Direkt zum Inhalt
Millionenfach nachgekochtÜber 6.000 erprobte RezepteNewsletter: 10 Rezepte jeden Freitag + Gratis E-Book

Dein Profil auf eat.de

Alle Einstellungen hier werden nur in diesem Browser gespeichert – also auf dem Gerät, mit dem du eat.de gerade ansiehst. Ein eat.de-Konto, mit dem du Einstellungen und Favoriten geräteübergreifend synchronisierst, kommt bald.

Pfannenpizza: schnell und knusprig, ganz ohne Ofen

Gelingt garantiert in 30 Minuten, ganz ohne Hefe, auch in der kleinsten Küche.

4,9 von 5 Sternen, 11 Bewertungen
Pfannenpizza
Gesamtzeit:
30 Min.
Schwierigkeit:
Einfach
Drucken

Kein Backofen zur Hand und trotzdem Lust auf Pizza? Dann ist die Pfannenpizza deine Rettung: eine knusprige Pizza, die komplett in der Pfanne auf dem Herd gart, ganz ohne Ofen, ohne Hefe und in rund 30 Minuten fertig. Viele fragen sich beim ersten Mal, ob das wirklich knusprig wird. Wird es, wenn du an zwei, drei Stellen auf die richtigen Signale achtest. Genau die zeigen wir in diesem Rezept, damit dir statt eines matschigen Bodens eine knusprige Pizza in der Pfanne gelingt, für die du keinen Lieferdienst mehr brauchst. Kein Ofen, keine Hefe, keine Wartezeit: knusprige Pizza direkt aus der Pfanne.

Rezept entwickelt und gekocht von Christopher. Mit Liebe verfasst von Anna. Aktualisiert am

Zutaten

Passt die Mengen aller Zutaten an.
1 Pfannenpizza

Für den Pizzateig

Für den Belag

  • gelbe Paprika

Nährwerte pro Pfannenpizza

(Datenbasis)
Kalorien
602 kcal
Proteine
26 g
Fett
17 g
Kohlenhydrate
83 g
Video-Empfehlung

Pfannenpizza zubereiten: Schritt für Schritt

  1. Schritt 1 Teig anrühren

    Beginne mit dem Teig. Verrühre Mehl, Ei, die saure Sahne und das Salz in einer Schüssel zu einem glatten, klümpchenfreien Teig. Er soll dick und streichfähig sein, eher wie ein zäher Rührteig, der nicht von selbst verläuft, sondern sich gleich mit dem Löffelrücken in der Pfanne verteilen lässt.

    Ist er zu fest, rühre einen kleinen Schuss Wasser ein, ist er zu weich, gib löffelweise Mehl dazu. Fette anschließend die Pfanne dünn mit Öl ein. Warum das so schnell geht: Ei und saure Sahne binden den Teig und machen ihn locker, ganz ohne Hefe und ohne Gehzeit. Du kannst also sofort weitermachen.

  2. Schritt 2 Gemüse schneiden

    Nun den Belag vorbereiten. Wasche Zucchini, Spitzpaprika und den gelben Paprika, schäle die rote Zwiebel und schneide alles in dünne Ringe.

    Tipp: Je dünner die Scheiben, desto besser. So gart das Gemüse unter dem Deckel bissfest mit und gibt weniger Wasser ab, das den Boden aufweichen könnte.

  3. Schritt 3 Boden backen und wenden

    Verteile den Teig gleichmäßig in der Pfanne und brate ihn bei mittlerer Hitze ca. 2 Minuten beidseitig an. Bestreiche ihn danach mit dem Tomatenmark.

    Achtung: Riecht es plötzlich röstig-scharf statt nach warmem Brot, oder färbt sich der Rand deutlich schneller als die Mitte, ist die Hitze zu hoch. Dann sofort herunterschalten und die Pfanne kurz vom Herd ziehen. Der Geruch ist dein frühestes Warnsignal, noch bevor du etwas Dunkles siehst.

    Tipp: Am besten verteilst du den Teig mit der Rückseite eines Esslöffels. Ob du deine Pfannenpizza schon wenden kannst, erkennst du daran, dass der Teig am Rand fester wird und in der Mitte kleine Blasen wirft. Löst sich der Boden leicht und ist die Unterseite goldbraun wie heller Honig, ist der richtige Moment gekommen.

  4. Schritt 4 Belegen und würzen

    Verteile den Belag nach Belieben in einer einzigen Lage auf dem Boden, ohne ihn zu türmen. Streue zum Schluss Pizzagewürz und den geriebenen Gouda darüber. Brate die Pfannenpizza bei niedriger Hitze ca. 10 Minuten weiter. Die niedrige Stufe ist jetzt entscheidend: Der Boden ist bereits heiß, zu viel Hitze würde ihn dunkel werden lassen, bevor Gemüse und Käse durchgewärmt sind.

    Pfannenpizza belegen
    Pfannenpizza würzen
    Pfannenpizza mit Käse bestreuen
  5. Schritt 5 Käse schmelzen lassen

    Lege nun den Deckel auf die Pfanne. Unter dem Deckel wird das Gemüse vollends bissfest und der Käse schmilzt gleichmäßig. Sobald der Gouda vollständig zerlaufen und glänzend ist, ist deine Pfannenpizza fertig.

    Gut zu wissen: Unter dem Deckel schmilzt der Käse, wird aber nicht goldbraun wie im Ofen. Das ist völlig normal und kein Fehler. Schmilzt er nur zögerlich, nimm die Pfanne mit Deckel kurz vom Herd, die Restwärme genügt. Wer die goldbraune Optik liebt, schiebt die fertige Pizza für ein bis zwei Minuten unter den Backofengrill, nötig ist das aber nicht.

    Fertig ist deine knusprige Pfannenpizza und schneller als jeder Lieferdienst und ganz ohne Backofen.

    Pfannenpizza abdecken

Pfannenpizza – die schnellste Pizza der Welt

So eine schnelle Pizza wie unsere Pfannenpizza hast du sicherlich noch nicht zubereitet! Zumindest nicht mit selbst gemachten Pizzateig. 😜
Da der Pizzateig für unsere Pfannenpizza ganz ohne Hefe auskommt und daher nicht gehen muss, ist sie unfassbar schnell gemacht. Damit ist das ein richtig gutes Feierabendgericht. Natürlich trägt nicht nur der easy Pizzateig zur rekordverdächtigen Spitzenzeit der Pizza bei. Da wir beim Belag auf die Zubereitung einer aufwendige Tomatensauce verzichten und stattdessen einfach Tomatenmark nutzen, sparen wir ebenfalls Zeit. Auch die Zutaten für den Belag sind sorgfältig gewählt: sie sind schnell garend und müssen somit nur vorher gewaschen sowie geschnitten werden.

Tipp: Wusstest du schon, dass du mit unserer Pfannenpizza sogar Strom sparst? Denn der Backofen braucht etwa doppelt so viel Energie, wie eine Herdplatte. Das liegt daran, dass das Aufheizen des großen Backraums natürlich viel länger dauert, als das Erhitzen einer Herdplatte.

Pfannenpizza

Pfannenpizza variieren

Pizza ist ein wunderbares Gericht, um sich kreativ in der Küche auszutoben. Als Belag kann man so gut wie alles nutzen, was der Vorratsschrank hergibt und auf was man Appetit hat. Wir geben dir gern ein paar eat-deen:

Tipp: Und noch mehr leckere Inspiration findest du in unserem Magazinbeitrag Pizza-Sorten und Belag. Dort haben wir für dich über 100 Varianten herausgesucht.

Das schmeckt zu Pfannenpizza

Unsere leckere Pizza aus der Pfanne kannst du zum Mittelpunkt eines ganzen Menüs machen. Und das geht so:

Vorspeise

Wir lieben Suppe als Vorspeise! Und sind wir mal ehrlich, was passt besser zu einem italienischen Menü als eine wunderbare Tomatensuppe? Fällt dir was Besseres ein?

Beilage zur Pfannenpizza

Knackig & frisch – für uns gibt es keine bessere Beilage als ein leckerer Salat zur Pizza. Besonders lecker ist übrigens auch Rucola mit unserem Balsamico-Dressing wie im Restaurant.

Nachspeise

Bei klassischen italienischen Desserts gilt es sich zwischen zwei Dessert-Ikonen zu entscheiden: Tiramisu oder Pannacotta. Welches Team bist du?

Pfannenpizza aufbewahren

Du kannst deine Pfannenpizza gut abgekühlt in einer luftdichten Dose im Kühlschrank etwa 2 Tage aufbewahren. Zum Aufwärmen beträufelst du deine Pizza mit etwas Wasser und gibst sie für 1 Minute in die Mikrowelle oder bei 100 °C Umluft in den Backofen. Überprüfe zwischendurch immer wieder die Konsistenz, damit die Pizza erhitzt wird, dabei aber nicht austrocknet. Du kannst die Pfannenpizza zum Aufwärmen auch erneut in die Pfanne geben. Stelle den Herd dafür auf mittlerer Stufe ein.

In einer Zippertüte oder einem Gefriergefäß kannst du die Pfannenpizza auch super einfrieren. So ist sie etwa 6 Monate lang haltbar. Wenn du sie dann essen möchtest, kannst du die Pizza auftauen lassen und anschließend wie im oberen Absatz beschrieben erwärmen. Du kannst die Pizza aber auch gefroren bei 100 °C Umluft in den Ofen geben und etwa 10 Minuten erhitzen.

Schreibe einen Kommentar

Mit dem Absenden werden Name und Nachricht veröffentlicht, sowie IP-Adresse und Zeitstempel gespeichert. Mehr zum Datenschutz.

Wird geladen …
Wird geladen …
Wird geladen …