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Hirschbraten: klassisches Rezept

4,8 von 5 Sternen, 32 Bewertungen
Hirschbraten klassisches Rezept
Gesamtzeit:
2 Tage
Schwierigkeit:
Knifflig
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Ein feiner Wildbraten ist ein Klassiker für festliches Schlemmes. Wir zeigen dir ein klassisches Rezept für einen Wildbraten - das zarte Fleisch in einer aromatischen Soße mit Preiselbeeren ist wirklich ein Genuss!

Rezept entwickelt und zubereitet von Michael. Mit Liebe verfasst von Marlene. Aktualisiert am

Zutaten

Passt die Mengen aller Zutaten an.
4 Portionen
Du benötigst außerdem:
  • Bräter
  • Esslöffel
  • Fleischgabel
  • Fleischmesser
  • Grillzange
  • große Schüssel
  • großes feines Sieb
  • Holzkochlöffel
  • kleine Schüssel
  • Knoblauchpresse
  • Küchenrolle
  • Küchenwaage
  • Messbecher
  • Schneidebrett
  • Universalmesser

Nährwerte pro Portion

(Datenbasis)
Kalorien
767 kcal
Proteine
66 g
Fett
34 g
Kohlenhydrate
14 g
Video-Empfehlung

Klassischen Hirschbraten zubereiten

  1. Schritt 1

    • 1200 g Hirschbraten, aus der Schulter oder Keule
    • 1½ EL Wildgewürz

    Hirschbraten mit Hirschbraten abtupfen. Von Fett, Silberhaut und Sehnen befreien. Anschließend mit dem Wildgewürz einreiben und in eine Schüssel oder einen Topf geben.

  2. Schritt 2

    • 150 g Zwiebeln
    • 2 Knoblauchzehen
    • 100 g Knollensellerie
    • 200 g Karotten

    Zwiebeln, Knoblauch, Sellerie und Karotten schälen. Zwiebeln in feine Würfel schneiden. Knoblauch fein pressen. Sellerie und Karotten in ca. 1 cm große Würfel schneiden.

    Karotten klein schneiden
  3. Schritt 3

    • ½ Stange Lauch

    Lauch in Ringe schneiden, gründlich mit kaltem Wasser waschen und abtropfen lassen. Geschnittenes Gemüse mit zu dem Hirschbraten geben.

  4. Schritt 4

    • 750 ml trockener Rotwein

    Rotwein dazu gießen und abgedeckt im Kühlschrank für mind. 24 Stunden marinieren.

    Rotwein dazugießen

    Tipp: Du kannst das Fleisch bis zu 3 Tage im Kühlschrank marinieren. Spätestens dann solltest du es aber weiterverarbeiten.

  5. Schritt 5

    • Salz & Pfeffer

    Am nächsten Tag das Hirschfleisch aus dem Behälter nehmen und abtupfen. Leicht Salzen.

  6. Schritt 6

    Das Gemüse durch ein Sieb gießen, abtropfen lassen und die Flüssigkeit dabei auffangen.

    Flüssigkeit auffangen
  7. Schritt 7

    • Neutralen Öl zum Braten

    Bräter mit Öl erhitzen und den Hirschbraten darin goldbraun anbraten. Anschließend herausnehmen.

    Fleisch anbraten
  8. Schritt 8

    • 100 g Speckwürfel

    Speckwürfel im Bräter auslassen und das geschnittene Gemüse darin anbraten.

    Speckwürfel auslassen
  9. Schritt 9

    • 400 ml Wildfond

    Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Alles mit der Marinade ablöschen. Wildfond dazu gießen und einmal aufkochen.

  10. Schritt 10

    Garzeit:2 Std. 40 Min.

    Braten in die heiße Flüssigkeit geben und mit einem Deckel bedecken. Alles für ca. 140 bis 160 Minuten im Ofen schmoren.

    Fleisch dazugeben

    Tipp: Die Dauer kommt auf die Fleischmenge und deinen Ofen an. Teste das Fleisch mit einer Fleischgabel, ob der klassische Hirschbraten weich ist.

  11. Schritt 11

    Danach das Fleisch aus der Soße nehmen und gegen die Fasern in die gewünschten Portionen aufschneiden.

    Hirschbraten aufschneiden

    Tipp: Abgekühlt lässt sich der klassische Hirschbraten besser in Scheiben schneiden. Im Anschluss kann das Fleisch in der Soße wieder erwärmt werden.

  12. Schritt 12

    • Stärke zum Abbinden
    • 1 EL Wildpreiselbeeren aus dem Glas

    Die Soße mit in kaltem Wasser gelöster Stärke binden. Wildpreiselbeeren dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Welches Fleisch-Stück eignet sich für Hirschbraten?

Für einen zarten Hirschbraten greifst du idealerweise zur Keule oder zur Schulter. Beide Stücke lassen sich gut anbraten und anschließend schmoren. Sie sind mager, aber faserig genug, um die Aromen von Rotwein, Gewürzen und Gemüse aufzunehmen. Achte darauf, dass die Silberhaut vollständig entfernt ist, damit das Fleisch später wirklich butterzart wird. Wenn du Wild aus der Gefriertruhe kaufst, lass es am besten über Nacht langsam im Kühlschrank auftauen. So bleibt die Struktur schön saftig.

So wird der Hirschbraten besonders zart

Ein zarter Hirschbraten braucht nicht viele Tricks. Schon ein paar kleine Handgriffe reichen, damit das Fleisch später richtig schön weich wird.

Woran erkenne ich, dass der Hirschbraten zart ist?

Am zuverlässigsten ist die Gabelprobe. Stecke eine Gabel in das Fleisch und ziehe sie wieder heraus. Wenn das ohne Widerstand klappt, ist der Braten weich genug. Auch das Gefühl beim Wenden im Schmortopf hilft. Sobald sich das Fleisch deutlich weicher anfühlt und sich leicht bewegt, ist es meist fertig. Und ein kleiner Blick auf die Schnittfläche zeigt dir ebenfalls, ob er zart ist. Das Fleisch sollte gleichmäßig durchgezogen sein und nicht trocken wirken.

klassischer Hirschbraten
Hirschbraten nach unserem klassischen Rezept

Das passt zum klassischen Hirschbraten

Für den Festtags-Schmaus fehlen jetzt nur passende Beilagen. Wir haben die passenden Rezepte für Beilagen zum Hirschbraten von klassisch bis ausgefallen.

Sättigungsbeilagen

Damit du auch satt wirst, braucht es noch eine passende Sättigungsbeilage. Wir haben da mal eine Auswahl für dich zusammengestellt.

Gemüsebeilagen

Für etwas mehr Farbe und Frische. darf eine Gemüsebeilage auf dem Teller nicht fehlen. Lass dich von unseren leckeren Rezepten inspirieren:

Falls du eine noch kräftigere, aromatischere Soße zubereiten möchtest, kannst du noch etwas saure Sahne oder Trockenfrüchte dazugeben. Das fruchtige Aroma ist ein toller Kontrast zu dem kräftigen Geschmack des Bratens.

Vorbereitung und Aufbewahrung

Du kannst den Hirschbraten gut vorbereiten. Das Fleisch kann über Nacht in der Marinade bleiben und zieht dabei wunderbar durch. Auch die fertig geschmorte Soße eignet sich zum Vorbereiten. Gut abgedeckt bleibt sie im Kühlschrank 2 bis 3 Tage frisch. Beim Aufwärmen sollten Fleisch und Soße langsam erhitzt werden, damit nichts austrocknet.

Wenn du Reste hast, kannst du sie einfrieren. Fleisch und Soße halten sich im Gefrierfach etwa 3 Monate. Lass beides am besten im Kühlschrank auftauen und wärme es anschließend schonend auf. Besonders fein werden Reste übrigens als Ragout mit Nudeln oder in einer Wildlasagne.

Reh- oder Hirschbraten?

Reh und Hirsch haben geschmacklich eine ähnliche Wildnote. Dabei schmeckt Hirsch noch etwas intensiver. So oder so, beides ist sehr beliebt und gilt als Delikatesse. Probiere gerne mal unseren Rehrücken, zubereitet mit Niedrigtemperatur – das Fleisch ist wunderbar zart und saftig. Passend dazu haben wir auch einige Rehrücken-Beilagen für dich parat.

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