine Biskuitrolle backen möchtest:

  • Der Biskuitboden sollte nicht länger als nötig gebacken werden, damit er später nicht zu trocken wird. Denn so wird er schnell rissig. Führe dafür die erste Stäbchenprobe bereits nach 15 Minuten durch. Sobald kein Teig mehr am Holzstäbchen klebt, solltest du den Biskuitboden aus dem Ofen nehmen.
  • Stürze den Biskuitboden vorsichtig und löse das Backpapier.
  • Die Creme solltest du erst aufstreichen, wenn der Biskuitboden vollständig abgekühlt ist. Möchtest du ihn bereits am Vortag backen und erst später füllen, dann wickle ihn in Frischhaltefolie, damit er nicht austrocknet.
  • Als Hilfe zum Aufrollen kannst du ebenfalls Frischhaltefolie nutzen. So kannst du die Rolle gleich nach dem Aufrollen straff einpacken und im Kühlschrank festigen lassen.

Unsere 💓-Cremes für Biskuitrollen:

Tipp: Möchtest du lieber einen Schoko-Biskuit backen, kannst du 30 g Mehl durch 45 g bis 50 g Backkakao ersetzen.

Kreative Kuchen

Aus dem Biskuitboden für ein Backblech kannst du wunderbar Formen jeglicher Art schnitzen. Ob Buchstaben, Zahlen oder spezifische Formen, wie eine Schultüte – deiner Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Lass dich bei der Gestaltung gern von diesem coolen Rezept inspirieren:

Mini-Törtchen

Nach etwa demselben Prinzip wie bei den kreativen Kuchen kannst du den Biskuitboden vom Backblech auch für Mini-Törtchen nutzen. Dafür stichst du entweder mit einem Ausstecher oder einem Glas Kreise aus dem Biskuit. Diese kannst du dann mit einer standfesten Tortencreme, wie unserer festen Quarkcreme oder unserer französischen Buttercreme in 2 Ebenen schichten. Je nach Lust und Laune kannst du die Mini-Törtchen mit Früchten oder Süßigkeiten bedecken und kreierst somit kleine Naked Cakes. So kannst du beispielsweise unsere Himbeer-Mascarpone-Creme-Torte im Mini-Format backen.

Torten in Schnittchen verwandeln

Wem eine Torte einfach zu groß und mächtig ist, kann diese auch mithilfe unseres Biskuitboden-Rezepts in Schnittchen verwandeln. Dazu nimmst du einfach eine Torte mit Biskuitboden deiner Wahl und machst aus ihr einen Blechkuchen. Wie das am besten gelingt, haben wir dir im Rezept für unsere Erdbeer-Yogurette-Torte erklärt.

Obstkuchen vom Blech wie vom Bäcker

Wir alle lieben die wunderbar bunten Obstkuchen vom Bäcker. Mit unserem Biskuitboden für ein Backblech kannst du diese selber machen. Ob Mandarinen, Kiwi, Ananas, Blaubeeren, Himbeeren oder Erdbeeren – du hast die Qual der Wahl. Am schönsten sieht es natürlich aus, wenn es kunterbunt wird. Für die Creme empfehlen wir dir, dich am Rezept für unseren Obstkuchen mit Pudding zu orientieren.

Biskuitboden für ein Backblech

Wie lange hält sich der Biskuitboden für ein Backblech?

Der Biskuitboden für ein Backblech ist bis zu 3 Tage haltbar. Damit er nicht austrocknet solltest du ihn gut mit Frischhaltefolie einwickeln und an einem kühlen Ort lagern. Somit lässt sich der Biskuitboden für ein Backblech bestens vorbereiten. Du kannst den Boden aber auch problemlos einfrieren. Alle Tipps dazu, insbesondere wie du ihn wieder auftaust, findest du im Magazinbeitrag „Biskuitboden einfrieren„.